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sarahh, um wieviel Uhr nimmst du denn die 75mg Abends? Und wie lange ca. nimmst du diese Dosis schon?

26.02.2021 11:07 • x 1 #881


Strickliesel
"Gegen Depressionen und dauerhafte Ängste sollte ein gleichmäßiger Pegel aufgebaut sein. Aber dafür müsste die Dosis mindestens 150-200mg täglich betragen."

wer bestimmt das eigentlich, wie hoch die dosis sein muss ?
ich war mit 3 tropfen insidon / 25 mg. Opi auch ständig müde und mir fehlte mein antrieb, kam nur schwer in die gänge.
kann es den nicht sein, dass manche menschen einfach aus dem raster fallen und mit einer niedrigeren dosis auskommen ?

"An die müde machende Nebenwirkung gewöhne ich mich irgendwie nicht."
>> ich auch nicht

27.02.2021 11:20 • #882



Opipramol - Erfahrungen

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Die Dosierungsempfehlungen kommen durch Erfahrungen und/oder wissenschaftliche Studien zustande. Da die Menschen individuell sind, kann man das natürlich nicht 1 zu 1 umsetzten. Ein erfahrener Arzt sollte aber ungefähr einschätzen können, wer wieviel von einem Medikament braucht. Das klappt halt oft nicht, das leider viele Ärzte so ein Schubladendenken an den Tag legen. Letztendlich kann man nur für sich selbst entscheiden, wieviel hilft, bzw. welche Nebenwirkungen noch akzeptabel sind und welche nicht mehr. Alles was Angst löst macht auch irgendwie müde, das liegt in der Natur der Sache. Außer die SSRI vielleicht, aber die haben dafür wieder andere Nebenwirkungen.

3 Tropfen Insidon entsprechen übrigens nur 12,5 mg Opipramol.
6 Tropfen = 25mg
12 Tropfen = 50mg

27.02.2021 12:44 • x 1 #883


Schlaflose
Zitat von Strickliesel:
wer bestimmt das eigentlich, wie hoch die dosis sein muss ?


Es wird durch Ausprobieren festgelegt. Man fängt mit einer sehr geringen Dosis an, einzuschleichen und erhöht langsam, bis man den Eindruck hat, dass es so gut ist.
Bei mir hatte Opirpramol selbst bei 200mg überhaupt keine Wirkung, weil es für mich ein viel zu schwaches Medikament ist. Man muss auch durch Ausprobieren verschiedener Medikamente herausfinden, was einem hilft.

Wenn bei dir solch eine Minidosis Opipramol zu Müdigkeit geführt hat, brauchst du ein anregendes und kein sedierendes AD.

27.02.2021 13:10 • x 2 #884


Lillibeth
Ich habe ein Jahr lang 50 mg genommen und manchmal bei Bedarf auf 75-100 erhöht. Meine Ängste sind nicht immer da , sind situationsbedingt , dann aber echt heftig. Im Herbst habe ich sie ausgeschlichen und jetzt geht es mir gut . Bis zum nächsten Knall . Aber ich arbeite auch mit einem Psychologen um das Grundproblem ( Kontrolle ) in den Griff zu bekommen

27.02.2021 13:22 • x 1 #885


Hast du die Pillen nur am Abend genommen, oder über Tag verteilt?

27.02.2021 16:43 • #886


Zitat von silberauge:
sarahh, um wieviel Uhr nimmst du denn die 75mg Abends? Und wie lange ca. nimmst du diese Dosis schon?

Also ich nehme die seid ca 4 Wochen. Ich nehme sie meistens erst um 21 Uhr damit ich zu meiner gewohnten Uhrzeit um 23 Uhr schlafen kann.

28.02.2021 18:21 • x 1 #887


Strickliesel
Frage: was mache ich gegen mundtrockenheit und verstopfte nase?
Nehme seit Dienstag abends 25mg, komme im moment damit gut klar

14.03.2021 12:15 • #888


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Zitat von Strickliesel:
Frage: was mache ich gegen mundtrockenheit und verstopfte nase? Nehme seit Dienstag abends 25mg, komme im moment damit gut klar


Bekanntes Problem. Nachts eine Flasche Wasser mit ans Bett gegen die Mundtrockenheit.
Nase wird wohl wegen der trockenen Schleimhäute und damit verbundener Schleimvertrocknung zu sein.
Man kann etwas schleimhautfreundliche Creme reinmachen oder Wasser rein sprühen.

14.03.2021 12:21 • #889


Schlaflose
Zitat von Strickliesel:
Frage: was mache ich gegen mundtrockenheit und verstopfte nase? Nehme seit Dienstag abends 25mg, komme im moment damit gut klar


Als ich von Amitriptylin die ersten Wochen so einen extrem trockenen Mund hatte, dass ich kaum sprechen konnte, weil die Zunge quasi festklebte, lutschte ich die ganze Zeit saure Drops. Die regen den Speichefluss an.

14.03.2021 13:02 • #890


Zitat von Strickliesel:
Frage: was mache ich gegen mundtrockenheit und verstopfte nase? Nehme seit Dienstag abends 25mg, komme im moment damit gut klar

Trinke viel und mach Nasenduschen. Diese Nebenwirkungen verschwinden nach ca. zwei Wochen

14.03.2021 13:13 • x 1 #891


Ich nehme gegen trockene Nasenschleimhaut ein nicht abhängig machendes Nasenspray. Habe es leider noch nirgends in online Apotheken gefunden aber beim großen A...

Es ist eins mit Manuka Honig. Dunkle Flasche mit weiß gelber Aufschrift . Kostet um die 10Euro. Ist recht teuer wie ich finde aber abends 1 Sprühstoss in jedes Nasenloch und alles frei... anfangs gewöhnungsbedürftig weil es für ein paar Sekunden brennt aber dann sehr angenehm ... mit war halt wichtig das es nicht abhängig macht ...

Das trockene Schleimhäute später nachlassen kann ich nicht bestätigen ich nehme Opipram seit ca. 3 Jahren mal mehr mal weniger und die Nebenwirkung ist unverändert ... demnach habe ich mir das Spray zugelegt.
Trinke auch sehr viel am Tag - sind bestimmt an die 3 Liter stilles Wasser - finde ich jetzt weniger lästig denn ich habe früher eher zu wenig getrunken ... Stufe das als netten Nebeneffekt ein und nicht als Nebenwirkung

14.03.2021 13:32 • x 2 #892


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Ist bei mir auch so. Geht nicht weg.

14.03.2021 14:30 • #893


Strickliesel
@ benleo2020: von Manuka Honig habe ich schon in einem anderen Zusammenhang gelesen. Der soll ja sehr gut für das Immunsystem sein, ist aber leider auch sehr teuer
trotzdem danke für deinen Tipp

14.03.2021 16:21 • #894


Zitat von Strickliesel:
@ benleo2020: von Manuka Honig habe ich schon in einem anderen Zusammenhang gelesen. Der soll ja sehr gut für das Immunsystem sein, ist aber leider auch sehr teuer trotzdem danke für deinen Tipp


Dafür nicht ...

Ja, Manuka Honig ist der Porsche unter den Honigsorten da hast du Recht. Richtig guter allerdings nicht erschwinglich.
Deshalb sagte ich ja auch das das Nasenspray mit Manuka mit 10Euro ein recht kostspieliges Spray ist ... glaube ich komme mit einer Flasche die aber auch nur 15 ml Inhalt aufweist ca. 4 Wochen hin... ist also schon sehr teuer...
aber es hilft wirklich dann auch 2-fach... einmal wird die Schleimhaut gepflegt und das immunsystem wird gepusht ... konnte mit dem Spray schon so manche Erkältung abhalten ...

14.03.2021 18:21 • x 1 #895


Mir hilft gut eine abendliche Nasendusche mit Emser Salz. Schwemmt auch Krankheitserreger raus. (Das bilde ich mir zumindest ein ) Gegen Mundtrockenheit lutsche ich Bonbons, meist Salbei oder isländisch Moos.

15.03.2021 14:12 • x 1 #896


Strickliesel
Danke euch für die tipps

Werde einiges ausprobieren

17.03.2021 18:38 • #897


Strickliesel
Zitat von silberauge:
Die Dosierungsempfehlungen kommen durch Erfahrungen und/oder wissenschaftliche Studien zustande. Da die Menschen individuell sind, kann man das natürlich nicht 1 zu 1 umsetzten. Ein erfahrener Arzt sollte aber ungefähr einschätzen können, wer wieviel von einem Medikament braucht. Das klappt halt oft nicht, das leider viele Ä...


Ich nehme seit 2 wochen zum abendessen, gegen 18.30uhr 25m opi.
Mittlerweile denke ich, dass sich bei mir ein gewisser spiegel aufgebaut hat, denn ich schlafe seit ein paar tagen wie ein stein und brauche morgens ewig um in die gänge zu kommen.
Da ich die insidon tropfen eigentlich nicht mehr nehmen wollte, aber darüber nachdenke opi zu reduzieren (weil 25mg für mich vielleicht doch zuviel sind?) , habe ich mir überlegt nur jeden 2. Tag abends 25 mg opi zu nehmen.
Denkt ihr das ist möglich ?

23.03.2021 10:56 • #898


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Probier es doch einfach aus.

23.03.2021 11:06 • #899


So ein richtigen Spiegel wie z.B. SSRI wird bei Opipramol eher nicht aufgebaut, da es sich dafür zu schnell abbaut. Zumal du es in dieser Minidosis nimmst und dann auch nur einmal pro Tag. Natürlich kannst du es ausprobieren, aber dann hast du am zweiten Tag so gut wie nix mehr im Blut vom dem Wirkstoff. Die Nebenwirkung Müdigkeit schwächt sich außerdem stark ab, je länger und regelmäßiger man Opripramol nimmt.

23.03.2021 15:07 • x 2 #900



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