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D

Dobby
Mitglied

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Hallo, ich habe nun fast 10 Jahre lang Mirtazapin genommen. Eine Zeit lang sogar 45mg. Die letzten Jahre konnte ich es immer mehr reduzieren. Sogar für den Schritt von 5mg nach unten habe ich mir mehr als ein Jahr Zeit genommen.
Die letzten Monate habe ich mit einer Feinwaage gearbeitet, so dass ich die letzten Wochen nur noch bei ca 0,2mg war. Nun habe ich vor einigen Tagen auch diesen Mini-Krümel weggelassen.
Bin nun im Urlaub und verspüre etwas innere Unruhe, Zittern und Angst.
Kann das bei einer solchen Reduzierung der Minidosis auf Null realistisch noch vom Absetzen kommen oder denkt ihr das ist jetzt rein psychisch und ich steigere mich hinein?

31.03.2026 #1


4 Antworten ↓


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Zitat von Dobby:
Hallo, ich habe nun fast 10 Jahre lang Mirtazapin genommen. Eine Zeit lang sogar 45mg. Die letzten Jahre konnte ich es immer mehr reduzieren. Sogar für den Schritt von 5mg nach unten habe ich mir mehr als ein Jahr Zeit genommen. Die letzten Monate habe ich mit einer Feinwaage gearbeitet, so dass ich die letzten ...

Ich habe es auch sehr langsam erfolgreich ausgeschlichen.

Und ich hatte dann auch wieder Probleme.

Sie kamen aber nicht vom Absetzen, sondern alte Symptome kamen zurück.
Letztlich kam ich noch nicht ohne Psychopharmaka zu recht und musste wieder eins nehmen.

Und zwar Opipramol, was dann das Mittel der Wahl, mit bester Verträglichkeit und Wirksamkeit, für mich war.

Ich denke, dass es bei dir auch so sein wird, denn mit dem langsamen Ausschleichen hast du alles richtig gemacht und Absetzerscheinungen sind auszuschließen.

x 1 #2


A


Mirtazapin letzter Absetzschritt

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Somatom
Das Ganze ist einfach frustrierend. Vor allem weil man teilweise alles erdenkliche gemacht hat um gesund zu werden. Mir persönlich macht das zu schaffen! traurig

#3


D
Danke für die Antworten. Aber das macht doch irgendwie keine Sinn.
Ich bin schon seit zwei Jahren unter einer Dosis die irgendwie antidepressiv wirkt.
Auch im Blutbild war ich deutlich unter dem Referenzbereich…

#4


Somatom
Zitat von Dobby:
Danke für die Antworten. Aber das macht doch irgendwie keine Sinn. Ich bin schon seit zwei Jahren unter einer Dosis die irgendwie antidepressiv wirkt. Auch im Blutbild war ich deutlich unter dem Referenzbereich…

Bei mir hat es auch nicht funktioniert. Habe 2 x versucht abzusetzen und die Symptome sind nach ein paar Monate wieder gekommen. Ich fühlte mich *beep* und ungeschützt und jegliche Form von Erfolg die letzten Jahre war irgendwie über dem Haufen. seufzen

#5






Dr. med. Andreas Schöpf
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