Zitat von Moonlight_74: Sei mir nicht böse, aber das ist wirklich sehr blauäugig..
Wieso stellst Du Dich so dagegen.
Ich bin nicht blauäugiger als du und das sage ich mal von Raucher zu Raucher, denn damit macht man wirklich seinen Körper kaputt.
Hier mal unten am Ende meine Werte von Februar oder wann das war, irgendwann Anfang des Jahres. Bei Vitamin B12 hatte ich vorher einen Mangel und Folsäure war sehr niedrig letztes Jahr, hat sich von allein gebessert.
Klar, Vitamin D ist schon sehr gering bei mir. Der Endokrinologe meinte, dass ich was nehmen solle, hatte es aber nicht dramatisiert, der Hausarzt war auch nicht beunruhigt, sondern meinte nur "das haben die meisten, nehmen Sie einfach was".
Zitat von Dunkelbunte: Aber warum tust du es nicht?
Du hattest den Mangel auch schon vor 3 Jahren, richtig?
Ich hatte in Bayern einen Wert von 29. Knapp unterhalb des Rahmens, aber da war ich auch viel mehr draußen. Dann letztes Jahr einen Wert von 15 und nun 7,9.
Zitat von Dunkelbunte: Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege. Da hast du auch nix genommen und keine Kontrolle im Labor machen lassen... So meine Erinnerung...
Doch, das wurde immer mal wieder getestet, nicht jedes Jahr, aber relativ regelmäßig.
Zitat von Dunkelbunte:
Und seit 7 Jahren zahle ich all meine Supplemente aus eigener Tasche. Ich könnte auch warten bis ich einen Mangel habe und ein Kassenrezept bekommen.
Ich müsste das auch selbst bezahlen, selbst mit einem Wert von 7 bekomme ich es nicht auf Rezept.
Zitat von RDK:
Es gibt ja den Spruch "Viel hilft nicht viel". DOCH! Im Falle von Vitamin D jedoch sehr wohl.
Das stimmt vor allem bei den fettlöslichen Vitaminen nicht (A D E und K), die kann man sehr wohl überdosieren. Es würde wohl nichts schaden, 2000 Einheiten am Tag zu nehmen, aber bei Einheiten von 20 000 wäre ich vorsichtig. Auch die anderen 3 fettlöslichen sollte man nicht dauerhaft überdosieren.
Wasserlösliche Vitamine wie Vitamin C werden zwar über die Niere ausgeschieden, aber zu viel belastet diese auch auf Dauer.
Vor allem sollte man immer seine Werte vorher messen lassen, ich hatte zb mal einen Eisenüberschuss.
Zitat von RDK:
Ich kann nur wiederholen: Meine Depression ist durch Vitamin D weg und ich muss kein Escatilopram mehr nehmen.
Das ist aber nicht bei jedem Depressivem so, kenne auch welche, die keinen Unterschied merkten.
Ich habe beim Endo so gut wie alles gemessen bekommen, da kamen dann auch Dinge raus, die ich vorher nicht wusste. Ich muss auch noch wegen des AGS-Syndroms nochmal Blut abnehmen lassen.
Klar ist mir mein Körper schon auch wichtig, aber ich will mich nicht mit allem beschäftigen, weil mich das psychisch runterzieht.
Ich versuche auch manches zu verdrängen, wenn ich mal Rückenschmerzen habe, dann spreche ich selten drüber. Ich will ein gesundheitliches Normalverhalten, also zum Arzt gehen, wenn was nicht weggeht, aber auch nicht jeden Tag über meine Diagnosen sinnieren.
Manches ist auch anlagebedingt. Ich habe den Bluthochdruck von meiner Mutter, das gute Cholesterin von meinem Vater. Mein Ex und ich haben uns recht gleich ernährt, er hatte ein Cholesterin von über 300 und meins war unter 150 zum Teil.
Ich weiß es nicht. Ich lasse manches bis zu einem Punkt auch abklären, aber ich versuche gelassener zu sein. Als ich sehr jung war, war die Arztpraxis meine zweite Heimat, weil ich solche Ängste vor Krankheiten hatte. Ich möchte von daher nicht den ganzen Tag nur von Gesundheitsthemen umgeben sein.