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Mache mir soooo sorgen. Mein Arzt meint ich kann Venflaxin einfach absetzen. Habe 1 Woche 37,5 genommen und dann 9 Tage 75 mg. Man ließt komische Sachen.
Wer kennt sich so einwenig aus?
Ich weiß wenn der Arzt es sagt. trotzdem ist mir mulmig. Musste es absetzen wegen dem ekg wert der wieder hochgegangen ist. Der Arzt hat wegen meine Angst gesagt lieber absetzen. Meine Gedanken kreisen.
Würde mich freuen wenn sich jemand meldet!

13.02.2021 19:16 • 13.02.2021 x 1 #1


4 Antworten ↓


Roman87
Hallo Anajak,
ich nehme Venlafaxin seit 4 Jahren (zwischen 150 und 225mg), habe oft mit Ärzten und Betroffenen über das Medikament gesprochen und sehe bei dir kein Grund zur Sorge: Das Medikament benötigt bis zu 4 Wochen, bis es seine volle Wirkung im Körper entfaltet, also bis die Akkumulation im Blutplasma stabil vorliegt. Ich denke das hat mit der Metabolisierung zu tun (nur 40% des Stoffes überlebt die Lebermetabolisierung) und der Halbwertszeit, die zwischen 5 und 11 Stunden beträgt (je nach Darreichungsform), d.h. nach dieser Zeit befindet sich nur noch die Hälfte des Medikaments im Blut. Bei deiner erstmaligen Einnahme mit der Absegnung durch den Arzt sehe ich deshalb kein Problem beim Absetzen. In stationären Aufenthalten geschieht das identisch kurzfristig, weil sich ein sehr geringer Blutplasmaspiegel aufgebaut hat und der Körper sich auf das Medikament noch nicht vollständig eingestellt hat.

Gruß.

13.02.2021 20:24 • x 1 #2



Mein Arzt meint ich kann Venlafaxin einfach absetzen

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Zitat von Roman87:
Hallo Anajak, ich nehme Venlafaxin seit 4 Jahren (zwischen 150 und 225mg), habe oft mit Ärzten und Betroffenen über das Medikament gesprochen und sehe bei dir kein Grund zur Sorge: Das Medikament benötigt bis zu 4 Wochen, bis es seine volle Wirkung im Körper entfaltet, also bis die Akkumulation ...

Vielen Dank für deine Antwort.
Die Angst ist bloß das der Kopf durcheinander kommt und es komische Sympthome gibt.
Mit meinem Vertrauen ist es so furchtbar

13.02.2021 20:40 • x 1 #3


Roman87
Das glaube ich dir, vor allem treten die Nebenwirkungen meist vor den positiven Effekten auf und erschweren einem das Vertrauen in das Medikament. Welche Symptome du bereits hattest oder hast, davon weiß ich nicht, aber mit der kurzzeitigen Therapie (und -dosis) dürftest du keine Schwierigkeiten bekommen. Definitiv kein Absetzsyndrom, das gibt es in wesentlich höheren Dosen und längeren Therapien. Sicherlich dürften sich, je nach Charakter, psychosomatische Symptome einstellen, die das Absetzen begleiten. Man ist ja schon vorher ängstlich und übererregt.

13.02.2021 21:16 • x 1 #4


Zitat von Roman87:
Das glaube ich dir, vor allem treten die Nebenwirkungen meist vor den positiven Effekten auf und erschweren einem das Vertrauen in das Medikament. Welche Symptome du bereits hattest oder hast, davon weiß ich nicht, aber mit der kurzzeitigen Therapie (und -dosis) dürftest du keine Schwierigkeiten bekommen. Definitiv ...

Ja das Gedankenkarusell und verrückt machen spielt definitiv dabei eine Rolle

13.02.2021 21:20 • x 1 #5




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Dr. med. Andreas Schöpf