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Guten Morgen!

Ich nehme seit ca 10 monaten 100mg sertralin (morgens) und 30mg mirtabene (abends).
Nun ist es seit ca 1 Woche so, dass die Wirkung immer mehr nachlässt...
Ich habe wieder öfters geweint, bin traurig, habe angst mir etwas anzutun, etc...

Gestern hatte ich kurzfristig einen termin beim psschiater, er meinte ich solle die dosis von mkrtabene auf 45mg anheben.
So nahm ich gestern abend das erste mal 45mg von mirtabene.

Jetzt, nach dem wach sein, merke ich jedoch schon wieder eine traurigkeit bzw ängstlichkeit...

Wann wirkt das medi nach anheben der dosis?
Benötigt es wieder 2 wochen, bis man eine wirkung merkt?
Ich habe totale Angst, dass es nicht mehr besser wird und ich ab montag in der psychiatrie lande

Vielleicht kann mir jemand von euch helfen

Liebe Grüße
Marvin

25.07.2015 10:00 • 28.07.2015 x 1 #1


7 Antworten ↓


Zitat von Marviin18:
Guten Morgen!

Ich nehme seit ca 10 monaten 100mg sertralin (morgens) und 30mg mirtabene (abends).
Nun ist es seit ca 1 Woche so, dass die Wirkung immer mehr nachlässt...
Ich habe wieder öfters geweint, bin traurig, habe angst mir etwas anzutun, etc...

Gestern hatte ich kurzfristig einen termin beim psschiater, er meinte ich solle die dosis von mkrtabene auf 45mg anheben.
So nahm ich gestern abend das erste mal 45mg von mirtabene.

Jetzt, nach dem wach sein, merke ich jedoch schon wieder eine traurigkeit bzw ängstlichkeit...

Wann wirkt das medi nach anheben der dosis?
Benötigt es wieder 2 wochen, bis man eine wirkung merkt?
Ich habe totale Angst, dass es nicht mehr besser wird und ich ab montag in der psychiatrie lande

Vielleicht kann mir jemand von euch helfen

Liebe Grüße
Marvin


Hallo,

Nach nur 10 Monaten dürfte die Wirkung eigentlich noch nicht so plötzlich nachlassen.
Wenn du erst seit kurzem mehr nimmst mußt du schon etwas Geduld haben (1-2 Wochen ist realistisch)
Beim Sertralin hast du ja auch noch Luft nach oben einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Für mich klingt das jetzt aber eher nach einem Rückfall und dann bringt es eigentlich nix mehr die Dosis zu erhöhen sondern man muß das Medikament wechseln

25.07.2015 11:41 • x 1 #2



Medikamente wirken nicht mehr!?

x 3


Hallo!

Vielen Dank für deine Antwort!

Ich habe für den Notfall lexotanil 3mg oder atarax 25mg bekommen... Derzeit brauch ich täglich 1 lexotanil, damit ich zur ruhe komme...
Diese haben jedoch ein hohes Suchtpotential... Darum versuche ich meistens dieses medikament nicht zu nehmen, sondern mich eher zu quälen...

Oder soll ich lieber zu den benzos greifen anstatt mich zu quälen?

Lg
Marvin

25.07.2015 13:30 • x 1 #3


Dragonlady_s
Bin zwar nicht Faultier, aber antworte trotzdem.

Ich nehme auch Sertralin, erst seit kurzem. Bei mir wirken sie noch nicht. Habe auch noch starke Depressionen und PanikAttacken.

Gestern sogar Haufen Weise.

Ich habe auch Benzo zu hause. Aber ich versuche sie zu vermeiden.

Natürlich kann man es benutzten, aber eben nicht dauerhaft

25.07.2015 13:34 • x 1 #4


Zitat von Marviin18:
Hallo!

Vielen Dank für deine Antwort!

Ich habe für den Notfall lexotanil 3mg oder atarax 25mg bekommen... Derzeit brauch ich täglich 1 lexotanil, damit ich zur ruhe komme...
Diese haben jedoch ein hohes Suchtpotential... Darum versuche ich meistens dieses medikament nicht zu nehmen, sondern mich eher zu quälen...

Oder soll ich lieber zu den benzos greifen anstatt mich zu quälen?

Lg
Marvin


Nun lexotanil dürfte noch am ehesten Tavor ähneln (Tranquilizer) was ich für den Notfall daheim habe.
Atarax mit dem Wirkstoff Hydroxizin scheint so eine Art Antihistaminika zu sein welches für andere Zwecke *misbraucht* wird.
Atarax finde ich persönlich zwar besser weil es nicht so schnell abhängig macht,aber es gehört halt zu der Art von Medikamenten welche oft das Reizleitungssystem der Herzens stören,was gerade in Verbindung mit Antidepressiva und/oder gewissen Vorerkrankungen (Long QT Syndrom,aber auch bei bereits bekannten Herzerkrankungen in der Familie) schnell gefährlich werden kann.

Zu deiner Frage:
Quälen ist jetzt die schlechteste Option...
Eigentlich wäre es ja auch die Aufgabe deines Arztes das richtige Medikament für dich auszuwählen und nicht meine (Ich bin kein Arzt sondern nur Altenpfleger)

Machen wir es als so: als jemand der den ganzen Mist auch schon öfters durchgemacht hat,würde ich dir raten beim lexotanil zu bleiben weil es einfach für dein Herz die bessere Wahl ist und auch besser mit den anderen Medikamenten die du nimmst *harmoniert*

Dem was Dragonlady dazu geschrieben hat kann ich nur zustimmen.
Man kann ab und zu Benzos bzw Tranquilizer nehmen,aber es sollte nur für einen begrenzten Zeitraum sein (bis die Antidepressiva voll wirken).

25.07.2015 20:49 • x 1 #5


Ich kenn mich bei den genannten Medikamenten nicht aus und möchte daher auch dazu nix weiter sagen.

Aaaaaaber, wenn es Dir gerade wirklich richtig dreckig geht und Dir der Doc für den Fall der Fälle Medikamente für solche Situationen gegeben hat, dann würde ich die auch nehmen. Selbst wenn damit ein gewisses Potenzial des "abhängig werden könnens" vorhanden ist. Wichtig fänd ich, dass es Dir erstmal wieder so viel besser geht, dass Du möglichst gut klar kommst.

Das soll jetzt nicht zynisch oder blöd daher kommen:
Im Leben gibt es immer mal auf's und ab's. Und gerade wenn man wie die meisten von uns Foristen hier ohnehin etwas angeschlagen ist, dann haut das mitunter noch mehr rein. Bei mir war es damals mit der Angststörung und den Panikattacken so, dass ich auch am Ende Angst vor der Angst hatte und Vermeidungsverhalten sich immer mehr breit gemacht hat. Mit anderen Worten: Die Kiste hat sich unkontrolliert ausgebreitet und eine Eigendynamik entwickelt. Und die gilt es erstmal zu stoppen. Und genau dafür find ich den Einsatz von Medikamenten absolut legitim.

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesen Zeilen ein wenig Mut machen konnte und möchte mich da meinen Vorrednern anschließen:

"Quälen ist jetzt die schlechteste Option"

Alles Gute.

26.07.2015 12:32 • #6


Die Studienlage spricht am meisten für escitalopram und ich kann das nach Durchtesten aller SSRI nur bestätigen. Was wirksameres mit den geringen nebenwirkungen ist mir nicht bekannt. Siehe z.B. www.crazymeds.us

27.07.2015 23:37 • #7


Zitat von Serthralinn:
Die Studienlage spricht am meisten für escitalopram und ich kann das nach Durchtesten aller SSRI nur bestätigen. Was wirksameres mit den geringen nebenwirkungen ist mir nicht bekannt. Siehe z.B. http://www.crazymeds.us


Super
Wir freuen uns ja immer über deine Werbung für dieses tolle Medikament...aber
hier gehts grad gar nicht um Antidepressiva sondern um Beruhigungsmittel.

28.07.2015 20:31 • #8




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Dr. med. Andreas Schöpf