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Soll mit Lyrica beginnen ( 25-0-25-) und mein altes AD Doxepin weiter nehmen 0-0-0-75.
Mir geht's aber seit gestern wieder richtig schlecht.
Hab gestern schon Tavor als Notfall genommen.
Heute hatte ich aber das erste mal lyrica, hat null Wirkung und ich dreh ab vor Angst!
Hab vergessen meine Ärztin zu fragen ob ich trotzdem noch Tavor nehmen darf.
Hat jmd Erfahrungen?
Möchte ungern etwas nehmen wo dann etwas passiert....

11.06.2016 18:02 • 17.06.2016 #1


11 Antworten ↓


Tavor nehme ich nur im Notfall.
Leider sind Psychopharmaka nicht die Lösung,bekämpfen nicht die Ursache.
Hat auch bei mir lange gedauert,bis ich das begriffen habe und auch abgesetzt(Medikamente).
Die anderen Medikamente kenne ich nicht.

Es ist ein sehr langer Prozess,habe ewig gebraucht um von solchen Chemiekeulen weg zu kommen.
Es lohnt sich wirklich,dennoch braucht jeder Zeit...
Tut mir leid,ich weiß genau wie schrecklich sich das anfühlt.
Bin schon durch die Hölle gegangen.
Momentan helfen mir Johanniskrautpräparate.
Das Laif verschreibt Dir ein guter Nervenartzt.
Dauert lange bis es wirkt,dennoch greift es nicht so in Dein Bewusstsein ein.

11.06.2016 18:46 • #2



Lyrica Doxepin u Notfall Tavor?

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Mir geht es um die Kombi. Lyrica Doxepin plus im Notfall Tavor

11.06.2016 19:00 • #3


Schlaflose
Zitat von _Luna82_:
Soll mit Lyrica beginnen ( 25-0-25-) und mein altes AD Doxepin weiter nehmen 0-0-0-75.
Mir geht's aber seit gestern wieder richtig schlecht.
Hab gestern schon Tavor als Notfall genommen.
Heute hatte ich aber das erste mal lyrica, hat null Wirkung und ich dreh ab vor Angst!
Hab vergessen meine Ärztin zu fragen ob ich trotzdem noch Tavor nehmen darf.
Hat jmd Erfahrungen?
Möchte ungern etwas nehmen wo dann etwas passiert....


Lyrica wirkt ja auch nicht sofort. Es muss sich erstmal ein Spiegel im Blut aufbauen. Ich habe gerade im Beipackzettel gelesen, dass Lyrica eine Wechselwirkung mit Lorazepam (Tavor) hat, indem sie sich wechselseitig verstärken. Weil du ja auch noch Doxepin nimmst, wären das drei Medikamente mit sedierender Wirkung. Ich würde da lieber den Arzt oder in der Apotheke fragen.

11.06.2016 20:09 • #4


Lyrica wirkt nach 20min. und nach 2-3h entfaltet es die volle Wirkung. HWZ ist leider nur 6 Stunden, deswegen muss man es 2x oder sogar 3x am Tag nehmen.
Lyrica wirkt auf GABA ähnlich wie Benzos und ist eigentlich neben Benzo das Medi was am besten gegen Ängste wirken soll. Kann ich aktuell bestätigen, da ich es auch nehme, seit geraumer Zeit.
Gegen Ängste sollte es jedoch täglich genommen werden, damit sich nachhaltig eine Besserung einstellt.

11.06.2016 20:22 • #5


Hi,

also erstens einmal wird Lyrica oftmals recht hoch dosiert, sodass es eine Wirkung entfalten kann bei Angststörungen.... Dosen bis zu 300mg am Tag sind keine Seltenheit...Frag mal deinen Arzt, wie er zu einer Dosissteigerung steht....

Bzgl. Tavor und Lyrica...natürlich können da Wechselwirkungen sein, aber ich glaube das bei der geringen Dosis Lyrica und ein ausreichender zeitlicher Abstand zum Tavor eher die Wechselwirkungen sich in Grenzen halten.....aber das ist nur meine persönliche Meinung....bitte unbedingt mit Arzt od. Apotheke besprechen....

Aber der Mensch hält schon einiges aus... wenn man nur an die ganzen Alk. denkt, die sich Literweise mit Alk. zuschütten...

Liebe Grüße Salvat

15.06.2016 00:23 • #6


Robinson
Lyrica 25mg sind ja recht niedrig dosiert. I ch war schon auf 225mg. Dosen bis 600mg sind normal. Das ausschleichen war aber heftig. Doxepin ist ein räudiges Zeug. Hatte da Innere Unruhe + äussere Dämpfung, eklige Kombination. Wie beim Auto wo der Motor auf hochturen läuft und Die Reifen platt gemacht werden. Und ich wurde immer fetter. Lyrica wurd ja auch beim Benzoentzug benutzt, vill. kommste ja damit vom Benzo weg.

16.06.2016 10:38 • #7


@ Robinson. Wieso heftig? Erzähl doch mal. Wie lange hast Du Lyrica genommen.

16.06.2016 11:17 • #8


Hallo Panikju,ich finde es interessant,wie unterschiedlich die Medikamente Verordnung bei einer Generalisierten Angststörung mit Panikattacken ist.

Ich leide seit 5 Jahren dran und habe seitdem nur Doxepin 25 mg zur Nacht verschrieben bekommen.Für meine Panikattacken bekam ich bis vor 14 Tagen nichts.Weil Ich aber eine ziemlich depressive Phase vor 14 Tagen hatte,wendete ich mich an die psychiatrische Ambulanz des LVR.Die Psychiaterin verordnete mir Citalopram 10mg und als Notfallmedikament Atosil.Sie meinte,das Atosil nicht abhängig macht und deswegen das Tavor vorzuziehen ist.14 Tage soll sich das Citalopram als 10mg einschleichen,dann auf 20mg und so weiter gesteigert werden.Zur Nacht soll ich das Doxepin 25 mg weiter nehmen.Nun Kämpfe ich mich dadurch.Morgens bekomme ich einen Zitterflash mit Angstattacken.Aber ich rede mir ein,das die Ärztin mir weiterhilft, das Übel auszumerzen.Also halte ich tapfer durch.Einen Verhaltungstherapieplatz bekomme ich wahrscheinlich erst in ein paar Monaten.Frag doch dienen Arzt,ob Atosil vielleicht auch eine Option für dich wäre.Denn Tavor soll ein Sauzeug sein.
Wünsche dir alles Gute.

17.06.2016 22:18 • #9


Robinson
@Panikju
google mal nach Lyrica Entzug, oder nein, lass es, macht nur noch mehr Angst.
Lass es nicht einfach weg, sondern schleich es laaaangsam aus wenn du es absetzen willst. Einige merken auch kaum
was beim absetzen. Ich nahm es 1 dreiviertel Jahr und jetzt wieder (150mg/d) Es dämpft die Angst recht gut baut aber schnell eine Toleranz auf.

lg Robinson

17.06.2016 22:36 • #10


@Robinson
Ich nehme nun 6 Wochen Lyrica (aktuell 75-75-75) und ich hatte noch kein Medi was besser gegen Ängste hilft. Für mich ein Wundermittel da es Stimmung auch noch positiv beeinflusst. Ich nehme zusätzlich noch 20mg Escitalopram (was aber gegen Angst kaum hilft)

Entzug hat man leider bei jedem Psychopharmakon.

17.06.2016 22:42 • #11


Robinson
Ja. Wie gesagt ausschleichen. Ich war da zu schnell. Leider hat bei mir die Wirkung nachgelassen. Höher gehen wollt ich nicht weil ich auch Probleme mit dem Denken bekam. Auch das Kurzzeitgedächtnis leidet. Obwohl es bei Angst wohl ab 300mg erst richtig los geht.
Ich nehm noch Trimipramin, das wirkt subtiler aber ich bin damit klarer im Kopf

17.06.2016 23:04 • #12



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Dr. med. Andreas Schöpf