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19.01.2020 15:05 • #261


Nach solch einer Dauer stellt sich mit großer Wahrscheinlichkeit eine Abhängigkeit ein. Aber ich verstehe das Dilemma, wenn es eben ohne nicht geht. Pest oder Cholera. Notfalls ist ein Entzug wenn Kündigungsschutz herrscht besser als ewig arbeitslos. Noch besee natürlich wenn ein Einstieg möglich ist, bei dem das nicht brauchst. So von 0 auf 100 ist ja doch sehr viel.

19.01.2020 15:08 • #262



Low-Dose-Abhängigkeit von Tavor - Gibt es Erfahrungen?

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Ja das ist es eben das von 0 auf 100. Danach wird es sicher besser wenn ich nur 3 Tage arbeite, alles nicht mehr neu ist usw. Aber zum überbrücken werd ich es brauchen. Dachte nicht , dass eine so geringe Menge über 4 Wochen schon abhängig macht. Oh man jetzt steck ich noch tiefer in der Sch.....

19.01.2020 15:52 • #263


Es gibt Menschen, die von Benzos schon nach nur 2 Wochen regelmäßger Einnahme, auch kleiner Dosen, abhängig wurden, und auch welche, die Benzos nur alle z.B. 3 Tage nahmen und ebenfalls nach einer gewissen Zeit abhängig wurden.

Und es gibt Menschen, die können sie 1 Jahr lang nehmen und absetzen und haben keinerlei Entzugssymptome.

Man kann das vorher nicht sagen, aber grundsätzlich je länger und höher die Einnahme, desto größer ist die Gefahr.

Tavor ist sehr potent, und es gibt viele, die schnell in der Abhängigkeitsspirale waren - mich eingenommen.

Ich habe es zuerst nur bei Bedarf genommen, nie mehr als 0,5 mg, dann jeden Tag, und nach 14 Tagen habe ich bemerkt, dass ich mehr brauchen würde um noch dieselbe Wirkung zu haben:(

Vielleicht versuchst du es auch mal nur mit 0,25mg, und dann vielleicht mal tageweise ganz ohne, z.B. am Wochenende.

GLG

19.01.2020 16:30 • x 2 #264


NIEaufgeben
Wenn ich das alles immer wieder lese dann habe ich ja richtig Glück keine abhängigkeit bei benzos und anderen medis die unter die BTM gehen zu bekommen...auch weil ich gegen solche medis arten bin ist es aus verschiedenen gründen vorgekommen das ich mal etwas nehmen musste...
Gott sei dank ist mein Körper resistent gegen die Sachen...
Segen und Fluch zugleich...
Ich kann nehmen was ich will und wieviel ich will ich würde nie abhängig werden...
Aber dafür hilft es bei mir auch nichts oder fast nichts ..

19.01.2020 16:39 • #265


Gibt es denn nichts was ähnlich wie tavor ist aber nicht abhängig macht? Ich nehme 30mg Citalopram , aber das hat natürlich nicht die Wirkung.

19.01.2020 20:37 • #266


Angor
Zitat von NIEaufgeben:
Wenn ich das alles immer wieder lese dann habe ich ja richtig Glück keine abhängigkeit bei benzos und anderen medis die unter die BTM gehen zu bekommen...auch weil ich gegen solche medis arten bin ist es aus verschiedenen gründen vorgekommen das ich mal etwas nehmen musste...Gott sei dank ist mein Körper resistent gegen die Sachen...Segen und Fluch zugleich...Ich kann nehmen was ich will und wieviel ich will ich würde nie abhängig werden...Aber dafür hilft es bei mir auch nichts oder fast nichts ..

Inwiefern soll jetzt dieser Beitrag hilfreich für die TE sein?

Angst- und Spannungszustände infolge von gewöhnlichem Alltagsstress sollten normalerweise nicht mit einem Arzneimittel wie Tavor 0,5 mg behandelt werden. Als Notfallmedi ok, aber als tägliches Medi nicht geeignet.
Bitte sprich mit Deinem Arzt Dir ein AD zu verschreiben. Mir hat z.B. Escitalopram gut geholfen.

19.01.2020 20:39 • #267


NIEaufgeben
Zitat von Angor:
Inwiefern soll jetzt dieser Beitrag hilfreich für die TE sein?

Ich seh schon,du magst mich richtig gerne.hihihihihi
Es war einfach ein Gedanke zu diesem Thema und den habe ich geschrieben..das ist weder verboten noch geht es gegen die Forums regeln...
Es ist ein freies Land soweit ich weis...

19.01.2020 20:42 • x 1 #268


Angor
Zitat von NIEaufgeben:
Ich seh schon,du magst mich richtig gerne.hihihihihiEs war einfach ein Gedanke zu diesem Thema und den habe ich geschrieben..das ist weder verboten noch geht es gegen die Forums regeln...Es ist ein freies Land soweit ich weis...

Ach Schatzilein, ich hab Dich doch gern
Es nervt aber, wenn Du in jedem Medithread Deine Antihaltung verkündest, das ist meine freie Meinung.

19.01.2020 20:44 • #269


Ach ihr zwei, das ist ja köstlich gibt es alternativen?

19.01.2020 20:46 • x 1 #270


NIEaufgeben
Zitat von Angor:
Ach Schatzilein, ich hab Dich doch gern Es nervt aber, wenn Du in jedem Medithread Deine Antihaltung verkündest, das ist meine freie Meinung.

Ich glaube einfach du hast dir deine Meinung über mich gemacht und von der weichst du nicht weg...doch du kennst mich nicht und weist nicht wie und was ich denke .
Ich bin absolut kein medigegner und das habe ich auch nie so gesagt...was ich sage ist das ich es fast 2 Jahre probiert habe und es mir ausser körperlichen ""Schäden""nichts gebracht hatt und ich deshalb jetzt ohne weiter mache...
Und ja es stimmt,ich rechne es jedem hoch an der es ohne versucht denn das braucht eine immense Willenskraft....

Ich hoffe ich war nun deutlich genug..denn ich mag es nicht wenn mir Schuhe angezogen werden die mir nicht gehören...

19.01.2020 20:50 • #271


Angor
Zitat von PaManikstoerung:
Ich nehme 30mg Citalopram , aber das hat natürlich nicht die Wirkung.

Vielleicht versuchst Du es mal mit Escitalopram? 30 mg Citalopram, die entsprechen 15mg Escitalopram, ich komme mit 10 mg klar. Das Escitalopram ist auch verhältnismäßig gut verträglich und ich merkte schon beim Einschleichen eine Wirkung. Ich leide schon sehr lange an einer Angsstörung mit Depressionen und PA. Mit diesem Medi habe ich meine Ängste einigermaßen im Griff.
Ich schließe mich dem Rat von @lunetta an, versuche mal das Tavor zu reduzieren.

Zitat von NIEaufgeben:
ich rechne es jedem hoch an der es ohne versucht denn das braucht eine immense Willenskraft....

Hast Du schon mal richtig tiefe Depressionen gehabt? Wo soll da ein Willen herkommen? Da fühlt man sich einfach machtlos. Meine Schwägerin hat wegen Depressionen Suizid begangen.

19.01.2020 20:56 • #272


NIEaufgeben
Zitat von Angor:
Vielleicht versuchst Du es mal mit Escitalopram? 30 mg Citalopram, die entsprechen 15mg Escitalopram, ich komme mit 10 mg klar. Das Escitalopram ist auch verhältnismäßig gut verträglich und ich merkte schon beim Einschleichen eine Wirkung. Ich leide schon sehr lange an einer Angsstörung mit Depressionen und PA. Mit diesem Medi habe ich meine Ängste einigermaßen im Griff.Ich schließe mich dem Rat von @lunetta an, versuche mal das Tavor zu reduzieren.Hast Du schon mal richtig tiefe Depressionen gehabt? Wo soll da ein Willen herkommen? Da fühlt man sich einfach machtlos. Meine Schwägerin hat wegen Depressionen Suizid begangen.

Das tut mir sehr leid..mein Beileid...
Das sind schlimme Momente...
Aber du darfst nicht vergessen,du schreibst gerade über schwere Depressionen..das ist das eine...
Hier im forum geht es aber hauptsächlich um schwere Ängste....
Das ist das andere...
Man sollte die beiden Sachen nicht vermischen denn es ist nicht dieselbe Erkrankung...

19.01.2020 21:17 • #273


Skorpio27
Zitat von PaManikstoerung:
Gibt es denn nichts was ähnlich wie tavor ist aber nicht abhängig macht? Ich nehme 30mg Citalopram , aber das hat natürlich nicht die Wirkung.


Opipramol, hat ebenfalls eine sedierende Wirkung, die sofort einsetzt und nichf abhängig macht. LG

19.01.2020 21:27 • x 1 #274


Schlaflose
Zitat von Skorpio27:
Opipramol, hat ebenfalls eine sedierende Wirkung, die sofort einsetzt und nichf abhängig macht. LG


Und noch eine Reihe weiterer sedierender Antidepressiva, die stärker sind als Opipramol z.B. Doxepin, Amitriptylin und Mirtazapin.

20.01.2020 12:01 • x 1 #275


Angor
Zitat von NIEaufgeben:
Man sollte die beiden Sachen nicht vermischen denn es ist nicht dieselbe Erkrankung...
Oft vermischt sich eine Angsterkrankung mit Depressionen, bzw. ist die Depression anhängig wenn z.B.eine Angsterkrankung nicht behandelt wird.

20.01.2020 12:18 • x 1 #276


NIEaufgeben
Zitat von Angor:
Oft vermischt sich eine Angsterkrankung mit Depressionen, bzw. ist die Depression anhängig wenn z.B.eine Angsterkrankung nicht behandelt wird.

Das kann durchaus passieren stimmt..
Ist aber nicht immer so...
Und sollte deshalb auch getrennt immer Fall für Fall angesehen werden...
Und ich finde man muss auch nicht immer der selben Meinung sein..aber jeder sollte die Meinung des anderen respektieren und auch die Erfahrungen des anderen respektieren...

Du hast wahrscheinlich mehr Ahnung von Depressionen als ich...

Ich hingegen habe wahrscheinlich mehr Erfahrung von Todesangst als du....

Jeder von uns hier hatt sein Päckchen zu tragen ich finde man sollte sich nicht auch noch untereinander das leben schwer machen...

Ist natürlich nur meine Meinung.

20.01.2020 12:23 • x 1 #277


10.12.2020 15:47 • #278


heartstowolves
Hallo,

Ich würde Tavor nicht länger als 3 Tage einnehmen. Auf meiner Station haben wir Epileptikern nach Krampfanfall ausschleichend über 2-3 Tage Tavor gegeben, damit keine Abhängigkeit entsteht.
Ich würde dir eher raten zu deinem Hausarzt oder besser Psychiater zu gehen und dir ein Akutmedikament verschreiben zu lassen, dass nicht abhängig macht.

10.12.2020 15:52 • #279


Islandfan
Ich nehme sie ab und zu, achte aber darauf, dass immer wieder 2-3 Wochen Pause dazwischen sind und nie länger als 2 Tage hintereinander. Ich finde 2 Wochen sind zu lang, eine Abhängigkeit kann schon nach einer Woche erfolgen. Zum Angst lösen ist es da beste Mittel der Welt, aber man muss sehr aufpassen. Im Rahmen der Tagesklinik habe ich es mal kontrolliert 5 Wochen am Stück genommen und konnte es dann auch wieder gut absetzen. Leichte Absetzsymptome hatte ich schon. So lange würde ich es auch nie mehr nehmen. Es gibt heute kaum noch Ärzte, die es verschreiben. Meine Psychiaterin kennt mich seit 12 Jahren und vertraut mir, daher verschreibt sie es mir in unregelmäßigen Abständen.

10.12.2020 15:57 • #280



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