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Sabzi was nimmst du außer den Tavor noch ein an Medis?

10.06.2014 06:54 • #241


Die Oxazepam von 50 bis 75 mg auf 20 mg runter. Und Cordanum von 200 mg auf 100 mg runter. Ist ein Betablocker mit Talinolol.

Habe früher nie Pillen genommen. Nur das Cordanum, morgens und nachmittags je 50 mg. Das wars eigentlich.

Bin Panikpatient, dass ich aber durch einen sehr guten Therapeuten in Griff habe wieder so halbwegs, daher meint er, langsam ausschleichen. Habe aber in 4 Wochen ganz schön was geschafft?;)

10.06.2014 07:11 • #242


definitiv sabzi! ich meinte nur ob die werte evtl von den anderen medis erhöht sein könnten und das tavor daran "unschuldig" sein könnte...

10.06.2014 08:28 • #243


wart ich mal ab, der internist ruft mich heute zurück, ich teile es dir dann mit...cordanum keinesfalls, oxazepam ebenso wie tavor...sagt man:)) ich teile dir mit, was er sagt:)

10.06.2014 08:32 • x 1 #244


Hallo Leute, hier ist es ja so still geworden, wie gehts euch denn mit oder inzwischen ohne Tavor?
Ist jmd von euch in der FB Gruppe in der es um Benzoabhängigkeit und -entzug geht? Mich verunsichert sie Gruppe dermaßen, da gibts wirklich nur Horrorstories zu Abhängigkeit, dass auch unter low-dose-dependency nach längerer Zeit (wobei "längerer" individuell ausgeprägt ist) sehr(!) wahrscheinlich ständige Symptome einstellen, also aufgrund der Abhängigkeit, NICHT erst im Entzug, sondern von extremen Panikattacken, Muskelschmerzen, Depris, etc...
So, was mich stört/verwundert: in der Gruppe wird immer wieder gesagt, dass der überstandene/geschaffte Entzug das Beste ist was demjenigen im Leben passiert ist, etc, also dass das Leben soooo schön ist nach dem geschafften Benzo-Entzug.
So, was ich aber überhaupt NICHT verstehe: mein Leben vor den Benzos ist ja beschissen, also extreme Angst- und Panikstörung mit Panikattacken jeden Tag seit 1,5Jahren(!), also wie soll das Leben nach dem Entzug dann angstfrei sein? Das Tavor unterdrückt ja anfangs "nur" die Symptome der Angststörung, dann in der Abhängigkeit/Toleranz entstehen diese und natürlich erst recht im Entzug. Aber nach dem geschafften Entzug und Überstehen der Entzugssymptome, dann ist doch alles "wie vorher", also die Angst ist doch dann eh wieder da weil sie ja erst der GRUND war das Benzo zu nehmen.
Versteht ihr wie ich meine? Ich kanns mir nur so erklären, dass in der Gruppe auch Leute sind, bei denen die Abhängigkeit aus anderen Gründen ist, und nach dem Entzug gehts ihnen gut,w eil ihre Symptome "nur" auf das Benzo zurückzuführen waren.
Aber bei uns mit Angststörung ists ja andersrum, die Angst ist zuerst da, DESHALB nimmt man ja zur Beruhigung das Benzo....
Are you still with me?

20.06.2014 05:40 • x 1 #245


Hallo Loua,

mittlerweile bin ich auf Tavor zweimal je 0,5 und Oxazepam morgens 10 mg nachmittags 5 mg.

Funktioniert eigentlich auch, mein Therapeut einmal wöchentlich ist mir da eine grosse Hilfe.

Gruss

20.06.2014 07:02 • #246


hallo, darkdays,

liegt schon bißchen zurück, glaube
vom 8.6.

deine symptome kamen ja alle wieder nach dieser tablette.
welche symptome waren das denn?

danke
rose

15.07.2014 08:20 • #247


Hallo Rose,

ja, es stimmt, die Anngst kam vorher.
Ich habe z.B. viele Jahre unter Panikattacken gelitten, mal mehr mal weniger, verbunden mit Agoraphobie.
Durch die lange Pflege meiner Mutter und ihrem Tod war ich physisch und psychisch am Ende. In den letzten Monaten der Pflege nahm ich bereits 50 mg Oxazepam und 1 mg Tavor. Sie sollte nicht merken, wie fertig ich war.

3 Monate später fuhr ich dann zu einer psychosomatischen Kur in die Barner-Klinik nach Braunlage. Es gibt nichts Besseres, Ruhigeres und Liebevolleres als dort.

Dort lernte ich neben den Tabletten, wieder zu mir selbst zu finden , mit den Ängsten umzugehen. Ich habe dort viel Stabilisierungsübungen und PMR gemacht, Schwimmen, Nordic Walking, viel Schlaf und Bewegung, jede Woche zweimal individuelles Gespräch mit Psychotherapeuten.

Nach einer Woche bereits merkte ich, dass ich mich allein in der alten Villa traute, paar Schritte zu gehen. Zum Schluss konnte ich zuhaus manchmal nicht bis zum Breifkasten.
Was ohne diesen Aufenthalt aus mir geworden wäre, weiss ich nicht.

Du hast recht, wenn die Angst, die immer zuerst da ist, zu gross wird, dann helfen die Pillen, um überhaupt erstmal stark genug für eine Psychotherapie zu werden und den Alltag dorthin zu meistern.
Aber Tavor und alle anderen heilen nicht, sie fahren Dich nur runter, damit Du erst einmal durchatmen kannst.
Ohne Therapie wird die Angst immer wiederkommen. Sehr helfen für den Alltag tun die PMR und die Stabilisierungsübungen. Wenn Du es erst einmal schaffst, der Angst zu begegnen und nicht davor zu flüchten, dann hast du schon verdammt viel gewonnen.
Erst dann kannst Du langsam beginnen, über ein LANGSAMES Ausschleichen in Verbindung mit Therapie nachzudenken,denn erst durch Dich selbst beginnt eine Heilung.
Ich gehe heute noch wöchentlich zu meinem Therapeuten und fahre im Winter auch nochmal zur Kur nach Braunlage.
Mittlerweile bin ich von 50 mg Oxazepam auf 15 mg runter, von 2-2,5 mg Tavor auf 1 mg....in 3 Monaten.
Schneller darf ich nicht meint der Arzt und ich verstehe es.
Ich bin wahrlich kein Freund von Benzos, aber es gibt Situationen im Leben, da geht es nicht anders.
Es ist entscheidend, wie man damit umgeht,, und dass die Benzos nicht die einzige Therapie ssind. Sie ebnen Dir nur den ersten Weg, der lang und schwierig ist, um enndlich wieder angsftrei leben zu können.
All diese Horrorgeschichten , die man hier von einigen lesen kann, verunsichern viele nur. Benzos sind gefährlich auf Dauer, aber sie können auch lebensrettend sein.
Mit Hilfe eines guten Arztes oder Therapeuten, dem Willen, der Angst zu begegnen und sie irgendwann von allein geht, wenn sie merkt, dass sie die Macht über Dich verloren hat, schafft man es ganz sicher, diese Dinger wieder auszuschleichen und davon loszukommen.
Wer hier sagt, dass er nur nach dem Benzoentzug geheilt ist, ohne irgendwelche Therapie oder Entspsannungsübungen, Yoga, PMR und was es noch alles gibt, dem glaaub ich es nicht.
Lass Dich nicht verrückt machen, Du liegst richtig, bekämpfen kannst Du die Angst nur selbst, denn dann tritt Heilung win. Benzos ebnen Dir nur anfangs den ersten Schritt, dass Du Kraft dafür hast.
LG Sabzi

15.07.2014 16:29 • x 1 #248


hallo,

du meintest sicher Loua und nicht rose.

lg
rose

19.07.2014 10:55 • #249


STÜMMT:))

19.07.2014 11:13 • #250


Zitat von x.:
Hallo.

Nachdem unzählige Angstmedikamente auf Dauer nichts brachten habe ich mich heute mit meinem Psychiater geeinigt, dass ich täglich 1mg Tavor nehmen darf.

Aktuell mache ich auch eine Verhaltenstherapie, die aber noch zu frisch ist, um gegen diese Dauerangst zu helfen.

Ich finde mich jetzt mit einer Low-Dose-Abhängigkeit von Tavor ab, weil ich es sonst nicht mehr aushalte, ständig mit Angst und den täglichen Körperschmerzen zu leben.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Tavor?

Viele Grüße
Marie


Wie geht's dir den heute ? ICH weiß ja nicht mal oh du diese Zeilen nach soooo langer Zeit noch liest LG Sascha

08.11.2017 19:54 • #251


Zitat von x.:
Hallo.

Nachdem unzählige Angstmedikamente auf Dauer nichts brachten habe ich mich heute mit meinem Psychiater geeinigt, dass ich täglich 1mg Tavor nehmen darf.

Aktuell mache ich auch eine Verhaltenstherapie, die aber noch zu frisch ist, um gegen diese Dauerangst zu helfen.

Ich finde mich jetzt mit einer Low-Dose-Abhängigkeit von Tavor ab, weil ich es sonst nicht mehr aushalte, ständig mit Angst und den täglichen Körperschmerzen zu leben.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Tavor?

Viele Grüße
Marie


Hi marie wie geht's dir

18.11.2017 18:38 • #252


Hallo,

ich habe mal ei n e Frage und hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich bin zurzeit in einer Tagesklinik wehen meiner Ängste und Depressionen. Morgen soll ein MRT vom Kopf gemacht werden, das wird routinemäßig bei jedem Patienten gemacht. Jetzt zu meinennen Problem. Ich bekomme Platzangst in der Röhre. Darum soll ich morgen früh eine Tavor nehmen Ich kenne das Mittel nur vom Hörensagen. Hilft es denn sofort? Ich habe Angst, dass es nicht sofort hilft und ich dann Panik in der Röhre bekomme. Ich hoffe, ihr könnt mich etwas beruhigen.

Liebe Grüße
Violetta

19.11.2017 16:46 • #253


petrus57
Tavor wirkt in ungefähr 30 Minuten. Es gibt Tavor auch als Plättchen, die man unter die Zunge legt. Die wirken schneller.

19.11.2017 16:55 • #254


Zitat von petrus57:
Tavor wirkt in ungefähr 30 Minuten. Es gibt Tavor auch als Plättchen, die man unter die Zunge legt. Die wirken schneller.


Danke schön. Ich glaube, diese Plättchen bekomme ich auch. Den die Therapeutin sagte, iCh soll sie dann unter die Zunge legen

19.11.2017 16:57 • x 1 #255


Zitat von Violetta:
Hallo,

ich habe mal ei n e Frage und hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich bin zurzeit in einer Tagesklinik wehen meiner Ängste und Depressionen. Morgen soll ein MRT vom Kopf gemacht werden, das wird routinemäßig bei jedem Patienten gemacht. Jetzt zu meinennen Problem. Ich bekomme Platzangst in der Röhre. Darum soll ich morgen früh eine Tavor nehmen Ich kenne das Mittel nur vom Hörensagen. Hilft es denn sofort? Ich habe Angst, dass es nicht sofort hilft und ich dann Panik in der Röhre bekomme. Ich hoffe, ihr könnt mich etwas beruhigen.

Liebe Grüße
Violetta


Die Wirkung tritt nach 20-30 Minuten ein

19.11.2017 18:51 • x 1 #256


18.10.2019 22:09 • #257


petrus57
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du durch deine eher sparsame Einnahme einen Entzug entwickelt hast. Vielleicht hat es ja eher damit was zu tun, dass das Opipramol nicht mehr wirkt.

Da musst du wohl eine Medikamentenumstellung vornehmen. Trimipramin ist auch ein eher leichtes trizyklisches AD.

19.10.2019 07:47 • x 2 #258


Hallo Boehmi,

Ich glaube das ist die Angst vor Tavor bei Dir.
Das brauchst Du nicht haben. So unregelmäßig wie Du das einnimmst kann da nicht viel passieren.
Du musst nur aufpassen, dass Du es nicht jeden Tag nimmst. Das wird dann schnell zur Gewohnheit.
Ich weiß wovon ich rede. Habe jetzt fast einen Entzug geschafft.
Also es gibt da schon alternativen zu Tavor.
Sprich Deinen Arzt darauf an.
Ich nehme zur Zeit Promethazin und Quentiax.
Mit diesen beiden Medikamenten kann ich endlich wieder einigermaßen schlafen.

Also mach Dir nicht zu viel Gedanken
das wird schon wieder mit den richtigen Medis

19.10.2019 19:18 • #259


Angst vor Tavor habe ich nicht. Ist eins der Medikamente die ich ohne weiteres runter bekomme.
Ich habe zb richtige Probleme bei Ssri. Da habe ich bislang immer mit verstärkter Angst reagiert. Ich weiß nur nicht ob ich andere Alternativen habe.

20.10.2019 13:26 • #260




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Dr. med. Andreas Schöpf