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Jessyy
Verträgt sich tavor mit sertralin und promethazin?

27.12.2013 13:26 • 29.12.2013 #1


9 Antworten ↓


Zitat von Jessyy:
Verträgt sich tavor mit sertralin und promethazin?


Ich würde in einer Apotheke nach "Wechselwirkungen" fragen.
Die kennen sich mit so etwas aus.

27.12.2013 13:47 • #2



Kurze frage

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Jessyy:
Da gibt es keine Probleme,weil ich es selbst mal genommen habe.
Aber sei vorsichtig mit diesem Tavor!
Dabei besteht eine große Abhängigkeitsgefahr,wenn du es regelmäßig einnimmst.
Wenn es mir mieß geht, vor allem wenn ich schlecht schlafen kann,nehme ich mir Dippiperon40mg.
Ist auch ein Neuroleptikum,und hilft gut gegen Ängste,und macht nicht abhängig.
Gruß lacky.

27.12.2013 18:13 • #3


Und ich sage mal etwas provozierend : Vorsichtig mit den Neuroleptika sein, meine Lieben ! Schädigungen der Leber, des ZNS und der blutbildenden Organe durchaus möglich !

27.12.2013 22:04 • #4


Kater Carlo:
Wenn du so denkst,dann nimmm erst gar nix ein.
Und außerdem: Ich nehme schon seit langem Citralophram, und zur Nacht Seroqel.
Und meine Leber,oder meine Organe sind noch top.
Höre bitte auf,die Leute zu verunsichern.
Menschen,die unter Ängsten leiden, haben eh schon schlechtes Selbstvertrauen.
Jeder reagiert anders auf Medikamente.
Der eine verträgt es,der andere wieder nicht.
Und das kannst kannst nur du herausfinden,wenn du etwas einnimmst.
Kein Arzt kann dir sagen,ob du etwas verträgst,oder nicht.
Gruß Lacky

28.12.2013 13:44 • #5


Hey!

Wichtig ist doch erst einmal, daß man den Angstkreislauf durchbrechen kann. Wenn es einem dann besser geht, dann kann man die Medikamente ändern und andere versuchen. Die Ärzte wissen doch auch, was sie verschreiben. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, auch die frei verkäuflichen.
Zuviel Paracetamol zerstört die Leber usw usw.

Jessyy, die drei Medikamente vertragen sich, kannst Du ruhig nehmen. Wichtig ist erst einmal, daß Du aus der Angstspirale rauskommst.

LG Jess

28.12.2013 21:24 • #6


@Lacky : Ich will niemanden verunsichern und weiß selber sehr genau, wie wichtig es ist, die Angstspirale zu durchbrechen.

Mich irritiert aber immer wieder, das Benzodiazepine wie z.B. Tavor hier oft verteufelt werden, obwohl es immer noch 1. die wirksamsten Angstlöser sind und sie 2. untoxisch sind.

Wogegen gerade mit Neuroleptika im Dauergebrauch schwere Schädigungen möglich sind.

Die Ärzte wissen eben nicht immer genau, was sie verschreiben.

28.12.2013 21:53 • #7


Frido
hallo,

wir kennen doch alle das problem mit benzos! ein großteil der patienten entwickelt ein sucht und abhängigkeits problem.
eine psychische erkrankung hat man ja meist über einen längeren zeitraum.
die abhängigkeit wäre ja noch zu tolerieren, wenn da nicht das problem mit der toleranzentwicklung wäre, dh. dass die dosis immer wieder erhöht werden muss um wirkung zu erzielen.
ab einem bestimmten dosisbereich können auch benzos eine toxische wirkung entfalten.
stellt euch das szenario einmal vor, wenn solche mittel über jahrzehnte eingenommen werden, und die einnahmedosis in bereiche vordringt, die im grammbereich liegen.

klar, es gibt leute die nehmen seit 20 jahren jeden tag eine zehner diazepam und schwören drauf.
aber es wäre zu hinterfragen ob die einnahme lediglich noch über eine plazebowirkung verfügt, und /oder sich die angstproblematik zwischenzeitlich gebessert hat.

ich hab von einigen solchen gehört, " klar wirkt das zeug noch, denn wenn ich es mal nicht nehme gehts mit total beschissen"
der umkehrschluss ist aber völliger unsinn, denn es handelt sich dabei um typische entzugssymtome, welche ja bekanntlich (unter anderem) angstzustände sind.

das dilemma ist, dass man bislang keine adäquaten medikamente gegen ängste entwickeln konnte.
die ärzte müssen sich aus dem arsenal an bereits bestehenden psychopharmaka bedienen und im prinzip ständig offlabel herumtherapieren.
im günstigesten fall, findet der arzt ein medikament welches eine wirkung zeigt. selbst wenn es ein mittel gegen parkinson oder psychose ist.

28.12.2013 22:53 • #8


Kater Carlo !
War ja auch nicht bös gemeint.
Ich selbst habe in Abständen 1 Lorazepam genommen,
und ich konnte damit gut schlafen,und war am anderen Tag von meinem
Befinden her gut drauf.
Die Ängste waren zum Teil auch weg.
Aber was ist ,wenn die nächste Nacht kommt?
Im großen und Ganzen macht alles abhängig, wovon man wieder gut drauf kommt,also die Ängste
verschwinden.
Selbst wenn ich ein AD absetze,also ausschleiche, und der Körper hat sich vorher dran gewöhnt,
gebe ich dir Brief und Siegel, das du es merkst,wenn man nichts mehr anderes einnimmt.
Ich weiß selbst,weil ich auch unter Ängsten leide, das ich manchmal keine Lust mehr darauf habe,
und mir was einnehme,was auch hilft.
Aber die Angst bleibt eben, wenn du mit einer Tablette nicht mehr auskommst.
In dem Punkte gebe ich dir recht,das das alles schwachsinn ist,und es eigentlich egal ist,was du nimmst.
Man will ja nur,das es einem wieder gut geht.
Ich nehme zum Beispiel das Seroqel Prolong 150mg zur Nacht.
Und es beruhigt zwar,aber es ist nichts gegen Ängste.
Aber die Krankenhäuser schwören drauf,und ich weiß nicht warum.
Helfen tut es mir nicht besonders.
Steige nun um von citralphram auf Paroxetin.
Das eine habe ich nun ausgeschlichen, und seit gestern nehme ich 30mg vom Paroxetin.
Ich weiß nicht,ob man das Seroqel ohne den Arzt zu fragen,ausschleichen sollte.
Wäre glaube ich nicht so gut.
Gruß Lacky

28.12.2013 23:43 • #9


Promethazin bekommen auch Babys soviel zur Gefaehrlichkeit!
Benzos habe ich nie genommen-wuerde sie auch nicht nehmen.
Dazu sind aber Tabletten da.
Als ich in der schlimmsten Phase die Medis nicnt haette,weiss ich nicht,ob ich heute hier noch schreiben koennte!

29.12.2013 14:10 • #10



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