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shibatu
mit Escitalopram. Heute - am 10. Tag bin ich bei 6 Tropfen angekommen. Erstverschlimmerungssymptome immernoch ziemlich krass, aber das ist wahrscheinlich bei zwar langsamer aber stetiger Erhöhung kein Wunder.
Ich nehme tagsüber keine anderen Mittel dazu, die das Einschleichen erträglicher machen würden (also keine Benzos, Tavor oder ähnliches) - allerdings zur Nacht da MUß ich Zopiclon nehmen, weil ich sonst niemals schlafen würde (auch am Tage nicht) geht nicht - sobald ich in den Schlafzustand komme gehen bei mir alle Alarmglocken an, Blutdruck steigt, Puls hoch, ab zur Toilette, zittern, schwindel - kurz gesagt Panik.
Mit dem Zopiclon passiert das nie und darum würde ich es gern wenigstens noch solange weiternehmen, bis sich die positive Wirkung von Escitalopram entfaltet hat (und ich dann hoffentlich auch von allein wieder einschlafen kann)
Weiß vielleicht jemand von Euch ob die gemeinsame Einnahme von Escitalopram und Zopiclon Probleme machen kann?

Für Euren Rat wäre ich riesig dankbar
lg Ina

28.10.2016 09:50 • 28.10.2016 #1


6 Antworten ↓


petrus57
Ich habe mal 2 Wechselwirkungschecks durchgeführt. Beim ersten bestünden Wechselwirkungen, beim zweiten nicht. Am besten du fragst mal in der Apotheke.

28.10.2016 09:57 • #2



Immernoch in der Einschleichphase

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Also jetzt heißt es einfach durchbeißen. Ich weiß, leichter gesagt als getan.
Beruhigen kann ich dich aber in punkto Wechselwirkung der beiden Medikamente. Die werden sehr gerne zusammen verschrieben.
Wichtig an dem Ganzen ist nur, dass du die Dosis des Zopiclon so gering als möglich hältst, also so dass es eine therapeutische Wirksamkeit bei dir auslöst. Und dieses Zopiclon ist ein Mittel, dass du nur kurz unterstützend einnehmen sollst. Von einer Langzeiteinnahme ist bezüglich einer Abhängigkeit abzuraten.

Du schaffst es, schleiche weiter ein, es dauert nicht mehr lange bis es wirkt.!

28.10.2016 10:01 • #3


shibatu
vielen lieben Dank für Eure Erfahrungen. Ich werde tatsächlich mal eine erfahrene Apothekerin hier am Ort anrufen.
Aber das von Gerd gesagte beruhigt mich schonmal enorm. Und nachdem man dann alle vielleicht noch infrage kommenden Ursachen für diese wirklich sehr unangenehmen Anfangsschwierigkeiten bei der Escitaloprameinnahme ausgeschlossen hat, werden diese Verschlimmerungen dadurch zwar nicht besser, aber man weiß man muß dann da jetzt durch, wenns jemals wirklich besser werden soll.

Nur eine Frage beschäftigt mich in diesem Zusammenhang noch. Es gibt ja auch das Serotoninsyndrom - die Symptome habe ich schon gegoogelt, aber mir scheint die sind ziemlich schwer abzugrenzen von diesen schlimmen Erstverschlimmerungen.
Hat dazu jemand Informationen, woran kann man ersehen ob man zuviel oder zuwenig Serotonin im Hirn hat? Gibt es konkrete Hinweise auf das eine oder das andere oder können sowohl Arzt wie auch Patient da nur raten?

liebe Grüße
Ina

28.10.2016 11:06 • #4


petrus57
Zitat von shibatu:
Nur eine Frage beschäftigt mich in diesem Zusammenhang noch. Es gibt ja auch das Serotoninsyndrom - die Symptome habe ich schon gegoogelt, aber mir scheint die sind ziemlich schwer abzugrenzen von diesen schlimmen Erstverschlimmerungen.



Die Symptome sind ja fast gleich. Außer vielleicht Grippeähnliche Symptome mit Fieber, sehr schneller Puls, Blutdruckkrisen.

Oder vielleicht sind die Nebenwirkungen von Antidepressiva generell ein Serotoninsyndrom. Darum haben wohl einige Menschen keinerlei Nebenwirkungen und andere die ganze Palette.

28.10.2016 11:28 • #5


Das Serotoninsyndrom entsteht durch eine wirkliche Überdosierung eines Wirkstoffes oder durch die Einnahme zweier oder mehrerer Medikamente gleicher Wiirkmechanismen, die sich dann aufsummieren. Das soll kein Problem von dir sein.

28.10.2016 11:44 • #6


shibatu
Ja-ne ich hab auch nicht wirklich dran geglaubt, aber wenn man uninformiert ist bleibt immer so eine gewisse Unsicherheit. Habe aber auch aus mehreren Beiträgen hier im Forum gelesen wie es sich mit einem Serotoninsyndrom verhält und da scheide ich als Kandidat ja sowas von aus.
Tja, da nun alle anderen Miesfühl-Varianten ausgeschieden sind, hab ich wohl die volle Breitseite der Erstverschlimmerungen erwischt.
Da heißt es wohl "für Zähne und Vaterland - König zusammenbeissen" und durch.

viele liebe Grüße und Dank nochmal
Ina

28.10.2016 12:12 • #7




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Dr. med. Andreas Schöpf