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Mone14
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Hallo ihr!

Bin grade etwas verwirrt, komme von meinem Hausarzt. Ich war dort, weil ich jetzt schon seit sechs Wochen Mirtazapin (15 mg abends) nehme und inzwischen wieder genauso Angst habe wie ohne... Bin wieder sowas von unruhig, kann mit nicht konzentrieren dabei müsste ich dingend lernen!

Jedenfalls meinte jetzt der Arzt (war noch nicht mal meine eigentliche Hausärztin, nur ihr Kollege war da), dass die Mirta eigentlich ja auch gar nicht so gut gegen die Angst helfen. Ich soll die jetzt ausschleichen und mit 50 mg Opipramol abends anfangen. Bringt das was? Das dauert dann doch wieder ewig, bis der Spiegel aufgebaut ist, oder? Und werd ich am Anfang wieder so krasse Nebenewirkungen haben? War in der ersten Woche mit den Mirta NOCH unruhiger als vorher...

Ich weiß, sowas soll man sich generell nicht vom Hausarzt verschreiben lassen, aber ich hab erst im März nen Termin bei nem Psychiater/Neurologen und bis dahin wollte ich kein Medikament nehmen, das eh nicht hilft... das die mir gleich mit nem neuen Psychozeug kommen hätte ich auch nicht gedacht. Wenn die Angst nur nicht so schlimm wär im Moment. Arrrrrrrrgh!

vielleicht hat ja von euch jemand nen Tipp...

lg!

01.08.2024 #1


21 Antworten ↓
Mausiii82

Mausiii82
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Ich war heute bei meinem Psychiater, da es mir immernoch sehr schlecht geht mit meiner Unruhe/Angstzustände.
Jetzt darf ich es endlich wieder mit Opipramol (das mir 2017 super geholfen hat) versuchen.

Nehme ja auch seit ner Zeit wieder
- Mirtazapin 15mg (vor 1 Monat wieder eindosiert, davor nach knapp 1 Jahr Einnahme für 2 Wochen abgesetzt)
- Quetiapin retard 100mg (seit gut 2 Wochen -> letzte Woche mit Dosen bis 300mg experimentiert. hat mich aber sprichwörtlich auch nicht umgehauen) das hatte ich im März nach ca 7 Monaten Einnahme abgesetzt
- 2x100 mg Pregabalin (das hab ich seit April 20..war dazwischen mal 2x150, das konnte ich Aber bald reduzieren.)


Ich hatte auch Escitalopram von März 20 - Feb 21 nachdem ich das abgesetzt hatte ging es mir erstmal so gut wie seit Jahren nicht mehr. Mitte Mai kam dann (nach absetzen von Quetiapin und Mirtazapin) wieder ein totaler Einbruch. auch wieder eindosieren hatnicht geholfen.

Lange Rede kurzer Sinn, seit gestern nehm ich wieder 100mg Opipramol abends u d kann nach Bedarf 50mg morgens dazu nehmen.

Jetzt hat mein Psychiater gesagt, ich soll dafür Mirtazapin weg lassen. kann ich es wirklich quasi durch das Opipramol ersetzen - mildert das dann auch etwaige Entzugserscheinungen? Ich habe Fach nur noch schiss vor jeder Änderung

08.06.2021 17:30 • #12


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Hilfe! Opipramol statt Mirtazapin?

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Lue
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Zitat von Mausiii82:
Heißt das, du kennst Leute, die es problemlos (einfach) absetzen konnten? Ich bin ja erst nach absetzen vom Mirtazapin wieder in dieses Loch ...

Hey, Wie ging es bei dir weiter?

Ich habe vor 2 Wochen versucht, das Mirtazapin nach ausschleichen abzusetzen, das ist total nach hinten losgegangen. 5 Tage nachdem ich auf 0 war bin ich wieder richtig abgestürzt. Habe dann 2 Tage später wieder eindosiert, bin jetzt seit 3 Tagen wieder auf der Dosis, die ich hatte als es mir gut ging (15mg).

Bereue es so sehr, dass ich versucht habe, abzusetzen, aber das hilft ja jetzt auch nichts mehr.
Ich nehme auch zusätzlich noch 100mg Opipramol abends, das hilft mir gegen die Unruhe aber nicht gegen diese furchtbare Übelkeit, die ich jetzt wieder habe.
Vielleicht hat jemand dazu Erfahrungswerte und kann mir etwas Mut machen? 🤗

01.08.2024 11:27 • #22


Zum Beitrag im Thema ↓


L
Zitat von Mone14:
und mit 50 mg Opipramol abends anfangen. Bringt das was? Das dauert dann doch wieder ewig, bis der Spiegel aufgebaut ist, oder?

Nach Aussage meines Hausarztes ca. 2 Wochen bis sie richtig wirken.

Opipramol hat bei mir allerdings überhaupt nichts gebracht...

#2


M
nimmst du dann zur zeit überhaupt noch was?

#3


Christina
Hi Mone,

Opipramol wirkt sofort, man kann es auch (nur) als Bedarfsmedikament einsetzen. Insofern brauchst du nicht zu warten, bis sich ein Spiegel aufgebaut hat, sondern könntest - falls nötig - gleich mit einer etwas höheren Dosis einsteigen. Typische Einschleichwirkungen sind nicht zu erwarten, es macht einfach nur tierisch müde, daran muss man sich u.U. gewöhnen.

Vielen wirkt es zu schwach, aber so richtig falsch machen kann man damit eigentlich nichts. Und der Dosisspielraum reicht bis 300 mg pro Tag.

Liebe Grüße
Christina

x 1 #4


V
Hallo,

ich nehme Opipramol seit ca. 1 Woche und ausser, dass ich jeden Tag ein anderes Leiden habe und unter Schlafstörungen leide, hat es mir noch nicht viel gebracht. Ich überlege auch, ob ich es wieder absetze um damit wieder ein Normalo zu werden! Ein Versuch ist es wert.

Ich nehme z.Z. nehme ich morgens 50mg und abends vorm schlafen gehen 50 mg. Ich bin mir auch garnicht mehr so sicher, ob die Medikamente soviel bei mir bringen. Wenn ich mich mit so viel Nebenwirkungen rumschlagen muss, bringt es mir persönlich nicht viel.
Ich komme so garantiert nicht zur Ruhe.

Mein Arzt sagte mir übrigens auch, dass die Wirkung erst so nach 2 Wochen richtig kommt.

LG
Annette

#5


M
Hallo Christina und Annette!

Erstmal danke für eure Antworten! Echt blöd, dass diese Medikamente einfach bei jedem anders wirken und man es wohl mal wieder echt auf nen Versuch ankommen lassen muss... Zu viel nehmen will ich allerdings eh nicht (50mg), muss ja auch erst mal die Mirtazapin ausschleichen.

Das müde werden kenne ich von den Mirtazapin und find ich ok, solang es nur abends ist. Hab zum Glück bei denen sonst wenig Nebenwirkungen gemerkt, nur nen trockenen Mund hatte ich und bin davon immer Nachst aufgewacht

@Annette: Wie meinst du das, du leidest jeden Tag an nem anderen Leiden? In Bezug auf die Tabletten oder generell? Frage so blöd, weil es bei mir schon so war, dass ich mir jeden Tag ne neue Krankheit eingebildet hatte, je nach "Symptomen"...

#6


V
@Mone14
ersteinmal habe ich so viel Nebenwirkungen bekommen, jeden Tag eine andere Nebenwirkung und dann bin ich Krankheitssymtomen so ängstlich und überempfindlich geworden. Habe aber vorher auch schon Angst vor Krankheiten gehabt.

#7


C
Ich hab letztes Jahr Stangyl genommen, gibt es auch als Trimipramin. Das ist alles, auch Opipramol, trizyklische AD. Mir ging es nach 1 Woche mit den Stangyl dann wesentlich besser, musste die aber absetzten, weil ich starken Ausschlag bekam.

Nach Opipramol fragte ich neulich meine Psychiaterin, weil ich was gegen die ständigen Kopfschmerzen wollte. Sie riet mir ab, weil zu viele Nebenwirkungen und ein uraltes Medikament, gibt bessere. Allerdings hatte mir meine Psychologin Opipramol empfohlen. Hat wohl jeder eine andere Meinung.

#8


L
Zitat von Mone14:
nimmst du dann zur zeit überhaupt noch was?

hatte es später noch mit Mirtazapin versucht was mir aber auch nichts brachte. Wenn bei mir nichts mehr geht gibts in der Natur noch paar Mittel mit denen man sich vorrübergehend ausschalten kann. Risiko dabei der unterschiedliche Wirkstoffgehalt der Pflanzen, man weiß nie genau wieviel man davon muss.
Aber wenigstens brauch ich damit kein Arzt mehr. Ich trau denen sowieso nicht...

#9


M
hm, also ich hab die jetzt opipr. erstmal weggelassen, da steht wohl auch, dass man die bei bestimmten herzkrankheiten nicht nehmen soll... und ich warte ja immernoch auf die auswertung vom langzeit-ekg. woher soll ich denn dann wissen, ob ich herzkrank bin oder nicht?! oh man, ich dreh noch durch! und dauernd dieses komische holpern in der brust, aaahhh!

#10


M
achso, @leviathan: über die möglichkeit hab ich auch schon nachgedacht...

#11


Mausiii82

Opipramol statt Mirtazapin

Ich war heute bei meinem Psychiater, da es mir immernoch sehr schlecht geht mit meiner Unruhe/Angstzustände.
Jetzt darf ich es endlich wieder mit Opipramol (das mir 2017 super geholfen hat) versuchen.

Nehme ja auch seit ner Zeit wieder
- Mirtazapin 15mg (vor 1 Monat wieder eindosiert, davor nach knapp 1 Jahr Einnahme für 2 Wochen abgesetzt)
- Quetiapin retard 100mg (seit gut 2 Wochen -> letzte Woche mit Dosen bis 300mg experimentiert. hat mich aber sprichwörtlich auch nicht umgehauen) das hatte ich im März nach ca 7 Monaten Einnahme abgesetzt
- 2x100 mg Pregabalin (das hab ich seit April 20..war dazwischen mal 2x150, das konnte ich Aber bald reduzieren.)


Ich hatte auch Escitalopram von März 20 - Feb 21 nachdem ich das abgesetzt hatte ging es mir erstmal so gut wie seit Jahren nicht mehr. Mitte Mai kam dann (nach absetzen von Quetiapin und Mirtazapin) wieder ein totaler Einbruch. auch wieder eindosieren hatnicht geholfen.

Lange Rede kurzer Sinn, seit gestern nehm ich wieder 100mg Opipramol abends u d kann nach Bedarf 50mg morgens dazu nehmen.

Jetzt hat mein Psychiater gesagt, ich soll dafür Mirtazapin weg lassen. kann ich es wirklich quasi durch das Opipramol ersetzen - mildert das dann auch etwaige Entzugserscheinungen? Ich habe Fach nur noch schiss vor jeder Änderung

#12


Lottaluft
Wenn dein Psychiater sagt ersetze es durch opipramol heißt es genau das
Und ja natürlich bremst es mögliche absetzerscheinungen obwohl ich persönlich niemanden kenne der bei mirtazapin welche hatte

x 1 #13


Mausiii82
Zitat von Lottaluft:
Wenn dein Psychiater sagt ersetze es durch opipramol heißt es genau das Und ja natürlich bremst es mögliche absetzerscheinungen obwohl ich ...

Heißt das, du kennst Leute, die es problemlos (einfach) absetzen konnten?

Ich bin ja erst nach absetzen vom Mirtazapin wieder in dieses Loch gefallen... Aber theoretisch kann es schon auch einen anderen Auslöser haben bei mir.

#14


Lottaluft
Zitat von Mausiii82:
Heißt das, du kennst Leute, die es problemlos (einfach) absetzen konnten? Ich bin ja erst nach absetzen vom Mirtazapin wieder in dieses Loch ...

Ja zB mich ,meine Mutter,meine beste Freundin,...
alle keine Beschwerden und ich bin Hypochonderin -heißt du musst echt keine Angst haben

x 1 #15


Mausiii82
Zitat von Lottaluft:
Ja zB mich ,meine Mutter,meine beste Freundin,... alle keine Beschwerden und ich bin Hypochonderin -heißt du musst echt keine Angst haben

Dann auch von 15mg auf 0 oder mit Zwischenschritt...

Sorry für mein gefragte, mich verunsichert einfach gerade alles

#16


Lottaluft
Zitat von Mausiii82:
Dann auch von 15mg auf 0 oder mit Zwischenschritt... Sorry für mein gefragte, mich verunsichert einfach gerade alles

Ich hab es sofort ganz weggelassen mein Psychiater hat gesagt ich brauch es nicht ausschleichen und damit hat er recht behalten
und du stehst ja nicht komplett ohne Medikation da
du nimmst ja eine Alternative die dich auffängt

x 2 #17

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Kati0205
Zitat von Lottaluft:
Wenn dein Psychiater sagt ersetze es durch opipramol heißt es genau das Und ja natürlich bremst es mögliche absetzerscheinungen obwohl ich ...

Hey,
Durch das Absetzen von Mirtazapin hab ich meine Angststörung bekommen. Habs aus unwissenheit zu schnell abgesetzt und seitdem hab ich panikattacken.
Vorher hatte ich nur leichte Schlafprobleme, wegen denen ich das Mirta genommen hab....

x 1 #18


Mausiii82
Zitat von Kati0205:
Hey, Durch das Absetzen von Mirtazapin hab ich meine Angststörung bekommen. Habs aus unwissenheit zu schnell abgesetzt und seitdem hab ich ...

Krass... Und wieder eindosieren hat dir nicht geholfen?

#19


Kati0205
Zitat von Mausiii82:
Krass... Und wieder eindosieren hat dir nicht geholfen?

Doch, hab dann aufdosiert, bis zur doppelten menge. Hatte bis dahin nur immer 7,5 mg....danach war ich bei 22,5 und die Nebenwirkungen waren zu krass. Dann Umstellung auf Sertralin und jetzt häng ich drin in der Spirale....

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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