Hallo Williams,
Zitat:Als ich nichts von meiner Angststörungen wusste, fühlte ich mich befreit und lebte frei.
Meiner Meinung kannst Du das so beschreiben.
Das ist so ähnlich, wie wenn jemand ständig etwas mehr ausgibt, als er verdient.
Damit das nicht auffällt, holt er sich immer etwas Kredit bei seiner Bank.
Sobald die Bank aber mal sagt. Tut uns leid, sie können nun von uns kein Geld mehr bekommen, ergibt sich eine
ähnliche Situation, wie Du sie beschreibst.
"
Als ich nichts davon wusste, dass ich über meine Verhältnisse lebte, fühlte ich mich befreit und lebte frei."
Zitat:Inzwischen geht es mir eindeutig besser aber destotrotz bin ich vorsichtshalber geworden.
Das ist gut, wenn Du jetzt etwas vorsichtiger bist. Ich weiß gut über meine Ängste Bescheid und lebe bestens mit
diesem Wissen, viel besser als früher.
Zitat:Ich glaube es wäre besser wenn ich gar nicht wüsste was Ängste sind. Vielleicht würde ich dann nicht nicht so viel nachdenken.
Das sehe ich anders. Wenn Dir bewusst wird, dass Du keine Bäume ausreißen kannst, fängst Du ja auch nicht an,
mehr darüber nachzudenken.
Du solltest Dein neues Wissen über Deine Art, mit der Angst umzugehen, nur wieder positiv für Dich benutzen.
Das ist die Lösung.
Gruß
Bernhard