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Laraow
Mir hilft es bei Angst und Depression sehr gut. Ich falle nicht mehr so "tief" in die Emotionen und kann meine Gedanken besser lenken. Das ist sehr angenehm.

10.03.2020 20:31 • x 2 #521


Ich mal wieder. Habe dann wieder auf 10mg erhöht. Hatte am Montag/Dienstag sehr gesteigerten Antrieb und sehr, sehr schlechte Gedanken. Die haben mir solche Angst gemacht, dass ich erstmal wieder 7 Tropfen nehme. Dass nun seit nicht ganz drei Wochen. Hatte heute einen Termin bei meinem Psychiater. Habe ihm gesagt, dass ich denke, dass Escitalopram nicht das richtige Mittel für mich ist. Aufgrund von andauernden Schlafproblemen, Übelkeit (pro Tag geht 1 Brötchen und 1 Banane), Suizidgedanken durch zuviel Unruhe/Aufgebrachtsein. Er sagt, ich solle wieder 10mg nehmen und es würde besser. Er hat mir noch Mirtazapin verschrieben. Das möchte ich ungern nehmen, weil ich mein Absetzen von 2017 noch nachfühlen kann.
Gerade bin ich wirklich der Verzweiflung nahe. Schmeiß ich alles weg und schaue was passiert? Gehe ich auf 10mg auch wenn es wohl wieder schrecklich wird?
Werden die NW abklingen bzw die Unruhe aufhören und wann wird die Angst weniger? Wo ist der Knopf, mit dem alles aufhört und mal wieder nach vorn geht?

13.03.2020 17:26 • #522



Hallo sugarbabe34,

Escitalopram Nebenwirkungen

x 3#3


kleinesAngsthaeschen
Zitat von Kopfkarussell:
Ich mal wieder. Habe dann wieder auf 10mg erhöht. Hatte am Montag/Dienstag sehr gesteigerten Antrieb und sehr, sehr schlechte Gedanken. Die haben mir solche Angst gemacht, dass ich erstmal wieder 7 Tropfen nehme. Dass nun seit nicht ganz drei Wochen. Hatte heute einen Termin bei meinem Psychiater. Habe ihm gesagt, dass ich denke, dass Escitalopram nicht das richtige Mittel für mich ist. Aufgrund von andauernden Schlafproblemen, Übelkeit (pro Tag geht 1 Brötchen und 1 Banane), Suizidgedanken durch zuviel Unruhe/Aufgebrachtsein. Er sagt, ich solle wieder 10mg nehmen und es würde besser. Er hat mir noch Mirtazapin verschrieben. Das möchte ich ungern nehmen, weil ich mein Absetzen von 2017 noch nachfühlen kann.Gerade bin ich wirklich der Verzweiflung nahe. Schmeiß ich alles weg und schaue was passiert? Gehe ich auf 10mg auch wenn es wohl wieder schrecklich wird? Werden die NW abklingen bzw die Unruhe aufhören und wann wird die Angst weniger? Wo ist der Knopf, mit dem alles aufhört und mal wieder nach vorn geht?

Hallo Kopfkarussel,

ich würde deinem Psychater vertrauen und es mal mit der Medikation versuchen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das die Angst bei mir erst mit 20 mg etwas besser wurde, wobei das ja von Mensch zu Mensch verschieden. Das mit den vielen Gedanken kenne ich. Manchmal bin ich so verzweifelt das ich mich am gernsten Einweisen lassen möchte....
Den Knopf hab ich übrigens auch schon gesucht. Irgendwie müssen wir da durch....

Ganz liebe Grüße

13.03.2020 17:37 • x 1 #523


Zitat von Kopfkarussell:
Ich mal wieder. Habe dann wieder auf 10mg erhöht. Hatte am Montag/Dienstag sehr gesteigerten Antrieb und sehr, sehr schlechte Gedanken. Die haben mir solche Angst gemacht, dass ich erstmal wieder 7 Tropfen nehme. Dass nun seit nicht ganz drei Wochen. Hatte heute einen Termin bei meinem Psychiater. Habe ihm gesagt, dass ich denke, dass Escitalopram nicht das richtige Mittel für mich ist. Aufgrund von andauernden Schlafproblemen, Übelkeit (pro Tag geht 1 Brötchen und 1 Banane), Suizidgedanken durch zuviel Unruhe/Aufgebrachtsein. Er sagt, ich solle wieder 10mg nehmen und es würde besser. Er hat mir noch Mirtazapin verschrieben. Das möchte ich ungern nehmen, weil ich mein Absetzen von 2017 noch nachfühlen kann.Gerade bin ich wirklich der Verzweiflung nahe. Schmeiß ich alles weg und schaue was passiert? Gehe ich auf 10mg auch wenn es wohl wieder schrecklich wird? Werden die NW abklingen bzw die Unruhe aufhören und wann wird die Angst weniger? Wo ist der Knopf, mit dem alles aufhört und mal wieder nach vorn geht?


Ich nehme escitalopram jetzt seit etwa 5-6 Jahren.
Ich nehme von Anfang an 10mg und habe sehr gute Erfahrung damit gemacht.
Es gab Zeiten, da ging es in meinem Leben richtig rund und ich war am Boden. Aber das Escitalopram hat mir in der Zeit wirklich gut geholfen.
Welche Nebenwirkungen hattest du denn?
Ich hab damals als ich damit begonnen habe, etwas zur Ablenkung gemacht.
Da sind mir die Nebenwirkungen nicht so aufgefallen.
Ich hatte auch eine super liebe und richtig gute Ärztin die ich jederzeit um Rat fragen konnte.
Klar, das hat schon bisschen gedauert bis das Präparat richtig gewirkt hat.
Hast du schon mal darüber nachgedacht das du zum einstellen eventuell in eine Tages Einrichtung gehst?
Vielleicht würde dir das ein bisschen helfen. Da ist man unter Leuten und auch ein bisschen abgelenkt.

14.03.2020 02:03 • #524


Laraow
Zitat von Kopfkarussell:
Ich mal wieder. Habe dann wieder auf 10mg erhöht. Hatte am Montag/Dienstag sehr gesteigerten Antrieb und sehr, sehr schlechte Gedanken. Die haben mir solche Angst gemacht, dass ich erstmal wieder 7 Tropfen nehme. Dass nun seit nicht ganz drei Wochen. Hatte heute einen Termin bei meinem Psychiater. Habe ihm gesagt, dass ich denke, dass Escitalopram nicht das richtige Mittel für mich ist. Aufgrund von andauernden Schlafproblemen, Übelkeit (pro Tag geht 1 Brötchen und 1 Banane), Suizidgedanken durch zuviel Unruhe/Aufgebrachtsein. Er sagt, ich solle wieder 10mg nehmen und es würde besser. Er hat mir noch Mirtazapin verschrieben. Das möchte ich ungern nehmen, weil ich mein Absetzen von 2017 noch nachfühlen kann.Gerade bin ich wirklich der Verzweiflung nahe. Schmeiß ich alles weg und schaue was passiert? Gehe ich auf 10mg auch wenn es wohl wieder schrecklich wird? Werden die NW abklingen bzw die Unruhe aufhören und wann wird die Angst weniger? Wo ist der Knopf, mit dem alles aufhört und mal wieder nach vorn geht?


Ich würde versuchen noch ein bisschen dran zu bleiben wenn du kannst und auf den Arzt vertrauen.

Ich bin gerade auch wieder verunsichert. Ich nehme jetzt seit 5 Wochen 10mg und habe angefangen ab der dritten Woche mich besser zu fühlen.
Seit ein paar Tagen habe ich das Gefühl ich bin manchmal nicht richtig da, stehe etwas neben mit. Vergangene Ereignisse Z.b gestern wirken sehr weit weg.

Ist das normal und einfach der "Preis" den man zahlen muss ? Oder könnte es wieder dir Angst sein ? Geht das wieder weg ?

14.03.2020 21:46 • #525


Hallo ihr Lieben,
ich musste mich in den letzten Tagen erstmal sortieren und schauen, was eigentlich gerade mit mir passiert. Momentan ist die Angst wieder etwas präsenter und das positive Denken fällt nicht leicht. Negativ über Jahre antrainiert geht eben automatisch. Dabei habe ich Angst den Job zu verlieren und besonders meinen Freund. Er bemüht sich sehr aber ich weiß, dass es für ihn nicht einfach ist.
In der letzten Woche ging es mir, für meine Verhältnisse gut. Ich habe viele Dinge geschafft und konnte auch ein paar Mal lachen usw. Ich habe mich ein Stück weit "zurück" gefühlt. Gestern und heute war es dann wieder schwierig. Ich bin angespannt, habe Rückenschmerzen, mir ist übel, ich werde nachts wach. Werde nun doch versuchen das Escitalopram zu erhöhen. Bin aktuell bei 10mg. Es hilft mir weniger zu Grübeln aber ich glaube, es reicht ür mich noch nicht. Vielleicht geht es mir auch schlechter weil ich in den nächsten Tagen meine Periode bekomme. Hat das von euch schon mal jemand beobachtet, also einen Zusammenhang?

Und liebe Lara wie gehts dir im Moment?

Liebe Maike, ich kämpfe weiter, jeden Tag. Für dieses Stück Normalität. Und ich habe gesehen, dass es noch da ist.

25.03.2020 14:57 • #526


Laraow
Liebes Kopfkarussell,
Schön das es es dir besser geht !
Probier doch einfach mal aus um 2,5mg zu erhöhen ?
Das mit den Tagen kenne ich, ich werde da aggressiv und verfressen. Denke das ist normal.

Ich fühle mich jetzt sehr ausgeglichen und die meiste Zeit auch da, nur noch selten habe ich das "in Watte gepackt" Gefühl. Ich kann auch wieder erholsam schlafen, das ist toll

25.03.2020 21:37 • x 1 #527





Dr. med. Andreas Schöpf