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A
Hab auch schon von Patienten gelesen, die 40 mg pro Tag nehmen.

#441


MarStar86
Zitat von Herzenswaerme:
Hallo ihr Lieben, die Ärzte sagen doch aber, dass die Einnahme über die 20 mg nicht hinausgehen dürfe, weil es ansonsten schwere Folgen für das Herz haben könne ... - jetzt bin ich total verwirrt -.


Das sind Richtwerte. Wenn regelmäßig EKG gemacht wird können auch höhere Dosen gefahren werden.
Vorallem wirkt Escitalopram gegen Angst erst bei höheren Dosen.
Bei mir z.B.: ist der Escitalopramspiegel bei 25mg pro Tag 17ng/ml Blut.
Der Normbereich der Wirksamkeit ist
15-80 ng/ml d. H. trotz Überschreitung der Maximaldosis praktisch 0 Wirkung bei mir weil ich einfach ein fast-matabolizer (schneller Verstoffwechsler) bin.

#442


A


Escitalopram und die Nebenwirkungen

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MarStar86
Zitat von Austernfarmer:
Hab auch schon von Patienten gelesen, die 40 mg pro Tag nehmen.


Solange die QTc Zeit bei Männern <450ms und bei Frauen <470ms ist, ist dies möglich ja.
Bei mir ist sie bei 35mg bei 414ms

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R
Mein Neurologe hat mir empfohlen in der Einschleichphase von ca. einer Woche das Medikament abends zu nehmen. Er sagte dann verschläfts du die meisten Nebenwirkungen und es macht anfänglich eh müde.

#444


Sells1234
Ich habe sie nicht vertragen. Andere wieder gut. Hatte immer einen ganz niedrigen Puls. Aber vielen ging es gut damit.

#445


F
Ganz schlechte Erfahrungen mit körperlichen Nebenwirkungen bei Tropfen
Ich nehme seit einigen Jahren Escitalopram 10 mg Tabletten und wollte vor einiger Zeit etwas geringer dosieren mit 5 mg Tablette und dazu 3 Tropfen (=3mg) . Ich habe wirklich keine Nebenwirkungen erwartet, weil ich die Tabletten bis auf Magenprobleme (davon?) gut vertrage. Und ich bekam bereits ca 2 Min. Nach der Einnahme der Tropfen Nebenwirkungen, die ich so nicht kannte und diese hier im Forum oft in Zusammenhang mit Tropfen beschrieben wurden: Schwindel, Übelkeit, Schweißausbruch, panikartige Erregung, hohen Blutdruck. Könnte nicht arbeiten gehen. Ich denke, dass die zu schnell ins Blut gehen und die Abgabe wird nach Auskunft meiner Psychiaterin auch eingestellt. Sie hat mir eigentlich zu der Variante geraten, war von den Nebenwirkungen aber auch überrascht.

x 1 #446


M

Escitalopram und Johanneskrauttee!?

Hallo ihr Lieben Smile
Meine Hypochondrie lässt mal wieder grüßen. Ich nehme morgens 10 mg Escitalopram. Trinke momentan jeden Abend einen Anti Stress und goodnight Tee von Native Nature. In dem enthalten sind Passionsblume Johanneskraut lavendel Zitrone baldrian usw. Habe grad durch Zufall gelesen dass man Antidepressiva und Johanneskraut nicht zusammen verwenden sollte. Wie verhält sich dass mit dem Tee ? Danke im voraus

#447


Plopp
Wenn es Wechselwirkungen geben würde, hättest du das längst bemerkt.
Ich glaube das in den Teebeutel zu wenig Johanniskraut drin ist um was zu bewirken. Mann soll nur nicht Antidepressiva mit Johanniskraut Tabletten kombinieren wegen dem Serotoninsyndrom aber der Tee ist sicherlich unbedenklich. Im Zweifelsfall Wechsel doch auf Melissentee, der ist auch entspannend.

LG Plopp

x 1 #448


LichterMaus

Durch Escitalopram Panikattacken/Angst

Hallo ihr lieben , huhu

bin neu hier und habe ein Problem. Vor gut 4 Jahren bekam ich escitalopram welches dann auf venlafaxin umgestellt wurde (aufgrund Panikstörung )
welches ich 3 jahrelang nahm bevor es dann dies Jahr ausgeschlichen wurde. 8 Monate später. bin ich wieder krank. Meine Hausärztin wollte es mit venlafaxin wieder probieren endete an dem Tag im Krankenhaus mit Notarzteinsatz. Drama

In der Tagesklinik verschrieb man mir dann Escitalopram . Cipralex tropfen ich nahm (aus lauter angst) erst mal einen Tropfen. Dann zwei. erlitt dann freitags im Bus ne ziemlich heftige PA sodass ich nach Hause musste. Die Woche bis jetzt bin ich bei 3 tropfen und mir geht's immer schlechter.
Meine Ärztin (Psychiaterin dort in der Klinik )sagt dauernd das käme nicht von den 2 oder 3 Tropfen. Dennoch gings mir VOR dem Medikament recht gut. Zumindest körperlich. Sad

Soll es wegen schweren Depressionen nehmen und meiner PTBS aber durch das Medikament leide ich nun wieder TÄGLICH an Panikattacken.


mir wird dauernd schwindelig, mir kribbelt das Gesicht, fühle mich wie auf dem Schiff, und natürlich Dauerangst. Daueranspannung, ich komm gar nicht mehr runter. seufzen

Heute bin ich so erschöpft dass ich es nicht in die Klinik geschafft habe. Habe mit der Ärztin gesprochen. sie sagte dass man eigentlich auch mit 5mg anfängt sonst hat man nur Nebenwirkung statt Wirkung. Mir erscheint es zur Zeit jedoch paradox. noch mehr zu nehmen Wenn's mir jetzt schon total schlecht geht. knuddeln

Das einzig Gute an dem Mittel bis jetzt: ich habe keine Albträume mehr.

ich bin so verzweifelt dass ich das Medikament am liebsten absetzen würde. Meine Ärztin sagt jedoch es sei eines der besten Medikamente und ich soll durchhalten.
Ich bin total am Ende.
Früher hatte ich nie solche Probleme beim einschleichen.
was würdet ihr machen? habt ihr Erfahrungen mit escitalopram ? danke für eure Antworten Hoffnung

#449


Barbara_G
Hallo LichterMaus,

das ist leider ganz normal dass sich die Symptome beim Einschleichen verschlimmern. Mein Rat an dich: bleib dran und halte durch! Schau dass du bald auf eine höhere Dosis kommst, deine Ärztin hat Recht, bei einer so geringen Dosis hast du nur die Nebenwirkungen aber keine Wirkung. Die ersten 2 Wochen sind leider immer ein Horror, aber dann vergehen die Nebenwirkungen und dann setzt nach frühestens 2-3 Wochen langsam die Wirkung ein. Dranbleiben, es lohnt sich! knuddeln

x 1 #450


LichterMaus
Liebe Barbara_G
danke für deine aufbauende Antwort.
Heute sollte ich 4mg nehmen morgen 5mg damit es mal "vorran geht " wie meine Ärztin meint.
Ich darf die Tage zu Hause bleiben solle aber am Montag wieder in die Tagesklinik kommen. Ich hoffe wirklich sehr dass es sich bald bessert. Bin ein reines Angstbündel geworden.

In der Klinik haben wir ja auch immer so Außenaktivitäten (in kleinen Gruppen was kleines Unternehmen). Ich war gestern kaum noch in der Lage dazu.

jetzt habe ich 4 Tropfen in Wasser gelöst eingenommen und nun wird es wieder losgehen mit den ganzen Nebenwirkungen..

#451


MamaCita
Hallo Lichtermaus...
Ich habe 3 mal Citalopram eingeschlichen...ist ja quasi das gleiche. Es war für mich auch die Hölle und gefühlt beim letzten Mal am schlimmsten / langwierigsten. Leider habe ich das hochdosieren auch zu lang gezogen und somit viele Wochen mit viel mehr Angst und kaum Wirkung gehabt.
Ich kann dir auch nur raten,die Empfehlung deiner Ärztin einzuhalten und wünsche dir weiterhin gutes Durchhaltevermögen! Du schaffst das ... und versuch in die Klinik zu gehen... zuhause konzentriert man sich noch viel mehr auf den Mist Sad

x 1 #452


D

Escitalopram nebenwirkungen

Hallo an alle, ich bin ganz neu hier aber schon ewig eine stille mitleserin.
Kurz zu mir, ich bin schon jahrelang sehr ängstlich und steigere mich gerne schnell in Sachen reinaber seit knapp 1 1/2 würde es immer schlimmer.habe taubheitgefühle im Arm und gesicht meistens nur links sowie ein komisches gefühl im mund und auf der Zunge. War beim ha, Orthopäden. Anfang des Jahres wurde es so schlimm das ich nicht mehr arbeiten gehen konnte. ich war auf einer Seite extrem unruhig aber mir war auch alles zu viel, habe in de richtigen Anfällen dann immer regelrechte gähnattaken bekommen, ein beklemmungsgefühl in der Brust und furchtbare migräne. außerdem ständige muskelzuckungen und überall wechselnde Schmerzen. der ha verschrieb mir amitriptylin. daraufhin wurde es auch besser, habe jetzt die ersten Termin zur Psychotherapie. Nach ein paar Monaten mit dem amitriptylin war aber mein Hauptproblem, dass ich den ganzen Vormittag bis frühen Nachmittag brauchte um in die Gänge zu kommen. habe 2 kinder, das ging also so nicht weiter, aber symptome waren so gut wie verschwunden. also wurde ich auf valdoxan eingestellt. davon habe ich genau 14 Tabletten genommen dann allergisch reagiert mit starkem juckreiz und stark geschwollenen Augen. wurde sofort wieder abgesetzt. wirde dann auf escitalopram umgestellt. habe ich knapp 1 1/2 wochen erstmal nicht genommen, weil ich dachte vielleicht klappt es auch ohne. aber es wurde jeden Tag schlimmer mein taubheitgefühle im Gesicht und Arm sind wieder zurück meint komisches gefühl im mund beklemmungsgefühl. also habe ich doch damit seit gestern begonnen. 5 mg 1 woche und danach soll ich auf 10 KG gehen. meine Probleme ist gestern ging es mir gut nach der Einnahme aber heute habe ich extrem starke unruhe und fühle mich wie neben mir. außerdem bin ich müde aber irgendwie auch total nervös ( weiß nicht wie ich das beschreiben soll)
Entschuldigt den langen Text. kennt das jemand und wie viele Tage dauert das? Würde am liebsten wieder aufhören aber das ging ja auch nicht. heul.

Ganz lieben Dank schonmal im voraus
Und freue mich auf eure Erfahrungen

#453


Lottaluft

D
Danke für deine Antwort...kann mir jemand mut machen, dass dieser Spuk mal irgendwann ein Ende hat....ich wäre so froh wenn es mal so werden würde wie früher und ich wieder ein ganz normales Leben führen kann....

#455


S
Ich persönlich würde versuchen die Nebenwirkungen von jeglichen Medikamenten nicht zu lese. Mir hat das ganze nur geschadet.

#456


MamaCita
Hallo Dori! Die erste Zeit mit (Es)citalopram kann hart sein und gefühlt wird es erstmal schlimmer,halte durch! Die Nebenwirkungen sollten nach 2-3Wochen mit wirksamer Dosierung ,also 2-3Wo ab den 10mg nachlassen .
Ich kenne das Gefühl..ohne geht nicht aber mit fühlt es sich auch schrecklich an.
Aber gib dem ganzen noch eine Chance.

LG

#457

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D
Danke für die aufbauenden Worte, es ist wirklich ein richtiger sche....wie du schon schriebst ohne geht nicht und mit auch beschissen...nebenwirkungen lese ich nicht in den beipackzetteln, zumindest versuche ich es immer... Smile falls du das meintest skun:-)

@mamacita....wie lange nimmst du es jetzt schon und geht es dir wieder richtig gut?

#458


N
Hallo!
Bei mir waren die schlimmsten Nebenwirkungen nach einer Woche vorbei.
Richtig gut ist es mir nach 3-4 Wochen gegangen, das war aber ein schleichender Prozess, bei dem es jeden Tag ein bisschen besser geworden ist.
Liebe Grüße

#459


MamaCita
Ich nehme es jetzt zum dritten Mal ...ich war immer optimistisch,dass es ohne gehen würde,aber dem war leider nicht so ...da spielten aber noch viele andere Umstände mit rein.

Versuch drauf zu vertrauen,dass es dir hilft...dein Körper muss sich erstmal mit dem Medikament auseinandersetzen. Manchmal hilft es,sich das etwas bewusst zu machen...der Hirnstoffwechsel ist natürlich wesentlich komplexer als das Einwerfen einer Schmerztablette.

Ich nehme es jetzt wieder seit 3 Monaten ...ich fand bei den letzten Malen war ich schneller stabil, deswegen würde ich es noch nicht als "richtig gut" bezeichnen.. das soll dich aber nicht entmutigen...da spielen ja viele Faktoren mit rein und die akute Phase ist doch recht schnell überstanden damit.

#460


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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