Hallo ihr Lieben,
wollte mich mal zurückmelden wie es mir geht mit dem Escitalopram. Nach der 2. Woche hatte ich noch einen "Schub", das waren allerdings keine körperlichen Nebenwirkungen, sondern das war die *beep* Angst (und ich wusste nicht mal vor was), die mich für ein paar Stunden überkam. Das war aber dann alles. Deswegen nehme ich sie auch heute noch (immer noch 5 Tropfen).
Kann mich jetzt leider noch nicht so ganz auf das Medikament einlassen, da ich blöderweise vor zwei Wochen auch noch einen komischen Reizhusten entwickelt habe; und wenn man Angst vor dem Ersticken hat, ist das die Hölle.
Hab sogar schon gedacht, ob der Reizhusten nicht von den Tropfen kommt, aber der Arzt meinte nein.
Nun ja, ich nehme die Tropfen jetzt seit drei Wochen, die Nebenwirkungen sind weg, alleine das Einschlafen bereitet mir oft noch Schwierigkeiten. Die Angst ist unterschwellig immer noch da. So eine Art Erwartungsangst. Der Reizhusten entfacht natürlich diese Angst immer wieder.
Ich hoffe, dass das auch noch besser wird?!
Wann hat denn bei euch die angstlösende Wirkung eingesetzt?
Alles Liebe Sophie

PS: Mir ist eingefallen, dass ich vor drei Jahren mal Sertralin 50 mg genommen habe. Hatte ANFANGS null Nebenwirkungen, dafür musste ich es aber nach zwei Monaten wieder absetzen, da ich ständig Nasenbluten bekommen habe und ich keine Gefühle mehr hatte, weder gut noch schlecht - nichts.
Das ist bei Escitalopram irgendwie anders. Kann weinen und mich immer noch aufregen
Aber wie gesagt die Nebenwirkungen waren die Hölle.
Mein Arzt hat gemeint, seiner Erfahrung nach ist es so, wenn vorher die Nebenwirkungen da waren, setzt auch die Wirkung besser ein.
Irgendwie so, hat er sich ausgedrückt. Was meint ihr dazu?