Also ich habe vor ca. 5 Wochen mit Escitalopram angefangen und hatte auch eine krasse Erstverschlimmerung in den ersten beiden Wochen. Ich hatte starke Ängste und grübelte mehr wie sonst. Auch als ich von 5auf 10 mg erhöht habe wurde es erstnochmal schlimmer. Aber jetzt geht es mir richtig gut damit! Ich würde an deiner Stelle versuchen erstmal noch ein paar Tage durchzuhalten und dann auf 10 mg zu erhöhen. Das ist wohl die geringste spürbare Dosis. Ich nehme Abends noch Opipramol, das ist auch Angstlösend und hat mir in der Zeit der Eingewöhnung sehr gut geholfen. Frag doch deinen Arzt nochmal nach einen Medikament für die Eingewöhnungszeit. Gib dem Escitalopram ne Chance...es wird dir dann ach viel besser gehen! LG Sybille
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Groovecity Mitglied
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Moin, also bei mir hat das eszitalopram auch alles schlimmer gemacht... Habe es 3 Wochen genommen und dann nach Absprache mit Psychater auf venlaflaxin gewechselt das hat nach ca 3 Wochen alle Symptome von Angst Unruhe grübeln fast verschwinden lassen das ich wieder lebensfähig bin. Aber es war halt bei mir so jeder Mensch ist anders... Wünsche dir viel Kraft
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Escitalopram und die Nebenwirkungen
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WhiteTiger Mitglied
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Komisch, ich habe am ersten Tag 5mg genommen, ab dem zweiten Tag 10mg und dann wurde es irgendwann auf 15mg erhöht und dann auf 20mg und ich habe nie Nebenwirkungen gespürt. Bis jetzt bemerke ich auch keine richtige Wirkung. Insgesamt nehme ich es jetzt seit ca. 11 Wochen. Meine Ängste sind ein wenig weg, aber das liegt eher an der Tagesklinik direkt. Ich bin die ganze Zeit müde, aber das war ich schon vor der Einnahme. Aber ich bin da wohl somit nicht die richtige Ansprechperson. Oh, ach ja: Ich hatte zwei Tage nach der Einnahme mal für einen Vormittag nur Schwindel und Übelkeit, aber ansonsten bis jetzt keine Nebenwirkungen mehr gehabt o.O
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reifengeselle Mitglied
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vielen Dank für eure Antworten und Erfahrungsberichte! Ich werde es jetzt einfach noch einige Zeit versuchen, auch wenn es schwer wird. Alles Gute euch!
reifengeselle
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#264
Nilschen Mitglied
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Die Berichte das es in der Anfangszeit ein wenig verschlechtern kann habe ich auch schon öfters gehört. Die Einschleichzeit beträgt bei den Medikamenten ja meist 1-2 Wochen. Aber jeder reagiert da ja anders drauf. Ich hatte damals mit Citalopram absolut keine Probleme. Wichtig ist nun neben den Medikamenten auch eine psychologische Betreuung.
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Tines-Dana Mitglied
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Ich habe im Januar 2017 mit Escitalopran gestartet.
Hatte zuvor Citalopran was aber irgendwie nue so ganz der Renner war. Hatte es dann mit Venlaflaxin probiert was garnicht wirkte. Bin dann zurück aufs Citalopran was dann noch schlechter gewirkt hat. Für abends probierten wir einmalig Quentiapin 50 mg was ich aufgrund extremer Nebenwirkungen sofort absetzen musste. Ich war wie betrunken und hatte Wortfindungsstörungen. Nach ziemlich starken Depressionen und einem Klinik Aufenthalt in dem ich eigentlich neu eingestellt werden sollte, was nicht passiert ist, bin ich zu meinem psychater und wir sind von 30mg Citalopran auf 20 mg Escitalopran umgestiegen.
Citalopran löste bei mir morgens immer extreme Müdigkeit aus. Das Escitalopran hingegen garnicht. Ich vertrag es wesentlich besser und konnte es sogar auf 15 mg reduzieren. Ich bin auch echt sehr Vorsichtig geworden und mein Psychater traut sich kaum was umzustellen weil ich auf einiges so schlecht reagiert habe und die einzige vernünftig medizinische Versorgung bei meinen Ärzten vor Ort erhalte. Habe stationär immer nur Theater und erlede medizinisch sehr schlechte Behandlung. Selbst meine Therapeutin ist geschockt was ich stationär erlebt habe aber dass ist ein anderes Thema.
Ich verstehe deine Sorge aber ich kann dir nur Raten dem ganzen Zeit zu geben. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe dir geht's bald besser.
Ich hab Escitalopran kennengelernt den Antrieb zu fördern. Villeicht hilft es dir mehr sport zu machen um die Energie abzubauen.
Lg Tine
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Sternenhimmel17 Mitglied
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Verwandtes Thema
Escitalopram Nebenwirkungen
Hallo, Nun nehme ich seit 3 Wochen Escitalopram und kämpfe mit den Nebenwirkungen. Ich habe bis vor 3 Tagen 5mg pro Tag genommen. Meine Ärztin hat eigentlich gesagt, dass ich nach ner Woche auf 10mg steigern soll. Habe ich mich aber nicht getraut. Da ich letzte Woche allerdings eine schlimme Panikattacke mit Übelkeit, Schwindel (meinem Hauptsymptom) und starken Kopfschmerzen hatte, so dass mein Mann den Krankenwagen gerufen hat. Die haben nach Ausschluss eines Schlaganfalls nicht mehr viel gemacht und mich beruhigt. Das ganze hat mir gezeigt, dass mir das Medikament also noch nicht hilft und so habe ich all meinen Mut zuzammen genommen und auf 10mg erhöht. Leider fühle ich mich seitdem extrem unruhig, habe Schwindel und starkes Kopfkribbeln (wie Ameisen laufen). Kennt das jemand im Zusammenhang mit Escitalopram? Wann hört das auf und wann fühlt man sich endlich gut? Danke für eine Rückmeldung!
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#267
Schlaflose Mitglied
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Zitat von Sternenhimmel17:
Leider fühle ich mich seitdem extrem unruhig, habe Schwindel und starkes Kopfkribbeln (wie Ameisen laufen).
Steht alles bei den (sehr) häufigen Nebenwirkungen.
Zitat von Sternenhimmel17:
Wann hört das auf und wann fühlt man sich endlich gut?
Das kann man nicht verallgemeinern. 3-5 Wochen dauert es schon.
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#268
S
Sternenhimmel17 Mitglied
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Hallo Schlaflose, Danke für Deine Antwort. Auch wenn es bekannte Nebenwirkungen sind, macht es mir doch Angst. Ich habe mich lange dagegen gewehrt Medikamente zu nehmen und jetzt da ich es tue, möchte ich auch, dass es mir endlich besser geht. Ich würde mich freuen über positive Rückmeldungen, dass ich mich auf das Medikament verlassen kann und das es besser wird. Danke!
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Madynoxx Mitglied
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Hey, Ich nehme nun auch seit 3 Tagen 0,5mg escitalopram und soll am Freitag auf 10mg erhöhen. Ich habe aber auch mit sehr starken Nebenwirkungen zu kämpfen. Jetzt gerade ist es sehr schlimm. Fühle mich völlig verscheppert, meine Augen sind halb zu, bin benebelt. Mein Kopf kribbelt, meine stirn wird taub, mein Körper ist zittrig. Habe das Gefühl nix hinzubekommen. müsste eigentlich aufräumen, aber bin einfach viel zu sehr neben der Spur. Ich habe große Angst, dass mein Körper dieses Medikament einfach nicht verträgt und keine Gewöhnung eintritt. Ich möchte gerne wieder normal am Alltag teilnehmen, aber momentan geht es nicht. Vor der Erhöhung habe ich auch Angst, da die mich ja in geringer Dosis schon so weghauen. Fühle mich wie auf Dro. oder so. Ich bin tatsächlich sehr hin und her gerissen. Möchte es gerne wenigstens einen Monat probieren, damit ich sehen kann, ob es wirksam ist. aber die Nebenwirkungen sind wirklich heftig. Waren die Tabletten bei euch anfangs auch so stark? Hat sich das gelegt?
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#270
Madynoxx Mitglied
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Hey, Ich nehme nun auch seit 3 Tagen 0,5mg escitalopram und soll am Freitag auf 10mg erhöhen. Ich habe aber auch mit sehr starken Nebenwirkungen zu kämpfen. Jetzt gerade ist es sehr schlimm. Fühle mich völlig verscheppert, meine Augen sind halb zu, bin benebelt. Mein Kopf kribbelt, meine stirn wird taub, mein Körper ist zittrig. Habe das Gefühl nix hinzubekommen. müsste eigentlich aufräumen, aber bin einfach viel zu sehr neben der Spur. Ich habe große Angst, dass mein Körper dieses Medikament einfach nicht verträgt und keine Gewöhnung eintritt. Ich möchte gerne wieder normal am Alltag teilnehmen, aber momentan geht es nicht. Vor der Erhöhung habe ich auch Angst, da die mich ja in geringer Dosis schon so weghauen. Fühle mich wie auf Dro. oder so. Ich bin tatsächlich sehr hin und her gerissen. Möchte es gerne wenigstens einen Monat probieren, damit ich sehen kann, ob es wirksam ist. aber die Nebenwirkungen sind wirklich heftig. Waren die Tabletten bei euch anfangs auch so stark? Hat sich das gelegt?
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#271
Madynoxx Mitglied
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Neues Mitglied[online] Hey, Ich nehme nun seit 3 Tagen 0,5mg escitalopram und soll am Freitag auf 10mg erhöhen. Ich habe aber auch mit sehr starken Nebenwirkungen zu kämpfen. Jetzt gerade ist es sehr schlimm. Fühle mich völlig verscheppert, meine Augen sind halb zu, bin benebelt. Mein Kopf kribbelt, meine stirn wird taub, mein Körper ist zittrig. Habe das Gefühl nix hinzubekommen. müsste eigentlich aufräumen, aber bin einfach viel zu sehr neben der Spur. Ich habe große Angst, dass mein Körper dieses Medikament einfach nicht verträgt und keine Gewöhnung eintritt. Ich möchte gerne wieder normal am Alltag teilnehmen, aber momentan geht es nicht. Vor der Erhöhung habe ich auch Angst, da die mich ja in geringer Dosis schon so weghauen. Fühle mich wie auf Dro. oder so. Ich bin tatsächlich sehr hin und her gerissen. Möchte es gerne wenigstens einen Monat probieren, damit ich sehen kann, ob es wirksam ist. aber die Nebenwirkungen sind wirklich heftig. Waren die Tabletten bei euch anfangs auch so stark? Hat sich das gelegt?
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#272
Bolle2012 Mitglied
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Hallo ich bin ganz neu hier habe gestern angefangen tropfen zu nehmen und habe jetzt schon ordentlich zu kämpfen von schwitzattacken bis hin zu erheblicher Unruhe und dauerkopfschmerz.vielleicht mag es auch an der Sommerhitze liegen...ich habe echt Panik das es schlimmer wird denn gerade das soll doch vermieden werden...über Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen
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#273
petrus57 Mitglied
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Ich nehme 15 mg Escitalopram und habe und hatte eigentlich keine Nebenwirkungen. Ich kann aber nicht beurteilen ob mir das Escitalopram hilft oder nicht. Habe ja zu der Zeit auch das Mirtazapin (30 mg) und Tavor (0,5mg )erhöht.
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#274
Bolle2012 Mitglied
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Wie hat es dir geholfen bzw. Was bewirkt
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#275
Kleine_Matz Mitglied
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Hallo Zusammen Ich nehme seit dem 02.01 Escitalopram 20mg. Einschleichend, begonnen mit 1 Tropfen - Steigerung alle drei Tage um einen weiteren Tropfen. Aktuell bin ich bei 4 Tropfen. Ich habe seit etwa 3 Tagen Halsschmerzen. Also ein pelziges Gefühl ihm Rachenbereich, der Hals Rachenraum ist auch sehr gerötet. Wäre bei dem Wetter nix ungewöhnliches, aber ich habe gelesen das man man im Falle von grippeähnlichen Sympthomen und Wundsein im Mund, Zahnfleisch und Hals seinen Arzt sofort verständigen soll. Was bedeutet überhaupt "wundsein"? Gehört dann eine Rachenentzündung auch dazu? Es strahlt such etwas in die Ohren und in der Nase merk ich es auch. Also schon eher Richtung Erkältung... Hab immer Angst vor diesem Serotonin-syndrom:/ muss ich mir bei meinen Symptomen mehr Gedanken machen?
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#276
resalu Mitglied
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Ich weiss nicht wie das ist ist. Aber wenn das so drin steht, würde ich den Arzt aufsuchen. Vielleicht ist nichts dahinter, vielleicht schon.
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#277
sophie82 Mitglied
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Escitalopram ein Horrortrip?
Hallo guten Morgen,
ich bin ganz neu hier und will mich kurz vorstellen. Ich bin Sophie, 36 Jahre alt, drei Kinder und verheiratet.
Ich leide seit mittlerweile fast 15 Jahren an einer Agoraphobie mit Panikstörung. Ich habe mich immer gegen Medikamente gewehrt mit der Begründung, dass ich das schon irgendwie alleine schaffe. War auch nie wirklich beim Arzt. Stattdessen kaufte ich mir einen Selbsthilferatgeber nach dem anderen, mit dem Ergebnis, dass ich Jedes mal noch deprimierter war als vorher. Bei allen hilft es, nur bei mir nicht.
Nun, irgendwann am Ende meiner Kraft angekommen, suchte ich eine Psychiaterin auf. Das war vor 12 Tagen. Sie verschrieb mir Escitalopram Tropfen. Ich fing mit 3 Tropfen für 3 Tage an, dann 4 Tropfen für 3 Tage etc.
Die Nebenwirkungen kamen am 3. Tag mit einer Heftigkeit, die mich fast um den Verstand brachte. Heiß, kalt, Schweißausbrüche, brennen am ganzen Körper, Gefühl als würde ich innerlich vibrieren, Hände und Füsse nass, starke Unruhe, Angst, die sich bis zur Panik steigert, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Durchfall. Diese Nebenwirkungen kommen wie Schübe.
Nach Rücksprache mit Ärztin sollte ich das Medikament absetzen. Da ich so verzweifelt war, hab ich auch noch in einer psychiatrischen Klinik angerufen und war auf dem besten Weg mich einweisen zu lassen. Die haben aber gesagt, dass ich das Medikament weiternehmen soll und es sind nur die anfänglichen Nebenwirkungen und schickten mich wieder nach Hause. Also hab ich mich durchgerungen weiter zu machen bis 5 Tropfen.
Vor drei Tagen die erste Besserung. Ich fühlte mich ruhiger und die Übelkeit etc war weg. Gestern auf heute war allerdings wieder die Hölle. Habe aber NICHT mehr erhöht. Panikschübe, die sich wie ein brennen anfühlen, Angst verrückt zu werden, Übelkeit und der ganze Brustkorb brennt. Ich bin jetzt bei Tag 12. Mittlerweile bin ich wieder etwas ruhiger, aber wohl fühle ich mich nicht. Und ich habe Angst, dass so ein Schub wieder kommt.
Was meint ihr? Bin total verunsichert. Zwei Ärzte, zwei Meinungen. Ging es euch wirklich auch so schlecht mit diesem Medikament? Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Bin echt total verzweifelt.
Liebe Grüße Sophie
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#278
FredM Mitglied
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Hallo Sophie,
es gibt bei Antidepressiva die Nebenwirkungen, aber auch die sogenannte "Erstverschlimmerung".
Das erste sind solche Sachen wie Schwitzen oder Übelkeit, das zweite bedeutet, dass sich die Symptome, gegen die man das Medikament eigentlich nimmt, anfänglich verstärken.
Man spricht im allgemeinen so von ca. 2-3 Wochen, denen man das Medikament Zeit geben sollte seine Wirkung zu entfalten.
Solltest es Dir dann immer noch so schlecht gehen, ist das Citalopram nichts für Dich und mit Rücksprache mit dem Arzt sollte dann ein anderes AD versucht werden.
Welche Dosierung nimmst Du denn? Es gibt verschiedene Konzentrationen pro Tropfen.
Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. 1 Tropfen = 1 mg. Also 5 mg Escitalopram seit 4 Tagen. Hab jeden dritten Tag 1 Tropfen erhöht. Nur jetzt traue ich mich nicht mehr höher dosieren.