Naja also nicht besser aber auch nicht schlechter . War gestern beim Neurologen und er meinte ich müsse noch Geduld haben. Hab gestern mit den 8 Tropfen angefangen und heute sind es ja auch erst 8 Tage nach der Ersteinnahme .
Meine Ängste sind immer noch da , PAs auch ab und zu und die Unruhe lässt auch grüßen. Teilweise habe ich auch mir Derealisation zu kämpfen. Außerdem kann ich immer noch nicht Mittags schlafen oder so.
Und wie ist es bei dir so ?
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#241
S
Sterntaler11 Mitglied
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Hey, ja klar, bei den Sachen ist immer Geduld gefragt. Ich hab erst am 3.8. Termin bei neuro, gefühlt also noch ne Ewigkeit. Vorgestern hatte ich ne abnormale PA auf Arbeit wie schön ewig nicht mehr. So richtig mit Kribbeln im Mund und einem hämmernden Herz. Ansonsten kämpfe ich mit morgendlicher Übelkeit, unangenehmen Hitzewallungen, Schwitzen, Benommenheit und wie bei dir Derealisation. Ich ich erlebe zur Zeit nur 2 Extreme: entweder total lethargisch oder komplett aufgedreht. Und immer ne Unruhe in mir. Bin gerade mal bei 5mg... Auf 10 werde ich natürlich noch weiterhin steigern. Am Donnerstag war ich bei meiner Therapeutin und erzählte ihr von dem Medi - die war nicht so angetan davon. Weil sie der Meinung ist, das was Anregendes für mich nicht so optimal ist da ich sowieso ständig unter Hochspannung stehen würde. Na das hat mich dann etwas verunsichert. Aber ich setze jetzt nicht ab. Erschwerend kommt für mich wirklich auch das Wetter hinzu. Gerade in Verbindung mit meiner ohnmachtsangst und dieser ständigen Hitze und den Hitzewallungen ist es arg unangenehm...
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#242
A
Escitalopram und die Nebenwirkungen
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B
Blackstar Gast
Man kann nicht pauschal sagen, dass es immer 1 mg pro Tropfen ist. Es kommt darauf an, wie hoch die ganze Flasche dosiert ist! Dabei gibt es die unterschiedlichsten Dosierungen, der gesamten Flasche.
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#243
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Sterntaler11 Mitglied
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Also mir wurde jetzt mehrfach hier im Forum gesagt dass 1 Tropfen 1 mg entsprechen. Was auch immer jetzt stimmt - ich fühle mich schei.
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#244
Skyla23 Mitglied
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Zitat von Sterntaler11:
Also mir wurde jetzt mehrfach hier im Forum gesagt dass 1 Tropfen 1 mg entsprechen. Was auch immer jetzt stimmt - ich fühle mich schei.
Also bei mir steht auf der Verpackung drauf : 20ml /mg 1 Tropfen entspricht 1 mg Escitalopram.
So stehts drauf
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x 1#245
petrus57 Mitglied
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Zitat von Sterntaler11:
Weil sie der Meinung ist, das was Anregendes für mich nicht so optimal ist da ich sowieso ständig unter Hochspannung stehen würde.
Da wäre für dich ein trizyklisches AD für die Nacht angebracht. Das deckelt dann auch etwas die Nebenwirkungen des Escitalopram.
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x 1#246
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Sterntaler11 Mitglied
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@Skyla23 Ja eben. Dann wird das auch so sein. Alles gut bei dir?
@petrus57 Du meinst am Abend noch zusätzlich zb Opipramol nehmen? Geht das denn? Ist doch irgendwie paradox, das eine Medi bläst mit dem Feuerbalg ins Feuer und das andere Medi versucht mit Wasser zu löschen. Ist das nicht zuviel Chaos?
Ich hab echt kein Bock mehr noch 2 Wochen auf den Termin zu warten. Ich schiesse ständig PAs und dieser Schwindel ist zum k*****. Muss jetzt auch noch 3 Tage auf Seminar - keine Ahnung wie das wieder gehen soll.
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#247
Skyla23 Mitglied
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Zitat von Sterntaler11:
@Skyla23 Ja eben. Dann wird das auch so sein. Alles gut bei dir?
@petrus57 Du meinst am Abend noch zusätzlich zb Opipramol nehmen? Geht das denn? Ist doch irgendwie paradox, das eine Medi bläst mit dem Feuerbalg ins Feuer und das andere Medi versucht mit Wasser zu löschen. Ist das nicht zuviel Chaos?
Ich hab echt kein Bock mehr noch 2 Wochen auf den Termin zu warten. Ich schiesse ständig PAs und dieser Schwindel ist zum k*****. Muss jetzt auch noch 3 Tage auf Seminar - keine Ahnung wie das wieder gehen soll.
Ich denke auch . Ach ich weiß auch nicht . Irgendwie hab ich das Gefühl meine Kräfte verlassen mich. Ich möchte einfach wieder ein normales Leben leben können ohne diese ständige Hoffnungslosigkeit und Angst im Herzen. Hab auch sehr mit Derealisation und Depersonalisation zu kämpfen, dass macht mich echt fertig . Wie viel Tropfen nimmst du jetzt schon ?
Kannst du nicht schon eher zum Neurologen wenns gar nicht geht ? Aber Schwindel gehört zu den NW... sollte eigentlich bald besser werden. Trinkst du auch genug Wasser ?
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#248
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Sterntaler11 Mitglied
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Ja, diese mentalen Durchhänger kenne ich zu gut Liebes Aber mit dieser Denkweise kippst du in die Opferrolle, jedes Jammern macht die Angst stark. Jammern tut mal gut, aber versuche es so wenig wie möglich. Ich hab gut Reden, Kämpfe selbst täglich gegen das Jammern - und scheitere oft kläglich... Ich beginne heute mit 6 Tropfen. Nehme sie zum Mittag. Ne, der Termin am 3.8. ist sogar schon eingeschoben. Es ist echt n Mist mit den ständigen Wartezeiten... Es ist kein so richtiger Drehschwindel. Eher so n Matsch im Kopf und wenn ich schnelle Bewegungen mit dem Kopf hab muss ich mich immer erst sammeln. Und ja, ich komme auf knapp 3Liter. Ach alles mist...
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#249
Skyla23 Mitglied
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Zitat von Sterntaler11:
Ja, diese mentalen Durchhänger kenne ich zu gut Liebes Aber mit dieser Denkweise kippst du in die Opferrolle, jedes Jammern macht die Angst stark. Jammern tut mal gut, aber versuche es so wenig wie möglich. Ich hab gut Reden, Kämpfe selbst täglich gegen das Jammern - und scheitere oft kläglich... Ich beginne heute mit 6 Tropfen. Nehme sie zum Mittag. Ne, der Termin am 3.8. ist sogar schon eingeschoben. Es ist echt n Mist mit den ständigen Wartezeiten... Es ist kein so richtiger Drehschwindel. Eher so n Matsch im Kopf und wenn ich schnelle Bewegungen mit dem Kopf hab muss ich mich immer erst sammeln. Und ja, ich komme auf knapp 3Liter. Ach alles *beep*...
Ja jammern ist momentan irgendwie Dauertudtand bei mir . Man kämpft wirklich jeden Tag aufs Neue mit sich, nicht aufzugeben und auf die Wirkung von medi zu warten. Schlimm . 6 Tropfen, hast es ja bald geschafft ! Also bis zur Zieldosis . Junge Junge , das ist echt Mist mit dem Neurologen... aber ich denke bis dahin wird das medi bei dir auch schon anfangen zu wirken, so dass es dir nicht mehr all zu schlecht gehen wird und du die Überbrückungszeit so auch gut aushalten kannst . Ich bin auch erst ab dem 20.8 oder so was wieder beim Neuro.. aber am 16.8 ja Therapie .
Matsche im Kopf fühle ich mich auch 24/7 . Habe das Gefühl meine Augen kommen gar nicht hinterher wenn ich mich bewege . Und so richtig fokussieren kann ich auch nicht mit den Augen. Wie du schon sagtest : Alles zum kotzen ...
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#250
petrus57 Mitglied
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Zitat von Sterntaler11:
@petrus57 Du meinst am Abend noch zusätzlich zb Opipramol nehmen? Geht das denn? Ist doch irgendwie paradox, das eine Medi bläst mit dem Feuerbalg ins Feuer und das andere Medi versucht mit Wasser zu löschen. Ist das nicht zuviel Chaos?
Diese Kombination wird relativ häufig verschrieben. Meine Frau hatte Trimipramin und Sertralin, ich habe Mirtazapin und Escitalopram.
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#251
Skyla23 Mitglied
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Hey , na wie geht es dir ? Schon besser ?
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#252
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Sterntaler11 Mitglied
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Guten Abend Ach ich hab ne doofe Woche hinter mir... zugegeben hatte ich viel Stress, aber dass ich nach über 10 Jahren tatsächlich nochmal hyperventiliere hätte ich nicht gedacht. Es war ein horrorzustand. Nach wie vor hab ich grösste Angst vor ohnmacht und fühle mich sehr gehetzt aber wenigstens wird es mit der Übelkeit besser. Aktuell bin ich bei 8mg und am Donnerstag ist endlich der Termin . Wie schaut's bei dir aus?
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#253
Skyla23 Mitglied
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Zitat von Sterntaler11:
Guten Abend Ach ich hab ne doofe Woche hinter mir... zugegeben hatte ich viel Stress, aber dass ich nach über 10 Jahren tatsächlich nochmal hyperventiliere hätte ich nicht gedacht. Es war ein horrorzustand. Nach wie vor hab ich grösste Angst vor ohnmacht und fühle mich sehr gehetzt aber wenigstens wird es mit der Übelkeit besser. Aktuell bin ich bei 8mg und am Donnerstag ist endlich der Termin . Wie schaut's bei dir aus?
Oh je ... das hört sich echt arg an . Was ist denn passiert ? Lag es am Wetter ? Es wird ganz bestimmt Noch besser . Ich musste auf 10 Tropfen als 10mg erhöhen . Momentan geht es eigentlich , ich merke wie es mir schon besser geht . Bin auch seit gestern im Urlaub in Spanien . Das war auch ein ziemlicher Schritt für mich . Aber ich habs geschafft und hier geht es mir echt gut
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#254
J
JaneLando Mitglied
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Verwandtes Thema
Escitalopram und Nebenwirkungen
Hallo alle zusammen ,
Ich habe von meinem Psychologen Escitalopram gegen meine Angst vor Krebs bekommen. Nehme nun seit einer Woche 5mg und morgen soll ich auf 10mg erhöhen. Meine Angst liegt voll bei Magen-Darm/Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nun sagte mir der Psychologe das die Tabletten auch zu Magen Darm Störungen führen können. Nun ist mir übel, ich habe Magenschmerzen und wenig Appetit und seit knapp 10 Wochen habe ich 6 Kilo abgenommen Dazu bin ich aktuell zu nix zu gebrauchen. Ich bin schlapp und könnte nur schlafen oder eben im Bett/auf der Couch liegen und bin gereizt und habe sehr wenig Geduld:-( Kenne ich so gar nicht. Wer hat auch schon solche Erfahrungen mit dem Medikament gemacht und wie lange haben sie gedauert oder wurde es überhaupt besser? Denn aktuell sage ich das ich mich ohne Medis besser gefühlt habe.
LG Julia
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#255
Angor Mitglied
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Hallo
Mir hilft dass Escitalopram bei meiner Angststörung ganz gut.
Leider habe ich auch das Problem mit der Antriebslosigkeit, und an Gewicht habe ich aber nicht abgenommen, sondern leider zugelegt, so wie viele, die das Medi nehmen.
Aber ehrlich gesagt ist mir dass lieber, als wieder ständig in einer Angstschleife mit PA zu stecken. Ich hoffe, dass ich dass Medi irgendwann wieder ausschleichen kann.
Vom Arzt her sollte ich 20 mg nehmen, komme mit 10 mg aber schon gut klar.
Wenn Du die Tabletten erst seit einer Woche nimmst, können die aber nicht am Gewichtsverlust schuld sein, den hast Du ja schon seit 10 Wochen laut Deiner Aussage. Die meisten die Escitalopram nehmen so wie ich, nehmen eher zu.
Nebenwirkungen habe ich übrigens bewußt keine wahrgenommen., mir gings ja vorher nicht gut bevor ich das Medi bekam, und ich kann nicht sagen ob die Beschwerden vom Medi als Nebenwirkungen kamen, oder weils mir halt nicht gut ging.
Bring einfach ein bischen Geduld mit, vielleicht gehts Dir ja mit den 10 mg besser, jedes Medi braucht halt ein bischen, bis es richtig wirkt.
Gute Besserung!
LG Angor
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#256
Grashüpfer Mitglied
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Hallo @JaneLando ,
willkommen bei uns im Forum! Was du beschreibst, sind eigentlich keine typischen Nebenwirkungen von Escitalopram. Du schreibst, du bist ungeduldig und gereizt - hier könnte ich mir vorstellen, dass das - eventuell - mit dem Medikament zu tun habn könnte, da Escitalopram in der Anfangsphase Unruhe und Nervosität auslösen kann und es einem vllt sogar anfangs psychisch schlechter geht. Vielleicht bist du aber auch einfach so gereizt, weil du mit deiner Gesamtsituation unzufrieden bist und dich unwohl fühlst, auf Besserung hoffst, die nicht so eintritt wie du dir erhoffst. Deine Magenprobleme und Gewichtsverlust haben m. M. n. nichts mit dem AD zu tun, zumal du das ja schon viel länger beobachtest als du das Medikament nimmst. Warst du deshalb mal beim Arzt? Vielleicht eine Gastritis? Ich würde es auf jeden Fall untersuchen lassen. 6 kg ist ja schon nicht wenig.
Ich kann übrigens Angors Erfahrung bestätigen, mir hilft Escitalopram auch sehr gut gegen meine Ängste und depressive Grundstimmung.
Berichte doch mal weiter, wie es dir geht, ob dir das AD hilft und ob sich dein Magenproblem klärt. Alles Gute für dich, das wird schon!
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#257
Grashüpfer Mitglied
5840
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5392
Die Angst vor Krebs habe ich übrigens auch. Escitalopram hilft mir gut dagegen, es hält die Ängste fern und in Schach. Diese Wirkung tritt aber erst nach mehreren Wochen ein.
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#258
P
Pihu60 Mitglied
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Hallo Leute
Bi neu hier, weil ich völlig fertig bin und frustriert bin und Hilfe suche...
. Ich leide unter Angst;-und Panickattacken und befinde mich in Pschotherapeutsciher behandlung , Vor guit 5 Wochen hat meine Therapeutin mit 1 Tropfen Escitalopram begonnen , 1 Woche später 2 und dann 3 Tropfen . Ab der Phase spürte ich eine psoitive Besserung , fühlte mich wohl und hatte einen guten Antrieb und wieder Interesse an Dingen die ich schon lange nichtmehr machte .. Nach einer Woche wurde auf 4 erhöht und ab da ging es mir nach zwei Tagen nichtmehr so gut bekamn eine Panickattacke , sie erhöht dann auf 5 und zwei Tage später auf 6 Tropfen. Nun geht es mir schon zwei Wochen echt schlecht und habe häufiger Angst; und Panickattacken die ich immer mal wieder nur noch mit Tavor 0,5 regulieren kann .Aber meine Therapeutin meint das kann nicht von den Tropfen kommen.
Soll ich darauf bestehen wieder auf 3 Tropfen zu reduzieren oder wer hat da ähnliche Erfahrungen gemacht ? oder vertrage ich das nur nicht
Hallo an alle, ich bin neu hier und finde es super, dass es hier so viele Leute gibt die solche Sachen gut verstehen können!
erstmal ein paar Kleinigkeiten zu mir, ich bin männlich, 29 Jahre alt und bin Sozialarbeiter. Ich habe ein gutes soziales Umfeld, mache viel Sport und mache meine Job auch (meistens) gern. Ich hatte in der Vergangenheit (mit 19 Jahren) schon einmal Probleme mit Angst/Panik Depression und vor allem vielen psychosomatischen Begleiterscheinungen. Ich habe dann einige Jahre, so 3 oder 4 Mirtazapin genommen und bin damit eigentlich relativ gut gefahren. Bis Anfang letzten Jahres (2017) war ich jetzt jahrelang stabil und mir ging es eigentlich fast immer gut. Plötzlich fing es im Januar 2017 von einem Schlag auf den anderen an, dass es mir plötzlich immer schwindelig war (Schwankschwindel, teilweise mit Benommenheit). Dies zog ein längeres Ärzte-Hopping nach sich, doch kein Arzt konnte eine körperliche Ursache feststellen. Da ich seit dem kaum einen schwindelfreien Tag hatte wurde ich zunehmends wieder unsicherer und bekam wieder Angst, vor allem im Zusammenhang mit Aktivitäten außer Haus, da ich nie Ruhe von diesem Schwindel hatte . Nachdem ich mich ewig auf der Arbeit rumgeplagt habe, weil es mir sogut wie jeden Tag schlecht auf der Arbeit ging (Schwindel, damit einhergehende Angst und Panikattacken, schlimme Nervosität usw.), habe ich vor kurzem entscheiden, dass ich nun etwas ändern muss und es so nicht weitergehen kann. Da ich Mirtazapin aufgrund einer starken Gewichtszunahme nicht wieder nehmen wollte, hat mir meine Psychiaterin Citalopram (20mg) verschrieben. Dies sollte eine beruhigende Wirkung auf mich haben und die Angst etwas dämpfen. Es ist auch noch angedacht, eine psychologische Psychotherapie zu beginnen, um das ganze besser in den Griff zu bekommen. Nach sehr langem hin- und her habe ich mich vor ca. 2 Wochen dann doch entschieden es mal auszuprobieren. Ich habe dann morgens angefangen eine halbe Tablette (10mg) zu nehmen, muss allerdings sagen, dass ich schon vorher sehr Angst vor negativen Wirkungen hatte. Nach ca. einer halben Stunde fing es dann schon an: extreme Nervosität, trockener Mund, schwitzen und eine heftige Panikattacke, so wie ich es vorher noch nicht kannte. Diese schlimmen Nebenwirkungen zogen sich dann noch länger, dies war für mich nicht tragbar, also entschied ich, das Medikament nicht weiter zu nehmen. Da meine Psychiaterin derzeit leider nicht verfügbar ist bagab ich mich am darauffolgenden Montag zu meinem Hausarzt, dieser wies mich darauf hin, dass es ihn ein bisschen wundert, dass mir bei meiner Symptomatik dieses Medikament verschrieben wurde und dass es nicht außergwöhnlich ist, dass ich diese Nebenwirkungen hatte. Daraufhin verschrieb er mir Escitalopram (10mg), dieses soll besser verträglich sein, er habe gute Erfahrungen damit gemacht. Ich soll erst mal eine halbe Tablette (5Mg) nehmen, und eventuell dann aufstocken auf eine ganze. Als Bedarfsmedikament und gegen anfängliche Nebenwirkungen könne ich Tavor nehmen. Ich habe das Escitalopram jetzt Mittwoch letzte Woche angefangen und nehme seit dem morgens 5mg, es ist jetzt der neunte Tag. Am ersten Tag habe ich mit Tavor gestartet (1mg), da ich wieder so Angst vor den Nebenwirkungen hatte. Die ersten zwei Tage ging es relativ gut, am zweiten Tag sogar schon ohne Tavor, doch seit dem habe ich stark mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Neben den üblichen Verdächtigen wie trockener Mund, Appetitlosigkeit usw. ist das schlimmste die Extreme Nervosität und Unruhe (nicht liegen, nicht sitzen, nicht stehen können), verbunden mit Panikattacken und vor allem häufig Anflug von Panik bei kleinsten Erledigungen außer Haus, wie Essen holen oder ähnlichem. Mir geht es seit dem wirklich wesentlich schlechter als vorher. Ich habe jetzt schon viel gelesen dass eine Erstverschlimmerung normal ist, aber so stark? Ich bin hart am überlegen ob und wie lange ich dieses Medikament noch weiter nehmen soll. Ich bin ganz froh dass ich im Moment diesen Text schreiben kann, in vielen Situationen wäre das momentan auch nicht möglich.
Ich habe versucht mich realtiv kurz zu fassen , sorry für meinen kleinen Roman. Ich würde gerne von euch wissen, wie sind eure Erfahrungen, soll ich weiter versuchen stark zu bleiben bis das Medikament einigermaßen wirkt (es ist wirklich schwer zu ertragen und bisher wurde die Angst und Panik wesentlich schlimmer)? Hat Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wie ging es bei euch weiter? Wenn es erst nach 4-6 Wochen richtig wirkt glaube ich nicht dass ich diesen Zustand noch so lange ertragen kann.
vielen Dank schon mal an alle und ein ganz schönes Wochenende! reifengeselle