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S
Dann scheint es bei jeden anders zu sein. Seltsam

09.03.2024 19:54 • #161


K
Zitat von Susanne42:
Ich hab mal eine Frage: habt ihr mit Duloxetin abgenommen oder zugenommen? Und habt ihr Verstopfung?


Hallödele ihr lieben. Mit großem Interesse habe ich diesen Thread verfolgt und mich gleich hier angemeldet, um mitschreiben zu können. Also mein Neurologe hat mit Duloxetin 60 beta verschrieben, aber mich quält der Gedanke, von diesen Kapseln unfreiwillig zuzunehmen. Wie ich diesem Thread hier vernehmen konnte, scheint diese Gewichtszunahme unter Dulo tatsächlich eher weniger vorzukommen (mein Neurologe bestätigte auch sowas) und wohl eher individuell zu sein? Woher kommt das denn? Wer ist eher für eine Gewichtszunahme empfänglich? Und gar für eine Gewichtsabnahme? Wie sind diese beiden Gegensätzlichkeiten - so verschieden sie doch sind - zu erklären?

14.03.2024 10:46 • #162


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Erfahrungen mit Duloxetin?

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@Kessia also ich hab wie gesagt, 20 Kilo zugenommen. Bin aber kein Mensch, der eigentlich schnell zunimmt hatte immer meine 50 Kilo und nach dem Duloxetin absetzen, Hatte ich die auch wieder. Keine Ahnung woran das lag ‍️ hab aber auch unter Duloxetin nicht mehr gegessen wie sonst auch

14.03.2024 10:55 • #163


K
Ja eben. Danke Tina für deinen Beitrag. Und das meine ich ja, was ich persönlich so verstörend finde. Wenn ein ungehemmter Appetit, also eine vermehrte Nahrungsaufnahme, die Ursache für derartige Gewichtszunahmen wäre (und 20kg sind doch schon heftig, oder?), dann wäre die Gewichtszunahme ja zuzuordnen. Da man aber nicht mehr isst, wie sonst auch und trotzdem zunimmt, ist das für mich irgendwie beängstigend. Für mich kommt das einem Kontrollverlust gleich.
Tina, in welchem Zeitraum erfolgte die Gewichtszunahme?

14.03.2024 11:12 • x 1 #164


S
Ich hab 12 Kilo in einen Monat abgenommen und ich war vorher schon dünn

14.03.2024 11:31 • #165


T
@Kessia ich hab es insgesamt 7 Jahre genommen. Aber zugenommen hab ich das erste Jahr. Hab eben nachgerechnet es waren sogar mehr ich bin mit 47 Kilo hin und hatte endgewicht 70 Kilo.
Aber genau es ist ja kein typisches „fressmedikament“ wie zb das Mirtazapin davon bekommt man ja richtige „fressattacken“

14.03.2024 14:57 • #166


K
Tina, war dir von Anfang an bewusst, dass Dulo bei dir diese Gewichtszunahme auslösen wird? Oder hast du erst später davon erfahren?

14.03.2024 18:44 • x 1 #167


T
@Kessia meine Ärztin sagte damals es würde nicht sehr aufs Gewicht schlagen wie andere Medikamente.
Sehr komisch alles.

14.03.2024 20:16 • #168


K
Genau das hat mein Neurologe auch gesagt. Ich bin auf jeden Fall verunsichert, ob ich die Kapseln nehmen soll. Wenn ich merke, dass mir meine Hosen nicht mehr passen, ist es vielleicht zu spät, die Kps. abzusetzen, wer weiß denn, welche Prozesse da im Körper schon in Gang gesetzt wurden, die man vielleicht gar nicht mehr so schnell aufhalten kann.

14.03.2024 22:42 • #169


T
@Kessia Also abgesehen von der Gewichtszunahme hat mich Duloxetin
Vor 7 Jahren „gerettet“.
Hast du eine Angststörung?

15.03.2024 07:18 • #170


K
Nein. Der Neurologe hat mir die Kps. wegen neuropathischer Beschwerden verschrieben. Ich hatte vorher - bis Januar - Gabapentin, aber auch diese Kps. verursachen eine Gewichtszunahme. Diese Gewichtszunahme belastet mich bis jetzt und trotz unverândertem Essverhalten, ja sogar noch diverser Einschränkungen, also Diät, werde ich die zu vielen Kilos kaum mehr los.

Aus diesem Grund wurde die Medikation im Feb. auch umgestellt. Der Neurologe sagte, dass mit Dulo Gewichtszunahmen eher unwahrscheinlich sind, von seinen Pat.würde jedenfalls keiner darüber klagen. Da ich aber inzwischen sensibilisiert bin, habe ich recherchiert und bin dann hier auf dieses Forum gestoßen.

15.03.2024 09:10 • x 1 #171


T
@Kessia ok ja gegen schmerzen hilft es auch aufjedenfall.
Schwierig , hilft vielleicht nur ausprobieren. Sollst du direkt mit 60 starten?

15.03.2024 10:02 • #172


K
Ja, da ich ja zuvor schon lange Zeit Gabapentin genommen hatte. Dulo 60 jetzt 1 Kps. täglich bis zur nächsten Befundbesprechung im April.

15.03.2024 11:35 • x 1 #173


illum
Nachdem Escitalopram zu massivem Durchfall und einer akuten Verschlechterung meiner nervösen Gastritis mit KH-Aufenthalt geführt hat (nix mehr rein, nur noch raus) und Mirtazapin wegen meiner Histaminunverträglichkeit selbst bei 3 mg übermäßig stark sediert hat, nun der nächste Versuch mit Duloxetin, dem so vermeintlichen Rolls Royce der ADs, um meine larvierte Depression/generalisierte Angststörung/Panikstörung/Hypochondrie und ADHS mit somatisierten Beschwerden wenigstens behandlungsfähig zu bekommen, damit ich die Energie dafür finde.

Große Aufgabe für so eine nicht gerade winzige Tablette, aber wenigstens kann ich meine Angst vor Tabletten, die im Hals stecken bleiben gleich mit therapieren ohne sie vorher zerkleinern zu können. Kleine Erfolge würdigen...

Ich hoffe nur, dass die ganze Geschichte mit dem nervösen Magen/Darm dann mal ein Ende findet und es nicht wieder alles hochgeht

09.04.2024 10:47 • x 1 #174


T
@illum ich hab immer so geschworen auf Duloxetin. Ich drück dir die Daumen

09.04.2024 17:41 • x 1 #175


illum
@Tina_uhl

Vielen lieben Dank

Bis jetzt sind die 30 mg von heute morgen ohne nennenswerte NW geblieben oder haben sich von den ohnehin schon vorhandenen Symptomen nicht unterschieden.

Solange der Magen/Darm ruhig bleibt ist es ok, denn das zweite Gehirn hat einen ziemlich starken Einfluss auf meine Verfassung.

09.04.2024 18:23 • #176


T
@illum ok da bist du ja noch am Anfang und hast noch Luft nach oben️ wegen was nimmst du es? Also was ist deine Diagnose?

10.04.2024 06:48 • x 1 #177

Sponsor-Mitgliedschaft

illum
Zitat von Tina_uhl:
@illum ok da bist du ja noch am Anfang und hast noch Luft nach oben️ wegen was nimmst du es? Also was ist deine Diagnose?

Erstdiagnose Panikstörung. Mittlerweile ausgeweitet auf larvierte Erschöpfungsdepression, GAS, Panikstörung, Somatisierungsstörung, ADHS.

Tag 1 nach der Einnahme:

Konnte um 22 Uhr einschlafen aber war um 4 wieder wach. Dieses Mal ohne die starke Unruhe, dafür aber mit starker Übelkeit, kalter Schweiß, Druckschmerz Oberbauch, Durchfall, gestörte Thermoregulation (draußen am Zittern, in der Wohnung am schwitzen), plötzliche Zwangsgedanken, Appetitlosigkeit, trockener Mund, Angst.

Musste erstmal 0,25 mg Tavor nehmen, um die aufsteigende Panik zu bremsen, weil es wieder so losgeht wie mit dem Escitalopram und das endete im KH.

War beim Arzt, der meinte, die Übelkeit kommt nicht von zu viel Magensäure, sondern vom Serotonin im Gehirn.

Hab das Gefühl, der Arzt kennt die Wirkungsweise nur unzureichend, als wenn Serotonin auf Motalität und Sekretion im Magen/Darm keinen Einfluss hat. Wollte ihn aber auch nicht auf die Packungsbeilage hinweisen.

Keine Medikamente gegen Übelkeit oder Durchfall bekommen. Sei seiner Meinung nach ein Kunstfehler, Medikamente gegen die NW von Medikamenten zu nehmen.

Als wenn mich gerade jetzt die Kunstfreiheit interessiert. Hab mir Vomex geholt. Vielleicht reicht das Pantoprazol aber auch aus, mal abwarten.

Ich solle die Durststrecke jetzt aushalten und noch 12 Tage abwarten, bevor wir eine Entscheidung treffen. Das kann sich wieder legen.

Er meinte aber schon, dass wenn ich so sensibel mit dem Magen reagiere alle serotonergen ADs ähnliche Auswirkungen haben werden und die alten TZA noch mehr NW aufweisen.

gut. Von allen denkbaren Konstellationen, komme ich ausgerechnet mit einer entzündeten Magenschleimhaut zur AD-Behandlung und erfahre erst nächste Woche, ob vielleicht nur ein Helicobacter hinter dem ganzen Spuk steckt, der mich so mürbe macht oder der ganze Stress, der durch das Einschleichen auch nicht gerade kleiner geworden ist.

10.04.2024 10:05 • x 1 #178


illum
Das Druckgefühl im Oberbauch nimmt schonwieder zu. 6 Stunden nach Einnahme, also maximale Blutplasmakonzentration. Der Magen rebelliert.

Ich sehe mich schon am Wochenende wieder in der Notfallambulanz sitzen, die sich an den Kopf fassen, wenn ich ihnen erneut vor die Füße kotze.

So ein Elend. ️

10.04.2024 14:45 • #179


Isegrim
Hallöle, ich will hier auch mal meine Erfahrung mit Duloxetin teilen, vielleicht hilft es ja jemandem.
Nachdem ich wirklich viele AD's ausprobiert habe und wegen Nebenwirkungen alle wieder absetzen musste blieb ich irgendwann eine längere Zeit beim Tianeptin, da es da einzige AD war, wo ich nicht so schlimme Nebenwirkungen hatte, aber da es 3x täglich genommen werden muss und die Tablette irgendwie nur ziemlich kurz wirkt bin ich zum Duloxetin gekommen.
Ich hatte damit eine on-off Beziehung, wenn man das so nennen kann.
Es hatte für mich sehr viele Vorteile, aber auch ziemliche Nachteile, weswegen ich nach einiger Zeit immer wieder davon weg wollte. Als ich es dann wieder abgesetzt habe, haben mir dann jedoch die Vorteile wieder gefehlt. Somit war das immer wieder mal da und mal nicht.

Ich komme mal zu meinen Vor- und Nachteilen.

Vorteile:
-weniger Ängste (soziale Phobie ging damit auch besser)
-weniger Essattacken
-weniger Grübeln
-mehr innere Ruhe, eine Gelassenheit den Dingen gegenüber es ist, wie es ist
-ein Schlaf wie ein Baby
-täglich nur eine Einnahme

Jetzt komme ich zu den Nachteilen, die sich auch irgendwie mit den Vorteilen verbinden, weswegen Duloxetin für mich auch so ein zweischneidiges Schwert ist.

Nachteile:
-sehr starke Müdigkeit (habe teilweise den ganzen Tag geschlafen, ich konnte immer und überall einschlafen, hatte aber so gesehen auch keine Schlafstörungen mehr, aber zu extrem)
-eine Abneigung gegen normales Essen, das Essen hat mich teils richtig ngewidert
-großes Verlangen nach Süßigkeiten
-eine gewisse alles egal Einstellung
-eine gewisse Emotionalitätslosigkeit, habe irgendwie nichts mehr gefühlt, aber da mir das auch gleichzeitig irgendwie egal war, hat mich das zu Anfang eher gar nicht gestört
-leider sehr starke sex. Dysfunktionen

So, das ist jetzt erstmal das Gröbste. Wie gesagt, ich sehe beim Duloxetin echt zwei Seiten für mich, da manche Vorteile gleichzeitig auch Nachteile sind.
Wenn man z.B. sehr emotional instabil war und durch das Duloxetin dann erstmal nichts spürt, ist es erst einmal eine Befreiung und Wohltat, aber irgendwann dann eben nicht mehr.

Wenn man regelmäßig Schlafstörungen hat und dann endlich immer und überall ohne jegliche Probleme einschlafen kann, ist das ein Segen. Andererseits hat man eben auch immer und überall eine bleierne Müdigkeit, die oft einfach total unpassend ist. Denn plötzlich war Schlafen so schön, dass ich teils gar nichts anderes mehr wollte.

Ich denke das macht verständlich, wieso ich mit dem Duloxetin eine on-off Beziehung hatte, es half und gleichzeitig störte es.

Momentan überlege ich tatsächlich aber wieder es zu nehmen, da mir etwas Ruhe im Kopf und Gelassenheit und giter Schlaf echt helfen könnten.
Ich würde schon sagen, dass es hilft und ein gutes AD ist, aber eher für schwierige Phasen in den Bereichen, auf Dauer mit mehr eigener Stabilität stört die Wirkung dann mMn eher.

(Diese Wirkungen waren bei mir auf allen Dosierungen von 30mg bis 90mg)

10.04.2024 15:03 • x 1 #180


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Dr. med. Andreas Schöpf