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Hey Blume

Ich hatte auch 1-2 Wochen Kieferschmerzen , ging dann aber wieder weg.
Was Unterbewusst so alles ablaufen kann ist schon enorm.
Da kann dir eine Therapie gut helfen , sobald du etwas stabiler bist und dich dafür öffnen kannst.
Ansonsten gibt es halt auch mit Medis Gute und Schlechte Tage , die keinen Krankheitswert haben müssen.
Nach meiner Erfahrung braucht man so 2 -3 Monate bis sich alles wieder beruhigt hat .

Liebe Grüße Mory

05.01.2022 14:18 • x 2 #2741


Danke @mory74 , wann hattest du die kieferschmerzen? Am Anfang?

Ich hab heute wieder keinen guten Tag. Alle Symptome wechseln sich ab: Luftnot, schmerzen Kopf und Kiefer, auch Rückenschmerzen und Nacken.

Meint ihr ich sollte Montag nach 15 mg fragen, oder noch 10 mg weiter nehmen (5.Woche mit 10mg)

06.01.2022 18:36 • #2742



Einschleichphase Escitalopram

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Hi
Bei mir war das so 3 - 4 Woche . Die erste Woche mit 10 mg .
Luftnot kommt wahrscheinlich nicht von den Tabletten.
Ich würde 6 - 8 Wochen bei einer Dosis bleiben und dann erhöhen . Oder wenn sich gar nichts tut , also null Besserung Eintritt , ist es eventuell nicht das richtige Medikament für dich.

Grüße Mory

06.01.2022 19:46 • x 1 #2743


Hey @monochrom und @Toth wie geht’s euch denn so?

08.01.2022 15:48 • #2744


monochrom
Aktuell nur so lala. Ich hab zwar nicht mehr diese derben Durchhänger Tage, wo gar nichts mehr geht. Aber schön ist es aktuell auch nicht… mittlerweile sogar mit einem Hauch latenter Angst, weil ich plötzlich um mich herum von diversen Corona Toten höre. Stimmung wieder gedrückt, Antrieb ist wieder deutlich schlechter, Binge Eating.

Ich weiß nicht, ob es sich lohnt noch mal 15mg zu probieren. Vielleicht ist es einfach wieder saisonal plus die übliche Depression und der Corona Druck. Ich empfinde es gerade als nicht schön…

09.01.2022 16:06 • x 1 #2745


@monochrom das klingt ja doof. Mir geht es auch mit den 10mg nicht so toll. Bis Dienstag war alles super, dann ging es wieder in die Spirale. Kenne nicht den Grund, ist ja aber auch egal. Morgen habe ich den Termin bei meiner Neurologin, ich bin gespannt was sie sagt. Nach 5 Wochen mit 10mg sollte ja dann doch mal was passieren, oder? Ich denke sie geht auf 15 mg.

Warst du denn schon auf 15 mg? Ich denke bei dir ist eben auch das Bauvorhaben ein trigger.

09.01.2022 18:57 • x 1 #2746


Wer schleicht noch Escitalopram ein oder ist schon durch damit? @AniS91 wie geht es dir denn? Und @Miriana kommst du denn zurecht? Einige die eingeschlichen haben, sind ja komplett weg. Ich denke dann geht es ihnen gut. Oder?

09.01.2022 18:58 • #2747


monochrom
@Blume21 Nein, ich war nur auf 10mg bisher. Dass es auch mal schlechte Phasen gibt soll ja normal sein. Grundsätzlich IST es ja auch besser als damals, wo wirklich GAR NICHTS ging.

Der Hausbau macht zwar Arbeit, aber es ist irgendwie positiver Stress. Ich freue mich jede Woche eine neue Aufgabe zu erledigen und unserem Traum näher zu kommen.
Ich glaube mein stärkerer trigger momentan ist eher das homeoffice… keine Routinen, meine KollegInnen fehlen mir. Man sitzt hier wieder Tag ein Tag aus im eigenen Saft…

09.01.2022 19:05 • x 2 #2748


@monochrom Da hast du wahrscheinlich recht. Ich kann mittlerweile nicht mehr unterscheiden, ob man an einem Sonntag faul auf der Couch liegen kann oder ob es schon eine Depression ist. Ich hatte heute zu nichts Lust. Kaum die Wäsche geschafft, die Kids ein paar Minuten mehr vor den tv gesetzt… einfach schlimm. Dann denke ich mir: bin ich jetzt depressiv? Und bekomme Angst. Wie lange nimmst du die 10mg?

09.01.2022 19:14 • x 1 #2749


Zitat von Blume21:
Ich hatte heute zu nichts Lust. Kaum die Wäsche geschafft, die Kids ein paar Minuten mehr vor den tv gesetzt… einfach schlimm. Dann denke ich mir: bin ich jetzt depressiv?


Also es gibt deutliche Unterschiede zwischen mal kaputt oder schlecht gelaunt oder traurig sein und depressiv sein. Es gibt auch Selbsttests im Internet (bitte auf Qualität achten). I.d R. Wird abgefragt, ob die und die Symptome länger als 14 Tage bestehen. Also, mal einen oder zwei Tage, bei gravierenden Problemen auch mal 1, 2 Wochen niedergedrückt sein, ist in aller Regel normal. Wenn ein Auslöser vorliegt (Kinder anstrengend, Job gewechselt, Trennung etc.) erst recht.

09.01.2022 19:20 • x 2 #2750


monochrom
Zitat von Blume21:
@monochrom Da hast du wahrscheinlich recht. Ich kann mittlerweile nicht mehr unterscheiden, ob man an einem Sonntag faul auf der Couch liegen kann ...


Hast du denn die Diagnose "Depressione" oder "depressive Episode" o.ä. nicht bekommen? Wenn nicht, wäre Escitalopram wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen?

09.01.2022 19:35 • x 1 #2751


@Pauline333 danke dir, deine Antworten machen mir immer Mut. Ich weiß was du meinst, aber ich war richtig müde und ziellos. Mir tat wieder alles weh, hab dann aus Angst dass ich nicht aus dem "Loch" komme, 40 Minuten leichtes Fahrradfahren auf dem Hometrainer gemacht. Ich weiß das klingt vielleicht lustig. Morgen geht es wieder auf Arbeit , nach 3 Wochen! Ich freu mich richtig meine Kollegen wieder zu sehen.

09.01.2022 19:38 • #2752


@monochrom Angsstörung mit somatoformer Funktionsstörung und somatoformer Depression. So steht es drinnen. Ich habe mehrere Vorfälle im Rücken und dementsprechend starke Schmerzen am Körper. Irgendwann war’s dann zu viel mit den Schmerzen… so kam das alles.

09.01.2022 19:46 • #2753


Zitat von Blume21:
@Pauline333 danke dir, deine Antworten machen mir immer Mut. Ich weiß was du meinst, aber ich war richtig müde und ziellos. Mir tat wieder alles ...


Freude ist ein Antisymptom von Depressionen.
Weißt du, wie oft ich als zweifache berufstätige Mutter in den Seilen hänge? Mich durch ganze Tage schleppe, den Kindern iPad und Fernsehen schon am Nachmittag erlaube? Kaum die Treppen mit dem Wäschekorb hochkomme? Alles ganz normal - wenn stunden- bzw. Tageweise und zwischendrin auch mal freudige oder Genuss-Momente.

Einen guten Einstieg in die Arbeitswoche morgen!

09.01.2022 20:06 • x 1 #2754


Zitat von monochrom:
Hast du denn die Diagnose Depressione oder depressive Episode o.ä. nicht bekommen? Wenn nicht, wäre Escitalopram wie mit Kanonen auf Spatzen ...


SSRI sind auch bei starken Angst- und Panikstörungen ein probates Mittel. Diese Störung basiert wie auch die Depression auf dem Ungleichgewicht im Serotonin-, manchmal auch Noradrenalin-Haushalt.

09.01.2022 20:12 • x 2 #2755


@Pauline333 Danke, dann geht es dir wie mir. 2 kleine Kinder, berufstätig mit Führungsposition… es tut gut, auch wenn es jetzt evtl nicht so klingt, dass es anderen auch so geht. Ich werde morgen abwarten was die Neurologin sagt. Vielleicht sind 5 Wochen doch nicht so lang wie es hier im Forum scheint. (Alle meinten auf den Seiten davor dass man nach 5 Wochen eine Besserung spüren sollte…)

09.01.2022 20:32 • #2756


Zitat von Blume21:
@Pauline333 Danke, dann geht es dir wie mir. 2 kleine Kinder, berufstätig mit Führungsposition… es tut gut, auch wenn es jetzt evtl nicht so ...


Ja, besprich das. Vielleicht brauchst du eine höhere Dosis.
Aber bitte bedenke, dass es nicht ausreicht, Medikamente zu nehmen. Du musst runter vom Gas, dir Freiraum verschaffen, dein Leben umkrempeln. Wenn du das nicht machst, wird es dir vermutlich nie Bombe gehen und die Gefahr steigt, dass du nicht von den Tabletten loskommst, da du den Grund der Erkrankung nicht behebst.

09.01.2022 20:41 • x 1 #2757

Sponsor-Mitgliedschaft

@Pauline333 ich gehe zur Therapie seit ein paar Monaten, das hat nicht geholfen bisher, aber ich gehe gern. Die Schmerzen die ich habe, bekommen wir (Ostheopath, Physiotherapeute, Orthopäde usw. ) nicht in den Griff. Die Neurologin meint, dass es der Grund für meine Ängste ist. Ich habe den ganzen Tag Kribbeln in Händen und Füßen, im Gesicht, Schmerzen. Kalte und nasse Hände, Atemnot. Druck im Kopf. Und eben die Gedanken, ziellos manchmal (so wie heute) und vor allem antriebslos. @Pauline333 du nimmst doch citalopram oder? Wie viel nimmst du denn?

09.01.2022 21:01 • #2758


Zitat von Blume21:
@Pauline333 ich gehe zur Therapie seit ein paar Monaten, das hat nicht geholfen bisher, aber ich gehe gern. Die Schmerzen die ich habe, bekommen wir ...


Nein, ich nehme seit Anfang Oktober kein Citalopram mehr. Ich habe diesmal 30mg gebraucht (2009 reichten 10mg, Standarddosis ist 20mg). Die 30mg habe ich von März 2020 bis Oktober 2020 genommen und dann von Nov 2020 bis Anfang Oktober 2021 ausgeschlichen.

Wenn es für deine Beschwerden ganz sicher keine organische Ursache gibt, sie also psychisch sind, musst du den Grund finden und ihn beseitigen oder mit ihm leben lernen. Bei mir wars jahrelange Überlastung. Diese habe ich stark reduziert.

Therapie an sich hat mir auch nicht geholfen. Vielleicht hier und da ein AHA-Erlebnis. Mir hilft vereinfacht ausgedrückt mehr Zeit für mich zuhaben und nicht ständig über meine Grenzen zu gehen. Seelisch und körperlich.
Dabei konnte mir kein Therapeut helfen, aufräumen musste ich selbst und mich weiterhin an erste Stelle setzen, kann auch nur ich.

09.01.2022 21:18 • x 1 #2759


@Pauline333 Danke, ja es gibt grundsätzlich dafür keine organischen Ursachen. Die Schmerzen sind nur mit weiteren starken Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen. Aber das möchte ich nicht, die Medikamente sind zu stark.
Hast du citalopram nochmals bekommen weil es gut wirkte? Denn gibt man nicht Escitalopram jetzt?

Danke für deine Antworten!

09.01.2022 21:33 • #2760



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Dr. med. Andreas Schöpf