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AnniBo Mitglied
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@Tobimobi das habe ich auch. Meine Schultern und der Nacken sind bretthart
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Tobimobi Mitglied
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@AnniBo hoffentlich wirds besser
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Einschleichphase Escitalopram
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kevin_ Mitglied
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Ich habe hier die letzten Tage ein bisschen im Stillen mitgelesen und dachte mir ich melde mich nochmal und lasse auch mal ein paar positive Worte da. Ich bin mittlerweile bei 8mg (alle drei Tage um 1mg erhöhen) und merke, dass sich etwas verändert. Es ist nicht viel und definitiv Luft nach oben, aber es macht was. Ich merke, dass ich ein ganz klein wenig mehr Motivation bekomme Dinge zu machen. Ebenfalls merke ich, dass ich nicht mehr dauerhaft ins Grübeln verfalle. Und wenn dann nehme ich es weniger ernst. Aber auch hier ist definitiv noch Luft nach oben. Ich habe hier vor einigen Tagen einen Kommentar gelesen, an den ich immer mal wieder denken muss: warte nicht darauf, dass etwas passiert (positiv oder negativ); mach einfach weiter und lenke dich ab (so oder so ähnlich). Und das hilft mir ungemein. Da ich anfangs echt keine Ahnung hatte die das Medikament wirkt - sowohl positiv als auch die Nebenwirkungen - habe ich die ganze Zeit auf irgendwas gewartet. Meistens aber auf Nebenwirkungen. Und die kamen dann auch. Ebenfalls hilft mir in diesen Situationen der Tipp der auch zuvor genannt wurde, sich abzulenken. Bestmöglich seinen Alltag zu bewältigen. Zufälligerweise habe ich kurz bevor ich mit der Einnahme gestartet bin mir ein Schlagzeug gekauft. Und hey - das lenkt mich so krass ab. Wenn ich merke, dass ich unruhig werde, dann sehe ich mich hin und Trommel mir die Seele aus dem Leib. Es nimmt mir die die Energie und lenkt nicht ab. Vor kurzem saß ich zwei Stunden an den drums und die Zeit verflog nur so. Danach ging es mir echt besser. Eine letze Sache die mir wahnsinnig hilft: drüber reden. Ich habe den wichtigsten Personen von meiner Situation und den möglichen (kurzfristigen) Nebenwirkungen erzählt. Dass ich gegebenenfalls kurzfristig unpässlich bin. Und das nimmt mir sehr sehr viel Stress. Die Menschen in meinem Umfeld haben Verständnis dafür. Und das macht es wesentlich einfacher. Deshalb fasse ich nochmal zusammen was mir geholfen hat (und vielleicht noch jemandem anderes helfen könnte): - nicht auf eine Wirkung warten / sich nicht zu sehr auf das Medikament versteifen (positiv oder negativ) - mit den relevanten Menschen drüber reden (privat und Arbeit) dadurch entsteht meistens Verständnis für die Situation - etwas suchen das ablenkt. Sport machen, Musik machen, spazieren gehen - egal was. Irgendwas das ablenkt. - auch die kleinen Erfolge realisieren - ja ich hatte heute Nebenwirkung XY, aber ich habe trotzdem dieses oder jenes geschafft.
Vielleicht helfen diese Tipps ja der einen oder anderen Person. Habt einen wundervollen Abend. <3
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Molly1605 Mitglied
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@kevin_ Das hast du sehr treffend zusammen gefasst. Vielen dank dafür.
Es ist ungemein wichtig, dass man den Fokus ( das Scheinwerferlicht) verstellt und nicht dauerhaft auf die Nebenwirkungen oder auf die Probleme allgemein richtet.
Man kann auch mit den Nebenwirkungen Dinge tun. Ich weiß, man will am liebsten nur liegen/ruhen und darauf hoffen, dass es besser wird. Man ist total erschöpft und kann trotzdem nicht zur Ruhe kommen und abschalten. Und genau da ist der Punkt, den man steuern kann! Da man eh nicht wirklich ruhen kann, sollte man es nutzen und sich bewegen. Natürlich alles in seinem eigenen Tempo. Pausen sind auch völlig ok und sogar notwenig aber um seinen Kopf auch davon zu überzeugen, dass der Körper gesund ist, muss man immer wieder positive Erfahrungen sammeln.
Das geht am besten in kleinen Schritten. Immer einen mehr als man denkt, dass man ihn schafft. Immer eine Minute länger durchhalten als man meint es zu ertragen. Dadurch sieht man, dass es geht und kann sich damit selbst überzeugen, wie stark der Körper trotz der Nebenwirkungen ist.
Und gerade wenn man denkt es geht gar nichts heute, dann trotzdem eine minikleine Kleinigkeit suchen, die man trotzdem macht. Und wenn es nur einmal vor die Tür gehen und tief einatmen ist. Morgen wird es dann schon 2 mal einatmen sein. 😉