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T
Guten Tag ihr Lieben, wie geht’s euch heute ?

Heute ist wieder so ein Tag für die Tonne. Seit Wochen schlafe ich so unfassbar schlecht. Heute auch kaum aus dem Bett gekommen. Nur wegen eines Termins habe ich mich überwunden. Extrem verspannt und unruhig. Ich habe es mit Entspannung und bewusster Atmung versucht, aber kann mich einfach nicht darauf einlassen. Ständig springen meine Gedanken und ich mach mir selbst soooo viel Druck. Ich fühle mich körperlich so schwach, obwohl meine Muskeln beim Sport normal arbeiten. Mein Nervensystem ist total dysreguliert. Ich fühle mich mit der derzeitigen Situation total überfordert, weil ich normalerweise ein richtig lebensfroher und aktiver Mensch bin.

Fühlt euch gedrückt, falls ihr auch einen schlechten Tag habt lachen

Liebe Grüße
Tobi 🙌

x 2 #25421


N
Bei mir heute auch sehr schlecht komm nicht hoch seid dem ich 10mg nehme bin echt am grübeln ob ich wieder auf 7mg gegen soll war so happy das ich mich auf 10 getraut habe
Bin euch allen Dankbar

#25422


A


Einschleichphase Escitalopram

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RK1986
@Tobimobi danke für diese Nachricht. Lest sich schön. Man merkt immer das man nicht alleine kämpft und vieles kommt einem immer bekannt vor. Das beruhigt.

#25423


N
Heute kleines bißchen besser war schon mit dem Hund im Wald aber bin immer noch sehr kaputt. Wann lassen nur die Nebenwirkungen bei 10mg nach .

#25424


RK1986
@Nettche hab mal 4 Wochen Geduld. Dann wird das nach und nach. Und dann 1-2 Monate später wirst du das an Wirkung haben was möglich ist

Man merkt es oft daran wenn der Nachmittag besser wird als der Morgen

#25425


N
Geduld ist leider nicht meine stärke wir haben die nächste viel zu tun (Schwiegervater ) hoffe wir schaffen das alles

#25426


RK1986
@Nettche danach fragt das Leben leider nicht. Rückblickend betrachtet nachdem ich jetzt schon 4 Jahre kämpfe ist halt alles irgendwie rum gegangen.
Die Gedanken vorher sind meistens nur unnötig und belastend

#25427


N
Ja das ist richtig

#25428


54nnerg
Zitat von RK1986:
Man merkt es oft daran wenn der Nachmittag besser wird als der Morgen

Mir ging es morgens immer am besten, weil mein Gehirn dann noch Gedankenfrei ist. Es wird nachts quasi rebootet und der Arbeitsspeicher ist wieder sauber. Abends ist die Belastung am größten. Ich hatte allerdings verschiedene psychische Probleme, Depressionen waren nur eine Folge davon.

#25429


N
Bei mir ist es genau anderst herum mir geht es morgens schlecht und am Nachmittag besser mein Arzt sagt das währe das morgentief einer Depression

#25430


Sprotte
@Nettche Hallo, was machst du denn sonst gegen deine Depression ? Auf die Wirkung von AD zu warten - damit habe ich leider keine gute Erfahrung gemacht. Sind Nährstoffe getestet? Ferritin? Schilddrüse? Hormone? Machst du Sport? Therapie? Nimmst du NEMs? LG

#25431


T
Bei mir ist morgens auch immer sehr schlimm. Der Abend ist etwas besser.

#25432


N
@Sprotte schildrüse ja Hormone ja gehe zweimal mindestens mit unserem Hund mache Therapie über Krankenkasse hatten Familiere Probleme dadurch bin ich in die Deppresion gerutscht hatte halbes jahr Sertralin was sehr gut geholfen hat , musste es absetzte wegen sehr starken Durchfall hatte Terapie zu hause aber nach einem Jahr wieder ein Schicksalsschlagund dann kam es wieder

x 1 #25433


N
@Sprotte ich nehme auch Nems

x 1 #25434


RK1986
@Nettche du musst dir einen festen Tagesablauf machen. Am besten schreibst du es dir auf. Und egal ob du Lust hast oder nicht, versuchst du das durchzuziehen. Du stehst zu einer bestimmten Uhrzeit immer auf, gehst du ins Bad. Machst irgendwas was für dich und lass dir Zeit dabei. Duschen , Maske irgendwas. Geh spazieren. Versuch dein Essen schön anzurichten und gesund zu essen. Jetzt nur mal als Beispiel. Und wenn die gesunken an Medikamente und Nebenwirkungen aufkommen immer wieder weg schieben.
Leg dich auf den Boden und mach ich Meditation im Handy.
Mach dir Kerzen an beim Essen.
Warmer Tee oder Kaffee in die Hände nehmen und aus dem Fenster schauen und beobachten.

Auf jeden Fall feste Routine. Gleiche Zeiten

x 4 #25435


Z
Hallo zusammen, ich muss mich leider auch wieder hier einreihen. Leide seit etwas über einem Jahr an einer generalisierten Angststörung, habe ab Januar 2025 angefangen Escitalopram einzuschleichen, über mehrere Monate. Seit Juni nehme ich 10 mg, damit ging es mir auch wieder relativ gut. Seit dem Jahreswechsel bin ich wieder in einem ganz tiefen Angststrudel. Ich nehme zusätzlich schon seit fast zwei Jahren Mirtazapin 7,5mg abends und kann aktuell nachts nur durchschlafen, wenn ich noch 20 mg Pipamperon dazu nehme. Das war im letzten Jahr schon mal anders.
Jetzt frage ich mich zum wiederholten Male, ob ich das Escitalopram erhöhen sollte, habe aber furchtbare Angst vor einer Veränderung der Medikation, weil ich befürchte, dass die Unruhe dann einfach noch schlimmer wird.

#25436


T
Guten Morgen Zaubereinhorn,

Es kann natürlich sein, dass deine Unruhe zunächst verstärkt wird, aber wenn dir escitalopram in der Vergangenheit gut geholfen hat, dann wird dies bestimmt auch mit der Erhöhung passieren. Ich würde es ausprobieren.

#25437

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N
Vielleicht Tröpfchenweise. Ich bin aktuell den sechsten Tag bei 10mg bin sehr müde und erschöpft

#25438


Z
Ich habe gerade auch einfach generell ein Problem damit, dass ich mein Leben nur mit Medikamenten überstehe und es selbst damit solche starken Einbrüche gibt.

#25439


MeisterEder
Mir fällt auf, dass hier die meisten von sehr langsamen und behutsamen Einschleichen berichten.
Gibt’s hier Leute, die das Einschleichen eher flott gemacht haben?

Ich bin von einem auf den nächsten Tag von 0 auf 10mg gegangen.
Die Nebenwirkungen waren natürlich deutlich, aber so kam das Escitalopram
zügig auf seine eigentliche, maximale Wirkung.
Ich will das jetzt nicht unbedingt als pauschal gutheißen. Hätte ich die Wahl, würde ich wohl wieder die Hauruckmethode machen.

x 1 #25440


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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