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Edie-NY Mitglied
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Zitat von AnniBo:
Ob man nach 2 Wochen noch Nebenwirkungen haben kann nachdem höher dosieren?
Ja kann man, aber du wirst sehen, sie werden milder und weniger. Das Denken in Form von ängstlicher Erwartung, hat dabei einen großen Anteil. Unser Gehirn ist ein mächtiges Instrument, wir müssen lernen, es zu spielen, sonst spielt es uns.
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x 2#25381
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AnniBo Mitglied
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@Nettche 15mg
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#25382
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Einschleichphase Escitalopram
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AnniBo Mitglied
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@Edie-NY ich dachte immer die Nebenwirkungen sind dann weniger spürbar und man hat garkeine mehr weil man ja nur noch erhöht.
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#25383
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Nettche Mitglied
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Ich hatte bei jeder Erhöhung wieder Nebenwirkungen bin jetzt bei 10mg da bleib ich jetzt erstmal und warte ab .
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#25384
Edie-NY Mitglied
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18993
Zitat von AnniBo:
ich dachte immer die Nebenwirkungen sind dann weniger spürbar und man hat garkeine mehr weil man ja nur noch erhöht.
Jede Erhöhung bedeutet leider wieder eine neue Herausforderung für unseren Organismus und unser Gehirn.
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#25385
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AnniBo Mitglied
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@Edie-NY ach das ist doch ätzend alles!
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x 1#25386
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AnniBo Mitglied
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Nimmt hier noch jemand Opipramol dazu?
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x 1#25387
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Nick21 Mitglied
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Zitat von AnniBo:
Nimmt hier noch jemand Opipramol dazu?
Noch nicht bin aber gerade bei meiner Fachärztin um zu fragen.
Hatte gestern bei 4mg Escitalopram mega Unruhe und war quasi nicht mehr wirklich ansprechbar. Meine Frau war dann so lieb mir eine 0,5er Tavor in den Mund zu legen damit ich erstmal wieder zu mir komme.
Ich brauch devinitiv was beruhigendes dazu so geht das nicht weiter.
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x 1#25388
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Nettche Mitglied
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Heute 3. Tag 10mg bin ziemlich aufgeregt und gribbelig aber ist noch zum aushalten und halte hoffentlich weiter durch .
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x 1#25389
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AnniBo Mitglied
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Ich bin ein nervliches Wrack nur weil ich morgen wieder in die Firma muss
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#25390
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Nick21 Mitglied
218
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Zitat von AnniBo:
Nimmt hier noch jemand Opipramol dazu?
So hab Opipramol jetzt als Bedarfsmedikation bis zu 3 mal täglich 50mg wärend der Einschleichphase.
Kann dir allerdings noch nichts dazu sagen weil ich bisser nur 2×25mg als akutmedi genutzt habe
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#25391
N
Nick21 Mitglied
218
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Zitat von AnniBo:
Ich bin ein nervliches Wrack nur weil ich morgen wieder in die Firma muss
Du schaffst das und wenn nicht ab zum Dock. Dann bist du halt noch nicht soweit.
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#25392
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AnniBo Mitglied
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@Nick21 hilft es denn als akutmedikament?
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#25393
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Nettche Mitglied
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@AnniBo geht keine Krankmeldung mehr? Arbeiten hat doch kein Sinn , ich muss mich im Moment morgens immer mal hinlegen Nachmittags ist es dann besser
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#25394
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AnniBo Mitglied
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Irgendwann muss ich ja mal wieder arbeiten. Aus dem HO klappt es auch. Bin nur morgens wieder unfassbar müde und mein Blutdruck ist mittlerweile erhöht.
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#25395
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Nick21 Mitglied
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Zitat von AnniBo:
@Nick21 hilft es denn als akutmedikament?
Bei mir ja, da ich Hochsensibel bin merke ich auch schon die 25mg wenn ich die einmalig nehme.
Werde dann nach 20 min ruhiger und merke wie ich runterfahre.
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#25396
N
Nick21 Mitglied
218
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Zitat von AnniBo:
Irgendwann muss ich ja mal wieder arbeiten. Aus dem HO klappt es auch. Bin nur morgens wieder unfassbar müde und mein Blutdruck ist mittlerweile ...
Gut müde kann an den Medis liegen gerade nach Erhöhung. Das legt sich sicher noch. Tja und der Blutdruck kann noch an der Erhöhung liegen oder der ist halt einfach so und hat nichts mit den Medis zu tun. Da müssteste am besten mal mit deinem HA schnacken.
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#25397
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Nettche Mitglied
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Ich bin auch müde bekomme seid der Erhöhung nichts gebacken muss mich halt in Geduld üben was nicht unbedingt meine Stärke ist . Habe heute ne Reisetablette gegen die Übelkeit genommen
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#25398
T
Tobimobi Mitglied
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Guten Tag ihr Lieben,
mein Name ist Tobi und ich nehme seit etwa 6,5 Wochen Escitalopram.
Kurze Vorgeschichte: Im Mai 2025 habe ich mein Referendariat begonnen und relativ schnell gemerkt, wie stark mich diese Situation belastet. Frühwarnzeichen meines Körpers wie innere Unruhe, verstärktes Grübeln, dauerhafte Anspannung, Erschöpfung, Zittern, diffuse Beinschmerzen, schlaflose Nächte, fehlender Antrieb und zunehmende Ängste habe ich damals leider zu spät ernst genommen.
Nach einer Erkrankung in den Herbstferien verschlechterte sich mein Zustand deutlich. Noch nicht vollständig genesen fuhr ich nach den Ferien wieder zur Schule und hatte dort meine erste heftige Panikattacke. Im Lehrerzimmer begann ich plötzlich zu weinen und war gefangen in Gedanken darüber, ob dieser Weg überhaupt der richtige für mich ist.
Weiterer Verlauf: Zunächst suchte ich meinen Hausarzt auf und wurde zwei Wochen krankgeschrieben. Eine spürbare Besserung stellte sich nicht ein. Es folgten eine weitere Krankschreibung, Blutuntersuchungen ohne auffällige Befunde sowie ein Besuch beim Orthopäden wegen der unerklärlichen Beinschmerzen. Auch dort konnte keine relevante Ursache gefunden werden.
Nach insgesamt vier Wochen Krankschreibung war ich zunehmend verzweifelt und wusste nicht mehr, wie es weitergehen soll. In dieser Phase wandte ich mich an eine Psychologin, bei der ich glücklicherweise schnell einen Termin bekam. Dort wurde eine Anpassungsstörung mit einer mittelschweren depressiven Episode diagnostiziert. Aufgrund meiner ausgeprägten Beschwerden riet sie mir, zusätzlich einen Psychiater aufzusuchen.
Zunächst zögerte ich, da ich es alleine versuchen wollte. Nach weiteren Terminen und dem Gefühl, dass sich mein Zustand eher verschlechterte als besserte, entschied ich mich schließlich doch für diesen Schritt. Beim Psychiater wurde mir Escitalopram verordnet. Ich begann mit 5 mg für zwei Wochen, steigerte auf 10 mg und nehme inzwischen 20 mg. Die letzte Dosiserhöhung liegt nun etwa 2,5 Wochen zurück.
Meine bisherigen Erfahrungen: Die Einschleichphase war nicht immer leicht. Besonders nach der letzten Erhöhung hatte ich mit ausgeprägter Unruhe, Kopfschmerzen und schlechtem Schlaf zu kämpfen. Aktuell habe ich das Gefühl, dass mich das Medikament etwas ruhiger macht. Ergänzend nehme ich aufgrund der Beinschwerden noch Pregabalin in einer Dosierung von 150 mg, das ebenfalls angstlösend wirkt.
Meine Fragen: Wann kann ich mit der vollen Wirkung von Escitalopram rechnen? Ich erlebe weiterhin kleinere Angstattacken, zum Beispiel in der Bahn oder beim Einkaufen. Mein Antrieb ist noch eingeschränkt und auch meine Stimmung leider nicht besonders stabil.
Früher war ich ein sehr geselliger Mensch, habe viel gelacht und viel unternommen. Ich hatte Ehrgeiz, Ziele und große Lust am Leben. Momentan fühle ich mich jedoch wie ein psychisches Wrack und habe große Angst, dass es nie wieder besser wird.
Wie habt ihr die Einschleichphase erlebt? Wurde es bei euch besser und woran habt ihr gemerkt, dass das Medikament zu wirken beginnt?
Aktuelle Diagnose: Mittelschwere depressive Episode mit stark ausgeprägter Angststörung.
Ich wünsche allen eine möglichst angenehme Einschleichphase.
Guten Tag ihr Lieben, mein Name ist Tobi und ich nehme seit etwa 6,5 Wochen Escitalopram. Kurze Vorgeschichte: Im Mai 2025 habe ich mein ...
Mmh also die Medis sollen ja nur unterstützen und radieren die Ängste nicht aus. Wenn du mit Therapie beginnst wird sich noch einiges tun an deinen Ängsten und zur Not kann der Arzt/Ärztin deine Dosis erhöhen.
Aber um ehrlich zu sein ich benötige meist 3 Monate um wieder auf die Beine zu kommen.