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F
@Leene90 ja das ist wirklich immer schlimm. Es sagen immer alle, ich soll nicht so viel lesen und googlen.

Aber wenn ich keine Infos suche, macht es ja sonst keiner.

#24641


L
@FrVanHoff90 ich verstehe dich total!
Ich lese und google auch zuviel!

x 1 #24642


A


Einschleichphase Escitalopram

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RK1986
@Leene90 ja klar man ist hilflos. In dem Forum kann man sehr viel lernen und wenn man liest das es überwiegend bei jedem gleich lief kann man das mehr als Anhaltspunkt nehmen.

x 1 #24643


L
@RK1986 ja das beruhigt mich schon etwas!
Das es nicht nur mein Kopf ist!

#24644


RK1986
@Leene90 ganz ehrlich Man erhofft sich Hilfe und dann steht man da mit noch mehr Problemen. Das wird sich nie nie erschließen welche Logik das hat und warum Medikamente so sein müssen.

x 2 #24645


L
@RK1986 da hast du recht.

Mir fehlt halt Erfahrung damit und fühle mich halt auch von meiner Ärztin nicht ganz verstanden.

Desweiteren macht mir meine Erkältung Sorgen. Hab eh schon ne chronische Sinusitis und Escitalopram kann das ja noch begünstigen.
Klar, wenn ich mich verrückt mache komme ich viel später auf die Beine. Aber hab natürlich jetzt auch Zeit mich damit zu beschäftigen.

#24646

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RK1986
@Leene90 ja eine Erkältung zusätzlich
Ist reinster Horror. Du kannst dich nur so gut es geht ausruhen.
Vor allem weil du krank bist. Vielleicht tut dir baden oder duschen gut. Weihnachts Filme.
Da muss momentan viel Geduld her. Aber es werden bessere Zeiten kommen. Definitiv. Für jeden.

x 1 #24647


L
@RK1986 ja so ist es!

Mich überfordert wie ich erkennen soll, ob es mir wegen der Erkältung schlecht geht oder wegen der Medis. Um dann halt dementsprechende Schritte zu unternehmen.

Ja ich versuche viel zu ruhen. Schlafen geht tagsüber durch die Unruhe nicht aber Filme sind eine gute Idee.

Ich hoffe auf baldige bessere Zeiten! 😓

#24648


RK1986
@Leene90 ich kann sehr gut nachvollziehen wie deine Gedankengänge sind. Ich hab auch immer überlegt geht es mir wirklich so schlecht, sind es die Nebenwirkungen des Medikamentes. Bringt mir das Medikament irgendwas, bringt es mir nichts. Woher kommen die ganzen Symptome. Heute weiß ich, dass mich das alles nicht weitergebracht hat. Je mehr ich mich losgelöst habe von diesen ganzen Fragen und versucht habe loszulassen, desto besser war es für mich. Irgendwann wird der Kopf wieder klarer und kann besser entscheiden. An dem Punkt bist du aber noch nicht. Du musst ja sagen, dass du versuchst Lösungen zu finden, du aber jetzt noch nicht stabil genug bist und du musst Verständnis für dich selbst haben. Versuch, Podcast zu hören über psychische Erkrankungen. Positives Denken. Egal was es muss positiv sein und du musst üben anders zu denken. Mehr kannst du im Moment nicht machen. Du musst dich los lösen von dem beobachten und überlegen. Wo kommt das jetzt grad her?

#24649


L
@RK1986 das Verständnis für mich fehlt mir leider. Ich hab total das Vertrauen in mich verloren....
Arbeite an mir, aber das geht ja alles nicht von heut auf morgen.
Und du hast recht, stabil genug fühle ich mich noch lange nicht.
Kannst du Podcast empfehlen?

#24650


Kragenbär
Zitat von RK1986:
@Leene90 das kann dir bei allen Ärzten passieren das sie denken es ist die Psyche. Ich hab noch keinen Arzt gehabt der das ernst genommen hat. ...

Die Erfahrung kann dem Arzt ja auch sein gesamtes Studium nicht ersetzen. Der kennt das nur aus Berichten, und die sind auch noch sehr unterschiedlich.
Und die Hersteller versuchen natürlich auch, die Nebenwirkungen ihres Produkts, sagen wir mal zurückhaltend darzustellen, damit der Patient nicht bereits vor der ersten Einnahme abgeschreckt wird.

x 2 #24651


L
@Kragenbär ja deswegen möchte ich ja auch unbedingt zu einem Psychiater.
Der oder die kann das ja anders bewerten.

Ich fand das was im Beipackzettel stand schon sehr abschreckend....
Aber hab mich halt für den Weg der medikamentösen Unterstützung entschieden. Also muss ich wohl durch.

Da aber die Unruhe doch aktuell zu groß ist werde ich das Promethazin nehmen.

#24652


RK1986
@Leene90 Christina hillesheim würd ich sagen reicht erst mal.

Du wirst das wieder finden. Das wird Arbeit aber das wird

x 1 #24653


RK1986
@Kragenbär was ich noch viel schlimmer finde, ist, dass ich mir sicher bin, dass so viele Patienten das gleiche berichten und Ärzte so machen, als wäre das nicht passiert. Man lernt doch mit der Zeit dazu und hört den Menschen zu.

x 2 #24654


Molly1605
@Leene90 Psychiater sind leider auch nicht immer eine Hilfe. Man denkt, dass sie die Erfahrung haben und einen helfen können. Leider sind es nur wenige, die wirklich gut sind und auch bereit sind ihre Patienten bestmöglich zu unterstützen und aufzuklären. In den meisten Fällen sind die Gespräche dort eher ernüchternd. Es ist wirklich hilfreich sich selbst auf die Suche zu machen, was einem hilft. Was das Problem darstellt finden meistens die Psychotherapeuten und dann ist es an einem selbst daran zu arbeiten. Ich habe auch erst viel lernen müssen über mich und wie das ganze System (Körper/Psyche) eigentlich funktioniert. Wenn man das erst einmal verstanden hat, wird es einfacher und man lernt sich selbst wieder besser zu achten und die Signale zu lesen, die der Körper dir schon lange sendet. Bis dahin heißt es ablenken und versuchen die Symptome nicht zu sehr zu bewerten. Nicht immer wieder in sich reinhören und die Gedanken nicht immer verfolgen. Lesen hilft oft, puzzeln, lange Spaziergänge und Baden/duschen oder schwimmen, Radfahren und andere Dinge die nicht zu sehr auspowern. Versuche zu verstehen, dass dein Körper gerade auf Flucht und Überleben eingestellt ist. Das ist hormonelles Geschehen in deinem Körper. Da muss du gegen wirken. Also die Beschleunigung aus allem rausnehmen. Keine unendlich unsortierten Gedanken, mach dir eine Liste, was für den Tag wichtig ist und ordne es nach Priorität. Alles andere kann warten. Dann versuche deine Erledigungen langsamer zu machen, nicht hetzen, Schultern mal zwischendurch kontrollieren und sie wieder locker lassen. Hände bewusst nicht zu Fäusten ballen und auch die Atmung kontrollieren. Versuche Atemübungen immer mal wieder über den Tag verteilt. Es gibt wirklich eine Menge was du tun kannst, das mehr Sinn ergibt als sich zu fragen von was die Symptome kommen, denn das macht es nur schlimmer 😊

x 1 #24655


Kragenbär
Zitat von RK1986:
@Kragenbär was ich noch viel schlimmer finde, ist, dass ich mir sicher bin, dass so viele Patienten das gleiche berichten und Ärzte so machen, als ...

Ich habe 2003 Paroxetin vom Hausarzt bekommen. Der hat gesagt wir versuchen jetzt mal was, und mich gar nicht vorbereitet auf das was da kommt.
Und den Beipackzettel habe ich zwar gelesen, mir aber gedacht na ja, das haben ja immer nur ganz wenige.
Und das Internet war damals auch noch nicht sehr informativ.

Nach ungefähr einer Woche habe ich dann in der Praxis angerufen, selbst dahin ging gar nicht mehr, und erklärt dass hier gar nichts mehr geht.
Auch da bekam ich immer noch nicht die Information, dass das eigentlich normal sei, sondern Tavor. Das war auch nicht sehr hilfreich.

Die zwei Wochen kam mir vor wie zwei Jahre, aber die Wirkung setzt du dann innerhalb von fünf Minuten ein, worauf ich auch nicht vorbereitet war. Aber da war natürlich alles vergessen.

#24656


Kragenbär
Zitat von Molly1605:
@Leene90 Psychiater sind leider auch nicht immer eine Hilfe. Man denkt, dass sie die Erfahrung haben und einen helfen können. Leider sind es nur ...

Auch Psychiater haben das Medikament ja nicht selber getestet.

Allerdings gibt es natürlich zu SSRI zahlreiche Studien, die ja auch die Abbruchquoten dokumentieren, und sich genauer damit beschäftigt wurde warum denn der Patient abbricht.

#24657

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RK1986
@Kragenbär bei mir lief das genauso an wie bei dir

#24658


Molly1605
@Kragenbär ja die haben das nicht probiert, da hast du in den meisten Fällen sicher recht. Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Psychiater mit mindesten 20 Jahren Berufserfahrung sagt, dass er solche Symptome noch nie bei einem Patienten erlebt hat und es nicht von dem Medikament kommen kann. Sobald man aber hier ins Forum kommt, sind da auf einmal massenhaft Menschen, die genau das gleiche berichten. 😂 Dafür muss man das Medikament ja eigentlich nicht selbst nehmen um zu wissen, dass es Nebenwirkungen machen kann. Mal mehr mal weniger. Ich verstehe das bis heute nicht. Immer wieder der gleiche Spruch oder große Augen, wenn man berichtet, was das Medikament für Symptome verursacht hat 😔

x 2 #24659


L
Wenn ich das von euch so lese schwindet meine Hoffnung das es mit einem Facharzt etwas leichter wird.
Zumindest das anpassen der Medikamente wenn es nicht rund läuft.

Hab ja dann keine Wahl weil ich durch den Vermittlungscode ja in irgendeine Praxis verwiesen werde.

#24660


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Dr. med. Andreas Schöpf
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