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Mir wurden aufgrund von Panikattacken, Derealisation und Depressionen vom Psychater das AD Parexotin verschrieben (10mg). Ohne jegliche Vorwarnung vor den Nebenwirkungen, nahm ich die Tabletten. Schon nach 4 Stunden spürte ich enorme Nebenwirkungen. Muskelkrämpfe, Missempfindungen, Verwirrheit, Herzrasen, Suizidgedanken, Übelkeit etc. dennoch nahm ich am nächsten Tag die 2 Tablette in der Hoffnung die NW lassen nach. Doch daraufhin wurde alles noch 10 mal schlimmer, konnte aufgrund heftiger Wadenkrämpfe nicht mal mehr richtig laufen. In Absprache mit einem anderen Psychater (telefonisch) setzte ich die Tabletten nach 2 Tagen ab.

Nun meine Frage... wie lang dauert es bis der Stoff aus meinem Körper ausgespühlt ist? Die Einnahme ist Mittlerweile 3 Tage her und ich spüre immer noch Nebenwirkungen die schubweise auftreten. kann das überhaupt sein?

Bitte um eure Hilfe!

17.10.2017 06:53 • 17.10.2017 #1


8 Antworten ↓


petrus57
Hast du die Tabletten nicht einschleichend genommen?

Nach der kurzen Einnahmezeit müssten die Nebenwirkungen bald verschwunden sein.

17.10.2017 07:07 • x 1 #2



Starke Nebenwirkungen durch Parexotin 10mg Antidepressiva

x 3


10 mg ist ja eine sehr geringe Dosierung,da dürfte der Wirkstoff nach 3 Tagen und nur so kurzer Einnahme längst aus dem Körper sein.
Aber es hat Dich wahrscheinlich ziemlich durcheinandergewirbelt und das wirkt denke ich in Dir noch nach.

Deine Psyche brauch noch etwas Zeit,um das zu verabeiten,in wenigen Tagen dürftest Du es bald vergessen haben.

Mein Tip:
Lass Dir ein AD verschreiben,das nebenwirkungsarm ist und beruhigend wirkt,ich selbst nehme z.B. Amitriptylin.
Man kann davon zwar zunehmen aber von der Wirkungsweise her ist es sehr gut.

17.10.2017 07:09 • x 1 #3


Da du nur 2 mal genommen hast, ist das Paroxetin nicht so aktiv im Körper und nach einer Woche sollten normale Nebenwirkungen auch verschwunden sein. Die Halbwertszeit beträgt nach meiner Info 24 Stunden.
Bei langzeitiger Einnahme habe ich von 4 Wochen gelesen (Absetzerscheinungen).

Die Nebenwirkungen solltest du aber gut im Blick behalten, weil da auch Reaktionen des Körpers beschrieben sind, die durch den Wirkstoff ausgelöst längerfristig ein Problem sein können. Die schubweise Beschreibung deiner Beschwerden sind so ein längerfristiges Problem.
Gute Besserung!

17.10.2017 07:11 • x 1 #4


danke für die Antwort!

@reenchen... wie meinst du das mit längerfristig ein Problem? das macht mir jetzt irgendwie angst... kann das bei der Einnahme schon langfristige Schäden erzeugt haben?
@petrus57 ich habe mit 10mg begonnen und die Psychaterin wollte die Dosis auf 20mg (nach 5 Tagen erhöhen) aber soweit ist es ja nicht gekommen.

Ich hoffe wirklich dass dieses Zeug bald aus meinem Körper verschwindet, bin heute nacht schweißgebadet aufgestanden und war total unruhig... versuche es seit gestern mit Laif 900 und wenn das nicht ansprechen sollte greife ich evtl. Nochmal auf ein anderes AD zurück.

17.10.2017 07:23 • #5


petrus57
Das mit den Laif 900 würde ich sein lassen. Die helfen nicht gegen Angststörungen etc.

Lasse dir ein leichtes AD wie Opipramol oder Amitriptylin verschreiben.

17.10.2017 07:32 • x 2 #6


Zitat von Sweti:
@reenchen... wie meinst du das mit längerfristig ein Problem? das macht mir jetzt irgendwie angst... kann das bei der Einnahme schon langfristige Schäden erzeugt haben?

Es gibt z.B. Allergiesymptome, die erst dadurch angeschoben werden, weil man mit einem Allergiestoff in Berührung kam. Da weder der Körper, noch man selbst vorher davon wußte, ist der Körper durch den erstmaligen Kontakt gegen den Stoff sensilibisiert. Das ist nicht schlimm und sollte dich nicht beunruhigen, da du den Stoff dieses Medikamentes jetzt nie wieder einnehmen wirst, weil du es ja nun auch weißt. Allergische Symptome werden nachlassen und sind dann auch vorbei.

Beispiel für solche Reaktionen ist z.B. Penicillin, wo man kreuzallergisch zu Schimmelsporen, aber auch stoffliche Gegenreaktionen haben kann. Wenn man es weiß, wird man natürlich bei Medikamenten darauf achten, ohne gleich in die Panik zu verfallen, gar keine Medikamente mehr zu nehmen. Das ist nämlich auch keine Lösung!

Allerdings ist Laif900 für Allergiereaktionen sehr bekannt. Wenn du weiblich bist und die Pille nimmst, solltest du wissen, daß Johanniskraut die Pillenwirkung herabsetzt. Laif900 darf auf keinen Fall mit Antidepressiva zusammen eingenommen werden und meiner persönlichen Meinung nach gehört Johanniskraut Laif900 in die rezeptpflichtige Gruppe der Arzneimittel, da es auch mit anderen Medikamenten erhebliche Gegenwirkungen geben kann.

17.10.2017 07:36 • x 1 #7


Danke für die Rückmeldungen...! ich sollte vielleicht noch erwähnen dass ich Atosil (25mg) jeweils zu zu Parexotin dazu genommen habe, ob das etwas ausmacht weiß ich nicht. Ich habe erst seit gestern mit der Einnahme von Laif 900 begonnen und über die wechselwirkungen mit der Pille bin ich mir im klaren. Ansonsten nehme ich kein anderes Medikament. ich denke ich möchte es einfach mit einer milderen Version probieren bevor ich wieder mit etwas chemischen anfang. Habe heute noch einen Termin bei meinem Psychologen... hoffe der kann mich in dieser schwierigen Zeit etwas unterstützen

17.10.2017 07:44 • #8


petrus57
Die beiden von mir genannten sind schon relativ mild. Die zählen eher zu den schwächeren AD.

Du kannst es aber ja auch erst mal mit dem Laif probieren. Das hilft aber eher nur bei leichten Stimmungsschwankungen. Bei stärkeren psychischen Problemen sind pflanzliche Medikamente machtlos.

17.10.2017 07:51 • x 1 #9




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Dr. med. Andreas Schöpf