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Bohne

Bohne

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Hallo zusammen!

Ich bin neu hier im Forum und hoffe auf Hilfe.
Seit nun 14 Tagen nehme ich Opipramol gegen meine Angststörung. Angefangen habe ich mit 25mg abends, bereits am 2. Tag habe ich auf 50mg erhöht.
Das ging ein paar Tage gut. Nachts konnte ich einigermaßen schlafen, aber am Tag war ich nervös und unruhig wie zuvor. Also meinte meine Ärztin, dass ich auch tagsüber nach Bedarf morgens und mittags je 25mg Opipramol nehmen kann.
Auch das ging 2 Tage gut. Aber bereits am 3. Tag merkte ich, dass diese Dosierung nicht ausreichend für den ganzen Tag ist.

Meine Ärztin ist momentan im Urlaub. Daher hier meine Frage: Ist es möglich, auch über den Tag verteilt mehrmals 25mg einzunehmen (je nach Bedarf), oder sollte die Einnahme auf morgens, mittags und abends reduziert sein?
Wäre es besser, mehrmals täglich eine geringe Dosierung (die zwar wirkt, aber nicht sehr lange) zu nehmen? Oder ist es besser (wie in der Packungsbeilage angegeben) morgens, mittags und abends eine höhere Dosierung zu wählen?

Ich hoffe sehr, dass mir hier jemand helfen kann. Denn so, wie es ist, ist es nicht wirklich gut, da ich mich zeitweise nur durch den Tag schleppe, da ich über die Dosierung nicht Bescheid weiß.

Danke schon im Voraus,
Bohne

01.11.2017 18:20 • 07.11.2017 #1


15 Antworten ↓


Blackstar


Hier weiß niemand um Deine Krankeitsgeschichte, deshalb wäre es unverantwortlich, Dir zu raten, plötzlich das Medikament so oder so anders zu nehmen.
Warte ab, bis Deine Ärztin wieder da ist und frag sie. Sie kennt Dich und weiß welchen Rat sie verantworten kann. Im Zweifel, kannst Du Dich auch an Dein
hiesiges Krankenhaus wenden, wo kompetente Leute Dir darin weiter helfen können.

01.11.2017 18:23 • #2


Bohne

Bohne


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Hallo!

Ich weiß, dass mir niemand eine passende Dosierung raten kann, möchte ich auch gar nicht!
Ich dachte nur, dass evtl. hier jemand ist, der Erfahrung mit Opipramol hat und mit sagen kann, wie oft er oder sie dies einnimmt. Mehr war gar nicht meine Absicht...

Bohne

01.11.2017 18:37 • #3


christian17

christian17


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Opipramol dauert ein paar Wochen bis es richtig wirkt und du nimmst die erst 14 Tage lang.
Warte ab bis deine Ärztin wieder da ist und frag Sie welche Dosis du nehmen kannst.

Ich nehme 100mg am Tag. Morgens und Abends eine halbe Tablette.

01.11.2017 18:44 • x 2 #4


Acanthurus

Acanthurus


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Ambulant bis 300mg nach ärztlicher Rücksprache.

01.11.2017 19:44 • x 1 #5


Schlaflose

Schlaflose


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Die durchschnittliche Erhaltungsdosis von Opi ist 150-200mg. Man kann aber bis 300mg gehen.

02.11.2017 12:31 • x 1 #6


Bohne

Bohne


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Wie sind denn so eure Erfahrungen mit Opipramol? Seid ihr zufrieden und wirkt es bei euch gut?

02.11.2017 13:34 • #7


Schlaflose

Schlaflose


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Bei mir hatte es gar keine Wirkung. Ich hatte es zum Schlafen ausprobiert, aber selbst bei 200mg habe ich nichts gespürt.

02.11.2017 17:02 • #8


Bohne

Bohne


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Hallo Schlaflose!
Das hört sich ja nicht so toll an. Leidest du unter Schlaflosigkeit? Das ist brutal! Ich hatte eine extrem lange Zeit, in der ich nur wenige Stunden, manchmal auch gar nicht schlafen konnte. Das ist die Hölle auf Erden!
Nimmst du jetzt gar nichts mehr, oder wie versuchst du wieder Schlaf zu finden?

02.11.2017 18:31 • #9


YvonneS76

YvonneS76


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Nehme jetzt seit September zuerst 25mg morgens und 25mg Abends, mittlerweile war ich letzte Woche auf 50mg -0-25-25 plus morgens noch 12,5 sertralin! Seit Montag ist sertralin weg und zusätzlich mittags eine 25mg Opi dazu! Nun geht es mir seit gestern wieder schlechter! Schwindel und Angst ist wieder schlimmer geworden, kann das an der Erhöhung liegen? Insgesamt sind es jetzt 125mg

02.11.2017 21:46 • #10


Isa1982

Isa1982


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Zitat von Bohne:
Wie sind denn so eure Erfahrungen mit Opipramol? Seid ihr zufrieden und wirkt es bei euch gut?


Ich bin gerade am Absetzen von Opi. Mir hat es sehr gut geholfen. und das bei einer geringen Dosis von einer halben morgens und bis zu einer ganzen Abends.

03.11.2017 11:49 • #11


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Bohne:
Hallo Schlaflose!
Das hört sich ja nicht so toll an. Leidest du unter Schlaflosigkeit? Das ist brutal! Ich hatte eine extrem lange Zeit, in der ich nur wenige Stunden, manchmal auch gar nicht schlafen konnte. Das ist die Hölle auf Erden!
Nimmst du jetzt gar nichts mehr, oder wie versuchst du wieder Schlaf zu finden?


Ja, seit 30 Jahren. Doch sicher nehme ich etwas. Seit 2008 nehme ich Doxepin und davor nahm ich 9 Jahre Amitriptylin. Opipramol war einfach nur zu schwach. Bei Bedarf nehme ich noch ein Schlaf- oder ein Beruhigungsmittel dazu (Zopiclon und Alprazolam), aber nicht zu oft (durchschnittlich 4 Mal im Monat) wegen der Suchtgefahr.

03.11.2017 13:24 • #12


Bohne

Bohne


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Hallo zusammen!

Ich nehme jetzt momentan früh eine halbe Tablette Opipramol (25mg), dann auf Mittag und nachmittags das selbe. Am Abend nehme ich dann noch einmal 50mg. Damit fahre ich momentan recht gut. Wie sieht es bei euch aus: gewöhnt sich der Körper allmählich an das Medikament, sodass man ständig erhöhen muss, oder bleibt die Wirkung erhalten?

06.11.2017 17:30 • #13


Isa1982

Isa1982


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Hallo Bohne! Das ist jetzt auch eine Frage, die sich an meine anlehnt, die ich mir seit gestern stelle.

ich bin ja im Moment am Absetzten des Opi und so langsam merke ich, dass sich wieder leichte Nervosität einschleicht.
Bildet Opi eigentlich ein Depot, wenn man diese über längeren Zeitraum nimmt oder nicht? Im Internet finde ich dazu nicht viel.

07.11.2017 08:17 • #14


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Isa1982:
Bildet Opi eigentlich ein Depot, wenn man diese über längeren Zeitraum nimmt oder nicht? Im Internet finde ich dazu nicht viel.


Ja, wenn man es regelmäßig nimmt, bildet sich ein Wirkspiegel im Blut.

07.11.2017 09:01 • x 1 #15


Isa1982

Isa1982


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Puh, dann glaube ich dass ich langsam die "absetzerscheinungen" zu spüren bekomme... Mist.......

07.11.2017 10:50 • #16



Dr. med. Andreas Schöpf


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