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201703.09




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Hallo werte Leidensgenossen.
mein Name ist Flo bin 25 Jahre alt.
ich schreibe zum allerersten mal in irgendeinem Forum, also bitte seit gnädig mit mir. ;)
ich hoffe ich mache nicht schon zu Anfang den Fehler und eröffne ein neues Thema dass schon hundert mal durchgekaut wurde. aber ich kenn mich ja leider auch noch nicht wirklich aus und bin mit sowas nicht vertraut.

also nun zu meinen eig. Problem bzw zu meiner derzeitigen Problematik.

nach einem zwischenfall im Mai 2017 mit dem Pferd meiner Freundin (tritt gegen die Stirn)
wurde ich mit einem Schädel Hitn trauma ins KH eingeliefert, eig ohne wirkliche Schmerzem und gottseidank ohne Blutung im Kopf.
Leider wurde ich durch dieses Erlebnis in mein altes Ich zurück geholt. Angst, Panik, vor irgend einer bleibenden Schäden am Gehirn trotz negativen Mrt Befund aber diese Krankheitsangst machte mir schon immer Probleme. Richtig reinsteiger dass ich dass oder dass habe, vl erkennt sich hier i.wer selber. ;)
leider bekam ich nach diesem Ereigniss meine Panikattacken wieder. mein damaliger Psychater der mich mit Venlafaxin gut einstellte verschrieb mir zusätzlich Psychopax Tropfen 20ml gegen die Angst und Panik. während der Medikation wurde mein Zustand besser ich nahm 20ml In ca 25 Tagen zu mir. also am Tag ca 10mg Diazepam.
danach apprupt abgesetzt ohne zu reduzieren. Spürte 5-6 Tage garnichts davon bis es plötzlich zu einer bleiernden müdigkeit kam,so dass ich mich zu garnichts mehr aufraffen konnte, komischer Benommenheit und Wahrnemung, Missempfindungen an Beinen und Händen.
Gangunsicherheit.
nach Psychischer Verschlechterung griff ich 2 Monate später wieder zu diesen Zeug, 13 tage a 10-15 Tropfen schlagartige verbesserung, 5-6 Tage Später wieder die gleichen Probleme.

vl. findet sich ja wer mit gleicher Erfahrung und würde sie mit mir teilen.
vielen Dank im vorraus.
Floh567

Auf das Thema antworten


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  03.09.2017 23:41  
Hallo Floh,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum!
Nun zu deiner Thematik: Ich nehme mal an du hast dich mit dem Medikament Diazepam ein wenig auseinandergesetzt. Falls nicht: Diazepam ist ein Benzodiazepin.
Solche Medikamente werden in Foren kontrovers diskutiert, da sie extrem schnell abhängig machen, was du wohl grade zu merken scheinst.
Benzodiazepine sollten NUR für kurze Behandlungszeiträume benutzt werden, meiner Meinung nach ist ein Monat hier schon deutlich zu lange. Ausserdem sollte man sie nie einfach so absetzen, sondern immer langsam ausschleichen. Ein Bekannter von mir macht seit nunmehr 4 Monaten einen Entzug von Lorazepam ("Tavor") wie du also siehst kann so etwas extrem langwierig sein.
Die Symtome die du hier schilderst sind die typischen Symptome für einen "kalten Entzug" von genau solchen Medikamenten.

Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und liebe Grüße

Danke1xDanke


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  04.09.2017 09:07  
Hi Floh.
Neben der Möglichkeit, dass es Entzugssymptome sind, ist es eben auch so, dass das Medikament sehr stark angstlösend ist. 10 mg am Tag ist auch ganz schön viel! Daher ging es dir damit natürlich auch von der Angst her sehr gut.
Jetzt nimmst du das Medikament nicht mehr und spürst (auch) deine Angst zurückkehren. Somit ist es auch sehr schwer mögliche Enzugssymptome von den Angstsymptomen zu trennen.
Allerdings hätte ich die Vermutung, dass Entzugssymptome schneller kommen als nach 5-6 Tagen....

Wenn du jetzt das Zeug so weiter nimmst, bist du auf dem besten Weg in die Abhängigkeit.
Also ..... ist klar, oder?
Jedenfalls weißt du, dass die Symptome, die du gespürt hast, bevor du mit dem Diazepam angefangen hast, "nur" deine Angst ist und damit völlig ungefährlich.
Also mir hilft dieses Wissen doch immer sehr....
Dir ja vielleicht auch?

Liebe Grüße

Danke3xDanke


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Bärlin Spandow
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  04.09.2017 09:14  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Jedenfalls weißt du, dass die Symptome, die du gespürt hast, bevor du mit dem Diazepam angefangen hast, "nur" deine Angst ist und damit völlig ungefährlich.Also mir hilft dieses Wissen doch immer sehr....


Nur weiß man leider nicht ob die jetzigen Beschwerden vom Entzug kommen oder die alten Symptome wieder hervorkommen.

@Floh567

Kannst es ja auch mal mit CBD Öl probieren. Oder vielleicht auch Opipramol.

Danke2xDanke


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  04.09.2017 11:47  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
10 mg am Tag ist auch ganz schön viel! Daher ging es dir damit natürlich auch von der Angst her sehr gut.


Das stimmt so nicht, das ist eine ganz normale therapeutische Dosis.
Auch ist Diazepam nicht gerade das Benzo, das am meisten anxiolytisch wirkt, da kommen vorher noch einige andere (Alprazolam, Lorazepam, Bromazepam zB)

@Floh567
Die 5-6 Tage Dauer bis zum Auftreten von Symptomen sind typisch. Diazepam hat eine sehr lange Halbwertzeit. Klingt nach klassichen Entzugssymptomen, gerade auch die bleierne Müdigkeit und die Missempfindungen.
Wenn du jetzt mit Venlafaxin gut eingestellt bist, würde ich da erst mal bei bleiben, und die Diazepam- Entzugssymptome musst du aussitzen, das geht vorüber.
Viel Ablenkung und positives Denken hilft. Klingt einfach, ich weiß...

Danke1xDanke




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  04.09.2017 12:13  
Erstmals vielen lieben Dank für eure schnellen Antworten. Bin gerade richtig froh mich angemeldet zu haben. Vielen vielen Dank.

Ja ablenkung würde wirklich gut tun, es gibt auch stunden da funktioniert es, dan leider wieder nicht. Merkwürdig ist was ich finde das der Entzug jzt schon länger dauert als die Einnahmen des Diazepam jzt im August/Sept und auch im Juni/Juli. Furchtbar :(
vl hat das auch was mit den Versuch Venla um 37,5mg ein bisschen zu reduzieren.
oder auch die Einahme von Sirdalud die ich nach meinen Tritt gegen den Kopf bekommen habe.
muss jzt einfach mal abwarten.

und nochmals vielen lieben Dank Leute. es ist schön wenn man weiß dass man nicht alleine ist.
Lg Floh567



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  04.09.2017 12:23  
Der Körper hat genug mit dem Diazepam(entzug) zu tun, da würde ich nicht auch noch an dem Venlafaxin herumschrauben :wink:
Ich hab denselben Fehler mal begangen, mit Duloxetin, auch ein SNRI wie Venlafaxin, während ich noch Benzoentzugsprobleme hatte.
SNRI wie Venlafaxin sind zusätzlich noch bekannt, beim Reduzieren oder Absetzen Probleme machen zu können.

Das wird schon !
Und Grüße an das Pferd :D , da hattest du aber wirklich noch Glück im Unglück :daumen:
LG Tiffy

Danke1xDanke




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  04.09.2017 12:31  
@tiffy
hattest du auch ähnliche Probleme wie ich zb. mit den Augen dass ist schon krass, Druck oder als sie zu langsam wären, richtige Benommenheit es ist einfach sehr schwer zu beschreiben jeder Arzt lacht dich aus dabei.. :/
und vorallem jzt gerade beim Text tippen wieder ein Auge zudrücken mit Pausen da es an der Konzentration so derartig mangelt.. Furchtbar. :(

Danke für die grüße richte ich aus. ;)
Ja hatte ich gottseidank !
Lg Floh567



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54584 Feusdorf
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  13.11.2017 09:56  
Hallo alle zusammen, ich bin neu hier 55 jahre alt. Habe Diazepam von 10 Tropfen täglich auf null runterdosiert. Jetzt habe ich fürchterlich Beschwerden. Bekommen habe ich sie wegen der depression und Panik Attacken. LG.Toni



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54584 Feusdorf
30
  13.11.2017 11:02  
Guten Morgen, hat hier jemand auch so viele Entzugserscheinungen nach dem absetzen von Diazepam? Es ist jetzt 4 wochen her doch der Schwindel Kopf und Glieder Schmerzen höheren nicht auf. Ständig Panik bekomme nichts mehr auf die Reihe LG. Toni


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