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Hallo, ich habe den Fehler gemacht Citalopram 20mg ohne Ausschleichen vor 6 Wochen komplett abzusetzen. Nun geht es mir ziemlich schlecht und ich habe gestern wieder mit einer kleinen Menge begonnen.(ca 3 mg)
Gibt es Erfahrungen wann es wieder wirkt?
Soll ich mehr nehmen?
Ich glaube nicht, sodass es mit der Grunderkrankung zusammen hängt, sponsern eher Absetzsymptome sind.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr von euren Erfahrungen berichtet.

21.08.2017 13:20 • 24.08.2017 #1


10 Antworten ↓


kennst du das adfd Forum? Da geht es um das Ausschleichen und Absetzen von Antidepressiva usw. Die sind da super und kennen sich mit der Problematik echt aus.

Nur als Tipp von mir gerade wegen dem Bereich.

LG

21.08.2017 20:09 • #2



Citalopram Absetzsymptome

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Da hab ich mich auch ein bisschen umgeschaut. Man hofft ja immer jemanden zu finden, der einem weiterhelfen kann.

21.08.2017 21:10 • #3


LakeSonne1
hi,
ich reduziere auch citalopram.
ich gehe alle 4wochen um 10% runter. Das klappt ganz gut soweit.
Das ADFD forum kann ich in dem Zusammenhang nur empfehlen.
Beim wiedereindosieren (musste ich auch einmal machen) tastest du dich von unten langsam an eine Dosis heran mit der du dich wohlfühlst. Auf der bleibst du dann für ein paar Wochen zum stabilisieren. Dann mit der 10% Regel alle 4Wochen langsam runter. Die 10% immer von der letzten Dosis berechnen.

lg lake

21.08.2017 23:28 • x 1 #4


petrus57
Die Absetzsymptome bekommst du aber schon kurz nach dem Absetzen und nicht erst nach 6 Wochen. Bei mir waren es Brain Zaps und Sekundenschwindel.

Wie lange hast du die Citalopram denn genommen?

22.08.2017 05:53 • #5


Ich habe Citalopram 6 Jahre genommen.

22.08.2017 06:07 • #6


Zitat von LakeSonne1:
hi,
ich reduziere auch citalopram.
ich gehe alle 4wochen um 10% runter. Das klappt ganz gut soweit.
Das ADFD forum kann ich in dem Zusammenhang nur empfehlen.
Beim wiedereindosieren (musste ich auch einmal machen) tastest du dich von unten langsam an eine Dosis heran mit der du dich wohlfühlst. Auf der bleibst du dann für ein paar Wochen zum stabilisieren. Dann mit der 10% Regel alle 4Wochen langsam runter. Die 10% immer von der letzten Dosis berechnen.

lg lake


Wie lange dauert es denn beim wiedereindodieren bis eine Bessserung eintritt?

22.08.2017 06:09 • #7


petrus57
Müsste wohl auch 2-3 Wochen dauern. Es kann aber auch sein, dass die gar keine Wirkung mehr entfalten.

22.08.2017 06:12 • #8


Zitat von petrus57:
Die Absetzsymptome bekommst du aber schon kurz nach dem Absetzen und nicht erst nach 6 Wochen. Bei mir waren es Brain Zaps und Sekundenschwindel.

Wie lange hast du die Citalopram denn genommen?


Ich habe die Absetzsymptome auch schon mindestens 2-3 Wochen. Ich dachte zuerst aber, dass ich das gut aushalten kann.
Dann wurde es allerdings immer schlimmerer.
Ich ärgere mich im Nachhinein natürlich Tal, dass ich auf die blöde Idee gekommen bin komplett abzusetzen.

22.08.2017 12:07 • #9


Hey Aennie,

weisst du denn jetzt wie du weiter vorgehen möchtest?

Mit Antidepressiva hab ich nur Erfahrungen mit Fluoxetin. Das hab ich als ich es damals genommen hab, auch öfter einfach abgesetzt. Allerdings hat das eine sehr lange Halbwertszeit, da ist das nicht so massiv wie bei andren Antis. Und damals hab ich Wochen später auch keinen Zusammenhang mehr gesehen, warum es mir wieder schlecht ging. Mittlerweile ist mir natürlich einiges klar...

Ich setze aber gerade Zolpidem ab. Da wurde mir von einer sehr guten Ärztin jetzt geraten, es langsam auschzuschleichen. Ich wollte es nämlich jetzt auch einfach absetzen, weil ich da nicht so geduldig bin Jetzt mach ich mal langsam.

23.08.2017 21:39 • #10


LakeSonne1
Zitat von Aennie:
Wie lange dauert es denn beim wiedereindosieren bis eine Bessserung eintritt?


Das ist individuell unterschiedlich, da es von vielen Faktoren abhängt, z.B.:
- Wie lange war die Pause vor der Wiedereindosierung?
- Dauer/Dosis der ursprüngl. Einnahme
- letzte Dosis (von Wieviel gings zum Schluss auf einmal auf 0?)
- Wie spricht der Körper generell auf das Medi an?
- Sind andere Medis involviert?

Es gibt bestimmt noch mehr Faktoren, aber die ersten 3, die ich aufgezählt habe sind meiner Meinung nach auf jeden Fall wichtig.

24.08.2017 15:37 • x 1 #11



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Dr. med. Andreas Schöpf