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Ich habe seit Dezember 08 Cipralex (10 m) genommen, womit es mir auch recht gut ging. Meine Hausärztin, die es mir verschrieben hat, hat mich darauf hingewiesen, dass ich es künftig vom Neurologen würde verschreiben lassen müssen. Der weigert sich mit dem Hinweis, die Kasse würde ihn "regressplfichtig" machen, er dürfe das nicht aufschreiben, statt dessen aber Citalopram.
Das hilft mir nun wiederum überhaupt nicht. Nicht mal 40 mg, bei denen ich nun angelangt bin. Ich habe wieder schwere Migräne und damit sind die Depressionen zurück.
Wie ist das bei denjenigen unter euch, die Cipralex nehmen? Wird euch das problemlos verschrieben? Oder gibt es ähnliche Probleme?

04.03.2009 22:11 • 30.03.2009 #1


31 Antworten ↓


Hallo Indian Summer

Eigentlich haben beide Medikamente genau die selben Wirkstoffe.

Liebe Grüsse, Helpness

04.03.2009 22:21 • #2



Cipralex verweigert

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Hallo Helpness!

Das Thema hatten wir doch schonmal. Guck mal:

medikamente-angst-panikattacken-f76/cipralex-und-citalopram-t17611.html

Erinnerst du dich?

Ich nehme ja zZt. zwangsweise Citalopram aber es zegt null Wirkung. Mit Cipralex ging es mir deutlich besser. Der Neurologe gab auch an, dass Citalopram bei so manchen nicht wirkt, Cipralex aber wohl. Dennoch schreibt er es nur auf, wenn ich es denn auch selbst zahle. Das kann es doch nicht sein.

04.03.2009 22:53 • #3


Hallo Indian Summer

Ich kann mich noch daran erinnern.

Kannst du es nicht einmal bei einem anderen Arzt versuchen.
Die haben oft Druck von den Krankenkassen, Kostensenkung.

Cipralex ist (ich glaube durch bessere Reinheit) etwas wirkungsvoller, und hat auch weniger Nebenwirkungen, aber es ist erheblich teuerer.

Wir bekommen halt eine zwei Klassen Medizin, eine für Arme und eine für Reiche (Privatversicherte).
Ich habe übrigens in dieser Sekunde auch wieder die für Arme geschluckt, bei mir wirkt sie aber zum Glück.

Liebe Grüsse, Helpness

04.03.2009 23:21 • #4


Guten Morgen!

Ich glaube, ich kontaktiere erst Mal die Krankenkasse. Ich habe keine Lust, wieder stundenlang bei einem Arzt rumzusitzen, nur um dann zu erfahren, dass er mir das nicht verschreiben kann.
Ich nehme seit Cipralex keine Triptane mehr, die ja teilweise auch schweineteuer sind, renne nicht mehr dauernd zu irgendeinem Arzt, in der Hoffnung, dass irgendeiner mir mal helfen kann. Die sparen unterm Strich bestimmt.
Ich kenne auch Leute, denen das Citalopram gut hilft. Nur bei mir leider so gar nicht.

05.03.2009 09:11 • #5


Hallo Indian Summer

Es gehört jetzt vielleicht nicht direkt zum Thema Medikamente, aber ich muss es einmal kurz sagen:

Gestern Abend habe ich eine Reportage im TV gesehen, wo Patienten von ihrem Hausarzt unbehandelt heimgeschickt wurden, weil angeblich die Krankenkasse zu wenig zahlt. Welch ein Land ist Deutschland geworden?

Liebe Grüsse, Helpness

05.03.2009 10:15 • #6


Christina
Hallo Summer,

grundsätzlich ist es so, dass Fachärzte, also Neurologen oder Psychiater, Cipralex verschreiben können, wenn sie denn wollen. Es lässt sich ja medizinisch begründen. Manche machen sich aber die Mühe nicht. Deswegen: Such Dir einen anderen Facharzt. Das mag eine Durststrecke sein, bis Du einen fähigen und willigen gefunden hast, dann lohnt es sich aber.

Liebe Grüße und viel Erfolg
Christina

05.03.2009 11:18 • #7


Begen
Liebe Summer,

wenn Du es Dir leisten kannst, geh mit dem Rezept in die Apotheke, verlange aber das von Dir gewünschte Medikament ( mit gleichem Wirkstoff!! )......leider musst Du den evtl. entstehenden Differenzbetrag dann selber bezahlen. Leider e i n Problem in unserer 2 Klassenmedizin.

Liebe Grüsse Begen ( Kassenpatient... )

05.03.2009 12:40 • #8


Hallo zusammen!

Zitat:
Gestern Abend habe ich eine Reportage im TV gesehen, wo Patienten von ihrem Hausarzt unbehandelt heimgeschickt wurden, weil angeblich die Krankenkasse zu wenig zahlt. Welch ein Land ist Deutschland geworden?

Das frag ich mich auch immer wieder.

Ich war gestern bei der Krankenkasse und habe jetzt auf Anraten ein Schreiben verfasst, in dem ich nochmal meine Krankengeschichte dargestellt habe. ("Machen Sie mal..." Das kann sich immer kein "normaler" Mensch vorstellen, wieviel Kraft sowas kostet)Die Mitarbeiterin meinte, das dürfte in meinem Fall kein Problem sein.
Hoffentlich lassen die sich nicht zuviel Zeit, mit ihrer Entscheidung.

Vielen Dank für eure Hinweise. [/quote]

06.03.2009 08:27 • #9


elster
Also ich hatte früher immer Seroxat, dann meinte mein Neurologe auch, er dürfe das nicht mehr verschreiben, wegen der Kasse, da mittlerweile nur der Wirkstoff verschrieben wird, d. h. in meinem Fall Paroxetin.
Aber die Medikamente ( bei mir Seroxat/Paroxat ) sind wirkungsgleich, wenn du denkst, es wirkt nicht richtig, ist es sicher bloß eine psychosomatische Angelegenheit, eigentlich ist die Wirkung gleich.
Gruß elster

06.03.2009 15:23 • #10


Begen
Liebe Elster,

ich muss Dir leider widersprechen. Die Substanz ist gleich..richtig..aber, die Trägerstoffe oft völlig anders. Sensible Menschen haben da schon "Wirkungsprobleme".....

Liebe Grüsse...Begen

06.03.2009 16:43 • #11


elster
Aber der Trägerstoff ist doch völlig wirkstofffrei, wenn man auf den reagiert, müsste man Allergiker sein und dann bekommt man auch das Originalmedikament berordnet.

06.03.2009 17:07 • #12


Zitat von elster:
wenn du denkst, es wirkt nicht richtig, ist es sicher bloß eine psychosomatische Angelegenheit, eigentlich ist die Wirkung gleich.
Gruß elster


Hm - kann ich mir - ehrlich gesagt - nicht vorstellen. Mir ist es eigentlich wurscht, was das Medikament für einen Namen trägt, Hauptsache, es hilft. Der Unterschied ist deutlich.

06.03.2009 23:27 • #13


Hallo Indian Summer

So unterschiedlich wie dieses Medikament bei jedem menschen wirkt, halte ich es nun auch für möglich.
Kleinest Unterschiede in der Zusammensetzung können die Wirkung bei einzelen Personen verändern.

Eigentlich MÜSSEN die dir daher das Orginal (Cipralex) verschreiben.

Liebe Grüsse, Helpness

06.03.2009 23:42 • #14


Ich hoffe es *seufz*

07.03.2009 00:13 • #15


Hallo!Es gibt ja soviele unterschiedliche Tabletten(bei mir wars 3ca 3Jahre Luidomil)Ich hab mir bei Prof Dr Volker Faust meine Diagnose geben lassen(Internet mal eingeben).Er hat nach vielen Fragen dieses Medikament verschrieben.Hat aber sehr geholfen.Liebe Grüße

07.03.2009 00:14 • #16


Christina
Zitat von elster:
Aber die Medikamente ( bei mir Seroxat/Paroxat ) sind wirkungsgleich, wenn du denkst, es wirkt nicht richtig, ist es sicher bloß eine psychosomatische Angelegenheit, eigentlich ist die Wirkung gleich.
Gruß elster
Das stimmt bei Paroxetin, nicht aber bei Cipralex und Citalopram. Der Wirkstoff in Cipralex ist Escitalopram, quasi "gereinigtes" Citalopram. Und rechtlich gesehen sind es zwei unterschiedliche Medikamente, das wird auch vom Hersteller so vertreten (um das auf Cipralex noch eine Weile bestehende Patent zu nutzen, das auf Citalopram ist ausgelaufen). Der Arzt kann hier nicht damit argumentieren, dass er das billigere wirkstoffgleiche Präparat verschreiben muss. Er versucht lediglich sein Budget zu schonen, indem er statt eines sehr teuren neuen Medikaments ein billigeres verschreibt, das erfahrungsgemäß auch wirkt. Im Zweifelsfall wäre schon die bessere Verträglichkeit von Cipralex ein Argument...

Liebe Grüße
Christina

07.03.2009 10:30 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo

Das würde doch bedeuten, dass der Arzt es durchaus explizit als medizinisch notwendig verschreiben könnte und dürfte (eigentlich sogar müsste).

Liebe Grüsse, Helpness

07.03.2009 12:17 • #18


Christina
Zitat von Helpness:
Das würde doch bedeuten, dass der Arzt es durchaus explizit als medizinisch notwendig verschreiben könnte und dürfte (eigentlich sogar müsste).
Ganz genau. Er müsste lediglich aus Kostengründen den Re-Import von Kohlpharma verschreiben... Deshalb würde ich mir einen Arzt suchen, der seinen Spielraum besser kennt bzw. willens ist, diesen zu meinem Wohl zu nutzen.

Liebe Grüße
Christina

07.03.2009 13:39 • #19


Na toll. Unabhängig davon, was die Kasse sagt, werde ich mir auf jeden Fall einen anderen Arzt suchen. Ist ja nicht so, dass ich kein Verständnis habe. Aber sowas kann ich echt nicht brauchen. Davon mal abgesehen, dass er sehr nett ist, ging es bereits in unserem ersten Gespräch überhaupt mehr um die Situation der Ärzte als um mich. Hätte mich vielleicht stutzig machen sollen. Aber finde mal einen guten. Ja ich weiß, nicht aufgeben...

09.03.2009 21:41 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf