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Zitat von Bubbles:@Grow Ja es kam auch so ein Spruch " wenn sie Medikamente nehmen dann geht es ihnen ja wieder besser und sie kommen nicht mehr zur Therapie".
Das ja wohl mal der größte Unsinn.
Mein Therapeut ist auch kein Freund von Tabletten, aber er hat rechtzeitig erkannt, wann belgeitende Medikation zur Therapie sinnvoll war und mich rechtzeitig an einen Psychiater verwiesen.
Klar, man kann es immer erst mal ohne versuchen. Keine Tabletten nehmen zu müssen ist immer besser als welche zu nehmen. Aber irgendwann geht's nicht mehr ohne. Die Tabletten sollen einen ja unterstüzten, um ggf. die Therapiefähigkeit zu erhalten. Dein Therapeut läuft Gefahr, dich als Patient zu verlieren, weil du zu tief in der Erkrankung drin steckt um überhaupt empfänglich zu sein für eine Therapie. Hat er ja auch nix von.
Medikamente sollen stützen, die Therapie soll langfristig Linderung bzw. Gesundung bringen.
(Und natürlich gibt es Ausnahmen, wie du bereits gelesen hast von Leuten, die langfristig auf Medikation angewiesen sind. IdR nimmt man sie mindestens 1/2 Jahr bzw. ein paar Monate länger als man als stabil genug eingeschätzt wird)
11.03.2022 15:42 •
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