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Hallo ,
ich bin neu hier und weiß nicht mehr weiter. Ich bin 35 Jahre alt und gerade am Höhepunkt meines Angstlebens angelangt. Ich ertrage keine Minute, keine Sekunde meines Lebens. Ich war bei einigen Therapeuten, aber keiner hat sich mit dem Thema Ängste auseinandergesetzt. Ständig gab es die Diagnosen Depressionen und jetzt zum Schluss Borderline. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass ich eine generalisierte Angststörung habe, die im Alter von 17 das erste Mal aufgetreten ist. Ich mache mir ständig Sorgen, meine Gedanken sind immer eine Katastrophe. nichts sehe ich mehr positiv. und jetzt denke ich ständig an den Tod, diese Angst irgendwann zu sterben und alt zu werfen macht mich krank. ich kann nicht mehr. vielleicht hat hier jmd. ähnliche Ängste....
ich würde mich gerne mit jmd austauschen.

Lieben Gruß
Mondenkind

15.06.2018 06:47 • 19.06.2018 #1


10 Antworten ↓


laribum
nimmst du medikamente? Psychotherapie? Psychiater? ( kein HA )

15.06.2018 07:42 • #2



Ein Leben lang Ängste

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Bauer-Jani
Oh man, hört sich nicht gut an!

Wünsche Dir Kraft!

15.06.2018 07:46 • #3


Hallo,
Ich bin bei einen Psychiater. Nehme sertralin,davor citalopram. Ab und zu tavor oder bromazepam. Aber das hilft alles nicht. Nur tavor fährt mich etwas runter. Ich weiß nicht mehr weiter. MEine Mutter hat krebs und viele in meinem Umfeld sind schwer erkrankt. Ich hab so angst. Dann trinke ich so zwei mal pro Woche. Dann habe ich etwas Erleichterung. Ich wriss dass das nicht gut ist,aber ich hab ohne versucht und die Ängste wurden schlimmer. Ich halte das nicht mehr aus,habe schmerzen in der brust.
Lg

15.06.2018 07:52 • #4


Abendschein
Zitat von mondenkind82:
Hallo,
Ich bin bei einen Psychiater. Nehme sertralin,davor citalopram. Ab und zu tavor oder bromazepam. Aber das hilft alles nicht. Nur tavor fährt mich etwas runter. Ich weiß nicht mehr weiter. MEine Mutter hat krebs und viele in meinem Umfeld sind schwer erkrankt. Ich hab so angst. Dann trinke ich so zwei mal pro Woche. Dann habe ich etwas Erleichterung. Ich wriss dass das nicht gut ist,aber ich hab ohne versucht und die Ängste wurden schlimmer. Ich halte das nicht mehr aus,habe schmerzen in der brust.
Lg


Na das kommt mir bekannt vor. Aber es sind die Gedanken.
Machst Du eine Therapie? Dann brauchst Du Geduld. Am
besten ist eine Gesprächtherapie. Bei mir hat es leider 30 Jahre gedauert.

15.06.2018 07:57 • #5


laribum
Was hältst du von einer Einweisung ins Krankenhaus? Dort kann man sich medikamentös richtig einstellen lassen

15.06.2018 08:07 • #6


Danke für die Antworten. Ich habe bisher keine Strategien kennengelernt, wie ich mit diesen Gedanken umgehen kann. Die bisherigen Therapeuten habe immer nur notiert und gefragt wies mir geht. Das hat mir nicht geholfen und war zudem teuer. Ich wriss nicht wie man mir noch helfen kann. Ich arbeite als vertretungs Lehrerin. Eine feste stelle ist mir zu viel . Welche Klinik wäre sinnvoll? Das frage ich mich oft und ist das nicht wieder versagen? Mein Umfeld würde es nicht so toll finden.
Lg

15.06.2018 13:04 • #7


Zitat von mondenkind82:
Ich bin aber der festen Überzeugung, dass ich eine generalisierte Angststörung habe, die im Alter von 17 das erste Mal aufgetreten ist. Ich mache mir ständig Sorgen, meine Gedanken sind immer eine Katastrophe. nichts sehe ich mehr positiv. und jetzt denke ich ständig an den Tod, diese Angst irgendwann zu sterben und alt zu werfen macht mich krank. ich kann nicht mehr. vielleicht hat hier jmd. ähnliche Ängste....
ich würde mich gerne mit jmd austauschen.


Das hört sich wirklich nach einer GAS an.
Mir wurde u.a. auch Borderline diagnostiziert aber meine ambulante Therapeutin meinte,sie sieht das bei mir null...
Ärzte sind auch nur Menschen und manche irren sich einfach...

Citalopram und Sertralin helfen Dir nicht ausreichend.
Du musst um andere Medikamente bitten.
Amitriptylin z.B. beruhigt gut und wirkt auch antidepressiv.
Man kann davon zunehmen aber als Ersthilfe ist es eine grosse Erleichterung (wirkt ähnlich wie Tavor,ist aber ein Antidepressivum).

Und nein,das hat mit Versagen nichts zu tun!

Erstmal was zum Umgang mit Angst und Panik:
https://www.panikattacken-loswerden.de/ ... er-podcast

15.06.2018 13:32 • #8


Hallo,
habe heute eine Tavor genommen. hat etwas geholfen, ich war irgendwie normaler, nur schwer depressiv. das ist nicht so schlimm wie diese Ängste und der Druck. Die Ads helfen einfach nicht. da kann ich auch Bonbons schlucken.
ich bin jetzt 35 , fühle mich aber wie 22. ich frage mich was mit mir los ist.
lg

18.06.2018 23:36 • #9


Zitat von mondenkind82:
Die Ads helfen einfach nicht. da kann ich auch Bonbons schlucken.


Diese Überzeugung ist nicht ganz richtig.
Jedes AD wirkt anders,ich kann davon ein Lied singen denn ich habe so einige durch...

Geholfen hat mir von den AD´s nur das Amitriptylin wegen seiner beruhigenden Wirkung.
Genau wie Tavor nimmt es die Ängste und den inneren Druck raus.

Trau Dich und versuch es mal,Du kannst nur hinzugewinnen.

Parallel würd ich auch mal eine Klinik anvisieren damit Du mal komplett raus kommst aus und Dir Strategien beigebracht werden können zum Umgang mit der Angst.
Auch um die Medikamente wird sich dort gekümmert.

Dass Dein Umfeld davon nicht begeistert ist,ist ja klar,sie könnten jedoch froh sein,dass Du Dich traust und diesen Schritt gehst.
Denn vom nichts tun und abwarten wird es in der Regel nicht besser.

Ich kann die AMEOS Klinik empfehlen,die gibt es in ganz Deutschland,weiss ja nicht,aus welcher Region Du kommst.
Googel einfach mal.
Und falls Du zufällig in der Nähe des Weser-Berglandes wohnst: Die Burghof Klinik ist spitze (hat allerdings auch lange Wartezeiten).

19.06.2018 06:42 • #10


Meiner Meinung nach helfen Antidepressiva wenig bei einer Angststörung.
Ich bin aber kein Arzt und möchte mit meinen Überlegungen nicht anmaßend sein.
Ich leide selber seit Jahrzehnten an Sozial Phobie, Angststörung mit Panikattacken,
Schlafstörung, Antriebslosigkeit, Zukunftsangst und zeitweiser tiefer Traurigkeit.
Bei mir persönlich haben Antidepressiva nichts gebracht.
Ich komme zur Zeit mit einem Beruhigungsmittel gut klar.
Ich nehme regelmäßig Librium ein. Das ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der lang wirksamen Benzodiazepine.
Seither kann ich schlafen und komme auch über den Tag.

Aber hier wurde schon richtig erwähnt dass der Weg zur richtigen Diagnose lang
ist. Außerdem muss man als Kassenpatient oft sehr lange auf einen Termin
warten. Den richtigen Arzt zu finden ist oft ein Glücksgriff.

Aber du darfst auf keinen Fall aufgeben.
Wenn es zu schlimm gibt dann nutze die telefonische Notfallseelsorge.
Dort bekommst du oft auch für deinen Ort Kontaktadressen.

Alles Gute
Thomas

19.06.2018 07:24 • #11



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