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64

P

Peppolino
Gast



Nur mal so zur Info.

28.03.2019 x 2 #1


42 Antworten ↓
zWo3

zWo3
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@Peppolino

Bei dir fehlt es glaub ich noch an ganz anderer Stelle außer an deinen Ängsten, ich muss Schlaflose recht geben , entweder ist es nicht deine Absicht oder du merkst es nicht aber mit deinen Artikeln und wie du über AD's sprichst fühle ich mich als betroffener sehr in die Enge getrieben, solltest wirklich mal mehr darüber reflektieren was du mit deinen Posts und Links bei anderen Menschen damit anrichtest.

Man muss die Medikamente nicht in den Himmel loben das es nichts anderes gibt aber so wie du es darstellst , klingt es so als wäre es Teufelszeug , die frage ist was ist die bessere Alternative? Es Aushalten? Nicht wirksame Heilprodukte nehmen? Wenn du einen vernünftigen Lösungsvorschlag hast kann man darüber reden ansonsten bist du auch nur einer von vielen Anti Medikamenten Anhängern.

Du solltest besser im ADFD forum abhängen da sind gleichgesinne unterwegs, die die sicht der Welt bereits verloren haben. Die sagen lieber haltet man alles aus egal wie schlimm es ist hauptsache nicht die Chemie in den Körper, das man sich langfristig damit selber schadet wissen die wenigsten oder erst teilweise wenn es zu spät ist.

Ich für meinen Teil meide dieses Forum mittlerweile , weil es zuviele solche Menschen gibt die vorurteile haben. Nur weil du pech hattest mit den Ad'S oder nicht das richtige gefunden hast und nie die positive wirkung der Medikamente gespürt hast, heist es nicht das Sie giftig sind oder Schädlich. Ein Schwer Depressiver Mensch der allein für sich ist ohne Hilfe das ist Schädlich, den das wird im Ernstfall ihm das Leben kosten.

Aber es ist wie ob man mit einer Wand reden würde... bei vielen kommt es oben im Kopf nicht an.

Alles gute allen. Lg

24.07.2018 10:41 • x 3 #26


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A


Antidepressiva ein interessanter Bericht

x 3


kalina

kalina
Mitglied

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Ich möchte auch nochmal klarstellen, auch wenn meine eigenen Erfahrungen damit gemischt waren:

Ich finde Medikamente und auch Antidepressiva oft SEHR HILFREICH UND WICHTIG und es ist ein Segen, dass es Medikamente gibt!

Sehr vielen Menschen helfen Medikamente! Auch SSRI und Antidepressiva!

Und ich würde sie auch jederzeit wieder nehmen, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen.


Nur manchmal werden sie viel zu schnell (ich kenne auch Leute, die sie nehmen ohne Erkrankung) verschrieben. Und vor allem werden oft ganze Tablettencocktails genommen, was ich ganz persönlich schon hinterfragen würde, ob das noch gerechtfertigt ist.

Ich glaube, dass ein verantwortungsvoller Arzt nicht immer sofort Tabletten verschreibt, ganz besonders keine Benzos.
Es ist bekannt, dass viele Menschen mit Angsterkrankungen mit der Zeit zusätzlich eine Tabletten- oder Alk.abhängigkeit entwickelt.
Wie schlecht es diesen Menschen beim Entzug geht, hab ich selbst gesehen. Dann haben sie nämlich zu der eigentlichen Erkrankung noch ein viel größeres Problem obendrauf. (ADs sind natürlich was anderes)

Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Ich war in psychosomatischen Kliniken, da wurden für die Therapie extra die Medikamente abgesetzt.

Ich war in einem Universitätskrankenhaus, da haben die Leute meistens dieselben Medikamente bekommen. In einem Uniklinikum wird meistens auch gelehrt und geforscht. Es liegt auf der Hand, dass da auch Studien durchgeführt wurden. Aber okay, ansonsten war die Therapie gut, dann akzeptiert man das auch.

Die Pharmaindustrie ist auf jeden Fall eine sehr gut verdienende gewinnorientierte Branche (wie alle mittlerweile), die in erster Linie verdienen will. Das braucht man nicht schön reden.

Medikament, ja UNBEDINGT, wo sie wirklich hilfreich und notwendig sind.

Aber dort nein, wo sie mehr der Profitmaximierung als der Gesundheit dienen, denn dann wirds schädlich (z. B. bei viel zu schnell verschriebenen Antibiotika und dem massenhaftem Einsatz davon in der Tiermast. Das ist der Grund, warum bei wirklich schweren Erkrankungen bald keine Antibiotika mehr helfen. Das weiß die Pharmaindustrie seit Jahrzehnten schon!)

24.07.2018 09:58 • x 3 #24


Zum Beitrag im Thema ↓


Schlaflose
Nur mal zur Info:

ich nehme seit 20 Jahren Antidepressiva und habe nichts von dem getan, was da erzählt wird. Aber OHNE die ADs hätte ich sehr wohl einiges davon getan.

x 1 #2


kalina
Es ist kein Geheimnis, dass die Pharmaindustrie mit allen möglichen Medikamenten einen riesigen Profit erwirtschaftet.

Ich denke, viele Medikamente sind unnütz oder sogar schädlich. (Natürlich gibt es auch viele wichtige und hilfreiche Medikamente!)

Dass gerade in der Anfangszeit der Einnahme von SSRI s erhöhte Selbstmo.draten gibt ist auch kein Geheimnis, dazu gibt es Erkenntnisse und Daten, ein guter Psychiater überwacht gerade in der Anfangszeit die Einnahme engmaschig.

Besonders gefährlich ist die Einnahme bei Teenagern, die schon durch die Hormone gefährdeter sind. Die SSRI verstärken die Gefahr deswegen zu Anfang, weil das Medikament einen erhöhten Antrieb und eine geringere Hemmschwelle auslöst, während zeitgleich die antidepressive Wirkung erst nach ein paar Wochen einsetzt. Das ist das Problem.

Sonst ist ein Depressiver oft zu geschwächt oder zu antriebslos um sich was anzutun. Durch das SSRI wird man aktiver und die Angst und natürliche Hemmschwelle herabgesetzt.

Ich hatte auch damit ein Problem, deswegen konnte ich es nicht mehr weiter nehmen.

Wirkt aber auch bei jedem anders.

x 3 #3


P
Also ich halte von ADs gar nix. Hatte aufgrund meiner damaligen Panik und Angstörung die verschiedensten ADs und alle halfen gar nichts. Mehr Herzrasen, Stolpern, Schwindel und Ängste als vor der Einnahme.

x 2 #4


kalina
Bei mir wurden die Panikattacken auf jeden Fall stark reduziert.

Aber wie gesagt, ich hatte tatsächlich genau diese beschriebenen Probleme. Das war gefährlich.
Die Angst war so reduziert und gleichzeitig eine allgemeine Gleichgültigkeit und emotionale Abgeflachtheit die ich sonst überhaupt nicht habe. Mir war einfach alles wurscht. Auch einen Unsinn zu begehen, wär mir egal gewesen.

#5


P
Dachte das mit der Gleichgültigkeit ist eher bei Benzos. Die sogenannte LMAA Stimmung. Smile

Aber Ok. Wirkt wohl bei jedem etwas anders.

#6


kalina
Ne, ich hab nie Benzos genommen.

War ein SSRI.

Ja, wirkt wirklich bei jedem anders. Antriebssteigernd war es aber schon.

x 1 #7


Schlaflose
Zitat von Peppolino:
Also ich halte von ADs gar nix. Hatte aufgrund meiner damaligen Panik und Angstörung die verschiedensten ADs und alle halfen gar nichts. Mehr Herzrasen, Stolpern, Schwindel und Ängste als vor der Einnahme.

Deswegen musst du es anderen nicht ausreden, denen sie helfen könnten. Lass die Leute ihre eigenen Erfahrungen machen.

x 4 #8


la2la2
Es kommt immer darauf an, wie Psychopharmaka eingesetzt werden.....
Und wie sie beim Patienten wirken - manche haben Glück und profitieren davon, bei anderen wirken sie kaum/garnicht oder verusachen nur Nebenwirkungen.....

In Zeiten der husch-husch Behandlung bei manchen Ärzten sehr beliebt zum Rezeptblock zu greifen und ein paar Pillen aufzuschreiben, um die Symptome zu unterdrücken. Geht sehr schnell, einfach und billig.
Manchmal dann auch mit fatalen Spätfolgen (starke Neuroleptika gegen Schlafprobleme, die über Jahre das Gehirn nachweislich schädigen können).. ...
Oder wirkt Pille A nicht, gibts Pille B,C,D,.... und dann wird über x Monate dem Patienten erzählt, dass bestimmt die nächste wirkt.....


Fataler Weise "vergessen" manche Ärzte ihre Patienten darüber aufzuklären, dass Psychopharmaka immer nur ganz langsam ausgeschlichen werden dürfen - jedoch nie (ohne guten Grund) plötzlich abgesetzt werden dürfen. Die Entzugserscheinungen sorgen dann manchmal für unerträglichea Leiden beim Patienten.....

x 2 #9


petrus57
Als ich in der Klinik war hatten drei männliche Patienten, mich eingeschlossen, die gleichen Symptome unter Sertralin. Wir waren ja gerade mal 7 männliche Patienten auf Station.

x 1 #10


Lokalrunde
Zitat von Peppolino:
Also ich halte von ADs gar nix. Hatte aufgrund meiner damaligen Panik und Angstörung die verschiedensten ADs und alle halfen gar nichts. Mehr Herzrasen, Stolpern, Schwindel und Ängste als vor der Einnahme.


Bei mir ebenfalls nicht. Hatte damals extrem hohen Blutdruck in der Nacht und konnte nicht schlafen, war unruhig gereizt und ständig unter Strom was oder welches die Panik verstärkte. Seitdem ich einen Betablocker bekomme sind diese Symptome besser geworden. Antidepressiva hatte ich auch längere Zeit und fühlte mich in Watte gepackt und gedämpft was unangenehm war. Interessenlosigkeit und ein in sich zurück ziehen kam dabei heraus, gibt es eben auch.

x 1 #11


P
@Schlaflose

Ich rede keinem etwas aus. Ich fragte lediglich was andere von diesem Bericht halten und stellte fest das mir persönlich ADs nicht geholfen haben.

Nimm doch Deine ADs weiter wenn sie Dir gut tun.

Hat doch keiner was dagegen.

Smile

#12


Schlaflose
Aber dieser Bericht und so wie du immer schreibst, macht höchstwahrscheinlich anderen Angst, es überhaupt zu versuchen. Somit wird ihnen von vornherein eine Option genommen.

x 1 #13


Lokalrunde
Finde es mehr positiv sich ganz genau zu überlegen was man einnimmt vor allem wenn so etwas nicht vom einem Fachbezogenen Arzt verordnet wird! Es ist doch auch eine Tatsache das ganz viele Ärzte, insofern man keine körperlichen Gebrechen ausfindig macht, ihren Rezeptblock dafür einsetzen und mit einer Kanone auf einen Spatz feuert. Und auch dies zeigen unzählige Studien und Berichte wie leichtfertig hier geschossen wird ohne vorab den genauen Grund zu lokalisieren ohne fachärztliche Diagnosen mal eben ganz schnell beim Hausarzt!

x 3 #14


P
Ich finde es gut mal aufzuklären was Medis so machen können, da sie meist viel zu leichtfertig verschrieben werden um die Praxis leer zu bekommen und die Massenabfertigung voran zu treiben. Man muss vor Medikamenten keine Angst haben, doch auch wissen was sie anrichten könnten.

Vor allem welcher Kommerz dahinter steckt.

Ein gewisser gesunder Respekt vor solchen Medis ist meines Erachtens nach sehr wohl angebracht.

Auch darauf sollte man schon hinweisen dürfen.

x 3 #15


Schlaflose
Zitat von Peppolino:
Vor allem welcher Kommerz dahinter steckt.


Das ist doch völlig egal. Von mir aus sollen die Pharmakonzerne verdienen soviel sie wollen, wenn mir ihre Produkte helfen.
Zitat von Peppolino:
Ein gewisser gesunder Respekt vor solchen Medis ist meines Erachtens nach sehr wohl angebracht.


Respekt schon, aber keine Vorurteile.

x 1 #16


Angor
Viele User bekommen ADs verschrieben, die sie dringend brauchen um erst mal die schlimmsten Symptome zu mildern...und nehmen sie nicht.
Weil sie Angst vor Nebenwirkungen haben, und weil sie auch solche Berichte hier lesen.

Ich nehme ADs, und ich habe dadurch wieder Lebensqualität. Mein HA kennt mich schon ewig, vorher war ich bei seinem Vater, er würde mir nie leichtfertig einfach so was aufschreiben.

LG Angor

x 3 #17

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petrus57
Ich finde es trotzdem richtig, wenn man auf die Risiken hinweist.

x 2 #18


Lokalrunde
Zitat von petrus57:
Ich finde es trotzdem richtig, wenn man auf die Risiken hinweist.


Richtig! Und sinnvoll für Aufklärung und Nebenwirkungen, nicht "jeder" verträgt es wie hier bewiesen wurde. Und von einem "nicht einnehmen" kann ich auch nichts erkennen, eher vom Gegenteil. Also hält sich eine gesunde Wage und so sollte es sein.

x 2 #19


P
@Schlaflose

Wo sind denn da Vorurteile wenn Menschen die negative Erfahrungen damit gemacht haben davon auch berichten ?

Nicht vorhanden Smile

Erfahrungen sind eben keine Vorurteile. Nimm Deine Pillen und sei glücklich Smile

Auch gut.

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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