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georg999
Ich glaube ich habe von den Nebenwirkungen der vorherigen Tabletten ein kleines Trauma bekommen. Deshalb möchte ich am liebsten gar nichts mehr nehmen, dann kann es auch nicht schlimmer werden.

#121


igel
@georg: Das ist doch eine sehr gute Einstellung. Wenn Du z.b. eine Lungenentzündung hast und Dir Dein Arzt Antibiotika verschreibt, dann wäre es Wahnsinn, sie nicht zu nehmen. Aber bei Psychopharmaka sehe ich es anders. Wenn es Dir ohne besser geht, nimm sie nicht. Daumen hoch

#122


A


Angst vor Medikamenten

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W
Ich verstehe deine frage nicht - du gibst dir eh die antwort selber. wenn es dir ohne Medikamente eh so gut geht brauchst du ja keine. Eigentlich ganz einfach.

#123


igel
Nicht ganz. Manche Leute glauben, wenn sie vom Arzt Medikamente verschrieben bekommen, müssten sie die auch nehmen.

#124


Isa1982
Ich hatte auch gerade Fragezeichen, da Georg sich die Antwort ja wirklich selbst gibt.

@georg: wenn du keine Tabletten ( AD ) nehmen möchtest, dann lass es! Wenn es dir ohne besser geht, dann ist es doch gut!

#125


georg999
Mir geht es ohne Medikamente nicht gut. Sonst hätte ich ja von Anfang an keine genommen.
Ich habe seit mehreren Monaten schlimme Attacken und traue mir deshalb fast nichts mehr zu.
Ich hatte nun in die ersten Medikamente meine ganze Hoffnung gesetzt, aber es ging mir noch viel schlechter damit.
Deshalb glaube ich halt nicht daran, dass es bei dem neuen Medikament weniger Nebenwirkungen gibt.
Ich habe aber auch irgendwie keine Wahl, als es wieder zu probieren. Sonst wird sich so schnell nichts ändern.

#126


Isa1982
Ok, verstanden. Dein Text liest sich wirklich so als ob es ohne Medis besser geht als mit.

Ich würde sagen ausprobieren. Vielleicht hilft es dir ja doch.

#127


petrus57
Wenn du Tabletten nehmen willst würde ich dir Sertralin oder Escitalopram empfehlen. Damit hatte ich in geringer Dosierung die wenigsten Nebenwirkungen. Mit 150 mg Sertralin fühlte ich mich wie auf Speed.

#128


georg999
Ich habe schon einmal 5 Jahre Citalopram genommen und damit ging es mir sehr gut. Ich hatte nie schwere Nebenwirkungen.
Deshalb sollte ich es auch wieder einnehmen. Nur diesmal hatte ich plötzlich über Wochen die heftigsten Nebenwirkungen, was ich nicht verstehen kann.
@petrus57 Warum empfiehlst du mir Sertralin, wenn du Dich damit wie auf Speed gefühlt hast? Hast dich da verschrieben? Ich brauche eigentlich keinen Antriebssteugerung.

#129


petrus57
Zitat von georg999:
Warum empfiehlst du mir Sertralin, wenn du Dich damit wie auf Speed gefühlt hast? Hast dich da verschrieben?


War kein Schreibfehler. Habe mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Auf Speed fühlte ich mich ja erst bei einer hohen Dosierung von Sertralin. Aber bei der geringsten Dosierung von 50 mg hatte ich nur leichte Magen und Darmbeschwerden.

#130


M
Huhu ich bin das erste mal dabei. Muss mich auch noch zurecht finden. Ich musste Sertralin auch erhöhen nehme 100mg. Und damit gehts mir gut. Angefangen hab ich 2008 damit.

#131


georg999
Aber es ist ja schon so, dass man hier eher die negativen Erfahrungsberichte liest. Beim Ausbleiben von Nebenwirkungen würde man ja eher nicht im Internet danach suchen.

#132


Isa1982
Dann brauchst du was um runter zu kommen? Sorry, ich hab den Überblick verloren....

Schon mal Opipramol versucht?

#133


georg999
Ja hat leider nicht geholfen

#134


W
Escitalopram wäre auch mein Rat. Hat im allgemeinen (bis auf Einzelfälle) weniger Nebenwirkungen als Citalopram. Wobei normalerweise wie Du ja auch früher schon festgestellt hast hat Citalopram auch nur wenige Nebenwirkungen.

#135


K
Hallo Georg,
Ich verstehe das. Mir geht es da ähnlich. Ich hatte ADs bekommen und starke Nebenwirkungen dir mir auch noch mehr Angst gemacht haben. Habe sie dann auch wieder abgesetzt. Es ging dann einige Zeit (ca. 3 Wochen) auch ganz gut ohne Medikamente. Mittlerweile ist es aber wieder schlecht und Arzt und Psychologe raten zu AD. Ich Trau mich aber nicht. Ich versuche es jetzt mit Baldrian... hilft zumindest ein bissle.

Ich denke man muss dann abwägen ob man es mit etwas anderem versucht. Ich hoffe es im Moment noch ohne durchzuhalten.
Alles Gute! Kati

#136


Laanonyme

Angst vor Einnahme von Medikamenten

Hallo, unzwar leide ich mein ganzes leben eigentlich an panikattacken.. mal mehr, mal weniger. Momentan bin ich krank und würde gerne eine Paracetamol nehmen. Habe gestern nacht gegen 2 eine genommen. Habe bisschen im internet geguckt und gesehen paracetamol wäre schlecht bla bla. Habe echt gliederschmerzen, trau mich aber irgendwie keine zu nehmen obwohl ich gestern nacht eine genommen habe.. wenn man so im internet liest bekommt man echt wegen jedem mist angst. Unglaublich was ich mir ständig für sorgen mache wegen einer grippe...

#137

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Schlaflose
Warum liest du denn auch im Internet nach, wenn du sie schon genommen hast und nichts Schlimmes passiert ist? Man kann sich das leben auch absichtlich schwer machen. Du wirst für jedes noch so harmlose Medikament oder sogar Lebensmittel Dinge lesen, die einem Angst machen können.

#138


Skeletor
Zitat von Laanonyme:
Hallo, unzwar leide ich mein ganzes leben eigentlich an panikattacken.. mal mehr, mal weniger. Momentan bin ich krank und würde gerne eine Paracetamol nehmen. Habe gestern nacht gegen 2 eine genommen. Habe bisschen im internet geguckt und gesehen paracetamol wäre schlecht bla bla. Habe echt gliederschmerzen, trau mich aber irgendwie keine zu nehmen obwohl ich gestern nacht eine genommen habe.. wenn man so im internet liest bekommt man echt wegen jedem mist angst. Unglaublich was ich mir ständig für sorgen mache wegen einer grippe...

Nimmst Du denn irgendwelche richtigen Medikamente gegen Panikattacken?

#139


A

Angst vor bestimmten Medikamenten

Hallo zusammen. Ich habe mich jetzt doch mal angemeldet, nachdem ich hier oft lese und mir das bisher immer sehr geholfen hat.
Seit Jahren habe ich mit Angstzuständen, Panikattaken, Nervosität usw zutun, mal mehr mal weniger mal gar nicht. Aber zu Zeit ist es irgendwie anders....
Ende letzten Jahres habe ich schon bemerkt...ohjeee...nächstes Jahr wird sch....
Im Januar dann Lungenentzündung? Woher? K.A.
Nachbarin verstorben, zu der wir ein echt gutes Verhältnis hatten. Onkel verstorben.
Tochter Übertritt. Ich laufend Beschwerden. Jetzt Realschule, da gehts ja ab, muss man sich auch erst drann gewöhnen... Ostern geht auf einmal mein rechtes Ohr zu und schmerzt. Komplett zu, nichts gehört, rechte kopfhälfte ims ohr herum kurzzeitig taub.... HNO ich hätte mir den ohrenschmalz zuweit hintergeschoben? Hä? Nachn paar Tagen wars weg.
Dazu kommt das wir Selbstständig sind, jeden Tag was anderes, ich kann meinen Tag nicht planen,
Ärger, Stress, Druck, schwere körpeliche Arbeit + tägliches fahren im sehr egoistenreichen Straßenverkehr.
Wenn es mir gut geht, komm ich damit klar!
Aber ich bin zur Zeit mein Problem.
Ich bin frühs sofort nach den aufwachen total nervös, sodas ich gleich aufstehen muss um zügig zum Klo zu gehen. Manchmal verschwindet die Nervosität nach ner Weile, manchmal bleibt sie den ganzen Tag, oder sie kommt zwischendurch oder Abends wieder.
Dann erwische ich mich oft beim nicht atmen, atme viel zulange aus, viel zu kurz und flach ein, atme durch den Mund, oder viel zu schnell. Nachts wache ich öffter davon auf= Angst. Denke ich habe Apnoe. =Angst.
Mir ist es öfter schwindelig, nicht richtig , ehr so schwummrig, manchmal als würde mein Körper nach rechts oder links neigen. Komisches Gefühl im Kopf, in der Stirn. Kopfschmerzen.
Ab und zu erhöhte Temperatur. Kalte Hände, kribbeln in Händen und Füßen. Zittrige Hände.
Ohrengeräusche, druck.
Rückenschmerzen sowieso dauernd, mal mehr mal weniger.
Manchmal das Gefühl gleich umzukippen.
Räuspern, Klos und engegefühl im Hals.
Brennen im brustkorb, stechen da, stechen hier.
Schwächegefühl, wacklige Knie. Heisses Gefühl in brustbereich und oberarme.
Sehr schreckhaft und gereizt. All das ist nur ab und zu, ausser Rücken, den merk ich immer und die Ohrengeräusche.
So, letztens beim Hausarzt wegen Atemproblemen und Rücken. Lungenfunktionstest 90%,
Ekg normal, kleies blutbild, Überweisungen zum Lungenarzt und Physio(weil mir der Orthopäde kein Folgerezept gegeben hat).
Lunge ist gut aber bronchien empfindlich, kleines Schlaflabor erst im Januar.
Langzeit ekg gut.
Blutwerte gut, aber EBV und ein leberwert etwas erhöht, der angeblich zum ebv gehört.
Überweisung zum Ultraschall milz und leber wegen ebv. = alles normal.
Meine probleme immernoch da.
Ich lese oft im net wegen den Symptomen... wegen ebv zum Beispiel war das nicht gut! Noch mehr Angst!
Wegen Physio und Rücken usw wars gut! So bin ich auf's Phänomen ATLAS (1.Halswirbel) gestoßen.
Der, wie sich dann rausgestellt hat nachdem ich das angesprochen hab, tatsächlich verschoben ist.
Ach so... im Frühjahr habe ich wieder mit sertralin angefangen weil ich keine andere Lösung hatte. Eine woche lang, die war der Horror. Extremste Nebenwirkungen, obwohl ich die vor paar Jahren so gut vertragen hatte! Mein Entschluss das mit diesen Medis zu lassen war einfach. Und mir ging es mit dem Gedanken und Magnesium besser. Ne zeit lang zumindest. Für Notfälle und flugangst habe ich damals lorazepam 1mg bekommen. Wovon ich aber immer nur ne halbe genommenen habe.
Jetzt traue ich mich nicht mehr die zunehmen wegen apnoe-angst.
Habe mir neurexan besorgt das ich ab und an nehme und auch etwas hilft.
Nun zu meiner frage.... warum ich glaube das es diesmal anders ist....
Heut Nacht war wieder Horror. Obwohl die Nacht zuvor und gestern alles gut war ziemlich zumindest. Bis auf die Atmung und das engegefühl im Hals mit räuspern.
Also, gestern Abend hatte ich meine Ruhe, Mann und Kind sind zeitig ins Bett. Ich Sofa, TV an. Langsam wurd ich wieder nervös. Glaub ich, und das ist das "andere" es fühlt sich nicht richtig nach nervös an. Ich glaube sogar, das ich manchmal zu ruhig bin inklusive Puls. Es ist ehr so ein heisses Gefühl im brustkorb, ein brennen bis über die schultern und oberarme, so flau noch dazu, und dann das zittern von ganz innen, das dann immer weiter raus kommt. Dann atme ich schneller und kann mich ganz schlecht ablenken. Bin dann irgendwie erstarrt und kann nix anderes denken.
Irgendwann überwiegt dann wohl die Müdigkeit und ich sacke weg. Und davon erschreck ich schon manchmal so das ich gleich wieder panik schiebe. Und wenn nicht schreck ich auf wenn ich denk das ich net geatmet hab und sofort Panik. Das geht dann mehrmals so zu. Mehr 5 std. Schlaf waren es heute nicht, und dazu noch sehr schlecht. Und immer des flaue zittrige gefühl.
Allgemein halt die extreme Angst das doch was ernsteres dahinter steckt.
Ich versuche ja zu glauben das es "nur" psychisch ist, aber es klappt nicht ganz.
Jetzt hab ich aber genug geschrieben, musste mal raus. Für Schreibfehler entschuldige ich mich.
Lg

#140


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Dr. med. Andreas Schöpf
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