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33

Andrilg
Darf ich dich fragen, machen dir denn die Bemerkungen heute auch direkt zu schaffen, oder ist das noch der „Überhang“ von früher?

#21


N
@Perle Ja ich weis was du meinst.

Aber sie sieht mich aktuell nur einmal alle 3 Wochen per Videochat und wenn ich ihr sage das ich es momentan gerade so schaffe meinen Alltag zu bewältigen (wohlgemerkt ich habe keine Kinder obwohl ich mir eins mehr als alles andere wünsche, es mir aber nicht zutraue in meinem Zustand) und trotzdem auch ohne Kind bleibt es ein harter Kampf meinen Alltag zu bewältigen.

Jetzt meine Medis mit der Einstellung absetzen wird schon werden ist zwar der Inbegriff von Loslassen und Kontrolle abgeben aber könnte halt auch wie das letzte mal in der Akutaufnahme der Psychatrie enden. 🙈

#22


A


Anfeindungen wegen Medikament

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Hope25
@Nick21 irgendwie kommt mir bei dieser ganzen Thematik hier die Frage auf, Ob das wirklich so ein Problem für dich ist, länger auf antidepressive angewiesen zu sein oder ob deine Familie und dein Umfeld da nicht wirklich so enorme Arbeit geleistet haben und dir eine Gehirnwäsche verpasst haben. Ich kann verstehen, wenn jemand sagt, dass er nicht sein Leben lang auf Antidepressiva angewiesen sein will.. Allerdings möchte ich dir auch hiermit mitgeben, dass manche Leute tatsächlich ein Leben lang Antidepressiva nehmen müssen, um klarzukommen geschweige denn ein anständiges Leben führen zu können.
Und genauso kann es dich treffen.. und das solltest erstmal akzeptieren. Genau so macht es mich einfach fassungslos, dass es so festgefahrene Therapeuten gibt. Hast du den selber schon die Zweifel gehabt ob deine Therapeutin die richtige für dich ist? Wenn ja, dann würde ich tatsächlich den Schritt wagen.. Zu verlieren hast du ja scheinbar nichts, weil sie dir ja auch scheinbar momentan nicht wirklich weiterhelfen kann.

#23


Perle
Sollst Du doch auch nicht. Du bist ein freier Mensch und kannst selbst entscheiden, was derzeit Dein Weg ist.

Trotzdem musst Du Deiner Therapeutin zugestehen, dass auch Sie ihre eigene Meinung hat und diese auch äußern darf.

Deswegen die Therapeutin zu wechseln ist m. E. falsch und ist eher ein Weglaufen. Diskutiere mit ihr und liefere Argumente. Neben dem AD werdet Ihr ja zudem auch noch andere Therapiethemen haben.

#24


Hope25
Keine Ahnung, ob mir hier jetzt irgendwas entgangen ist .. Aber wieso willst du denn deine Medikamente absetzen? Wenn du weißt, dass es dir dann schlechter geht?

#25


N
@Perle Ja du hast ja Recht, bin halt gerade voller Selbstzweifel und bin unfähig eine Entscheidung zu treffen.

Na ja schauen wir mal. 🙈

#26

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N
@Hope25 Mir wurde seitens meiner Psychiaterin zu einer Traumateraphie geraten daher bin ich eh am überlegen was mehr Sinn macht.

Ich habe von meiner Therapeutin trotzdem viele wertvolle Dinge gelernt und sei es nur auch mal nein zu sagen oder klare Grenzen zu setzen (die sie dann selber überschreitet "ironnie off"). Das klingt jetzt einfach war für mich aber eine enorme Herausforderung. 😇

Auch beim Kontaktabbruch zu meinem Narzistischen Vater war sie da und hat mich auf dem Weg begleitet.

#27


Hope25
Ich will ja nicht behaupten, dass deine Therapeutin schlecht für dich ist. Wirklich schön zu hören, dass sie dir auch Gutes tun konnte.
aber scheinbar seid ihr an einem Punkt, da wo sie dir jetzt nicht mehr weiterhelfen kann und wenn deine Therapeutin nicht unbedingt auf Trauma spezialisiert ist solltest du dir definitiv eine andere suchen, wenn du das schon im Gefühl hast und deine Psychiaterin das auch sagt. Ist immerhin auch jemand vom Fach

x 1 #28


N
@Andrilg

Ja ich fühle mich dann direkt wie der letzte Dreck.....

Es ist das selbe Gefühl was mir als Kind vermittelt wurde meist mit einfühlsamen Sprüchen wie mit dir kann man nur das Feuer auskloppen oder wir hätten dich in der Muttermilch ertränken sollen.....

#29


N
@Hope25

Nein momentan werde ich die nicht absetzen.

Aber die Angst vor Körperlichen Folgen durch die Medikamente treibt mich um und bringt mich um den Schalf. 😕

Na ja wo die Angst ihren Ursprung hat hab ich ja geschrieben. 🙈

#30


Perle
Du bist mit Deinen Ursprungsängsten nicht allein, vielen Menschen geht es so wie Dir. Manchmal tröstet diese Erkenntnis Trost

x 1 #31


Hope25
Na dann finde ich aber ist die Therapeutin wirklich einfach die falsche Ansprechpartnerin, vor allen Dingen für dich mit deinem Trauma aus deiner Kindheit.
Sie triggert dich doch vollkommen damit, wenn sie sich dir gegenüber äußert, kein Freund von AD zu sein.

Kann sein, dass es sonst eine gute Therapeutin ist, aber für dein Trauma meines Erachtens definitiv falsch..

Ich wünsche dir wirklich, dass du an eine Fachperson gelangst die weder nur Medikamente verschreiben möchte noch kompletter gegner ist davon. Sondern einfach nur anhand deines Zustands entscheidet, ob du die AD brauchst oder nicht.

x 1 #32


A
Hallo Nick,

wenn man sich gerade zu unsicher fühlt, um eine Entscheidung zu treffen, ist es vielleicht erst mal besser, es so zu lassen, wie es ist. Ich persönlich fahre auch gut mit der Einstellung: "Ist es kein klares 'Ja', ist es ein 'Nein'."

Auch möchte ich dir gern noch hierlassen, dass ich persönlich glaube, dass es wichtig ist, eine "richtige" Traumatherapie zu machen, wenn man ein Trauma noch nicht be- oder verarbeitet hat. Man kann zwar gegen bestimmte Traumafolgen (z. B. Ängste) auch mit Therapien, die nicht speziell für Trauma sind, etwas verbessern, aber mit denen kommt man nicht an die Ursprünge heran, was meiner Ansicht nach für eine Verarbeitung notwendig ist. Das ist einfach auch meine Erfahrung, da es zu meiner Zeit noch keine Traumatherapien gab und ich mir also mit anderen Therapien helfen musste; später dann, mit Traumatherapie, war das doch noch einmal sehr anders...

x 2 #33


Dunkelbunte
Zitat von Nick21:
bekommt ihr von Familie und Bekannten auch immer blöde Kommentare wegen euren Medis?

Die sind froh, wenn ich meine Medikamente schön nehme 😅
Dann bin ich pflegeleichter.

x 1 #34


N
@Dunkelbunte

Na ja ich bin mit Medikamenten auch pflegeleichter, außer man steht auf ein kleines zusammengeknäultes Häufchen was weinend in der Couchecke unter seiner Kuscheldecke liegt. 🙈

x 1 #35


Dunkelbunte
Zitat von Nick21:
außer man steht auf ein kleines zusammengeknäultes Häufchen was weinend in der Couchecke unter seiner Kuscheldecke liegt.

Ich bin ein adrenalingeladenes Geschoss ohne 👀

x 1 #36


Perle
Zitat von Nick21:
außer man steht auf ein kleines zusammengeknäultes Häufchen was weinend in der Couchecke unter seiner Kuscheldecke liegt.

Och komm, jetzt verfällst Du aber ein bischen in Selbstmitleid 😉

#37

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Zitat von Nick21:
Hallo zusammen, ich hatte ja vor kurzem schonmal einwenig zu meiner Geschichte gepostet. Na ja nehme jetzt auch schon 10 Jahre AD's in den letzten 5 Jahren nur noch 10mg Citalopram befinde mich aber momentan in der Umstellung auf Sertralin 50mg. Jetzt zu meiner Frage: bekommt ihr von Familie und Bekannten auch immer ...

In meiner Familie gab es da nie Probleme und anderen hänge ich es nicht auf die Nase, nur Betroffenen die sich mir öffnen.

Manchmal brauch man einen Schubs zum Absetzen.
Mir so gegangen in 2024. Mein Medikament, Opipramol, hab es viele Jahre genommen, hatte eine urologische Nebenwirkung, die mich zum Absetzen zwang.
Wider erwarten ging es mir auch ohne gut und ich nehme es heute nur noch selten als Bedarfsmedikament, auch wenn ich es nach einer OP wieder nehmen dürfte.

Erzähle es nur Menschen denen du vertraust und die das verstehen.
Anfeindungen wären für mich kein Absetzgrund.
Vielleicht etwas am eigenen Selbstbewusstsein arbeiten. zwinkern

#38


Schlaflose
Zitat von Nick21:
bekommt ihr von Familie und Bekannten auch immer blöde Kommentare wegen euren Medis?

Ich nehme seit 1999 ADs und das ist mir in all der Zeit noch nie passiert. Was meine Familie anbelangt ist das kein Wunder, denn ich stamme aus einer Ärzte/Apothekerfamilie und habe mein erstes AD von meiner Cousine verschrieben bekommen.
Aber auch meine Freunde und Bekannten, die davon wissen, haben sich noch nie dazu geäußert, weder positiv noch negativ.

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Abendschein
Zitat von Nick21:
Hallo zusammen, ich hatte ja vor kurzem schonmal einwenig zu meiner Geschichte gepostet. Na ja nehme jetzt auch schon 10 Jahre AD's in den letzten 5 Jahren nur noch 10mg Citalopram befinde mich aber momentan in der Umstellung auf Sertralin 50mg. Jetzt zu meiner Frage: bekommt ihr von Familie und Bekannten auch immer ...

Ich kenne solche Situationen nicht so. Ich nehme auch keine Tabletten, nur im äußersten Notfall. Aber es ist Dein Leben. Ich würde das niemanden erzählen, es kommen oft dumme Sprüche und helfen will Dir dann keiner.

Vielleicht ist es aber auch die Unsicherheit der Menschen. Sie wissen es nicht besser und deswegen kommen diese Sprüche. Mach Du so, wie Du es für richtig hälst, es ist und bleibt Dein Leben.

Alles Gute weiterhin und viel Kraft. 💕

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Dr. med. Andreas Schöpf
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