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Moelli80
@Phoebe2022
Schade, aber vielleicht ja nächstes Jahr.
Jetzt kommt eh erstmal Weihnachten und das wird mit Kindern ja immer teuer.

03.10.2023 06:03 • x 1 #41


Phoebe2022
Zitat von Moelli80:
@Phoebe2022 Schade, aber vielleicht ja nächstes Jahr. Jetzt kommt eh erstmal Weihnachten und das wird mit Kindern ja immer teuer.

Genau das ist es.... und noch 3 Geburtstage vorher.... jipieh

03.10.2023 06:11 • #42


A


Auf und Ab in der Beziehung 20 Jahre wegwerfen?

x 3


Moelli80
Zitat von Phoebe2022:
Genau das ist es.... und noch 3 Geburtstage vorher.... jipieh

Oh gleich 3 Geburtstage.
November haben wir hier nur einen noch vorher, aber im Januar gleich den nächsten.

Kann dich da voll verstehen.
Ist finanziell schon oft eine Herausforderung.

03.10.2023 06:17 • #43


Phoebe2022
Zitat von Moelli80:
Oh gleich 3 Geburtstage. November haben wir hier nur einen noch vorher, aber im Januar gleich den nächsten. Kann dich da voll verstehen. Ist ...

Und die wünsche werden nicht Kleiner aber ich beschenk eigentlich gern andere.... ich liebe die Freude in ihren Gesichtern

Ma guggn wie Weihnachten dieses Jahr wird.

03.10.2023 06:45 • x 1 #44


sumire
@Phoebe2022

Es freut mich sehr, dass meine Worte dir helfen konnten. Ich denke, es gibt viele hilfsbereite Menschen da draußen, nur sieht man es Ihnen nicht an. Und im Forum unter gewisser Anonymität sind viele sicher schneller offener anderen gegenüber. Auch sind hier Menschen, die jederzeit zu ihren eigenen Konditionen lesen und antworten können. In der Offline-Welt ist das schwieriger. Wenn du es denn schaffst, deine Gefühle zu zeigen (fällt vielen sehr schwer), dann muss in genau dem Moment der andere ja auch aufnahmefähig dafür sein und in der Lage sein, empathisch zu reagieren. Das kann nicht jeder und hat dann nicht zu bedeuten, dass du der Person egal bist. Hast du denn nahe Freunde, mit denen du sprechen kannst?

Deine Vergleiche mit der Freundin, leuchten ein und genau sowas muss ich endlich mal verinnerlichen.... ich fordere mich nur immer wieder selbst, aber mich als Freundin zu sehen oder einfach selber für mich da zu sein, hab ich irgendwie verlernt bzw nie gelernt?! Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht. ... - Fast jeder Mensch ist strenger zu sich selbst als zu anderen. Das liegt in unserer Natur, Gesellschaft, Erziehung usw. Man kann aber lernen, freundschaftlicher und heilsamer mit sich umzugehen, lernen sich zu lieben und zu wertschätzen und sich selbst die beste Freundin zu sein.

Dass du deine Kinder nicht alleine lassen kannst, kann ich verstehen, Kontrollsucht hin oder her. Das hat sich wahrscheinlich als Hilfsmechanismus so entwickelt und ist dann erstmal ok so. Das kannst du später immer noch angehen, wenn es dich stört. Es erschwert vielleicht das Auszeit-Nehmen, aber wie dir bereits vorgeschlagen wurde: Nimm die Kinder mit. Wenn Familie und Freunde keinen Platz haben, gibt es beispielsweise auf Facebook ganz tolle Gruppen mit lieben Menschen, die Urlaub ohne Gegenleistung anbieten. Alternative: Der Mann geht mal für eine Woche weg. Dann bist du zwar noch im gewohnten Umfeld, aber hast erst einmal Abstand zu ihm. Wie ich das jetzt verstanden habe, sagt er, du bist ihm wichtig und es tut ihm leid. Dann sollte er dazu bereit sein, dir Abstand zu gewähren. Liebe lässt sich nicht erzwingen. Dich zu drängen, keine Auszeit zu nehmen, entfernt dich vermutlich nur mehr von ihm als dass es dich begeistert. Das sollte er verstehen.

Und wir alle haben etliche Baustellen, manche mehr, manche weniger. Im Alltag sieht man es den Menschen nur nicht an. Das Entscheidende ist, dass man es wagt, sich der Angst zu stellen, und die Baustellen nach und nach anzugehen. Wir wachsen und lernen unser Leben lang. Neben all den schwierigen Erfahrungen im Leben, gibt es auch immer wieder schöne.

Was mir noch einfällt für deine Liste: Frauenberatungsstellen (In Hamburg gibt es u.a. die BIFF. Je nachdem, wo du wohnst, gibt es da eventuell ähnliche Anlaufstellen.). Einen festen Therapeuten zu finden, kann dauern. Es könnte daher hilfreich sein, jetzt schonmal Unterstützung zu bekommen, vielleicht auch bei der Therapeutensuche. Alles Schritt für Schritt und ohne dir Druck zu machen. Ganz viel Karft für dich.

03.10.2023 07:02 • x 1 #45


Phoebe2022
Zitat von sumire:
Hast du denn nahe Freunde, mit denen du sprechen kannst?

Na ja, ich hab schon Menschen um mich , also bin nicht allein aber zum einen fällt es mir schwer über mich zu reden und zum anderen fällt es meinem gegenüber augenscheinlich schwer wenn ich mich dann doch ma öffne....
Zwickmühle ^^


Zitat von sumire:
Wie ich das jetzt verstanden habe, sagt er, du bist ihm wichtig und es tut ihm leid.

Das ist auch so, merkt man immer wieder aber es löscht halt meine Gedanken auch nicht....

Zitat von sumire:
Wir wachsen und lernen unser Leben lang. Neben all den schwierigen Erfahrungen im Leben, gibt es auch immer wieder schöne.

Das waren immer so Sätze, die ich als kluge Ratschläge gegeben habe aber in letzter Zeit fällt es mir immer schwerer die schönen Momente zu sehen/genießen o.ä


Zitat von sumire:
Alles Schritt für Schritt und ohne dir Druck zu machen. Ganz viel Karft für dich.

Ich danke dir....dieses Schritt für Schritt, ist eben auch wahnsinnig schwer da ich immer alles gern gleich abhaken will ....

03.10.2023 14:07 • #46


sumire
@Phoebe2022

Diese Schwierigkeit haben die meisten Menschen, wenn es darum geht, offen ihre Gefühle zu zeigen und mit Freunden darüber zu reden. Dafür findest du ja vielleicht auch erstmal andere Unterstützung von außen.
Zitat von Phoebe2022:
Das ist auch so, merkt man immer wieder aber es löscht halt meine Gedanken auch nicht....

Dass du etwas vergessen sollst, wollte ich damit nicht sagen. Verlangt das jemand von dir? Ich meinte, dass wenn er sagt, du seist ihm wichtig, dann sollte er dir schlußfolgernd als Konsequenz die Auszeit gönnen.

Und dass viele Menschen am liebsten alles auf einmal erledigt haben wollen, ist normal. Das bringt dich aber nicht voran. Du kannst ja auch keinen Berg mit einem Schritt erklimmen. Negative Ereignisse können auch eine Chance sein, etwas zu ändern.

Dass du aktuell wenig Schönes um dich siehst, ist auch normal, v.a. wenn du sagst, du hast Depressionen. Es kann helfen, sich jeden Tag für 3 Dinge (oder mehr) im Leben aus tiefstem Herzen zu bedanken und das positive Gefühl dann auch eine Weile nachzufühlen. Je dankbarer wir sind, desto weniger Raum ist für Negatives. Auch gibt es positive Affirmationen (einfach mal bei YouTube oder Spotify eingeben). Klingt erstmal gewöhnungsbedürftig, aber je häufiger du diese Affirmationen wiederholst, desto mehr glaubt es dein Gehirn (genau wie mit negativen Glaubenssätze). Weiter kannst du deinem Gehirn vortäuschen, dass du glücklich bist, indem du lächelst. Nach einer Zeit hilft es tatsächlich. Das muss man nicht alles machen, sondern schauen, was zu einem passt und am Ball bleiben, aber auch verständnisvoll sein, wenn man mal eine Pause braucht. Da wird dir der professionelle Helfer sicherlich noch einige Tricks beibringen können und alles Schritt für Schritt mit dir aufarbeiten.

03.10.2023 15:39 • #47


Phoebe2022
Zitat von sumire:
Negative Ereignisse können auch eine Chance sein, etwas zu ändern.

Genau das sehe ich auch so, insofern man weiß, was schief gelaufen ist....
Und wir haben uns beide verändert und vieles besser gemacht....
Nun verfallen wir beide aber auch wieder in alte Muster....

Zitat von sumire:
v.a. wenn du sagst, du hast Depressionen.


Mein Arzt u ich haben es vermutet.... Vielleicht bin ich auch einfach nur in ner schweren Phase... krumm wie num, ich muss einiges ändern, angefangen bei mir und einigen meiner macken bzw Einstellungen....

Umso kostbarer sind natürlich die Tipps die ich hier bekomme und erfahre....

MIT dem vortäuschen glücklich zu sein, hm, das tu ich jeden Tag, den Kindern zuliebe...mein Hirn macht mir da aber ganz oft wieder ein Strich durch die Rechnung....
Ich muss sehr viel ändern und vorallem verinnerlichen

03.10.2023 17:45 • #48


sumire
@Phoebe2022
Es gibt einige Fragebögen für Therapeuten, z.B. das BDI-II (Beck-Depressionsinventar). Kannst du auch online als Selbsttest machen.

Ich meine nicht, dass du vortäuschen sollst, glücklich zu sein. Mir geht's um Lächelübungen. Einfach jeden Morgen ein paar Minuten grinsen, für dich. Das schüttet automatisch Serotonin, Dopamin, Endorphine aus. Eine Stufe höher gibt es z.B. Lach-Yoga. Ist irgendwie befremdlich, aber kann helfen. Genauso wie eine gerade Haltung Auswirkungen auf unser Befinden hat. Und Sport als auch Meditation können sehr gut helfen. Ich kann jetzt noch so viele Tipps geben, das hilft nur begrenzt. Ich wünsche dir, dass du bald feste Unterstützung findest und am Ball bleibst. Du kannst da wieder rauskommen. Je schwieriger es ist, desto stärker kommst du daraus hervor und desto stolzer kannst du im Nachhinein auf dich sein.

04.10.2023 07:14 • x 1 #49


Phoebe2022
Zitat von sumire:
Ich wünsche dir, dass du bald feste Unterstützung findest und am Ball bleibst

Ich danke dir... und ja, ich bleib am Ball, schon allein für meine Kinder

04.10.2023 08:58 • #50


Phoebe2022
Zitat von sumire:
Es gibt einige Fragebögen für Therapeuten, z.B. das BDI-II (Beck-Depressionsinventar). Kannst du auch online als Selbsttest machen

Hab mich gerade belesen und solch einen test gemacht....
Wahnsinnig schwierige Fragen dabei und man muss echt tief in sich gehen... Trotzdem konnte ich einige nicht mit genauer Überzeugung beantworten.....
Ergebniss hat mich bissl irritiert da ich nach wie vor nur davon ausgegangen bin, einfach ne depressive Phase zu haben bzw halt ne etwas schwerere zeit zu haben...

Mittlere Depression

Sind diese Tests wirklich aussagekräftiger als die gängigen?

04.10.2023 09:52 • x 1 #51


Moelli80
Hab den test auch mal gemacht.
Wie mein psychologe und die reha sagt. Schwere Depressionen.

Wusste auch nicht, dass es da ein online Test gibt.

04.10.2023 09:59 • x 1 #52


Phoebe2022
@Moelli80 tut mir leid für diese Diagnose.....
Aber ja, is interessant was es alles im Netz gibt

04.10.2023 10:16 • x 1 #53


Moelli80
@Phoebe2022
Die war mir ja schon klar.
Wollte es nur mal testen.

Glaub die psychologen und auch die aus der Reha wissen schon was sie tun, wenn sie die Diagnosen ein geben.

Mich interessierte der test nur gerade mal.

Aber Danke

04.10.2023 10:18 • #54


moo
Hallo @Phoebe2022 ,

Es ist zwar weitverbreitet und entsprechend nachvollziehbar, dass man eine Beziehung im Rückblick etwas ökonomisch betrachtet. Man setzt Geben und Neben in ein Verhältnis, rechnet Jahre und Investitionen (insbesondere emotionale), gemeinsam Geschaffenes, Verlorenes und Überstandenes gegeneinander auf und kalkuliert von dieser Basis ausgehend in die Zukunft.

Das Problem dabei ist: das gegenwärtige Erleben hält sich erfahrungsgemäß nicht an derlei Maßstäbe. Unser Ego ist stets akut (von aktuell) und kann von den thematisch winzigsten Aspekten abhängen. Obschon wir das vielleicht auch mitbekommen, schaffen wir es nicht, der sogenannten Vernunft Entscheidungen zu überlassen.

Der funktionelle Konflikt ist m. E. dieser: obwohl wir emotional erleben, glauben wir, rational handeln zu können oder gar zu müssen. Da wir hier in den meisten Fällen unterliegen, hadern wir mit uns und geben uns die Schuld für ein inkonsequentes Leben. Das wiederum verstärkt den Konflikt zusätzlich.

Dieser Konflikt funktioniert übrigens auch entgegengesetzt: vernünftige Erwägungen lassen uns gegen unsere Emotionen handeln - mit ähnlichem Ergebnis: ein gefühlt falsches Leben.

Beide Varianten des Konflikts können Depressionen entwickeln. Wenn sie eintritt können wir uns fragen, welche Variante bei uns vorherrscht und die Ursachen dieser Wirkrichtung ermitteln (Erfahrenes, Elternhaus, Soziales Umfeld, Glaubenssätze). Natürlich wirken stets beide Kräfte in unserem Geist, eine jedoch dürfte als dominant erkennbar sein; nämlich insofern, als sie meist die Oberhand gewinnt.

Man darf nun nicht den Fehler machen, die beiden (Ratio und Emotio) gegeneinander auszuspielen und so einen neuen Konflikt zu schaffen. Vielmehr sollte ein harmonisches Verhältnis der beiden zueinander entstehen: die Vernunft sollte unsere Gefühlslage unterstützen (Mitgefühl und Förderung) und umgekehrt (Bauchgefühl wird zu Bauchvernunft).

Hierbei ist es extrem wichtig zu bedenken, dass z. B. ein erlebtes Übermaß an Emotion nicht dadurch ausgeglichen wird, indem eine verstärkte Portion Vernunft durchgezogen wird! Ganz oft ist eher eine Minderung des empfundenen Übermaßes vonnöten statt eine Steigerung des Gegenteils davon.

Eine Justage des Erlebenswertes ist v. a. durch eine Untersuchung unserer Bewertungen möglich. Je klarer wir unsere mentalen Bewertungsvorgänge erkennen, umso natürlicher reguliert sich ihr Übermaß auf ein angemessenes Niveau ein. Kurz gesagt: Verständnis führt zu Ausgeglichenheit.

Im Konflikt mit anderen Menschen, also z. B. dem Lebenspartner, muss natürlich bedacht werden, dass auch bei ihm dessen Bewertungen und die daraus entstandenen Erlebenswerte wirken. Sie beeinflussen sowohl unser Erleben wie auch unsere die seinen. Jegliche Veränderung durch eine Klärung unserer Bewertungen muss sich notwendigerweise auch auf sein (Er)leben auswirken.

So trocken und theoretisch sich das lesen mag, so lebendig und interessant wird es, wenn man ein gerade akutes Beispiel damit behandelt.

04.10.2023 11:01 • x 3 #55


Phoebe2022
Zitat von Moelli80:
@Phoebe2022 Die war mir ja schon klar. Wollte es nur mal testen. Glaub die psychologen und auch die aus der Reha wissen schon was sie tun, wenn sie ...

Und mir war klar das du die Diagnose schon kanntest, dennoch wollte ich des nicht unkommentiert lassen

04.10.2023 11:52 • x 1 #56


Phoebe2022
@moo das liest sich tatsächlich um ehrlich zu sein sehr trocken und ich muss es erstmal in ruhe wirken lassen und dann verinnerlichen?! Das Problem ist halt immer die Theorie mit der Praxis zu kombinieren...
Zumal ich in den letzten Monaten wahrhaft zwischen dem rationalen und dem emotionalen förmlich hin und her springe und kein Gleichgewicht mehr gefunden habe.... aber ich danke ernsthaft für deine Bemühungen und vorallem deine Zeit

04.10.2023 11:59 • x 1 #57

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sumire
@Phoebe2022 Der BDI wird von Therapeuten genutzt und ist in der Regel recht zuverlässig. Das ist jetzt aber erstmal keine Diagnose, die stellt der Therapeut, sondern eine Richtung zur Selbsteinschätzung. Die meisten Depressionen treten phasenweise, rezidivierend, auf. Da kannst du also durchaus richtig liegen mit deiner Einschätzung. Ich würde tatsächlich als erstes bei der kassenärztlichen Vereinigung anrufen und um Hilfe bitten. Zeitgleich bei einer Frauenberatung, so dass du zumindest zeitnah Unterstützung bekommst.

04.10.2023 12:38 • #58


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