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was für kampfsport machst du denn. ich war letztes jahr zwei wochen im krankenhaus und danach hab ich noch ein paar sitzngen therapie bei ner psychologin aus dem krankenhaus gemacht wegen meiner zwei fehlgeburten und das hat mir nicht wirklich was gebracht se hat immer nur mh ja mh ja gesagt und mehr nicht ih hab schon öfter über ne verhaltentherpie nach gedacht

Auf das Thema antworten


  01.01.2013 12:02  
Hallo Sternchen,

ein paar Sitzungen bringen herzlich wenig. Eine Verhaltenstherapie muss geplant, mit dem Therapeuten abgestimmt und dann über einen langen Zeitraum systematisch durchgeführt werden. Vor allem aber ist Deine Motivation entscheidend, ohne die geht nichts.

Ich kann Dir nur empfehlen, die Ausführungen von Nachtwind aufmerksam zu lesen, da ist eigentlich alles gesagt.

Zum Thema Kampfsport : Ich habe über die Jahre mehrere Systeme studiert, die asiatischen Begriffe sagen Dir sicher nicht viel. Manche sind sehr gut zur Selbstverteidigung geeignet, andere eher weniger, weil hier der sportliche Wettkampf im Vordergrund steht. Wenn es Dir um Selbstverteidung geht wäre Wing Tsung eine gute Möglichkeit.
Dort wird auch Selbstbehauptung geschult und auf die psychologische Seite einer realen Notwehrlage eingegangen.
Nachteil : Wird nur in privaten Schulen unterrichtet und ist recht teuer. Vorteile : Das Klima ist dort meist gut, die Trainer geben sich viel Mühe mit ihren Schülern und besonders sportlich muss man nicht sein. Oft wird auch auf die speziellen Bedrohungssituationen von Frauen eingegangen.
Eine Alternative wäre Ju-Jutsu. Gibt es auch in vielen Sportvereinen. Abraten würde ich von Karate, Taekwondo, Judo.
Hier geht es um sportlichen Wettkampf, Turniere, Meisterschaften. Nicht schlecht, hat aber nichts mit der bösen Realität auf der Straße zu tun - dort gibt es weder Regeln noch Kampfricher.
Wenn Du Interesse hast, einfach mal googeln.



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  01.01.2013 12:32  
Vielen Dank Werner für diese Essenz Deiner Erfahrungen!

Finde ich Klasse, da ich mich auch dafür interessiere...



  01.01.2013 21:08  
Hallo Sternchen,

ich hoffe, Deine Frage nach dem Kampfsport beantwortet zu haben. Bei weiteren Frage, einfach mailen.

Ist vielleicht nützlich für Dich, im Vordergrund sollte aber die Frage nach einer geeigneten Therapie stehen.





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  01.01.2013 21:12  
Danke für die kleine Einsicht ich werde mich mal ein wenig umsehen und mir auch wieder versuche einen Therapeuten zu suchen um irgendwann mal wieder ein normales Leben zu führen. Und dann muss ich das ja auch irgendwie mit meinem Job unter einen Hut bekomme.



  01.01.2013 21:19  
Ja, ein Job wo Du angstfrei arbeiten kannst wäre ein wichtiger Schritt zurück ins normale Leben.
Machst Du eigentlich Sport ? Kann sich sehr positiv uns stabilisierend auf die psychische Verfassung auswirken..





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  01.01.2013 21:31  
So ein Job wäre ein Traum. Im Moment gar nix mir fehlt Zeit und Geld



  01.01.2013 21:34  
In welcher Branche arbeitest Du denn ?





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  01.01.2013 21:50  
bin gelernte kauffrau für bürokommunikation und arbeite im Moment noch beim architekten



  01.01.2013 21:56  
Mit diesem vielseitigen Beruf hast Du allerhand Möglichkeiten....


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