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Bine, dein Mann reagiert mit Hypochondrie, wenn er nicht abgelenkt ist. Ich meine, du hast schon mal das Elend vom Urlaub geschrieben.

Mit ihm würde ich mal gerne reden, wie es es hinbekommt, beruflich durchaus seinen Mann zu stehen um dann zuhause die Memme rauszuhängen. Was da in seinem Kopf vorgeht? Wer so todkrank ist, kann nämlich normalerweise nicht gut arbeiten.

Ich glaube, das ist auch mein Problem, warum ich so gar keine grosses Mitleid empfinde. Denn, rein objektiv betrachtet, müsste ihm das selbst schon aufgefallen sein.

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Main-Kinzig-Kreis
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  24.02.2018 21:37  
Hallo Biene, ich würde es gar nicht mehr versuchen ihm zu sagen dass er mit der Kontrollierei aufhören soll, du siehst ja dass du nur das Gegenteil erreichst.
Und außerdem würde ich sofort aus dem Zimmer gehen wenn er dir gegenüber aggressiv wird, das hast du nicht verdient.

Icefalki hat geschrieben:
Mit ihm würde ich mal gerne reden, wie es es hinbekommt, beruflich durchaus seinen Mann zu stehen um dann zuhause die Memme rauszuhängen. Was da in seinem Kopf vorgeht? Wer so todkrank ist, kann nämlich normalerweise nicht gut arbeiten.


Das ist mir auch ein absolutes Rätsel und kann ich auch, wie Icefaki, nicht nachvollziehen. :roll:





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  24.02.2018 21:40  
Genauso ist es Icefalki, er hat sozusagen eine Allergie gegen Urlaub und Wochenende.
Aber ich kann doch auch nicht ständig den Animateur geben?
Außerdem habe ich auch schon zuhören bekommen, das das sein Problem ist das er das Gefühl hat er müsste meine Erwartungen erfüllen. Auch diese habe ich doch aber im Laufe der Jahre zurück geschraubt.
Wobei es doch aber doch normal ist, das man im Urlaub auch mal was unternehmen möchte?

Mit ihm würde ich mal gerne reden, wie es es hinbekommt, beruflich durchaus seinen Mann zu stehen um dann zuhause die Memme rauszuhängen. Was da in seinem Kopf vorgeht? Wer so todkrank ist, kann nämlich normalerweise nicht gut arbeiten. [/quote]

Und genau das hat er mir vorher auch vorgehalten, das er die ganze Woche über seinen Mann stehen muss, einen technisch anspruchsvollen Job hat und sich mit hochstudierten A...löchern rumplagen muss.
Ach und ich dreh den ganzen Tag Däumchen?
Er streitet es ab, das es da einen Zusammenhang gibt, zwischen zuviel Zeit und Krise.

Von so einem technisch hochbegabten Menschen müsste man doch aber auch erwarten können, das er logisch denkt und es nicht gerade förderlich ist alle 5 Minuten in die Küche zu rennen und die Augen am Spüliflaschen-Etikett zu kontrollieren?



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BaWü
8074

Status: Online online
  24.02.2018 22:17  
Bine, zumal er das ja in der Firma nicht tut. Also immer nur bei dir zuhause. Und ok, lassen wir ihn das tun, aber das Thema Erwartungen erfüllen müssen, wäre mal diskutabel.

Du möchtest im Urlaub was gemeinsam unternehmen und er pflegt im Urlaub seine Krankheiten. Bedeutet, logischerweise, dass dasThema Krankheit eine Freizeitbeschäftigung ist. Sein Hobby.

Nun, wird Zeit, dass du dir auch ein Hobby zulegst. Jeder so ein halber Tag. Anschliessend könnte man ja gemeinsam was Unternehmen.

Ich war immer reiten. Jetzt natürlich nicht mehr, aber mein Mann kann ruhig weiter seiner Fliegerei nachgehen. Und ab Frühjahr werden wir gemeinsam tolle Strecken mit dem E-bike zurücklegen. Da freu ich mich tierisch drauf. Wär doch auch was für euch. Frische Luft, tolle Gegenden, bissle einkehren, und absolut keine Überanstrengung, nur Spass.

Könnt den Urlaub jetzt doch nutzen, um euch schlau zu machen. Ich bin absolut begeistert von dieser Art, mit dem Bike unterwegs zu sein.



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  25.02.2018 00:01  
Icefalki hat geschrieben:
Du möchtest im Urlaub was gemeinsam unternehmen und er pflegt im Urlaub seine Krankheiten. Bedeutet, logischerweise, dass dasThema Krankheit eine Freizeitbeschäftigung ist. Sein Hobby.

Nun, wird Zeit, dass du dir auch ein Hobby zulegst. Jeder so ein halber Tag. Anschliessend könnte man ja gemeinsam was Unternehmen.


Genauso würde ich das auch sehen. Dein Mann hat definintiv einen Krankheitsgewinn: am Wochenende/Urlaub muss sich alles nach ihm richten. Das klingt hart, ist es aber leider auch - va für dich, die die Leidtragende ist. Kann es sein, dass er sich dir unterlegen fühlt und sich mit Krankheit 'rächt'?

Danke1xDanke




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  25.02.2018 00:57  
Hallo Christel, schön von dir zu hören :kichern:
Wie geht es dir, bzw deinem Mann?

Ich versuche immer das mit seiner kontrollierei zu ignorieren, aber wenn ich halt merke das er sich dadurch immer mehr reinsteigert, bzw mir auch in der Küche im Weg rumsteht, wenn ich am Katzen füttern bin, platzt mir halt irgendwann doch der Kragen.
Und das mit dem rausgehen praktiziere ich auch, wobei er mir da vorwirft ich würde weglaufen.
Bin heute Nachmittag zu den Nachbarn hoch, als ich wieder runter kam ging es grad von vorne los :oops:

Die letzte Zeit hat er akzeptiert, wenn ich Stopp gesagt habe.
Heute hat das leider nicht viel gebracht :seufzen





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  25.02.2018 01:18  
Ich weiß Icefalki, E-Bike ist jetzt nur ein Beispiel.
Mit normalem Fahrrad fahre ich gerne, aber E-Bike ist mir nicht geheuer.
Das ist "mein" Trauma, nachdem ich als Kind 2x mit dem Fahrrad beim bergab fahren gestürzt bin, ist mir alles mit 2 Rädern den Berg runter suspekt und ich fahre bremsen den Berg runter.
Hat zur Folge, daß er meistens schon in der nächsten Ortschaft ist bis ich ihn wieder eingeholt habe :roll:

Ich selbst habe eigentlich keine Probleme mir die Zeit zuvertreiben, es braucht schon viel, damit mir langweilig ist.
Sein "Hobby"besteht im Moment darin sich Folgen in der mediathek von Rote Rosen, Sturm der Liebe und Bares für Rares anzuschauen.
Aber ich finde es halt schade seinen Urlaub vor dem Fernseher zu verbringen wenn draußen tolles Wetter ist.

Sage ich aber, gut ich gehe alleine weg, hat er damit auch ein Problem.

Er soll am Montag zur Augenärztin und dann ist hoffentlich wieder Ruhe.
Vorher wird er eh nicht zur Ruhe komnen, aber das kann ich ihm jetzt noch nicht sagen, sonst glaubt er wieder, das ich glaube das doch was nicht stimmt.

Gott sei Dank hat sie mir letztes mal erklärt, daß er ein Vermerk in seiner Akte hat, das er jederzeit kommen darf.





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  25.02.2018 01:50  
Schokopudding, das mit dem unterlegen fühlen unterstellt er mir schon auch.
Aber das möchte ich gar nicht und ist auch in keinster Weise beabsichtigt.

Ich weiß auch gar nicht wie ich das ändern soll?
Er schiebt gerne immer alle Verantwortung auf mich und ich erkläre ihm, daß er ein erwachsener Mensch ist der für sich selbst verantwortlich ist, ich weder seine Mutter, noch sein Psychologe oder Arzt bin. Ich kann ihm nicht helfen, ich kann ihm auch seine Angst nicht nehmen, denn egal was ich sage, jedes Wort wird mir im Mund umgedreht.
Wenn er wenigstens mal was annehmen würde...

Er hat heute Abend seiner früheren Physiotherapeutin angerufen, 2x!
Was macht er? Nachdem sie ihm genauso erklärt hat, das er sich da wieder in was reinsteigert?
Er rennt schnurstracks zur Spüle und kontrolliert...

Das er sich rächt glaube ich jetzt nicht, es kann bei ihm einfach nicht sein, das er nur ganz normales Kopfweh hat, es muss einfach immer was schlimmes hintendran stecken.

Und meine Nerven sind halt leider mittlerweile auch recht dünn geworden.
Auch wenn ich versuche mir meine Enttäuschung über den nächsten misratenen Urlaub/Wochenende nicht anmerken zulassen bin ich halt doch auch traurig, weil es einfach so schön sein könnte.



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  25.02.2018 10:14  
Bine+3 hat geschrieben:
Schokopudding, das mit dem unterlegen fühlen unterstellt er mir schon auch.
Aber das möchte ich gar nicht und ist auch in keinster Weise beabsichtigt.


Davon gehe ich aus. Und es ist in Wahrheit ja auch sein Schuh, nicht deiner.

Bine+3 hat geschrieben:
Ich weiß auch gar nicht wie ich das ändern soll? Er schiebt gerne immer alle Verantwortung auf mich ... egal was ich sage, jedes Wort wird mir im Mund umgedreht.


Da wird es Zeit, dass jemand dringend Verantwortung für sich und sein Leben übernimmt. Er fühlt sich als Opfer und erpresst dich damit regelrecht. Es ist natürlich für ihn leichter von dir zu fordern, dass du dich ändern sollst, als an sich selbst zu arbeiten.

Bine+3 hat geschrieben:
Das er sich rächt glaube ich jetzt nicht.


Bewusst wohl kaum, unbewusst hingegen wahrscheinlich schon. Er fühlt sich ja als Opfer von seinem Leben. Opfer können ihre Umgebung sehr wohl mit ihrem Opferstatus erpressen. Das Opfer-Dasein ist nicht nur ohnmächtig, sondern kann sehr wohl auch gegen andere verwendet werden, indem man sich über sie erhebt. Du siehst den Zusammenhang, ohne Opferstatus fühlt er sich dir unterlegen, mit Opferstatus ist er aufgewertet, weil er soooooo viel leidet und du nicht.

Ich an deiner Stelle würde an den freien Tagen mehr ohne ihn unternehmen und ihn mit seinen anschließenden Vorwürfen nicht durchkommen lassen. Nicht diskutieren. Deine Bedürfnisse in dieser Beziehung sind genauso wichtig wie seine! Punkt. Aus. Keine Diskussion.

Danke2xDanke


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BaWü
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Status: Online online
  25.02.2018 11:50  
Bine, ich hab es, glaube ich, schon mal geschrieben, weil ich das alles auch lernen musste.

Um mit widrigen Situationen umgehen zu können, braucht es eine andere Sichtweise, die man trainieren kann.

In deinem Fall kommt eine Trennung von ihm für dich nicht in Frage. Das ist eine Entscheidung, die du aus freien Stücken getroffen hast und die Grundlage für dein Umdenken sein sollte.

Aus dieser Entscheidung heraus gibt es die Konsequenz, dass du mit einem nervigen Hypochonder lebst. Da dies für dich aus freien Stücken erfolgt, bedeutet es, die Konsequenzen deines Handeln zu tragen.

Bedeutet,immer wenn es dich nervt, dir vor Augen zu halten, dass es an dir liegt, damit klarzukommen. Er wird sich nicht ändern, da er damit durchkommt. Es gibt nämlich keine Grund zur Änderung, denn du trägst das mit.

Reine Fakten. Wir können uns natürlich weiterhin deine Klagen anhören, dir auch Recht geben, aber das bringt niemanden weiter.

Viel wichtiger ist, dir den Umgang mit widrigen Lebensumständen zu verdeutlichen, die nur von uns selbst geändert werden können. Und dazu gehört, sich den eigenen, wirklichen Gründe für unser Verhalten klarzuwerden.

Ich hänge gerade ähnlich drin. Mein Sohn, ewiger Student hatte einen Arbeitsplatz, jetzt wurde ihm in der Probezeit gekündigt. Mein Mann und ich sind sehr erfolgsorientiert und jetzt das. Das fühlt sich für mich wie totales Versagen an, weil wir eben eine ganz andere Lebenseinstellung haben.

Um mich selbst nicht abstürzen zu lassen, bedeutet es für mich, mir immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass er sein Leben selbst Leben muss. Er ist ein ganz anderer Charakter. Ihm sind andere Dinge wichtiger, sprich sein Leidensdruck ist geringer, als jetzt meiner. Das hab ich zu respektieren. Und glaub mir, das bedeutet eine extreme Anstrengung für mich, diese Trennung innerlich zu machen.

Weil, ich möchte, dass er glücklich ist. Nur ist sein Glücklichsein nicht mein Glücklichsein. Das ist unheimlich frustrierend, weil mein Weltbild generell total anders ist. Ist aber mein Weltbild. Ich würde durchdrehen, wenn ich nicht schon so viel gelernt hätte.

Ähnlich geht es dir auch. Man bekommt den anderen Menschen quasi nicht in Griff und ist abhängig durch die Liebe.

Das muss man sich alles klarwerden. Manche Dinge könnte man durch Abwenden ändern. Geht das nicht, heisst es, die eigene Befindlichkeit zu verändern. Eine grosse Anstrengung, aber manchmal der einzige Ausweg, um nicht daran zu verzweifeln.

Danke2xDanke


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  25.02.2018 12:03  
Ich sehe es ganz ähnlich wie Icefalki

Mach dein Glück nicht von deinem Ehemann abhängig. Mach dich selbst zur Priorität. Du willst gerne radeln etc. gehen? Mach das mit Freunden. Dein Mann sieht gerne Telenovelas. Lass ihn. Es ist für ihn glaub ich auch ganz gut zu lernen, dass du eben nicht selbstverständlich bist. Nur so kann sich in eurem Beziehungsgefüge was ändern - sofern du überhaupt was ändern möchtest.

Danke1xDanke




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  25.02.2018 12:21  
Vielen Dank Schokopudding,

was du geschrieben hast spiegelt eins zu eins unsere Diskussion von heute morgen wieder und tut so gut, weil es mich bestätigt das ich doch nicht so falsch liege.
Nur wenn man man immer wieder zu hören bekommt, das man kein Verständnis hätte usw. da zweifelt man sich automatisch selbst irgendwann an.

Das es ihm mehr helfen würde darüber zu reden und ich aber dicht machen würde.
Mein Argument das er ja nix von dem annimmt was man sagt und man nicht 10x die gleiche Diskussion führen möchte, wenn man merkt es wird nichts umgesetzt, wird grad abgewiegelt.
Er wäre nun mal nicht wie ich, so introvertiert, er müsste sich halt mitteilen.

Er hat heute morgen schon selbst bemerkt, daß es mit den Tests besser ist nachdem der Abstand größer War und trotzdem rennt er permanent wieder hin :verrück

Ich werde heute Nachmittag rausgehen, entweder er kommt mit oder lässt es bleiben, seine Entscheidung.
Dann habe ich vier Tage durchzustehen (wie traurig, dieses Wort gebrauchen zu müssen)
am Freitag muss ich den Urlaub unterbrechen und arbeiten, weil unser Neubau offiziell eingeweiht wird und ein Tag der offenen Tür stattfindet.
Zusätzlich habe ich am Freitag Geburtstag, d h am Samstag kommen meine Eltern, Schwiegermutter, eine Freundin von ihr evtl mein Bruder mit Frau und Freunde
(falls mir jemand noch einen Tipp für was leckeres zu essen ohne großen Aufwand hat, immer her damit ;-) )
Und dann habe ich alleine Montag und Dienstag nochmal Urlaub :kichern:
Da bin ich dann schon mit einer Freundin zum frühstücken verabredet.

Danke1xDanke


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BaWü
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Status: Online online
  25.02.2018 12:32  
Kennst du Creme fraiche Schnitzel? gut Sache, kannst das abends vorbereiten. Kauf dir Schnitzel, paniere sie und Pack sie alle auf ein Backblech. Am nächsten Tag kommt auf alle panierten Schnitzel ein wirklich grosser Klecks Creme fraiche. Also wirklich den halben Becher.

Dann ab in den Backofen , Umluft 200 Grad. Nach ca. 30 bis 45 Minuten, wenn die Creme fraiche schöne dunklen Flecke hat, sind die fertig. Kann man kalt und warm essen. Dazu Salat und Baguette. Fertig. Probier es vorher mal aus. Ist echt gut.

Oder Chili corn carne. Bin ja keine gute Hausfrau, aber mit den Schnitzeln bist du aus allem raus. Mit der Ofentemeratur musst du ein bisschen spielen. Drum mal vorher ausprobieren.



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  25.02.2018 12:49  
Liebe Bine+3,

ich wünschte ich könnte dir was Erfreulicheres schreiben, aber wenn ich es mir durchdenke, ist es schon ein heftiges Stück, dass dein Mann in der Arbeit sehr wohl seinen Aufgaben nachkommt, zu Hause hingegen alles von sich weist und dich im Grunde genommen beherrscht. Das deutet darauf hin, dass casus knaxus bei euch das Beziehungsgefüge ist. Mir haben diesbezüglich die Werke von Susan Forward über emotionale Erpressung die Augen geöffnet.

Bezüglich des Kochens zwei Ideen: Gulasch mit Semmeln (kann man auch mit Erdäpfeln anstatt Fleisch machen) und das schmeckt ja aufgewärmt sowieso immer am besten. Oder ein schönes kaltes Buffet mit Antipasti, Käse- und Schinkenvariationen, Oliven, Cocktailtomaten, Weintrauben, Melone, frischem Baguette, Grissini, Aufstrichen - das sieht immer sehr nett aus und man muss es nur hinstellen. Und fürs Dessert würde ich einfach eine Torte beim Konditor holen.

Alles Gute dir und eine schöne Feier.





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  25.02.2018 12:57  
Habe erst jetzt gelesen was ihr beide geschrieben habt.

Ich sehe das ja im Prinzip genauso wie ihr und versuche es ihm immer wieder zu erklären,
daß er eigene Prioritäten setzten muss und sein Leben nicht so abhängig von meinem machen kann.
Er klammert sich unheimlich an mich, aber das ist ein Stück weit wahrscheinlich auch seine eigene Unsicherheit.
Wir alle müssen uns tagtäglich durchs Leben kämpfen und mit Widrigkeiten klar kommen, da ist er kein Einzelfall. Aber da ist dann wieder die besagte Opferrolle im Spiel, das nur er auf dieser Welt soooo leiden muss und dann für irgendwelche Dinge mit "Krankheit " bestraft wird.

Wenn ich euch zu sehr mit meinem Gejammer auf die Nerven gehe, so entschuldige ich mich dafür.
Es tut halt einfach gut, das selbst Betroffene das ähnlich sehen wie ich.
Irgendwie seid ihr halt mein Ventil, da ich sonst kaum mit jemand darüber reden kann.
Ihr kennt diese Angstsituationen, die er durchlebt.
Mein Umfeld und ich nicht, zumindest nicht in diesem Maß.

Ich versuche ja mich abzugrenzen, was von ihm aber leider total missverstanden wird und Dan zu diesen Diskussionen führt.




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Status: Online online
  25.02.2018 13:03  
Bine, natürlich kannst du dich auskotzen. Ist ok.

Manchmal hab ich aber mein Handwerkermützchen auf, und dann heisst das, ran an die Ursache. Wahrscheinlich, weil ich gerade auch mal wieder an meinen Empfindungen arbeiten muss. Dann kriegt das das ganze Forum ab. Hihi.

Drum nochmals. Wenn wir andere nicht ändern können, sie nicht aus unserem Umfeld streichen können, dann hilft nur, eigene Befindlichkeiten erkennen und damit umgehen lernen.

Danke1xDanke




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  25.02.2018 13:08  
Vielen Dank ihr beiden für die Tips, werde ich mir durch den Kopf gehen lassen :daumen:
Gulaschsuppe gab es letztes Jahr und Chili ist leider nix für meine Mutter.
Aber Bolognese habe ich mir auch schon überlegt.
Die Schnitzel werde ich mal bei Gelegenheit testen, wird aber meinem Mann voraussichtlich nicht schmecken.
Kalte Platte wäre auch eine Überlegung wert.

Das mit dem Buch werde ich mir auch anschauen, danke

Danke1xDanke




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  26.02.2018 20:30  
Kleines Update, ich bin wie geplant gestern noch raus an die Luft und er kam sogar mit.
Danach sind wir noch in unser Café, aber da es recht voll War hat er es nicht allzulange ausgehalten, aber er ist immerhin mit.
Danach ging es daheim mit der Panik weiter, heute morgen war es wie ein Spuk wieder vorbei und er wieder "normal" drauf.

Ich versuche mir ja jedesmal zusagen Augen zu und durch, es geht wieder vorbei aber in der Phase drin ist das echt schwer.

Heute haben wir einen richtig faulen Tag gemacht und ich bin mal gespannt wie der Rest der Woche wird.
Drückt mir bitte die Daumen es er stabil bleibt :daumen:

Will ja nicht immer nur jammern, sondern auch die positiven Dinge erwähnen :wink:



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BaWü
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Status: Online online
  26.02.2018 20:37  
Daumen sind gedrückt. :daumendrueck:

Wäre echt schön, wenn ihr euren Urlaub geniessen könntet. Zumal er ja zum Entspannen vorgesehen ist.

Das sagst du ihm, dass Urlaub nicht bedeutet, jetzt vermehrte Innenschau zu veranstalten, sofern er rückfällig werden sollte.

Danke1xDanke


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BaWü
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Status: Online online
  26.02.2018 20:46  
Wegen des anderen Threads, ich denke, wir verschieben das hier rüber.

Also, suchen wir doch mal Sätze, die helfen könnten.

Wie wäre der: ok, komm, setz dich mal zu mir, und erzähl mir, wo der Schuh drückt?


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