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201826.02




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Danke Icefalki, wollte mich im anderen Thread eigentlich auch gar nicht so breit machen.
War mehr so ein Geistesblitz.

Aber zurück zum Thema, du willst mir helfen einen Umgangston zufinden.
Meistens ahne ich schon wo der Schuh drückt und ich hoffe der Kelch geht vorüber.
Aber es geht ja um's Mitgefühl zeigen, erwarte ich ja auch von ihm.
Und es stimmt vielleicht auch, daß ich nur schon beim erahnen des Themas abblocken und denke, nein Bitte nicht schon wieder.
Da muss ich auch lernen wieder etwas mehr Mitgefühl zu zeigen.

Mein Schema war die letzte Zeit, ich verstehe zum Teil das du Angst hast, aber ich kann sie dir nicht nehmen, da ich weder deine Mutter noch Arzt noch Psychologe bin.
Und das zum Teil schon fast Mantramäsig.
Meine Vorschläge was er gegen die Angst tun könnte wurden aber auch genauso abgeblockt.

Auf das Thema antworten


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Wien
321

Status: Online online
  26.02.2018 23:15  
Bine+3 hat geschrieben:
Meine Vorschläge was er gegen die Angst tun könnte wurden aber auch genauso abgeblockt.


Ja, weil er dann was verändern müsste. Ich befürchte, dass mehr Mitgefühl, ihn nur in seiner Rolle bestärkt.
Was hältst du eigentlich davon, deine Situation selbst mal mit einer Therapeutin, einem Therapeuten durchzusprechen und so für dich gute Handlungsoptionen zu finden?



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BaWü
7437

Status: Online online
  26.02.2018 23:34  
Bine, ne, nix gross mit Umgangston finden. War nur so eine Idee. Bzgl. eben des Threads, was man nicht hören möchte. Ich bin da eh von der harten Sorte. Allerdings ist das eben mein Drahtseilakt, zwischen Härte und Schwäche. Drum muss ich soviel denken und analysieren.

Nur jetzt für mich selbst. Man vergisst nämlich auch recht schnell, wenn man das alles mal durch hat, dass andere das alles noch nicht verstehen können. Da könnte man echt die Krise bekommen.

Da stehn sie vor dem Abgrund, weinen und klagen, weil die Welt so schlecht ist, und man gar nix dafür kann, weil einem die Umstände soweit gebracht haben und stehen und stehen, als diesen einen Schritt rückwärts, weg vom Abgrund zu machen. Einen einzigen Schritt, den man nur mal selbst tun muss.

Ist zum Mäusemelken. Und dann erinnere ich mich wieder, warst auch nicht besser. Hab zwar nicht geklagt, aber lange und andauernd in den Abgrund geschaut. Jahrelang.

Ist alles verflixt kompliziert. Aber er ist doch in Therapie. Lernt der da gar nix? Entweder ist der Therapeut ne Pfeife, oder dein Mann verstellt sich. Mein Therapeut ist der Hammer. Man hat der mich rangenommen. Gottseidank.





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  26.02.2018 23:47  
Ja ich denke auch, daß ich denn goldenen Mittelweg finden muss.
Ich sage ja auch immer zu ihm das ER lernen muss mit seiner Angst umzugehen und man nicht den Eindruck hat das es diesbezüglich vorwärts geht.
Dann kommt er mit dem Argument, das es doch sehr wohl schon besser geworden ist, da seine Krisen von der Dauer her kürzer geworden sind.
Stimmt, nämlich nur das Wochenende, den bei der Arbeit hat er ja dann die Bestätigung das doch noch alles funktioniert.
Und ich denke, dort ist er in sicherem Terrain und weiß was zu tun ist. Im privaten jedoch hat er irgendwie nie gelernt sich mit sich auseinandersetzen.
Was aber denke ich auch einen großen Einfluss hat, ist das er seit September keine
2er-Schicht mehr arbeitet und somit auch nicht mehr soviel Freizeit hat. Beispielsweise am vormittag, wenn er erst mittags angefangen hat.

Auf die Idee selbst mit einem Therapeuten zu reden bin ich auch schon gekommen.
Bzw mit seiner vorgehenden Therapeutin wollte ich mal unter vier Augen in einem gesonderten Termin reden. Aber sie sagte, sowas macht sie aus einem Interessenkonflikt heraus grundsätzlich nicht und er saß dann doch wieder dabei.
Dann habe ich einer Psychologin eine Mail geschrieben, die wir früher privat in einem Café kennengelernt haben. Habe allerdings nie Antwort erhalten und ich weiß auch nicht ob sie noch praktiziert.
Hatte jetzt aber die letzte Zeit auch nicht den Nerv das weiter zu verfolgen.





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  27.02.2018 00:24  
Ob er in der Therapie was lernt frage ich mich ja auch, aber was will man erwarten, wenn er nur alle 2 bis 3 Monate hingeht um seine Stunden solange wie möglich in die Länge zu ziehen. Denn nach den 20 Stunden muss ja dann ein neues Gutachten erstellt werden, damit von der Kasse neue genehmigt werden und da er das ganze ja schon über 20 Jahre mitmacht und sie ihm auch schon die Rezepte für Physio gesperrt haben, da sie ihn mit seiner Bandscheibe als austherapiert betrachten, hat er Angst, das sie da auch irgendwann streiken.

Und dann tut er das was sein Psychologe sagt, manchmal auch so ab, das der ja nur Quatsch redet. Davon abgesehen soll er Tagebuch schreiben was er nicht macht.
Manchmal bekomme ich zuhören, er würde das ganze nur mir zuliebe tun (ich habe den Therapeuten ausgesucht, weil er kognitive Verhaltenstherapie Schwerpunkt hat, er gute Bewertungen hatte und ich dachte ein Mann kommt vielleicht besser an ihn ran)
Deshalb glaube ich auch nicht, das eine Tagesklinik geschweige den stationär was bringen würde, wenn er selbst nicht der Meinung ist das er das braucht.

Er meckert ja auch immer, weil immer alle gleich alles auf seine Psyche schieben, die wäre doch in Ordnung!

Und analysieren muss er auch alles, vom hundertstel ins tausenstel, bis zum geht nicht mehr, auch was die Katzen betrifft.
Warum hat Ronja diese Probleme mit dem Darm, woher haben sie den Virus und und und...
Wo ich mir denke, es ist wie es ist und man muss jetzt schauen, das es ihnen gut geht und man das alles im Griff behält.

Ich könnte noch ewig so aufzählen, aber das hilft im Moment auch nicht weiter.

Zum Thema verstellen, bis er seinen nächsten Termin hat ist die Krise ja meist überwunden und der Therapeut erfährt dann nur durch seine Erzählungen was in der Zwischenzeit so war. Hatte er mal wären einer Krise um einen Termin außer der Reihe gebeten kam entweder verspätet oder gar keine Rückmeldung, da man da ja immer nur auf den AB sprechen kann.

Wieder einen neuen Therapeuten suchen möchte er nicht, da ja jedesmal die Lebensgeschichte neu aufgewühlt wird und es ja jedesmal den berühmten Fragebogen gibt.



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BaWü
7437

Status: Online online
  27.02.2018 00:30  
Und sind seine Krisen von der Dauer wirklich besser geworden? Wäre ja wirklich positiv. Ich denke auch, dass du ein Mittelmass finden wirst, eine Akzeptanz, was für dich tragbar ist, und wo du deutlich deine Grenzen ziehst.

Kommt dann aber eine gewisse Gleichgültigkeit auf. Das beobachte ich bei mir. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob das so gut ist. Allerdings scheue ich mich, wahrscheinlich aufgrund der langen Highzeit der Extremgefühle, mich zuviel Gefühlen hinzugeben. Eine komische Sache, mit der ich mich auch noch auseinandersetzen muss. Ich bin zwischenzeitlich in der Lage, für mich schädliche Gefühle durch Analyse in Griff zu bekommen. Das ist gut so. Aber gute Gefühle machen mich auch hippelig, so dass ich automatisch in den Runterfahrmodus komme. Wie gesagt, alles nicht so einfach, aber ich arbeite daran. Grins.

Hab jetzt auf deinen vorherigen Beitrag geantwortet. Passt aber auch zum zweiten. Und er analysiert nicht richtig, am Beispiel der Katzen. Er bezieht das nämlich auf seine Erkrankung, um macht das gleiche wie bei sich auch. Befürchten, es könnte was schlimmes sein.





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  27.02.2018 01:00  
Ja irgendwie schon, wie ich bereits geschrieben habe seit er keine Schicht mehr arbeitet ist er von 7 bis 17 Uhr aus dem Haus und nicht mehr die Zeit sich auf die Couch zu verziehen. Abends ist er dann meist so müde, das er bis spätestens 21 Uhr schläft.
Maximal, das er am Montag noch zu kämpfen hat, aber dann ist bis Freitag meist Ruhe, denn dann steht das Wochenende wieder an.
Samstagvormittag geht dann noch, denn da hat er sein Einkaufritual, aber dann kann schon schwierig werden, zumal man jetzt im Winter ja draußen auch nicht soviel Zutun ist mit Rasenmähen usw.
Wie gesagt, sein Problem ist zuviel Zeit (welch ein Luxus), aber jegliche Versuche meinerseits ihn zu beschäftigen scheitern (übliches Thema z B Haushalt)
Und irgendwann resigniert man halt auch.





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  27.02.2018 01:15  
Bezüglich seiner Analyse ist mir klar das die falsch ist, ich sage ihm auch immer, ihm ist nicht wohl, wenn er sich nicht um irgendwas sorgen kann. Die Katzen interessieren ihn nämlich nur, wenn er nicht mit sich selbst beschäftigt ist.
Und dann werde ich gelöchtert, bis er eine Antwort hat auf die er mich festnageln kann, das ich zu nachlässig mit den Themen umgehe. Und dann wieder lobt er mich im den Himmel, wie toll ich all das meistere.
Sprich grundsätzlich werden immer negative Dinge analysiert.
Die positiven werden meist als unwichtig abgetan.
Das widerspricht sich jetzt, oder?





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  05.03.2018 00:29  
Hallöle miteinander,

zur Abwechslung hatten wir mal wieder ein recht entspanntes Wochenende
und meinen Geburtstag habe ich auch überstanden
(vielen Dank nochmal für die lieben Glückwünsche :kichern: )
Ich hatte mich jetzt doch für Gulasch mit selbst gemachten Spätzle und Chicorée Salat entschieden.
Kam zeitmäßig gut hin und alle waren begeistert, das einzig peinliche war ich hatte fast zu wenig Fleisch, obwohl ich die in de Metzgerei extra gefragt hatte (nachdem ich vorher gegoogelt habe) ob anderthalb Kilo für 10 Personen reichen und wir haben dann sogar knapp 2 Kilo mitgenommen hat es für 8 Personen gerade so gereicht. Aber egal, es sind alle satt geworden, da ich dafür Spätzle hatte die für eine Kompanie gereicht hätten :roll: :lol:
Mein "Glück" war, da unsere Freunde nicht kommen konnten, sonst wäre es echt knapp geworden.

Als Dessert habe ich Cantuccini in eine Auflaufform gemacht, mit Grandmanier getränkt, darauf TK Himbeeren,eine Creme aus Quark, Sahne, Joghurt und ganz wichtig Eierlikör, darüber und mit zerbröselten Baiser bestreut. Ein Traaauuum :D

Aber da Eigenlob bekanntlich stinkt, höre ich jetzt auf mit der Lobhudelei :wink:

Jetzt habe ich noch zwei Tage frei, bevor auch für mich der normale Wahnsinn wieder beginnt.
Mein Mann darf ja morgen schon wieder ran :wink:

Wünsche euch einen guten Start in die neue Woche :tanzbein:

Danke1xDanke


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Wien
321

Status: Online online
  05.03.2018 10:13  
Schön, dass du ein erfreuliches Geburtstags-Wochenende hattest.
Genieße noch deine freien Tage.

Danke1xDanke

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