Hihi Christel, hast richtig Spaß gefunden am zitieren, gell?
Bei mir haut das im Moment nicht so hin, mein Handy und das Tablet machen zur Zeit irgendwie auch nicht was ich will und an den Laptop zusitzen habe ich keine Lust.
Und danke, für die Bestätigung, das ich doch noch nicht so durch bin
Icefalki, das mit dem nicht aufregen, was man nicht ändern kann ist, normalerweise mein Lebensmotto, ist aber irgendwie im Moment nicht so einfach.
Das mit dem ignorieren bin ich fleißig am üben
Heute z. B. war bei unseren Freunden im Dorf ein kleiner Hock, mit verschiedenen Grillwürsten und Getränken.
NormalerWeise ist das Fest in den Reben oberhalb vom Dorf, da sie aber im Dorf eine neue Brücke über einen Bach gebaut haben, haben sie das Fest ins Dorf verlegt, um die Brücke einzuweihen.
Eigentlich immer ein lustiger Plausch.
Heute fing es schon damit an, das mein Mann gestöhnt hat bei der Hitze da hinzugehen, aber er ist mit.
Habe mich dafür auf dem Weg dahin dafür bedankt.
Aber ich habe schon gemerkt und auch die anderen, das er sich abkapselt.
Der Freund hat ihn ein zweimal versucht zum Gespräch oder Getränk zu animieren, ich habe zwar Blicke mit ihm getauscht, die Bände gesprochen haben, aber ich habe ihn sonst weitgehend ignoriert und mich mit meinen Freundinnen unterhalten.
Nach etwas mehr als einer Stunde hab ich nachgegeben und wir sind gegangen, schweigend zum Auto gelaufen und heimgefahren.
Daheim angekommen, war der erste Satz von ihm: gehst jetzt laufen?
Nein, ich will die Igel füttern, dann muss ich später nicht nochmal runter.
Hab dann noch die Blumen vor dem Haus gegossen und bin dann doch noch eine Runde laufen, habe mich auf eine Bank gesetzt und versucht, mit dem da oben im Himmel ein Gespräch zu führen, bin jetzt nicht sehr gläubisch, aber wer weiß....
Musste mich einfach etwas abreagieren.
Wieder zurück lag er auf dem Bett, er ist ruhig geblieben und ich auch.
Auch wenn ich innerlich schreien und heulen könnte, das nicht mal mehr so ein unkomplizierter Abend möglich ist.
Jetzt sitze ich auf dem Balkon höre den Igeln beim mampfen zu und hoffe, das mir das schreiben etwas hilft.
Später dann noch die Leckerlirunde und dann muss ich auch bald ins Bett, weil morgen um sechs der Wecker wieder klingelt und ich zum Teil froh bin arbeiten gehen zu können, obwohl es eigentlich mein freier Samstag ist, ich aber Urlaubsvertretung mache.
Was das Wochenende dann noch bringt wird sich zeigen, ich hoffe ich überstehe es irgendwie.
Mann, mann, bin ich schon wieder eine Jamnerliesel, das will ich eigentlich gar nicht.
Habe auf FB was gutes gefunden, muss ich unbedingt auswendig lernen und mir verinnerlichen :
Manchmal braucht man einen Moment der Stille, um das wesentliche zu hören.
Einen Moment mit geschlossenen Augen, um wieder klar zu sehen.
Einen Moment auf das Herz hören, um das Leben zu spüren.
Einen Moment des Rückzugs, um wieder stark zu werden.
Habe mir das als Profilbild bei WhatsApp gemacht, damit ich es immer wieder lesen kann, wenn ich's brauche.
