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NervösesHemd1970
Hallo zusammen

Aufgrund meiner zweijährigen Angststörung ist jetzt eine Depression dazugekommen, weil ich Angst habe mit der Situation nicht mehr klarzukommen und die Angst frisst mich auf.
Wie geht ihr mit kurzfristigen dunklen Gedanken und Ängsten um, habt ihr da ein Trick um wieder auf den richtigen schönen Gedanken zu kommen ohne Psychoparmakas?
Diese Heulattacken sind auch sehr sehr nervig, wie ist es bei euch?

11.11.2014 21:40 • 28.11.2014 #1


15 Antworten ↓


G
Hallo,
so hier hast du nun dein Plätzchen gefunden, ich bin überzeugt, dass du dich mit einigen Mitgliedern austauschen kannst.

Viel Spaß bei uns!

LG

Gerd

11.11.2014 21:50 • x 1 #2


A


Umgang mit Depris Tips und Tricks?

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Tintenklex
Hallo NervösesHemd1970

HERZLICH WILLKOMMEN HIER

Ich denke du wirst hier Tips und Tricks finden um deinen Weg aus den Deprissionen zu finden.
Was besonders wichtig ist, hab geduld mit dir selbst, dann wird das schon.

LG. Tintenklex

11.11.2014 22:01 • x 2 #3


NervösesHemd1970
dein wort in depris gehör gang...lach, hattest du denn damit auch zu kämpfen?
wenn ja wie hast du es geschafft ohne medis?

11.11.2014 22:03 • #4


Tintenklex
Für heute ist es leider für mich zu spät, um noch etwas dazu zu schreiben.

Vielleicht Morgen, vielleicht hat ja sonst noch jemand im Moment einen guten Tip

LG. Tintenklex

11.11.2014 22:19 • #5


NervösesHemd1970
Zitat von Tintenklex:
Für heute ist es leider für mich zu spät, um noch etwas dazu zu schreiben.

Vielleicht Morgen, vielleicht hat ja sonst noch jemand im Moment einen guten Tip

LG. Tintenklex


Ist doch kein Problem, Dir eine gute Nacht!

11.11.2014 22:22 • #6


C
Ich habe zwar keine depris, sondern eine Angststörung aber mir hilft es immer wenn
ich Sport mache oder einfach nur laufen gehe. Hauptsache raus an die frische Luft.
Dann gehts mir schon besser. Vielleicht hilft dir das ja auch.
Du musst dich auf jeden Fall ablenken.

LG

11.11.2014 23:52 • #7


J
Ich kenn solche Phasen. Ich steck grad wieder mitten drin. Was ein wenig hilft ist wenn ich mich auf irgend etwas konzentriere was mich ablenkt. Tagsüber geht das natürlich ganz gut mit einkaufen gehen, oder einfach raus an die frische Luft. Für mich sind die Abende momentan der blanke Horror. Es ist schlich und ergreifend zum kotzen dass ich abends immer anfang völlig am Rad zu drehen.....

12.11.2014 00:03 • #8


NervösesHemd1970
Das Problem ist, ich weiss nicht mal ob es wirklich richtige Depris sind, da ich ja eine Angstörung habe mt den entsprechenden körperlichen Symptomen, denke ich mir das es auch eine begleiterscheinung ist.
Ich bin ab und an mal miess drauf, will manchmal nur in ruhe gelasen werden, habe Angst das mir unterwegs irgendwo was passiert, wenn ich jetzt ab ersten Dezember meinen neuen Job antrete, aber schlafstörungen habe ich nicht, ab und an auch mal etwas weinerlich und zu hause fehlt mir manchmal der Antrieb etwas zu machen, aber wenn ich dann was mache, z.b. raus gehen, dann ist es okay.
bespreche das in zwei Wochen mit meinem Therapeuten ob das Depris sind.

12.11.2014 10:46 • #9


Fantasy
Zitat von NervösesHemd1970:
Das Problem ist, ich weiss nicht mal ob es wirklich richtige Depris sind, da ich ja eine Angstörung habe mt den entsprechenden körperlichen Symptomen, denke ich mir das es auch eine begleiterscheinung ist.

Aus einer Angststörung kann sich aber durchaus auch zusätzlich noch eine Depression entwickeln - das war bei mir leider auch der Fall. Das ging bei mir sogar so weit, dass meine Ängste eher in den Hintergrund gerückt sind und meine Depressionen verhältnismäßig wesentlich schlimmer waren (bis hin zu 4 Suizidversuchen ).

Zitat von NervösesHemd1970:
bespreche das in zwei Wochen mit meinem Therapeuten ob das Depris sind.

Ich denke, das ist die beste Lösung. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und dass du schnell die richtige Hilfe bekommst.

12.11.2014 11:50 • #10


Black-Sheep
Hey NervösesHemd1970

Wenn ich lange genug mit dem Teufel getanzt habe, reagiere ich auch so, das sind aber keine Depressionen, sondern Depressive Episoden, Verstimmungen, Traurigkeit, Selbstmitleid, nenn es wie du willst, aber sei dir sicher es geht vorbei.
Ich hatte das erst am Wochenende, bin Mittags eingeschlafen, und als ich wach wurde, hatte ich plötzlich keine Zukunft, keine Vergangenheit, und die Zeit schien still zu stehen, die Welt und mein Leben waren nur noch grau.

So verbrachte ich eine Stunde, mit miesen Gedanken, und entschied mich dann einkaufen zu gehen, als meine 3 jährige Tochter das mitkriegte wollte sie natürlich mit, ich sagte ihr das das jetzt schlecht ist und das ich alleine weg muss, sie fing an laut zu weinen, ich dachte es kann jetzt nicht mehr schlimmer werden, jeden Moment explodiert mein Schädel.

Da es eh nicht schlimmer werden kann, kann ich sie auch mitnehmen, dachte ich mir, und das unerwartete passierte, die Wolken in meinem Kopf, verzogen sich und die Sonne fing an zu scheinen, von einer Sekunde zu anderen.

Was ich damit sagen will ist, mach genau das, was unvorstellbar erscheint, ganz egal was du machst, alles ist besser als rumzusitzen, und dich auf das Spiel deiner Gedanken einzulassen.

12.11.2014 12:27 • x 2 #11


NervösesHemd1970
Genau das ist es, das Spiel meiner Gedanken habe ich bislang immer sehr akribisch verfolgt und das werde ich nieeeeeeeeeeeee mehr tun.
Ich glaube auch das man sich viel zu sehr darauf konzentriert, wir haben ja keine krankheit die nicht geheilt werden kann.
Ich denke wenn ich richtige Depris hätte, würde ich gaaaaanz anders drauf sein.
Würde dir für dein Text hundert mal danke geben, aber ich kann nur einmal klicken!

12.11.2014 17:00 • #12


Kuntergrau
Zitat von Fantasy:
Aus einer Angststörung kann sich aber durchaus auch zusätzlich noch eine Depression entwickeln - das war bei mir leider auch der Fall. Das ging bei mir sogar so weit, dass meine Ängste eher in den Hintergrund gerückt sind und meine Depressionen verhältnismäßig wesentlich schlimmer waren (bis hin zu 4 Suizidversuchen ).

4 Stück sind Übel . Das zeigt aber, dass du trotzdem am Leben hängst. Mir hilft in solchen Momenten immer, dass ich mir sage Okay, erst muss ich die Wohnung aufräumen, Dem schulde ich noch Geld!, Das muss ich noch erledigen! ... um quasi mit der Welt quitt zu sein. Danach sind die schlimmen Gedanken meistens schon wieder weg. Hast du irgendwelche Methoden?
Zitat von NervösesHemd1970:
Ich denke wenn ich richtige Depris hätte, würde ich gaaaaanz anders drauf sein.

Da würde ich aber wirklich aufpassen. Das kann auch nur die Vorstufe sein. Früher hatte ich abwechselnd mal Phasen, in denen ich sehr nachdenklich, melancholisch und letharg war. Aber auch wieder Phasen, in denen es mir weitestgehend gut ging. Mit der Zeit wurden die melancholischen Phasen allerdings länger und intensiver, womit dann auch die Depression Ihren Lauf nahm. Heute gibt es bei mir keine Melancholie mehr, dafür aber auch keine besonderlich große Facette an Emotionen (Keine Trauer, aber auch wenig Freude).

27.11.2014 22:56 • #13


Fantasy
Zitat von Kuntergrau:
4 Stück sind Übel . Das zeigt aber, dass du trotzdem am Leben hängst.

Mmh, na ja, man könnte auch sagen, ich hab mich immer zu blöd dabei angestellt...

Zitat von Kuntergrau:
Danach sind die schlimmen Gedanken meistens schon wieder weg. Hast du irgendwelche Methoden?

Mein letzter Versuch ist ja (zum Glück) inzwischen schon eine Weile her und seitdem halte ich mich damit über Wasser, dass ich ja Verantwortung für meine Haustiere habe (meine Mutter könnte sie jetzt nicht mehr versorgen, wie bei meinen bisherigen Klinikaufenthalten, weil sie seit einigen Monaten im Ausland lebt), weil ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Mutter hätte, ihr nochmal so einen Schrecken einzujagen, na ja, und weil ich seit kurzem einen Freund habe...
Außerdem versuche ich mir immer einzureden, dass ich es ja auch immer erstmal noch eine Weile versuchen kann und wenn es dann doch noch schlimmer wird, hätte ich ja immer noch genug Zeit, mich umzubringen...

27.11.2014 23:29 • #14


Kuntergrau
Zitat von Fantasy:
Mmh, na ja, man könnte auch sagen, ich hab mich immer zu blöd dabei angestellt...

Zum Glück!
Ich war eher ein klinisches Wunder ... zum Glück
Zitat:
und seitdem halte ich mich damit über Wasser, dass ich ja Verantwortung für meine Haustiere habe (meine Mutter könnte sie jetzt nicht mehr versorgen, wie bei meinen bisherigen Klinikaufenthalten, weil sie seit einigen Monaten im Ausland lebt), weil ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Mutter hätte, ihr nochmal so einen Schrecken einzujagen, na ja, und weil ich seit kurzem einen Freund habe...

Manchmal kommt die Lösung auch von selber, schön
Zitat:
Außerdem versuche ich mir immer einzureden, dass ich es ja auch immer erstmal noch eine Weile versuchen kann und wenn es dann doch noch schlimmer wird, hätte ich ja immer noch genug Zeit, mich umzubringen...

Also genau wie bei mir. Das funktioniert auch sehr gut.

27.11.2014 23:56 • #15


Fantasy
Zitat von Kuntergrau:
Zum Glück!

Kommt drauf an, in was für einer Phase ich gerade bin...

Zitat von Kuntergrau:
Ich war eher ein klinisches Wunder ... zum Glück


Na ja, man darf hier ja keine Methodendiskussionen führen, aber ich sag mal so: ich wurde dann doch immer noch rechtzeitig gefunden und bin auf der Intensivstation gelandet...

Zitat von Kuntergrau:
Manchmal kommt die Lösung auch von selber, schön

Ich hoffe, sie hält mich auch weiterhin davon ab und gibt mir genug Kraft - ich hab halt nur immer wieder Angst davor, was passiert, wenn einer oder gleich mehrere dieser Faktoren mal wegfallen...

Zitat von Kuntergrau:
Also genau wie bei mir. Das funktioniert auch sehr gut.

Ist irgendwie so eine Hinhaltetaktik.

28.11.2014 09:23 • #16


A


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