Zitat von hotin:Bedeuten mehr Regeln denn nicht auch mehr Einfluß auf Meinungen ausüben?
Hmm, für mich bedeuten Regeln eigentlich mehr Richtlinien, wie man es sich wünscht. Ausnahmen bestätigen die Regeln, sagt man so schön und sind durchaus, mit Einverständnis, möglich. Es sollen ja keine Verbote oder Zwangsmassnahmen sein, sondern Möglichkeiten auch mal Grenzen ziehen zu können, wenn man sie braucht. Grenzen, die man
vorher in Güte festlegt, damit man sie bei Bedarf auch nützen kann, weil sie eingehalten werden.
Ein virtuelles Stopschild, wie hier auch schon angesprochen, würde auch darauf hinauslaufen, nur mit dem Unterschied, wer muss das wann einhalten und warum? Dieses Stop kann man sich nur selber geben und das macht man dann, mit Angriff oder Rückzug.
Zitat von hotin:Deshalb denke ich, wir alle sollten auf Umgang mit Respekt achten.
Das ist richtig, aber was, wenn dieser Respekt verloren geht, nicht eingehalten wird? Der Stärkere gewinnt? Also, der, der den längeren Atem beim "Austeilen" hat?
Zitat von hotin:Wenn etwas sachlich geschrieben ist, kann mal vielleicht auch mal akzeptieren,
wenn es gelegentlich am Thema etwas vorbei geht.
Natürlich, aber was wenn eine Diskussion losbricht, das vollkommen am Thema vorbei geht, das eigentlich eröffnet wurde. Man kann zwar darauf hinweisen, dass man gerne zu seinem Thema zurück will, aber das wird dann oft ignoriert, weil die Emotionen hoch kochen. Doch was kann man da dann als Threaderöffner tun? Das gleiche Thema wieder neu starten? Ist das sinnvoll?
Zitat von celestine:Das was hier von einigen als Lösung angestrebt wird, ist in meinen Augen die Quadratur des Kreises. Mehr Regeln aufstellen, ohne dass die Meinungsfreiheit beschnitten wird, ist wohl kaum möglich.
Danke celestine, für deinen Post. Es war mir wichtig, zu wissen, wie es jemand empfindet, der sich aufgrund "schlechten" Benehmens etwas zurückgezogen hat. Ich kann zwar nicht erkennen, wo in (m)einer Regel die Meinungsfreiheit beschnitten wird, aber das empfinden hier wohl mehrere so. Ist für mich auch wiederum interessant.
Zitat von Icefalki:wieviel streitpotential erwächst lediglich aus der eigenen Befindlichkeit?
Und was brächte jetzt ein Streitgespräch dem User, der um Hilfe bittet? Gar nichts, im Gegenteil, er wäre bestenfalls erstaunt darüber, was in seinem thread passiert.
wahre Worte. Wie kann man dem Threadersteller da helfen, damit es um sein Anliegen, seine Belange geht?