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Flousen
Hallo.
Momentan geht es mir weniger Gut.
Ich wollte diesen Monat in eine Klinik dort wurde aber nach dem Erstgespräch abgesagt.
Therapiert werden sollte die ganze Angst Geschichte. Zug wieder fahren zu können ohne dieses Problem zu haben eingesperrt zu sein, das selbe mit Autobahnen, Unsicherheit wenn ich in anderen Orten bin. Dazu kommt meine Essstörung welche ich mittlerweile selbst in den Griff bekomme. Da ich dort aber schon mal Nachts abgehauen bin wird es wohl der Grund sein das die mich nicht erneut aufnehmen obwohl man einen Termin wieder gegeben hatte...
Ich will wieder Reisen können ohne Angst...
So oft fragt meine Freundin mich ob wir weg fahren können aber NEIN ich schaffe es nicht mich in Zug zu setzen...
Ich habe das durch 2 Jährige Therapie schon mal hin bekommen aber jetzt ist es am Limit. Dieses nicht raus können... Und hier bleiben momentan ständig die Züge stehen auf der Strecke..

Ich will wieder arbeiten bin seit April krankgeschrieben und davor hab ich auch Angst.
Dieses Rythmus rein bekommen mit Panikattacken.

18.11.2018 17:40 • 20.02.2019 #1


18 Antworten ↓


Safira
gab es denn keine Begründung für die Absage?

Wenn es der Grund wäre, also das nächtliche Abhauen, warum haben sie dich dann zum Vorgespräch eingeladen?

Warum bist Du damals abgehauen?

18.11.2018 19:53 • x 2 #2



Starke Tiefphase ohne Licht am Ende

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Flousen
Zitat von Safira:
gab es denn keine Begründung für die Absage?

Wenn es der Grund wäre, also das nächtliche Abhauen, warum haben sie dich dann zum Vorgespräch eingeladen?

Warum bist Du damals abgehauen?

Ich gehe stark davon aus das es der Grund ist ich wollte das die Ärztin mich zurück ruft weil einfach am Telefon sagen wir nehmen sie nicht mehr geht nicht...

Ich bin damals abgehauen weil ich diesen trieb immer hatte weg zu müssen. Wurde mit Taxi bei der Klinik abgesetzt und war dann komplett auf mich allein gestellt .. muss dazu sagen die Klinik ist auch nicht um die Ecke...
Nachts hab ich mich dann so eingesperrt gefühlt und hilflos das ich dann runter zur Schwester bin und mich entlassen habe .. bereu ich auch extrem aber Mit Angst und Panik woanders in einer fremden Umgebung und das ohne Medis ist schwer. Tagsüber ging es dort.

18.11.2018 21:11 • #3


Safira
Du könntest dich in einer anderen klinik melden.

Dein abhauen ist ganz klar krankheitsbedingt gewesen. Und kommt es auch drauf an wie das Gespräch bei der Abmeldung abgelaufen ist und das Gespräch bei der erneuten Vorstellung. Die werden sich dann schon ein Bild von dir gemacht haben und haben dann entschieden dich nicht aufzunehmen weil sie möglicherweise nicht den Eindruck haben dass du jetzt gewillter bist therapiert zu werden. Denn die Bereitschaft von dir muss schon vorhanden sein.

Ich empfehle dir, suche dir eine neue Klinik, bei der alten bist du jetzt eh durch, und lerne aus der Vergangenheit.

Ich glaube jeder kann nachvollziehen warum du abgehauen bist aber was hat es dir letztendlich gebracht. Aber Fehler sind da um gemacht zu werden. Nur so lernst du was draus.

18.11.2018 21:34 • x 2 #4


Cloudsinthesky
Da stimme ich safira zu.
Vielleicht ist auch für dich eine andere Klinik die bessere Wahl, denn das ist weniger vorbelastet.
Konntest du deine Gefühle bezüglich nachts dort ansprechen?
Das scheint mir sehr wichtig zu sein.

19.11.2018 08:46 • x 1 #5


Flousen
Danke für Eure antworten.
Ja ich konnte dort ansprechen wieso ich abgehauen bin und normal müssten die wissen das es in der Krankheit mit drin steckt aber scheinbar keine gute Klinik..
Ich werde auf eine Ambulante Therapie zurück greifen eine Klinik kommt erstmal nicht mehr in Frage für mich.. bin eh der Heim schläfer..
Muss ich zwar lange drauf warten aber was soll's. Schritt für Schritt gehe ich schon die Dinge wieder alleine an. Nur abends diese deprimierende Phasen sind schwierig wenn man denkt macht alles kein Sinn ..

19.11.2018 20:54 • #6


Flousen

13.02.2019 11:22 • #7


kalina
Zitat von Flousen:
Ich hatte Probleme wenn Freunde in den Urlaub sind ich bekam direkt Panik wenn ich wusste Sie Fliegen weg.
Was total Lächerlich ist weil es mit mir nix zu tun hat und sie ja auch wieder kommen.


Ich finde das überhaupt nicht lächerlich, sondern ganz typisch bei Verlustängsten und Panikattacken.

Mein Beileid zu dem Verlust Deiner Mutter.
Ich finde es so normal und menschlich, dass man wenn man in jungen Jahren ein Elternteil verliert, dass man dann erstmal aus der Bahn geworfen wird. Erlaube Dir das doch. Trauer geht nicht so plötzlich wieder weg. Das ist ein langer Prozess. Dass Du im Moment empfindlicher reagierst, wenn Menschen Dich verlassen, weg gehen, auch wenn nur für kurze Zeit finde ich nachvollziehbar, weil es Deinen Schmerz immer wieder aktiviert.

Hast Du eine Partnerin? Andere gut vertraute Menschen um Dich? Familienangehörige?

Du bist Du, und Du reagierst anscheinend etwas empfindlicher als manch andere. Versuch Dich und die Angst und die Trauer anzunehmen und gib Dir Zeit. Ein Jahr ist keine Zeit. Überleg mal, ob der Druck auf der Brust nicht evtl. Deine Trauer sein könnte?

Ich hab übrigens auch starke Verlustängste bei mir nahestehenden Menschen, deswegen kann ich Dich und das was Du schreibst gut verstehen.
Ob Du Medikamente nehmen solltest oder nicht, kann ich aber nicht beurteilen.

13.02.2019 12:01 • #8


Icefalki
Zitat von Flousen:
Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen zu überlegen es nicht doch mit Medis zu versuchen...


Jeep, hast du dir jetzt verdient, finde ich. Hast 6 Jahre gekämpft und geändert hat sich nicht wirklich viel. Wenn also die eine Richtung nicht funktioniert, dann eben mal die andere ausprobieren. Manchmal braucht es eben Unterstützung von Medis, damit das ganze System mal zu Ruhe kommt. Und wenn du wieder mal Ruhe empfinden kannst, dann kann man viel besser an der Angst an sich arbeiten.

Mein Psychiater hat es mir so erklärt, dass, auf einer Skala von 1-10, wir Angsthasen auf Level 8-9 laufen. Bis 10 braucht es dann nimmer viel, und die Panik bricht aus. Im Level 3 hast du noch viel Luft nach oben. Also, lass dich mal runterfahren und wenn die Medis dann greifen, dann kommt die Arbeit, dass man sich mit sich selber beschäftigen kann, ohne ständig gegen die Symtome angehen zu müssen.

13.02.2019 15:42 • #9


Flousen

17.02.2019 23:49 • #10


Safira
Mir ist sowas auch schon mal passiert. Das gleiche in grün.
Es ist etwas was dein Unterbewusstsein an etwas Vergangenes erinnert oder eine tiefsitzende Angst die in irgendeiner Art und Weise etwas in dir ausgelöst.
Dabei spielt die Person an sich auch überhaupt keine Rolle wie du schon festgestellt hast. Sondern einfach nur das Ereignis.

Man kann es auch Trigger nennen.

17.02.2019 23:57 • #11


Flousen
Zitat von Safira:
Mir ist sowas auch schon mal passiert. Das gleiche in grün.
Es ist etwas was dein Unterbewusstsein an etwas Vergangenes erinnert oder eine tiefsitzende Angst die in irgendeiner Art und Weise etwas in dir ausgelöst.
Dabei spielt die Person an sich auch überhaupt keine Rolle wie du schon festgestellt hast. Sondern einfach nur das Ereignis.

Man kann es auch Trigger nennen.

Sehr unangenehm.
Ich hab durch geatmet und mir bewusst gemacht das alles gut Ist dann ging es langsam wieder.

Was kann man da sonst gegen machen?
Klar Konfrontieren und warten bis es weg ist..

18.02.2019 00:29 • #12


kalina
Zitat von Flousen:
Wieso ist das so?


Weil es Deine eigene Verlustangst und den Verlustschmerz und Trauer aktiviert. Wie Safira sagt: ein Trigger.

Ich kenne das auch von mir.

18.02.2019 00:36 • #13


Flousen
Zitat von kalina:

Weil es Deine eigene Verlustangst und den Verlustschmerz und Trauer aktiviert. Wie Safira sagt: ein Trigger.

Ich kenne das auch von mir.

Somit bleibt keine andere Wahl zu akzeptieren und lernen damit klar zu kommen.

18.02.2019 00:40 • #14


kalina
Zitat von Flousen:
Somit bleibt keine andere Wahl zu akzeptieren und lernen damit klar zu kommen.


Ja, eigentlich schon. Aber erstmal wahrnehmen, was für eine Angst, was für ein Gefühl das ist. Wenigstens so Stück für Stück was immer Dir möglich ist, zu fühlen. Vielleicht auch aufschreiben, was Dir in dem Moment der Angst durch den Kopf geht.
Wenn Du in Therapie bist, dann dort vielleicht ansprechen.

Verlust und Trennungsschmerz ist in meinen Augen und in meinem Empfinden auch etwas sehr schmerzhaftes. Für mich gibt es nichts Schlimmeres. Kann sein, dass das für jemand anderen nicht so ist.

18.02.2019 00:53 • #15


Flousen
Zitat von kalina:

Ja, eigentlich schon. Aber erstmal wahrnehmen, was für eine Angst, was für ein Gefühl das ist. Wenigstens so Stück für Stück was immer Dir möglich ist, zu fühlen. Vielleicht auch aufschreiben, was Dir in dem Moment der Angst durch den Kopf geht.
Wenn Du in Therapie bist, dann dort vielleicht ansprechen.

Verlust und Trennungsschmerz ist in meinen Augen und in meinem Empfinden auch etwas sehr schmerzhaftes. Für mich gibt es nichts Schlimmeres. Kann sein, dass das für jemand anderen nicht so ist.

Ich habe meist den Drang der Person zu schreiben sie solle schnellst wieder kommen.
Ich fühle dann Herzrasen und werde Unruhig.
Würde am Liebsten direkt raus spazieren wegen dem Adrenalin was ich dann habe.

Ich fange dann an mir zu sagen das egal wo jemand ist man kann jederzeit dort weg nur ist die frage würde es die Person auch machen wieder zu kommen? Eher unwahrscheinlich. Und so würde ich die Angst nur füttern.

Den einzigen Verlust den ich habe ist meine Mutter. Sie verstarb am 23.12.2017.

18.02.2019 01:01 • #16


Safira
Zitat von Flousen:
Ich habe meist den Drang der Person zu schreiben. Würde am Liebsten direkt raus spazieren wegen dem Adrenalin was ich dann habe


in dem Moment, wenn Deine Gefühle Dich zum Handeln bewegen, solltest Du anfangen Dir die richtigen Fragen zu stellen. Du solltest Deine Gefühle grundlegend hinterfragen. Nur so kommst Du darauf, wovor Du wirklich Angst hast und kannst daran arbeiten und Dich um Deine Angst kümmern und sie lindern. Das funktioniert mit verschiedenen Methoden.

Dann gehe auch spazieren. Sobald das Adrenalin weniger ist, kannst Du Dich Deinen Fragen widmen. Wird das Adrinalin wieder steigen gehst Du wieder spazieren. Ist alles eine Übungssache

18.02.2019 09:29 • #17

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Flousen
Zitat von Safira:

in dem Moment, wenn Deine Gefühle Dich zum Handeln bewegen, solltest Du anfangen Dir die richtigen Fragen zu stellen. Du solltest Deine Gefühle grundlegend hinterfragen. Nur so kommst Du darauf, wovor Du wirklich Angst hast und kannst daran arbeiten und Dich um Deine Angst kümmern und sie lindern. Das funktioniert mit verschiedenen Methoden.

Dann gehe auch spazieren. Sobald das Adrenalin weniger ist, kannst Du Dich Deinen Fragen widmen. Wird das Adrinalin wieder steigen gehst Du wieder spazieren. Ist alles eine Übungssache

Ich denke das liegt an dem Verlust Meiner Mutter. Mir grault es schon davor heute Fliegen 2 Freunde in den Urlaub das stresst mich jetzt schon..
So albern alles...

19.02.2019 19:46 • #18


Flousen
So. Um 5:00 sind meine Freunde in Urlaub nach Agypten. Seit 5:00 hab ich Panikattacken. Finde das langsam nicht mehr witzig sowas wegen anderen Leuten zu bekommen.

20.02.2019 07:51 • #19



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