Lingu
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Mich hat es im Moment auch erwischt, leide nach einer Erkältung und einem schweren Verlust seit ca. 7 Wochen an Hyperarousal und schlafe nur ca. 45 Minuten bis 1,5 Stunden im liegen. Meist wache ich stündlich auf, wenn ich dann überhaupt mal im liegen eingeschlafen bin.
Länger durchschlafen und besser einschlafen kann ich nur im sitzen aber auch da geht es nur bis zu ca. 4-5 Stunden am Stück, da ich sonnst Wasserprobleme in den Beinen bekomme.
Den Druck mache ich mir selbst und eigentlich ist mir vieles "was falsch läuft" auch selbst bewusst. Ich versuche mir selbst den Druck zu nehmen, rede mir gut ein, lenke meine Gedanken so gut ich kann positiv und versuche vieles um runter zu kommen. Trotzdem ist mein Körper direkt im Alarmmodus und kommt nur schwer da raus.
Mal ist es besser und ich konnte die 1,5 Stunden im liegen durchschlafen, mal geht es überhaupt nicht und ich brauche viele Anläufe und kann erst nach dem ich saß, 2-3 mal für ne Stunde im liegen schlafen.
Ich hatte schon mehrmals solche Schlafprobleme und auch nach meiner ersten Panik Attacke konnte ich Tage und danach durch anhaltende Angstzustände - überhaupt nicht (weder im liegen noch im sitzen) einschlafen. Kenne mich also mit dem selbst Druck machen aus und hab das auch schon mehrmals überwunden gehabt.
Daher geht es mir Psychisch allgemein wenn ich wach bin "recht gut" damit, jedenfalls besser als ich gedacht hätte!🙂
Ich denke ja nicht einmal wirklich negativ, setze mich so wenig es geht unter Druck, versuche es als Erholung und/oder Entspannung zu sehen und das Einschlafen klappt ja sogar (bisher) täglich auch sehr schnell, denn wenn es klappt bin ich schnell weg > aber trotzdem, nicht wenn ich aber schlafen möchte oder es vor habe...
Dabei sind die Gründe diesmal bei mir so "banal"... Es ist keine Angst mehr.
Ich würde so gerne einen geregelten Schlafrhythmus haben, da ich Jahre lang alles "verpennt" hatte. Habs mir zu gut gehen lassen mit dem Schlafen. Ich möchte den Morgen nicht mehr verpassen und am Tage wach sein. Nicht nur immer Abends oder Nachts - vor allem nicht jetzt mehr (die Dunkelheit schlägt härter zu). Ich möchte wieder mehr erleben und nicht ständig schlafen gehen sobald ich gelangweilt oder müde bin. Wie Skip-den Tag.
Ich weiß, ich schaue zu oft auf die Uhr, realisiere dann wie schnell es zurzeit dunkel wird und der Tag zu Ende geht - es ist für mich gefühlt immer 16-20Uhr und "der Tag" ist vorbei und in meinem Kopf ist es Abendzeit, es ist wieder mal dunkel und nix mehr los. Ich war es eher gewohnt immer Nachts sehr lange wach zu sein.
Ich habe bisher auch alles allein verarbeitet und kam langsam damit klar, indem ich mich drüber informiert habe und angefangen habe mich besser und meine Psyche so zu "akzeptieren". Ich habe versucht Wege und Mittel zu finden mit allem besser klar zu kommen.
Ich versuche mich und mein Leben positiv zu verändern, es alles besser zu machen, mir mehr Mühe zu geben und auf mich zu achten.
Nun ist daraus sogar unterbewusst ein Druck geworden und es ist schwer abzustellen, ich wache zitternd so sogar auf ohne was vorher gedacht zu haben.
(Dabei freue ich mich jedes mal geschlafen zu haben)
Versuche alles. Neben halb-sitz und liege Posen, zur Entspannung, Atemübungen, Schlaftechniken, mit Musik, Tees - Melatonin, Melatonin-Tabletten, Baldrian, ohne Druck/mit gut Einreden, mit überziehen und übermüdet sein, mit entspannendem Rauchen, mit Ablenkung bis zum stark müde sein - Mein Körper will einfach nicht durchschlafen.
Blöder Fragmentierter Schlaf! Blöde Psyche!🤬
Hat jemand vielleicht noch Tipps? Bin für jede Hilfe dankbar!
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