Lilly42

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Hallo,

hat von Euch schon mal wer was davon gehört, dass ein Mensch, nachdem er mit dem Rauchen aufgehört hat, seine Persönlichkeit veränderte?

Ich habe so einen Fall in meiner Familie. Die Person ist nicht depressiv, sondern distanziert, kühl, nicht mehr herzlich, vollkommen anders als zuvor. Eben so, als habe sie plötzlich eine Persönlichkeitsstörung. Sie lebt ihren Alltag weiter, ist aktiv, aber meidet die Familie, ist wie ein Fremder. Niemand kommt mehr an sie heran. Ihre Kinder leiden unter ihrer Art, sie hat keine Herzenswärme, kein Verständnis, kein Mitgefühl für andere bzw. die Familienmitglieder mehr, ist total oberflächlich geworden, voller Vorwurf. Finde selbst Mimik, Gestik und Körperhaltung strahlen einen ganz anderen Menschen als vorher aus.
Der Entzug liegt über 6 Monate zurück.

Wer weiß Rat?

18.12.2007 21:03 • 14.02.2008 #1


13 Antworten ↓


anderlie

anderlie


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HalloLilly42
ja der mensch verändert sich zum positiven odee negativen.ich rauche jetzt bis auf 12tage die noch fehlen 1jahr nicht mehr,ich habe mich auch verändert bin weicher sensibler geworden und auch leider depressiv aber durch die wechseljahre.
nun zu deinem fall in der familie.sie muss sich erst noch an die sache gewöhnen,sieht vielleicht wenn 1jahr um ist schon anders aus.
sieh mal es ist eine enorme leistung mit dem rauchen aufzuhören und jeder reagiert anders.der eine ist gereizt der andere weinerlich jeder verarbeitet es anders.man hat jahrelang geraucht jedes gefühl ob gut oder schlecht mit nikotin gedeckelt und das fehlt nun.also gib die hoffnung nicht auf warte noch ab.hab eine schöne zeit.

20.12.2007 02:29 • #2


Lilly42


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Herzlichen Dank für Deine lieben Worte, Anderlie. Da ich selbst rauche, weiß ich ja, was das Aufhören bedeuten kann. Aber es ist schon heftig, wie sie sich verändert hat.

Wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit!

Lilly

20.12.2007 21:19 • #3


Alison


Bäähh, Rauchen stinkt.

10.02.2008 23:12 • #4


Cathy


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Hallo Lilly,

erzähl doch mal, wie es Deiner Verwandten jetzt geht...

Nikotin ist eine sehr schnell und sehr süchtigmachende Dro. und Nervengift...Das Belohungszentrum im Hirn reagiert sofort mit der Ausschüttung eines ganzen Sack von Hormonen, Glücklichmacher, Schmerzlinderern, Sättigern, Entspannern etc sobald ein Raucher den ersten Zug nimmt...dazu kommen noch die ganzen liebgewonnenen motorischen Elemente und Gewohnheiten (was machen die Hände, wenn nicht nicht ne Zig. halten) die orale Fixierung etc...ich muß Dir ehrlich sagen ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sich die Persönlichkeit und Stimmung eines Menschen nicht extrem verändert, wenn er all das nicht mehr "hat"

Ich will keineswegs das Rauchen propagieren...aber ich weiß von mir selbst, dass ich niemals überhaupt nur weitergequalmt hätte, wenn mir die erste Zig. nicht richtig gut gefallen hätte (da war kein Freundeskreis oder irgendeine kindische Neugier hinter...das war und ist ne Dro....und das war mir immer klar) und bis Heute noch qualme...Wie war das bei Dir? ich bin ein Nikotinjunky...ich rauch nicht mehr nur weil es sich gut anfühlt oder aus schlechter Gewohnheit, sondern weil ich den Entzug nicht aushalten will, weil das für mich wie Essen und Trinken ist...es stinkt, ist teuer, macht häßlich und vor allem sehr sehr krank (mein Vater hatte Lungen und Blasenkrebs, es ist verrückt zu rauchen) und mittlerweile wird man wie ein Hund vor die Tür geschickt...und trotzdem...

Wie knallhart muß man zu sich selbst sein, um soetwas aufzugeben? Wie knallhart muß es sein, nicht an den Kühlschrank zu gehen, wenn einem vor Hunger der ganze Körper schmerzt und man sich nicht mehr konzentrieren kann etc? Ich schätze mal Deine Verwandte kann diese Form von Härte und Mitleidlosigkeit mit sich selbst gar nicht verstecken...
Ich kenne auch starke Raucher, die wachen eines Tages auf und entscheiden: Ich rauch ab Heute nicht mehr und gut ist...aber ich glaube, da steckt Magie und Zauberei hinter

11.02.2008 15:48 • #5


Alison


Ich konnte mit dem Buch von ALLEN CARR "Endlich Nichtraucher" aufhören. Er schreibt, dass das Nikotin, wenn man es nur 3 Tage aushält, nicht zu rauchen, den Körper, das Blut verlassen hat.
Diese 3 Tage habe ich ausgehalten, habe allerdings anstatt einer Zig. ca. einen halben Liter Mineralwasser (man kann schon sagen "gesoffen"). Anstatt Zig., Wasser, Wasser, Wasser, auch vom Wasserhahnen. Und hab mir immer wieder gesagt, Wääh, Rauchen Stinkt, Rauchen ist ekelhaft, Puuh wie das stinkt. Pfui.......................
Liebe Grüsse.

11.02.2008 19:18 • #6


Lilly42


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Hallo Cathy,

die Situation hat sich nur minimal verbessert. Aber .... ICH habe es für mich nun akzeptiert und deshalb abgeschlossen. Ich kann und will da nichts mehr tun. Dennoch hat es mich erschreckt, wie ein Mensch sich durch und durch verändern kann.

Ich habe meiner Mutter als Kind die Zig. versteckt oder sie vor ihren Augen zerbrochen und theatralisch gesagt: " Ich will nicht, dass MEINE Mutter an Krebs stirbt!"
Als ich dann in die Pubertät kam, war es soooo cool zu rauchen. Und ich habe es angefangen, um eben sooooo cool zu wirken. Schön doof! Und es hat am Anfang nicht mal geschmeckt, ich habe nur gepafft. Alle um mich herum haben geraucht und wie soll ein Teeni kapieren, dass das wirklich gefährlich ist, wenn seine Eltern ihm das Rauchen vorleben? Ich lebte doch in der Annahme, dass die wissen, was gut ist....

Es war absurd und ich denke, die gegenwärtige Situation ist gut so. Auch wenn es mich nervt, weil es alles so kompliziert wird dadurch. Doch zumindest "unsere" Kidis wachsen mit einem anderen Bewußtsein auf. Zumindest ein großer Teil von ihnen. Anders als in meiner Jugend!

Alison,

kann mit Deinen Äußerungen leider nicht so viel anfangen.


Liebe Grüße
Lilly

13.02.2008 15:43 • #7


Alison


Hallo Lilly,

Ich bin enttäuscht. Es ist komisch. Nie kann irgendjemand irgendetwas anfangen mit dem was ich sage!!! Warum?? Warum denn nur? Was ist denn das? Wassn los?
Tschüss

13.02.2008 16:21 • #8


Engel74


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Alison den Grundgedanken hab ich schon verstanden.Und ich finde es toll das du es geschafft hast.Also ich hab dich verstanden
Aber es ging ja um Nikotinentzug und persönlichkeit.Und nicht darum das sie selbst aufhören wollte.Deshalb hat sie dich nicht verstanden.
Es ist blödsinn das dich keiner versteht.Fühl dich bitte auch nicht so.

13.02.2008 16:31 • #9


Alison


Es ist gut, lieber Engel74, dieses Nest wird jetzt ausgehoben!!!
Es sind noch genug andere da!!
Gruss, Alison

13.02.2008 18:57 • #10


Lilly42


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Hallo Alison!

Nur weil ich mit Deiner Äußerung nichts anfangen konnte, muss es doch nicht so sein, dass es nie irgendjemand kann oder?!
Mein Thread ist so lange her, aber es ging um ein konkretes Problem, das ich mit jemanden hatte, der zu rauchen aufgehört hat. Wie soll ich es denn finden, wenn Du darauf so was schreibst wie "Bähh. Rauchen stinkt!" ? Ich habe mich da nicht sonderlich ernst genommen gefühlt.

Aber Schwamm drüber. Ok?!

Liebe Grüße
Lilly

13.02.2008 21:55 • #11


Alison


Lilly, es tut mir jetzt leid, wenn ich Dich irgendwie verärgert habe. Es ist anscheinend falsch, einfach so spontan in ein Forum hineinzuplatzen, um etwas los zu werden, was einem grad so in den Sinn kommt. Nein, Du hast recht, ich muss so einen Thread ernster nehmen und gewissenhafter darauf eingehen, sonst gibt es zu viele Missverständnisse und anschliessend Aerger. Ja, da muss ich noch an mir arbeiten. Abschliessend möchte ich nur noch sagen, dass ich hoffe, dass Deine Verwandte, die sich das Rauchen abgewöhnt hat, erfolgreich war und jetzt froh ist, dass sie es geschafft hat, und dass sie glücklich ist und Du wieder eine gute Beziehung zu ihr hat.
Alles Gute, Alison.

13.02.2008 22:09 • #12


Gast


hallo ich verstehe euch nicht worum gehts bei euch.

13.02.2008 23:04 • #13


Lilly42


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Hallo Alison,

lieben Dank für Deine Antwort.

Dir auch alles Gute!

Lilly


Gast,

guckst Du, dann verstehst Du.

14.02.2008 19:12 • #14




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