Arbiter
Gast
Was mich bei meiner Arbeit manchmal extrem stört ist dass diejenigen, die meinen andere kritisieren zu müssen nicht zwingend viel besser sind. Regelmäßig fallen Kommentare über bestimmte Kollegen aus der gleichen oder anderen Abteilung obwohl man selbst sich manchmal auch so einiges erlaubt oder dämlich herumeiert. Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen.
Kritik könnte ich oft an vielen üben, offen oder hinterrücks mobbing-artig. Aber ich weiß dass auch ich meine Probleme habe und ich versuche meine Erwartungen an andere herunterzuschrauben und vielleicht mehr zu sehen als das Negative. Man sieht ja gerne nur dieses. Es gibt Kollegen, die mich mit manchen Verhaltensweisen sehr nerven, die zu mir aber freundlich sind und von mir vielleicht nicht in gleicher Weise genervt wären wenn ich es ihnen gleichmachen würde. Diese Kappeleien können sehr ermüden. Eigentlich will ich mir nicht so viele Gedanken machen und nur mein Ding durchziehen und zumindest mein Soll erfüllen. Ich fühle mich schlecht wenn ich beobachte wie meiner Meinung nach andere übertrieben fertig gemacht/kritisiert werden aber wenn sich selbst der Chef nicht gänzlich von solchen Kommentaren distanzieren kann dann sehe ich nicht was ich daran ändern könnte, sollte oder dürfte. Ich bin recht gut damit gefahren mich weitgehend aus allem herauszuhalten und werde so weitermachen.
• #21
Von daher ist das auch kein Drama für mich und berührt mich wenig. Mobbing ist das ja auch nicht, wenn ich einfach nur für mich nach einer besseren Lösung suche, weil ich nicht so mit ihm harmoniere. Großartig lästern tue ich nicht, sowas kommt schnell wie ein Bumerang zurück. Ich drücke es halt so aus "ich würde gerne mit der Kollegin zusammen, weil wir von unserer Art und Arbeitsweise sehr gut zusammen passen".
Da steckt implizit natürlich die Aussage drin, dass es mit ihm nicht so passt, das ist ja dann das durch die Blume sagen.

