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Hallo, ich hab durch die Coronazeit im Moment Präsenzunterricht an meiner Berufsschule, mit meinem Arbeitgeber konnte ich abklären das ich Schule Zuhause machen darf, was auch super bis jetz klappt. Allerdings ist in meinem Bundesland ab nächster Woche der Präsenzunterricht aufgehoben und ich benötige wieder eine Krankschreibung für den einen Tag Berufsschule in der Woche. Mein Arzt hat aber für meine Psyche kaum Verständnis und ist eher beleidigend wenn ich Mal wegen einer Krankschreibung bei ihm war. Ich muss dazu sagen das ich Panikattacken auf den Weg zur Berufsschule bekomme und auch im geschlossenen Raum wenn ich nicht flüchten kann totale Probleme habe, deswegen immer von Zuhause bis jetzt. Das letze Mal wo ich mir für den Montag eine Krankschreibung holen wollte meinte mein Arzt "ganz toll, am besten sie verkriechen sich gleich komplett und setzen nie wieder einen Fuß vor die Tür" daraufhin fing ich an zu weinen und dann meinte er "nagut ich Stelle ihnen eine aus Sie weinen ja jetz schon" seitdem war ich nie wieder bei ihm. Allerdings kann ich nicht wechseln da ich erst von letzen unverständlichen Arzt zu ihm gewechselt bin. Ich weiß nicht so Recht wie ich damit umgehen soll das ich nun wieder eine Bescheinigung brauche.

22.03.2021 16:08 • 09.04.2021 #1


13 Antworten ↓


portugal
Wechsel wieder. Was ist das für ein schlechter Arzt.
Bitte Wechsel, dem müsste Berufsverbot erteilt werden!

22.03.2021 16:13 • #2



Arzt wehrt sich gegen Krankschreibung, fehlendes Verständnis

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Icefalki
Bedeutet es, du gehst gar nicht mehr in die Berufsschule? Geht das überhaupt?

22.03.2021 17:06 • #3


Acipulbiber
wenn Du nur zum Arzt gehst um eine Kankmeldung zu fordern, verstehe ich den Arzt schon.
Normalerweise geht ja ein Gespräch bzw. eine Untersuchung voraus

22.03.2021 17:34 • x 3 #4


Ist das ein Allgemeinmedizin? Wenn ja, wäre da ein Psychologe nicht besser? Es handelt sich bei dir doch offenbar um eine Angststörung.

22.03.2021 17:51 • x 1 #5


Phaedra
Ich sehe jetzt auch nicht, dass der Arzt sonderlich falsch gehandelt hat - mehrfach eine Krankschreibung aufgrund psychischer Komponenten zu verlangen, ohne daß der Arzt Einblicke in die Hintergründe bekommt bzw einen Überblick über die evtl bereits erfolgten Therapieversuche hat... Das klingt jetzt sicher hart, aber da könnte ja jeder kommen.
So gemein das klingt, aber die Angsstörung ist deine Baustelle und nicht die deines Arztes. Er ist nicht verpflichtet, dich deswegen mit Samthandschuhen anzufassen und eine Bringschuld bzgl Krankschreibung hat er auch nicht.

22.03.2021 17:59 • x 2 #6


Calima
Zitat von portugal:
Bitte Wechsel, dem müsste Berufsverbot erteilt werden!

Ich würde ihm eher eine 5-Sterne-Bewertung geben. Einfach mal eben krankschreiben ohne weitere Perspektiven, Therapien...zu erörtern, wäre viel eher zu kritisieren.

Und er hat ja Recht: Meideverhalten führt zu immer weiteren Einschränkungen. Auch ist nicht wirklich erklärbar, wie Arbeit funktioniert, Schule aber nicht.

22.03.2021 18:09 • #7


@Acipulbiber @rirosta @calmia @Phaedra ich versteh eure Meinung aber ich vielleicht einiges vergessen zu erwähnen. Ich bin seit einiger Zeit bei dem Arzt in Behandlung, der kennt meine ganzen Angstgeschichte und meine ängst vor allem, ich bin ebenfalls seit einigen Monaten in psychologischer Behandlung was ebenfalls Der arzt weiß. Zu jedem Arzt besuch hab ich mit dem Arzt ein ausführliches Gespräch geführt warum ich da bin, was meine Symptome sind. Das Problem ist das sich meine Angst nicht nur durch Angst äußert sondern ich starke Magenschmerzen habe, Übelkeit, Durchfall und dazu die ziemliche Angst. Der Arzt hat sich auch mehrfach regelrecht betteln lassen das Formular für die Krankenkasse das ich zu einem Psychologen gehe zu unterschreiben weil seiner Ansicht andere Patienten wichtiger sind.

22.03.2021 18:23 • x 3 #8


Schlaflose
Die Schule würde aber die Krankschreibungen, die immer nur für den einen Tag ausgestellt sind, wenn Schule ist, sowieso nicht lange akzeptieren und dich zum Amtsarzt schicken.

22.03.2021 18:31 • #9


Melanie1506
Zitat von Calima:
Auch ist nicht wirklich erklärbar, wie Arbeit funktioniert, Schule aber nicht.


Vielleicht bezieht sich die Angst irgendwie spezifisch auf die Schule

Ist dir mal etwas in der Schule passiert (Mobbing etc.) , oder hast du auch in anderen Bereichen solche Angst?

22.03.2021 18:39 • #10


Zitat von Melanie1506:
Vielleicht bezieht sich die Angst irgendwie spezifisch auf die Schule Ist dir mal etwas in der Schule passiert (Mobbing etc.) , oder hast du auch in anderen Bereichen solche Angst?


Kein Mobbing direkt, mir sich diverse Situation passiert dir mir "Angst" machen. Auch die ganze Klasse an sich besteht eher aus Einzelgängern. Nach 2½ Jahren Berufsschule gibt's von allen Schülern kaum welche die sich miteinander unterhalten, in den Pausen ist es so ruhig das man die Person mehrere Bankreihen weiter atmen hört

22.03.2021 18:49 • #11


FeuerWasser
Das ist ein Allgemeinmediziner und kein Facharzt. Nur zum Arzt gehen und eine Krankmeldung "fordern" da kann ich seine Reaktion schon verstehen. Er muss dir keine Krankmeldung ausstellen sondern kann dich ebenso an einen Facharzt weiterleiten.

Wie hast du bisher 2,5 Jahre Berufschule "gemeistert"?

23.03.2021 22:32 • #12


Angor
Gesetzlich geht die Berufsschule der Ausbildung im Betrieb sogar vor. Deswegen musst du von deinem Betrieb für die Berufsschule freigestellt werden (§ 15 Berufsbildungsgesetz). Der Hintergrund dieser Regelung ist, gerade Auszubildenden zu ermöglichen, die notwendigen Kenntnisse für den Beruf in der Berufsschule zu lernen.

Wenn Du zu viele Tage in der Berufsschule fehlst, kann es sein, dass Du nicht zur Prüfung zugelassen wirst.
Du bist doch jetzt schon 2,5 Jahre zur Berufsschule gegangen, dann würde ich versuchen, das jetzt durchzuziehen.

Sonst musst Du, wenn Du nicht zur Prüfung zugelassen werden solltest, noch ein halbes Jahr an die Ausbildungszeit dran hängen.

Hast Du diese Ängste auch auf der Arbeit?

24.03.2021 04:21 • x 1 #13


Ggf. könnte dein Psychologe mal Kontakt mit deinem Arzt aufnehmen (mit deiner Zustimmung). Vielleicht kann er ihn von der Notwendigkeit (zeitweiser) Krankschreibungen "überzeugen". Wer unter so starken psychischen Problemen leidet ist nun mal für den Moment arbeitsunfähig. Ewig so weiter zu machen bringt meist nichts, spreche da aus eigener Erfahrung. Am Ende geht vielleicht dann gar nichts mehr

09.04.2021 19:13 • x 2 #14



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