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Hallo mein Name ist Andy 33 und leide seit Ende Dezember unter enge im Hals und Angst beim Essen zu ersticken

Seit diesem Jahr ist keine feste Nahrung bei mir möglich

Durch Verzweiflungen hat das Gesundheitsamt sich an die Psychiatrie gewandt und mir gesagt entweder gehen sie freiwillig oder werden Zwangseingewiesen

Es ist die Hölle bei mir geht nichts mehr
Die nehmen einen nicht ernst

Achten nicht ob man essen tut mehrmaliger Wunsch passierte Kost machten die nicht
Behandeln einen unfreundlich und fragen nicht nach mein Befinden

Hab mehrmals meiner Mutter gesagt es geht nicht mehr wo meine Mutter und die Krankenkasse sagte Alternativen gäbe es nicht

Die Ärzte wollen mir zyprexa aufdrehen und lehnte ab

Therapien gibt es nicht es ist jetzt der 6te Tag und Ar. nicht einmal dort

Meine Mutter kaufte Joghurt Drinks und Joghurt

Bin am Ende. Gestern ging meine Mutter mit mir zur Pizzeria und konnte nichts essen

Habe mich jetzt damit abgefunden zu sterben

Rief bei der Krankenkasse an
Wandte mich beim Chefarzt
Es passiert nichts und jetzt gibt mein Körper deutliche Signale
Mein Magen drückt und der Hals und merke es geht nichts mehr

Bin nur im Zimmer keiner schaut nach mir oder bemüht sich

Gestern sagte der Arzt es wäre nicht sein Problem oder von dem Pflegepersonal sondern meins und das sie nicht zwingen können was zu essen oder zu kontrollieren
Ob man sterben möchte wenn man so weiter macht es passieren wird

Bin am Ende an alle macht es gut für mich gibt es kein Sinn mehr

13.01.2016 10:24 • 10.03.2016 #1


21 Antworten ↓


ichbinMel
Bin nur im Zimmer keiner schaut nach mir oder bemüht sich .................Hallo Andy ,was würde sich ändern wenn sich jemand richtig bemüht ,würdest du dann essen ? Warum willst du nicht essen ? Kannst du nicht oder willst du nicht ? Wie lange musst du noch da bleiben in der Klinik ?

13.01.2016 10:50 • #2



Kann keine feste Nahrung zu mir nehmen - Hilfe

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Hallo nemo,
vielleicht hoffen sie jetzt erstmal auch darauf, dass dein Körper so arg nach Essen verlangt, dass du isst. Die lassen dich nicht sterben, das machen sie sogar bei Sterbenden nicht.
Mir drückt ja auch die Psyche auf das Essverhalten. Ich kann dann auch nix Essen und jeder muss mit Engelszungen auf mich einreden. Spätestens wenn du wieder Essen kannst, nimmst du das auch wieder nach. Außer du wärst Magersüchtig.
Jetzt lass dich mal ein bisschen auf die, die es gut mit dir meinen ein. Mein Vater konnte z.b. nach seinem OP keine Nahrung mehr aufnehmen, weil er sich so vor dem Zeug ekelte, was er vorher schlucken musste. Dieses berühmte Abführmittel. Als ich ruhig mit ihm sprach, überlegte er für sich selbst den Grund und erkannte das Problem. Von da an konnte er wieder essen. Ich selbst kann auch immer irgendwann wieder essen.
Bleib ganz locker, gehe der Sache auf den Grund und dann klappt das wieder. Ein Körper verlangt nach Nahrung. Nach fester Nahrung. Du tust gerade deinem eigenen Körper weh.

13.01.2016 11:04 • #3


Luna70
Warum wehrst du dich so gegen die Medikamente? Willst du wirklich lieber sterben, statt einen Versuch mit dem Medikament zu machen?

Mels Frage ist berechtigt, würdest du essen wenn jemand neben dir sitzt? Das hat deine Mutter sicher schon versucht und offenbar konntest du trotzdem keine feste Nahrung zu dir nehmen. Ich glaube dir, dass du dich momentan sehr verlassen fühlst und das Gefühl hast, keiner will dir helfen. Aber bitte denke mal darüber nach, ob es nicht besser wäre, du würdest der Empfehlung der Ärzte folgen und die verschriebene Medikation freiwillig nehmen. Was hast du zu verlieren?

13.01.2016 11:07 • #4


Das Problem ist hatte Übergewicht da meinten die das wäre nicht dramatisch wenn da 9-10 Kilo weniger hätte

Aber jetzt sind es 77 Kilo bei 1.82 und wog letztes Jahr noch 92 Kilo

Meine Hoffnung war das mein Problem ernst genommen wird

Meine Angst ist am bolustod zu sterben und am Essen zu ersticken

Wollte eig in ein normales Krankenhaus das alles untersucht wird und nicht gleich in die Psychiatrie

Meine Motivation ist im Tiefpunkt

Es ist jetzt 14 Tage ohne feste Nahrung eben war nur kurz schwarz vor Augen

13.01.2016 11:38 • #5


Was ist bolustod?
Das Wort habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört.

13.01.2016 11:46 • #6


ichbinMel
Der Bolustod (im Volksmund auch Bockwurstbudentod, Schlucktod oder Minutentod genannt) tritt nach einem plötzlichen reflektorischen Herz-Kreislauf-Stillstand (Kreislaufversagen) durch vagale Reizung der empfindlichen Kehlkopf-Nervengeflechte des Rachens oder des Kehlkopfes durch einen Fremdkörper ein, wenn sich beim Schlucken ein großer Bissen Nahrung im Kehlkopf so verklemmt, dass er auch durch starkes Husten nicht mehr herausbefördert werden kann (Verschlucken), die sogenannte Bolusobstruktion.

das musste ich auch googlen das hab ich auch noch nie gehört .
Wenn man die Nahrung verweigert wird man dann nicht irgendwann zwangsernährt ? Das soll nicht Plump rüberkommen, ich kenne mich damit überhaupt nicht aus .Hast du denn früher gerne gegessen oder hattest ein Lieblingsgericht ?
Wie viel Übergewicht hast du denn gehabt wenn ich fragen darf ? Mein Hausarzt hat das letzte mal wo er mich gesehen hat mir zart über die Schulter gestrichen und gesagt wir müssen aber ein paar Kilo abnehmen.....paar ist gut .

13.01.2016 12:09 • #7


Achso, da habe ich sogar einen Griff dazu im erste Hilfe Kurs gelernt.
Den kennen die im Krankenhaus auch.

Also da brauchst keine Angst zu haben, das dies dort passiert. Die können dich retten.

13.01.2016 12:21 • #8


Luna70
Was bietet man dir denn an Hilfe an, von den Medikamenten mal abgesehen? Gibt es irgendein Therapie-Angebot für dich?

13.01.2016 12:43 • #9


Icefalki
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das KKH sehr wohl therapeutisch arbeitet. Im Moment mit Verhaltensweisen, die ein Nichteingehen auf die Symptomatik, im Prinzip Therapie sind.

Deine Mutter hintergeht das mit dem Kauf von flüssiger Nahrung.

Nemo, was so scheußlich an der ganzen Geschichte ist, dass du GLAUPST ersticken zu müssen und nur über die Konfrontation lernen kannst, dass das nicht passiert.

Ich bin mir sicher, wenn du zum Therapeuten gehst und sagst, dass du unter Aufsicht einen Essensversuch durchführen willst, dann offene Türen einrennen wirst..

Du bist z.Zt. Nicht willens oder nicht fähig an dir zu arbeiten. Darum der Versuch, das mit medis in griff zu bekommen.

Denn mal ganz ehrlich, wie stellst du dir das vor? Dein Leben lang flüssige Nahrung?

Wobei das nicht dein ganzes Problem ist, und daher liegt es nur bei dir, da was ändern zu wollen.

Wenn du alles ablehnst, erwartest, dass deine Ängste medizinisch wegerklärt werden, dann wartest du noch lange.

Ist es beschissen, wie du dich fühlst? natürlich und ich kann das auch verstehen, aber solange du nicht mitarbeiten willst, solange ändert sich nichts.

Schau, der einzigste Mensch, der dir hilft bist du, du musst nur darum bitten. Und wenn du das tust, dann auch zuhören, was die Therapeuten sagen.

Deine Angst vor dem Ersticken ist genauso unlogisch, wie an der Supermarktkasse umzufallen und zu sterben.

Also sind das die Ängste, an denen man arbeiten sollte. Und wenn nicht wir, wer dann?

13.01.2016 13:25 • #10


Das hatte ich mich eben nicht getraut zu schreiben. Für mich dachte ich aber auch. Und wenn ich die Mutter wäre, ich würde nix an Essen bringen. So groß meine Sorge dann auch ist. Aber manchmal muss man als Mutter hart sein, damit es dem Kind gut geht.
Hatte selbst oft genug Sorge um die Gesundheit meiner Kinder und musste hart sein, obwohl das Herz weinte.
Deine Mutter würde das dann auch nicht böse meinen, wenn sie das dann auch nicht mehr tut.

13.01.2016 13:33 • #11


hallo Leute. durfte am Wochenende nachhause. Aber mir geht es immer noch schlimm. Zwar gab die Klinik mit Astronautenkost und passierte Kost zu Mittag, aber die Angst zu ersticken die bleibt. Fühle mich weiterhin sehr unwohl und zuhause war die Stimmung zwischen meiner Mutter und Oma sehr schlecht. Was mich noch mehr runtergezogen hatte, war der alte Bericht von der Reha von 2012. Was da alles steht, ist man ja ein Hoffnungsloser Fall. Kein Wunder, das mich da keiner mehr Ernst nimmt. Da steht geschrieben:

Wir behandelten den 30 Jährigen Herrn ...... 10 Tage statinär verhaltenstherapeuisch-psychosomatisch orientiert. Es zeigen sich erhebliche soziokommunikative Defizite. Herr .... ist nur sehr eingeschränkt in der Lage sich adäquate zwischenmenschiche Kontakte aufzunehmen. In diesem Zusammenhang eine deutliche Nähe-Distanz-Regulierungsschwäche. Des Weiteren deutlich reduzierte Frustrationstoleranz und herabgesetzte Impulskontrolle. Die Anpassungs- und Umestellungsfähigkeit zeigt sich alltagspraktisch zu stark eingeschränkt. Es resulieren daraus. deutliche Leistungs- und Denkeinschränkungen in Bezug auf Publikumskontakte. Verantwortung für Sachen und Personen sowie komplexe Aufgabenstellungen die für Herr ... nicht umzusetzten war. Der Patient konnte sich lediglich auf die bedarfsweise Einahme von 10-15 Tropfen Atosil einlassen, wo wir der Meinung sind, das eine richtige medikamentöse Behandlung dringend notwendig sei.

Diagnosen:
emotionale instabile Persönlichkeitsstörungen, Paranoide Persönlichkeitsstörung, Schizoide Persönlichkeitsstörung, Anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung, Ängstliche Persönlichkeitsstörung, Abhängige (asthenische) bzw. dependente Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (F60.30) redizivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1), Hypochondrie, Nosophobie, Phagophobie, Internetsucht

Auswertung Intelligenzquotient:
Herr .... IQ beträgt 61. was an der unteren Grenze des Durchschnitts der Vergleichsgruppe liegt und eindeutig geistig zurückgeblieben sei, was seine Verhaltensmuster bestätigten.

Detailierte Auswertung
Herr Sch. hatte bei den Kategorien: Analogien, Mustergruppen, Gleichungen, Matrizen wurde als Unterdurchschnittlich bewertet. Lediglich bei den Kategorien: Zahlenreihen und Logische Schlussfolgerungen konnte Herr Sch gerade den Durchschnitt erreichen.

Empfehlungen:
Diagnostische Klärung, Stationäre Behandlung mit Medikamenten / Psychol. Beratung / Psychotherapie, Sport und Bewegung, Suchtberatung

dieser Bericht zieht mich sowas von runter

17.01.2016 18:30 • #12


Icefalki
Mein Lieber, da steht, dass du ein psychisch kranker Mensch bist, und man noch weiter diagnostisch abklären muss.

Desweiteren ist die Empfehlung keine andere, wie bei jeden psYchisch kranken Menschen. Medis, Therapie, Sport und Suchtberatung.

Und du wirst da ernst genommen, versuche doch wenigstens, deine Bereitschaft zur Mitarbeit zu signalisieren.

Ich würde liebend gerne, kann aber nicht. Helft mir bitte.

Alles ablehnen, alte Diagnosen raussuchen, was bringt es dir? Dass dir das nicht leicht fällt, diese Mitarbeit, glaube ich dir gerne, aber ohne der, geht es eben nicht.

Dann bist du "hoffnungslos". Bist du das wirklich? Hast du selbst für dich keine Hoffnung mehr?

17.01.2016 20:25 • #13


Ist doch klar wenn die so Unterlagen haben das sie meine Symptome nicht für ernst nehmen

Bin jetzt 10 Tage in der Psychiatrie und hab so Angst am Essen zu ersticken

Die machen keine Untersuchungen und wollen morgen wieder Medikamente besprechen

Die tun so als ob alles die Psyche sei und nahm weiter ab jetzt sind es 77 Kilo bei 182 letztes Jahr war mein Gewicht 92 muss hier raus gehe hier kaputt

17.01.2016 21:49 • #14


Icefalki
Memo, wer Angst davor hat, dass er am Essen ersticken kann, der hat eine psychische Störung. Die hat er auch, wenn er sich nicht mehr aus dem Haus traut, weil er umfallen könnte.

Beide sollten lernen, dass man durch die Handlungen (essen oder rausgehen) nicht sterben wird. Und aus diesem Grund geht man in eine Klinik. Dass man es lernt. Dort gibt es Ärzte, die versuchen, da zu helfen.

Aber essen solltest du alleine wieder lernen wollen, wie der andere, der wieder alleine nach draußen gehen lernen will. Alles braucht Mut, aber wie willst du es rausfinden, wenn du es nicht ausprobierst.

Dazu gibt es die Therapeuten. Und draußen, war es doch auch nicht anders. Hast doch auch nichts festes gegessen.

17.01.2016 23:08 • #15


Luna70
Nemo, die Ärzte sind sich offenbar sicher, dass nichts körperliches hast, was dich vom Essen abhält. Du warst doch auch beim HNO-Arzt, der nichts gefunden hat, oder? Also versuche doch bitte, den Ärzten zu vertrauen, die momentan die Verantwortung für dich tragen. Es ist dein Kopf, deine Angst, die dir da einen Streich spielt. Du wirst nicht ersticken, auch wenn du langsam wieder versuchst, etwas Festes zu essen! Was für Untersuchungen sollen sie denn machen?

Vergiss den alten Bericht, das war damals und heute hast du eine neue Chance. Aber du musst auch ein bisschen mitmachen.

Ich habe immer noch nicht verstanden, warum die keine Medikamente nehmen möchtest.

17.01.2016 23:42 • #16


Brombeere
Nemo, such Dir eine/n Verhaltenstherapeut -en/ -in und iss mit ihm/ihr!
Ich war auch an dem Punkt - nichts mehr gegessen (zuletzt drei Tage lang auch nichts mehr getrunken) aus Angst ich könne ersticken, zu viel abgenommen und dann nochmal wochenlang Astronautennahrung zu mir genommen. Das ist richtig schei. aber wenn Du nicht "übst" zu essen dann wird die Angst nicht weniger, im Gegenteil, die wird größer werden. Ich weiß wovon ich spreche...

18.01.2016 00:09 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Na dann höre mal auf Brombeere Nemo.
Du siehst, du bist nicht alleine mit dem Problem und das es wirklich die Psyche sein kann.

18.01.2016 01:05 • #18


Angstmaus29
Nemo mir geht es so ähnlich wie dir ich habe auch Angst etwas zu essen oder zu trinken aus Angst mich zu verschlucken oder nichts mehr runter zu bekommen aber ich versuche es mit ganz kleinen Bissen oder Schlücken...bisher klappt es ganz gut

Wenn die Ärzte bereits organisch alles abgeklärt haben und nichts finden dann kann es wirklich nur phsyisch sein versuch dich auf die Therapie einzulassen und auf die Ärzte auch wenn es noch schwer fällt sie wollen dir nur helfen

Wünsche dir weiterhin viel Glück und Kraft

24.01.2016 10:52 • #19


@nemo852
Wie gehts dir?

24.01.2016 11:22 • #20



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