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Schlaflose
Zitat von Sedana:
Die Psychopharmaka, die ich vor 45 Jahren verschrieben bekam, haben mich nur dumpf und gleichgültig gemacht. So eine Wirkung gefällt mir nicht.


Diese sind schon längst nicht mehr in Gebrauch. Ich nehme seit 17 Jahren schlafanstoßende Antidepressiva und mir geht es damit ganz normal. Nur am Anfang, die ersten paar Tage, als ich damit anfing, war mir schwummrig und benommen und leicht übel. Das ist aber nach kurzer Zeit komplett verschwunden und ich habe nur die positive stimmungsaufhellende Wirkung gehabt. Dabei sind das noch die älteren Trizyklischen ADs, die ich bisher hatte. Mittlerweile gibt es die moderneren SSRI, die noch besser bei Depressionen und Ängsten sind. Natürlich sind Medikamente allein keine Dauerlösung, aber sie helfen, einen aus dem Loch zu holen, so dass man die Kraft und Energie bekommt, seine Situation so zu ändern, dass es einem danach automatisch besser geht.

25.12.2015 18:08 • #21


Schlaflose
Zitat von Sedana:
Ich erwäge ernstlich die Möglichkeit, mich durch einen Walk-in ersetzen zu lassen.


Ich musste jetzt erst einmal googeln, was du meinst Ich dachte im ersten Augenblick, du willst dich durch eine Zugehfrau ersetzen lassen und abhauen. Das wäre das Sinnvollste, was du machen kannst
Ich glaube nicht an solche Dinge, noch nicht einmal an ein Leben nach dem Tod im religiösen Sinn. Für mich ist tot sein das absolute Ende.

25.12.2015 18:18 • #22



Isoliert und ausgegrenzt

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Danke Icefalki. Es tut so gut, daß mir von mitfühlenden Menschen geantwortet wird. Ich gehe jetzt ins buddhistische Zentrum und versuche, mich in Gelassenheit zu üben. Dir wünsche ich noch schöne, freudvolle Feiertage.
Liebe Grüße von
Sedana

25.12.2015 19:31 • #23


Danke Schlaflose. Ich werde Dir später ausführlicher antworten. Jetzt muß ich los. Die Meditation beginnt um 20.00 Uhr.
Sedana

25.12.2015 19:39 • #24


Hallo Schlaflose,
ich bin von der Meditation zurück und es geht mir jetzt viel besser. Vielleicht habe ich gar keine Depression und nur das Unverständnis meines Mannes zieht mich so runter. Wie auch immer, schlafanstoßende Antidepressiva brauche ich jedenfalls nicht. Schlafen kann ich sehr gut, ich habe eher Probleme mit dem Aufwachen bzw. Aufstehen. Das fällt mir sehr schwer, wenn ich nichts habe, auf das ich mich freuen kann.
Deinen Rat, mich durch eine Zugehfrau ersetzen zu lassen und abzuhauen, finde ich sehr lustig. Nur weiß ich nicht wohin ich abhauen soll. Ich habe tatsächlich keinen einzigen Verwandten, der mir helfen würde und Freunde gibt es leider auch nicht.
Im buddhistischen Zentrum habe ich heute gehört, daß man freudvolle Eindrücke im Geist erschaffen soll, immer wieder. Man soll sich den gewünschten Idealzustand vorstellen, so, als sei er schon real. Irgendwann manifestiert er sich dann in der Wirklichkeit...
Wenn Du nicht an ein Weiterexistieren nach dem körperlichen Tod glaubst, was hat Dein Leben dann für einen Sinn für Dich? Ich sage mir immer, daß ich durch mein schweres Karma so leide, aber wirklich leichter macht es mir das auch nicht.
Ich freue mich jedenfalls, daß ich in dieses Forum gefunden habe, und daß sich Menschen mit mir unterhalten. Vielen Dank dafür.
Sedana

25.12.2015 23:06 • #25


Schlaflose
Zitat von Sedana:
Wie auch immer, schlafanstoßende Antidepressiva brauche ich jedenfalls nicht. Schlafen kann ich sehr gut, ich habe eher Probleme mit dem Aufwachen bzw. Aufstehen.


Es gibt zwei Gruppen von Antidepressiva: sedierende und anregende. Für dich wäre dann ein anregendes das Richtige, wenn du eines nehmen würdest.

Zitat von Sedana:
Im buddhistischen Zentrum habe ich heute gehört, daß man freudvolle Eindrücke im Geist erschaffen soll, immer wieder. Man soll sich den gewünschten Idealzustand vorstellen, so, als sei er schon real.


So ähnlich lernt man es auch in der Psychotherapie. Mein letzter Therapeut hatte eine Zusatzausbildung für Hypnose und hat mit mir auch viele solche Übungen gemacht. Mich in Hypnose zu versetzten hat nicht funktioniert, aber einzelne Übungen haben ganz gut geklappt. Es ging aber nicht darum, sich freudvolle Eindrücke zu erschaffen, sondern sich in frühere wirklich erlebte schöne Situationen hineinzudenken und die positiven Gefühle, die man dabei hatte, in die Gegenwart zu holen. Ich habe da zum Glück viele Ressourcen, auf die ich zurückgreifen kann.

Ist ja schön, dass dich dein Besuch im Buddhistischen Zentrum wieder aufbauen konnte. Kannst du dort nicht auch einige Kontakte mit Leuten herstellen?

Zitat von Sedana:
Wenn Du nicht an ein Weiterexistieren nach dem körperlichen Tod glaubst, was hat Dein Leben dann für einen Sinn für Dich?

Ich habe mich nie ernsthaft nach dem Sinn des Lebens gefragt. Ich bin Atheist und lebe nach dem Motto, ich bin ungefragt in die Welt gesetzt worden, da versuche ich das Beste draus zu machen und habe das Recht, meine Bedürfnisse zu befriedigen. Ich würde nie wegen jemand anderem zurückstecken. Deswegen hatte ich wahrscheinlich nie eine eigene Familie haben wollen, weil man da Verantwortung hat und nicht so leben kann, wie man will.

26.12.2015 10:39 • #26


Zitat von Sedana:
Ich bin so einsam, seit sich meine Freundin vor 37 Jahren das Leben genommen hat.
Sedana

Hallo Sedana.

Liegt vielleicht darin auch der Grund, das Grundproblem? Dass Du das immer noch nicht (für Dich) verarbeitet hast?

26.12.2015 19:38 • #27


Liebe Schlaflose,
beneidenswert, daß Du viele schöne Situationen erlebt hast und die daraus resultierenden positiven Gefühle in die Gegenwart holen kannst. Ich erinnere mich eher an negative, schmerzvolle Erlebnisse. Und obwohl ich weiß, daß das nicht gut ist, spule ich sie immer wieder ab. So kann ich mir natürlich nicht weiterhelfen.
Die Meditationen im Buddhistischen Zentrum tun mir sehr gut, aber private Kontakte haben sich bisher noch nicht ergeben.
Finde ich gut, daß Du Dich selbst so liebst, daß Du ohne Kompromisse tust, was für Dich wichtig ist. Dabei bist Du wahrscheinlich trotzdem eine sehr liebenswerte Person, da Du eine langjährige Freundin hast, in Deiner Arbeitsstelle beliebt bist und Rücksicht auf Deine alte Mutter nimmst.
Liebe Grüße von
Sedana

26.12.2015 22:32 • #28


Hallo Klump,
danke für Deine Frage. Ja, das könnte schon ein Grund sein. Ich war damals so geschockt, habe es verdrängt und keine Trauerarbeit geleistet. 25 Jahre später habe ich mich im Rahmen meiner Hospizausbildung zum ersten Mal mit meiner Trauer auseinandergesetzt. Damals konnte ich mit dem Weinen nicht mehr aufhören. Möglicherweise habe ich keine Freundschaften mehr geschlossen, um nicht wieder so verletzt zu werden.
Liebe Grüße von
Sedana

26.12.2015 22:47 • #29


Schlaflose
Zitat von Sedana:
Die Meditationen im Buddhistischen Zentrum tun mir sehr gut, aber private Kontakte haben sich bisher noch nicht ergeben.


Vielleicht ergibt sich das ja noch, wenn du öfters hingehst. Wenn man die gleichen Interessen hat, ergibt sich meist automatisch das eine oder andere Gespräch.

Zitat von Sedana:
beneidenswert, daß Du viele schöne Situationen erlebt hast und die daraus resultierenden positiven Gefühle in die Gegenwart holen kannst.


Die sind hausptsächlich aus meiner Kindheit. Besonders gern erinnere ich mich daran, wie ich häufig mit meinem Opa und manchmal mit meinem Vater Angeln war. Zuerst nur zum Zuschauen, als ich so 5 war, habe ich dann auch selbst angefangen, mit allem drum und dran, also die Fische auch töten, schuppen, ausnehmen und zubereiten. Im Winter war ich ständig mit Schlittschuhen und Schlitten unterwegs, im Sommer habe ich mit Vorliebe an Teppichstangen herumgeturnt, war mit meiner Oma oft baden oder wir sind zusammen auf den Markt, haben eingekauft und hinterher zusammen gekocht. Dazu gehörte auch, Geflügel zu schlachten, ausnehmen und rupfen. Da war ich auch erst zw. 4-9 Jahre alt.
Diese wunderschöne Zeit ging jäh zu Ende, als ich mit meinen Eltern ausgewandert bin, zuerst nach Israel und ein halbes Jahr später nach Deutschland. Die folgenden Jahre waren mit häufigen Umzügen und etlichen Schulwechseln verbunden, wo ich jedes Mal, wenn ich mich gerade eingelebt und Freundinnen gefunden hatte, wieder weg musste. Das war dann auch die Zeit, wo ich wegen meines Übergewichts immer gehemmter wurde. Gleichzeitig war meine Mutter schwer medikamentenabhängig und ich hatte ständig so viel Angst um sie. Ich konnte mich nie auf sie verlassen, keine Freundinnen nachhause einladen, weil man nie wusste, ob sie gerade vollgedröhnt auf dem Fußboden lag, wenn man heimkam. Diese Zeit versuche ich immer bewusst auszublenden und sie durch die schönen Erinnerungen zu ersetzen.

Ein weiteres sehr schönes Kapitel in meinem Leben war das Studium. Da bin ich voll drin aufgegangen und ich war erfolgreich. Ich hatte sogar eine Stelle in der Anglistik und bekam ein Stipendium, für ein Semester in England zu studieren. Da strotzte ich quasi vor Selbstbewusstsein. Aus diesen Erinnerungen schöpfe ich die meiste Kraft.
Während des Studiums hatte ich auch gute Kontakte, wir waren eine Gruppe von 6-8 Personen, die viel miteinander unternahmen, aber alles ganz brav, ohne Parties und Alk. oder gar Dro. Nur einfach zusammen weggehen, reden und viel miteinander lachen. Nach dem Studium sind aber alle in verschiedene Richtungen weggezogen und haben später geheiratet und Familien gegründet, so ist der Kontakt dann abgebrochen. D.h. die eine hat sich vor 2 Jahren wieder bei mir gemeldet und wir haben uns zweimal getroffen, als sie hier bei ihrer Mutter auf Besuch war. Das werden wir noch wiederholen
Ich versuche, mich mit kleinen Dingen zu erfreuen. Ich jammere nicht darüber, dass ich z.B. wegen den Schlafstörungen seit 20 Jahren keine Urlaubsreise mehr machen konnte, nicht abends in Veranstaltungen wie Theater oder Konzerte gehen kann und viele andere Dinge, die für andere Leute zum Leben dazu gehören. Ich suche mir stattdessen Dinge, die ich bewältigen kann und die mir gut tun.

27.12.2015 16:32 • #30


Wo warst Du denn ursprünglich beheimatet, bevor Ihr nach Israel und dann nach Deutschland ausgewandert seid?
Es muß sehr schön sein, Großeltern zu haben, die einen lieben. Ich habe nie einen Großvater kennengelernt. Und meine Großmutter hatte eine Aversion gegen mich (resultierend aus einem Schuldgefühl, weil sie mich in einem andern Leben, in dem ich ihre Tochter gewesen war, hat verhungern lassen). Mein Vater hat sich nicht um die Familie gekümmert, und meine Mutter war mit drei Kindern hoffnungslos überfordert. Meine Geschwister waren in der Kindheit und Jugend so gemein zu mir, daß ich schon lange keinen Kontakt mehr habe. Mit 15 Jahren habe ich das Gymnasium abgebrochen, wurde daheim rausgeworfen, als ich 18 war, und seither versuche ich, mein Leben irgendwie auf die Reihe zu bringen, was mir bis heute noch nicht gelungen ist.
Ich fühle mich vollkommen fehl in diesem Leben.
Sedana

27.12.2015 18:25 • #31


Schlaflose
Wir waren ursprünglich aus Rumänien, und zwar aus Siebenbürgen, dem Teil mit der ungarischen Minderheit.

Zitat von Sedana:
Es muß sehr schön sein, Großeltern zu haben, die einen lieben.


Ja, ich bin die meiste Zeit bei ihnen gewesen, weil meine Eltern beide Vollzeit gearbeitet haben. Das waren die Großeltern mütterlicherseits. Die Großeltern väterlicherseits habe ich nie kennen gelernt, die sind im Krieg umgekommen.

Du hast ja wirklich keine schöne Kindheit und Jugend gehabt. Schade, dass du das Gymnasium abgebrochen hast. Mit einer guten Ausbildung hätte dein Leben eine ganz andere Wendung nehmen können.

Zitat von Sedana:
Und meine Großmutter hatte eine Aversion gegen mich (resultierend aus einem Schuldgefühl, weil sie mich in einem andern Leben, in dem ich ihre Tochter gewesen war, hat verhungern lassen).


Hmm, also da bin ich jetzt, gelinde gesagt, eher skeptisch. Wie kommst du denn darauf?

27.12.2015 19:27 • #32


Ja, da hast Du recht. Bei mir ist alles schiefgelaufen.
Das mit meiner Großmutter habe ich in einer fogo sagrado-Sitzung erfahren.
Sprichst Du neben Englisch, Französisch und Deutsch auch noch Rumänisch und Ungarisch?
Liebe Grüße von
Sedana

28.12.2015 21:05 • #33


Schlaflose
Ich konnte damals auch Rumänisch, weil der Unterricht auf Rumänisch lief, aber ich habe es schnell wieder verlernt. Ich verstehe noch viel, aber sprechen kann ich nicht, außer ein paar einzelnen Wörtern. Ungarisch kann ich, weil wir das immer zuhause geprochen haben.

29.12.2015 09:36 • #34


ich kenne das eher nur von der arbeit.
egal wo ich bisher gearbeitet habe, ich wurde immer aus allem ausgegrenzt, bzw es wurde über mich gelästert.
warum und wieso habe ich nie verstanden und habe auch immer an mir selber gezweifelt.

ich bin höflich, darum bemüht, anderen nie zur last zur fallen, helfe, wo man mich braucht und halte mich aus allen
lästereien heraus. dennoch zeigt man mir immer, dass ich ungewollt oder ein störfaktor bin.
das tut manchmal richtig weh und auf meiner neuen arbeit ist es derzeit wieder genau so.

während der probezeit war alles super toll und ich hab alle kollegen richtig ins herz geschlossen und mich auf die arbeit gefreut und nach der
probezeit ging das geläster und ausgegrenze los. seitdem gehe ich nur noch mit magenschmerzen zur arbeit und es ist jedes verdammte mal das gleiche, aber ich kann doch nicht ständig deswegen den job wechseln.

je freundlicher ich zu meinen kollegen bin, umso garstiger werden sie zu mir, aber wenn ich es genauso handhabe, wird es nur noch schlimmer
und zum chef kann ich nicht, da er sich auch privat mit besagten kollegen super versteht; da würde ich mir nur selber ein bein stellen.

ich kann nur hoffen, dass sich das irgendwie legen wird.

ps: bin auch aus deiner nähe

02.01.2016 23:06 • #35


Hotin
@mondlied,

Hallo mondlied,

Achtung, bitte jetzt nicht böse sein. Ich schreibe meistens Klartext.

Zitat:
egal wo ich bisher gearbeitet habe, ich wurde immer aus allem ausgegrenzt, bzw es wurde über mich gelästert.
warum und wieso habe ich nie verstanden

Zitat:
ich bin höflich, darum bemüht, anderen nie zur last zur fallen, helfe, wo man mich braucht


Wenigstens hast Du ja schon mal gemerkt, das mit diesem Rezept vieles schief geht.

Zitat:
und auf meiner neuen arbeit ist es derzeit wieder genau so.


Fehlerhaftes Verhalten erzeugt fast immer diese Reaktionen im Leben. Ist unser Leben nicht
ziemlich einfach?

Zitat:
ich hab alle kollegen richtig ins herz geschlossen


Hast Du etwas falsch verstanden? Du sollst die nicht lieben. Ihr seid nur Arbeitskolleginnen.
Die kommen zum Geld verdienen dort hin, nicht wegen den Kollegen.

Zitat:
je freundlicher ich zu meinen kollegen bin, umso garstiger werden sie zu mir,


Kann es sein, dass das, was Du als Freundlichkeit versteht, in den Augen Deiner Kollegen als „einschleimen“ gesehen wird?

Zitat:
und zum chef kann ich nicht, da er sich auch privat mit besagten kollegen super versteht; da würde ich mir nur
selber ein bein stellen.


Immerhin, etwas ist Dir ja schon klar.


Zitat:
ich kann nur hoffen, dass sich das irgendwie legen wird.


„Hoffen und harren – hält manchen Menschen zum Narren.“
Wenn Du etwas an Deinem Verhalten änderst, wird sich vieles zum Guten hin verbessern.

Viel Erfolg dafür

02.01.2016 23:30 • #36


Zitat von Hotin:

„Hoffen und harren – hält manchen Menschen zum Narren.“
Wenn Du etwas an Deinem Verhalten änderst, wird sich vieles zum Guten hin verbessern.

Viel Erfolg dafür


und was genau soll ich ändern?
du schreibst zwar, was ich alles falsch mache, aber nicht, was ich ändern könnte.

02.01.2016 23:52 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Mondlied,
hast Du eine Familie oder eine Partnerschaft, in der Du Dich wohlfühlst?
Ich denke, in der Arbeit sollte man nicht zu hilfsbereit oder bescheiden sein, sonst wird man nicht ernst genommen und ausgegrenzt. Wenn Du Dich selbst wertschätzt und deutliche Grenzen setzt, wird sich niemand trauen, Dich schlecht zu behandeln.
Vielleicht sind Deine Kollegen aber auch intrigant und es stört sie, daß Du Dich nicht an dem Lästern über andere beteiligst? Dann solltest Du den Job auf jeden Fall wechseln, zumal Du jeden Tag mit Magenschmerzen hingehst. Langfristig wirst Du davon nur krank.
Ich wünsche Dir eine gute Lösung.
Liebe Grüße von
Sedana

02.01.2016 23:56 • #38


Hotin
@ mondlied,

Hallo mondlied,
Zitat:
und was genau soll ich ändern?
du schreibst zwar, was ich alles falsch mache, aber nicht, was ich ändern könnte.


Es ist nicht ganz einfach, das zu beschreiben, was Du wissen möchtest. Genau genommen, finde ich, dies geht gar nicht.
Diese Frage habe ich schon tausend Mal diskutiert.
Meine Antwort ist fast immer. Man kann einem Menschen fast immer sehr schnell sagen, wo und was er falsch macht.
Versuche ich Dir aber wie ein Lehrer eine andere Verhaltensweise aufzudrücken, verschiebe ich im ungünstigsten Fall
das Problem von Deiner Arbeitsstelle in Deine Person hinein. Damit wäre Dir nicht geholfen.
Helfen könnte ich Dir sofort, wenn ich auch ein Mitglied Deiner Arbeitsgruppe wäre. Dann sehe ich ja, was Du machst.
Hier bin ich davon abhängig, das Du möglichst ehrlich schreibst, wie Du Dich den anderen gegenüber verhältst.
Und das geht oft schief. Du glaubst ja, Du machst das meiste richtig.
Also kann ich nur im Nebel stochern, Dich versuchen böse zu machen, damit Du aufwachst
und Dein Verhalten noch mal überprüfst.
Bitte sei nicht enttäuscht. Du bist bestimmt eine wunderbare liebenswerte Frau mit
besten Absichten, Dich in einer Arbeitsgruppe wohl zu fühlen. Leider reicht das nicht.
Bevor Du also über Dich nachdenkst, solltest Du Dir mal genau anschauen, wie wir
Menschen allgemein zusammen leben. Bestimmt machst Du einiges falsch in der Kommunikation mit Deinen Kollegen.
Nur die sind auch nicht perfekt. Möglicherweise machen die sogar sehr viel falsch. Vielleicht auch mehr als Du.
Und hier beginnt es. Wenn Du nicht lernst deren teilweises schlechtes Verhalten
und deren schlechtes Benehmen zu akzeptieren, zeigst Du Dich vielleicht als Fremdkörper in eurer Arbeitsgruppe.
Übrigens, wenn Du genau überlegst. Existiert Dein „Problem“ wenn Du da genau hinschaust
nicht auch in Deinem Privatleben?
Kannst Du mir etwas genauer beschreiben, was bei Dir im Zusammenleben mit anderen,
meistens fremden Menschen nicht so gut klappt?

Viele Grüße

Hotin

03.01.2016 01:13 • #39


@hotin: vielen dank für deine nachricht
ich werde dir morgen hierzu mal ausführlich eine PN schreiben.
eine gute nacht noch.

03.01.2016 01:56 • #40



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