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Saskia95
Hallo, ihr Lieben ich schreibe euch, weil ich zur Zeit psychisch mehr als fertig bin, ich bin gefühlt zerstört. Ich trinke zur Zeit fast täglich Alk. und plane, in der Zukunft wieder öfter Dro. ( Canna. ) zu konsumieren, weil ich mein Leben nicht mehr aushalte und das liegt nicht an meinem Leben, sondern an meinen Gedanken.
Ich bin 23, werde in ein paar Monaten 24, letztes Jahr war ich sehr, sehr unglücklich in meinen Elternhaus. Ich wollte ausziehen, wollte mit meinen Freund zusammen ziehen, wollte ein eigenes Leben. Warum war ich so unglücklich ? Keine Ahnung, hatte nix zu tun, Studium lief nicht gut, war unzufrieden mit meinen Leben. Alle zogen um mich herum aus, ich hab dann zu meinem Freund gesagt, dass ich auch ausziehen will. Raus aus dem Trott, rein in ein neues Leben.


- mein Leben veränderte sich. Ich ging jobben, ich wechselte meinen Studiengang, ich konsumierte keinen Alk. mehr. Ich war sehr glücklich und liebte mein zuhause sehr, liebte meine Eltern, war glücklich. Doch da hatten wir schon einen Mietvertrag unterschrieben. Für unsere neue Wohnung. Soweit so gut, freute mich immer noch. Dann bekamen wir Ende März einen Welpen, wir haben 2 Hunde, im März kam dann der zweite, und der veränderte nun alles. Man muss sagen, wir wohnen direkt am Wald, haben einen großen Garten, viele Tiere und 2 Hunde, die ich sehr liebe.

Seitdem wir den Welpen hatten, wollte ich nicht mehr ausziehen. Ich genoss es, morgens aufzustehen, zur Uni, dann nach Hause, mit den Hunden gehen, dann zur Arbeit und anschließend zum Feierabend mit Mama und Papa auf der terasse sitzen und Kaffee trinken. Ich genoss es so sehr, ich bekam so eIn gutes Verhältnis zu meiner Mutter, ich liebte es zuhause, liebte meine Eltern so sehr, liebte den Wald, den Garten. Es hätte von mir aus ewig so weiter gehen können, denn es war wunderschön.
Dann kam der Tag des Umzuges, die Tage zuvor heulte ich mir schon die Augen aus dem Kopf, ich wollte nicht weg von meinem Paradies der Tag kann noch so schlimm gewesen sein, kaum war ich zuhause, war alles wieder gut.

Meine neue Wohnung ist etwa 10 Minuten Fußweg entfernt, mit dem Auto 3. trotzdem vermisse ich meine Familie, Hunde, Garten, meine schwerster. es war das schönste leben, was ich hätte haben können und ich bereue es, ausgezogen zu sein.

In meiner neuen Wohnung fühle ich mich kaum wohl. Kein Garten, kein Wald, keine Hunde, keine tolle Familie. Ich bin derzeit eigentlich ständig bei meinem alten Haus. Ich stehe auf, mache meine Wohnung sauber und gehe hoch zu meinen Eltern, bis abends, dann gehe ich wieder in meine Wohnung, zum schlafen. Ich habe Angst, dass das komisch ist und das meine Eltern bald nicht mehr wollen, weil die ja auch denken könnten, ich hab ne Wohnung und soll da sein. Will ich aber nicht. Ich liebe es bei meinen Eltern, ich fühle mich da so sehr wohl, dass ich so traurig bin, dort nicht mehr zu wohnen.
Ich habe das Gefühl, der Welpe hat etwas bei mir ausgelöst, was vorher nicht da war.

Was soll ich tun ? Ich weiß ehrlich gesagt nicht weiter, ich bin einfach nur traurig und ich würde alles tun um wieder bei meinen Eltern zu wohnen. wobei ich weiß, dass ich eh eines Tages ausziehen muss. Die Gegend in der meine Eltern wohnen ist Traumhaft schön, ich möchte es einfach nicht missen.

Danke fürs lesen

24.05.2019 20:51 • 28.05.2019 x 1 #1


12 Antworten ↓


Honigbiene83
Das ist einfach alles neu. Eine grosse veränderung. Ich denke das braucht zeit. Vielleicht ist es einfach nur der ort. Vielleicht könnt ihr euch ja nach einere andere wohnung im grünen umsachauen

24.05.2019 20:55 • #2


A


Ich will zurück nach Hause

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Saskia95
Die ersten Tage hab ich nur geheult, ich dachte so wie kannst du so blöd sein und da wegziehen

- ja, ich möchte definitiv in die Nähe wieder ziehen. Halte die Augen nach Wohnungen offen, es ist natürlich nicht leicht, eine Wohnung zu bekommen

24.05.2019 20:58 • #3


N
Hallo!
Wenn du nur 10 Minuten zu Fuß gehst bist du doch in der gleichen Gegend, oder?
Wie lange wohnst du schon alleine?
Vielleicht brauchst du noch ein bisschen Zeit dich an die neue Situation zu gewöhnen?
Liebe Grüße

24.05.2019 21:58 • #4


Saskia95
Ja, ich gehe von meiner Wohnungshaustür bis zu meinem Haus ca 8 Minuten. Ich vermisse es einfach, mit meinen Eltern zu leben. Ich bereue es ausgezogen zu sein und frage mich, ob ich noch hätte 2-3 Jahre warten sollen...

25.05.2019 06:17 • #5


Rebi31
Moin,

Genau so ging es mir auch als ich ausgezogen bin. Ich bin damit nicht klar gekommen und habe nur geweint und war bei meinen Eltern, aber glaube mir es wird besser. Irgendwann Geniesst du es, dass du deine eigenen 4 Wände hast Gib Dir noch etwas Zeit

25.05.2019 07:06 • x 1 #6


Misplaced Childhood
Warum kannst Du denn nicht wieder alles zurückdrehen und gehst wieder zurück . Wenn Deine Eltern so lieb sind wie es in Deinem Text rüberkommt würden sie sich bestimmt sogar freuen , oder ?
Wo steht geschrieben das man bei seinen Eltern ausziehen muß wenn sich alle gut verstehen . Und was andere sagen sollte uns allen egal sein .
Ich bin mit 18 raus , aber das hatte auch Gründe .

25.05.2019 17:44 • #7


Saskia95
Huhu, nein zurück will und kann ich nicht . Ich war gestern auf einem Konzert, reichlich getrunken, kam zu meinen Eltern und hatte einen Nervenzusammenbruch. Ich habe nur geheult, ich habe alles gesagt was ich dachte. Meine Eltern waren völlig schockiert und haben mich in den Arm genommen. Aber ich habe gemerkt, dass ich da jetzt durch muss. Wenn ich zurückziehe , mache ich einen Rückschritt. Jetzt sitze ich in der Uni, ich bin sehr sehr, kaputt und verkatert...


Es muss besser werden

26.05.2019 08:25 • #8


Bauer-Jani
Hey Du!
Fühl dich lieb gedrückt!
Vielleicht war es notwendig das deine Eltern jetzt alles wissen, wer weiß wofür es gut ist.
Heute Uni?

26.05.2019 08:39 • #9


Misplaced Childhood
Zitat von Saskia95:
Wenn ich zurückziehe , mache ich einen Rückschritt.


Das ist natürlich die richtige Einstellung , denn (ACHTUNG : Blöder Spruch) Leben heißt Veränderung ! Mache Dir die neue Wohnung gemütlich und dann wirst Du Dich da bestimmt auch bald zuhause fühlen .
Eltern und Tiere sind auch NUR 10 Minuten entfernt .

26.05.2019 09:42 • #10


Saskia95
Ich will einfach nicht, dass unsere Leben sich trennen... ich will weiterhin in diesen Familienleben anwesend sein...

26.05.2019 10:43 • #11


Lycarus
Ich habe das selbe Problem, lebe seit gut 10 Jahren nicht mehr zuhause.
Es ist immer noch schwer ohne das Haus auszukommen. Aber ich betrachte es als mein Rückzugsort, dort kann ich in ruhe alles tun was ich will!
Ich vermisse es jeden Tag, und habe bis heute keine andere Wohnung als mein Zuhause angesehen.
Jedoch habe ich gelernt damit zu leben, und man bleibt weiterhin teil der Familie, es ist sogar noch Intensiver wenn man nicht mehr jeden Tag mehr dort ist.

28.05.2019 13:24 • #12


Sara80
Was sagen denn deine Eltern? Vielleicht kannst du immer über das Wochenende dort bleiben? Lade Freunde in deine Wohnung ein um dort nicht ständig alleine zu sein.

28.05.2019 14:41 • #13


A


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