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Grütze
ich bin echt verzweifelt. ich habe mir fürs neue jahr als "guten vorsatz" genommen, dass ich mir weniger gedanken machen möchte, was ist oder mit mir sein könnte. ich dachte, dass das alles einfacher wäre.
ich kann schöne dinge einfach nicht spüren, weil sie so sehr von negativen gefühlen und gedanken überlagert werden.
und nun ist es wieder soweit. ich kann nicht schlafen, bin total reizüberflutet und denke die ganze zeit, dass ich ganz furchtbar krank bin und so nicht mehr weiter will.
ich denke, dass ich epilepsie habe und steiger mich immer weiter rein. es ist ganz furchtbar und es macht mich echt fertig, dass ich durch diese gedanken kaum schlaf finde.

03.01.2012 02:10 • 04.01.2012 #1


4 Antworten ↓


Strand
Hey Grütze,

Du, sowas kann man sich echt nicht als guten Vorsatz fürs neue Jahr machen
Wenn Du eine Grippe hast, kannst Du auch nicht sagen "so, ich hab jetzt kein Fieber mehr und bin gesund". Deswegen bist Du nicht gescheitert mit Deinem Vorsatz!
Es geht Dir eben nicht gut, such Dir doch Hilfe bei einem Therapeuten, Deinem Hausarzt oder Psychiater.
Und sei nicht so streng mit Dir

LG
Strand

03.01.2012 09:46 • #2



Guter Vorsatz fürs neue Jahr ist gescheitert

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ups, kein guter vorsatz fürs neue jahr! du setzt dich damit ja selber total unter druck. fang mit den dingen an, die dir leicht fallen und versuche sie zu genießen. nur so bekommst du ein gutes gefühl, welches du dann auch später für die schwierigen dinge einsetzen kannst. was ist denn schon das neues jahr?! es war ein wochenende wie jedes andere. schei. auf das datum und gehe die schritte in deinem tempo voran!

03.01.2012 11:27 • #3


Grütze
ja hmm, so hab ich das gar nicht gesehen, dass ich mich selbst damit unter druck setze. ich denke immer nur, eigentlich ist es doch so einfach. ich muss mir einfach fröhliche gedanken machen und mich nicht selbst runter ziehen. aber das ist dann doch wohl leichter gesagt als getan:-(
ich weiß, dass ich mit allem was ich habe total glücklich schätzen kann. aber ich spüre das nicht. gestern habe ich einen langen spaziergang mit meinem freund gemacht und alles war total schön. nur dann ist da was in mir, was es alles kaputt macht, obwohl ich es selber schön finden möchte. ich versteh das nicht. kennt ihr das auch?

03.01.2012 19:35 • #4


klar kenne ich das gefühl! du musst lernen, dich so zu akzeptieren wie du bist. deine krankheit zu akzeptieren. du kannst die zeit nicht mehr zurückdrehen. es ist einfach nu so wie es ist. es ist schwer, aber so habe ich es auch geschafft. wenn ich eine pa bekomme, dann sage ich mir mittlerweile: ja ja, ist halt jetzt so, sie ist da, mir geht es schei., aber es geht auch wieder weg!! zehn minuten später wird mir kalt, mein körper ist geschwächt, aber die pa ist vorbei. ich bin mittlerweile eher mehr verärgert und genervt von einer pa, als dass ich davor angst habe. aber dieses gefühl hilft mir persönlich, besser damit umzugehen.
und glaub mir, das gefühl, dass es mir doch eigentlich gut gehen müsste, weil alles um mich rum so schön ist, das kenne ich nur zu gut. ich habe oft dann angefangen zu weinen und wusste garnicht warum. aber mir ging es wirklich besser, als ich angefangen habe, mich mit dieser krankheit zu akzeptieren.

04.01.2012 08:29 • #5




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