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Rico95
Hallo zuammen,

mein name ist Ricardo. Könnt mich aber Rico nennen.
Ich muss dazu sagen, das ist dass 1. mal das ich mir Rat in einem Forum hole.

wie es schon im Titel steht, stehe ich kurz vor meiner 1. Wohnung. genau zu sagen ca ende Mai, anfang Juni.

Mein Bruder ist schon vor ich glaub 4 Jahren raus, er hat nun auch ein Haus eine Frau und ein tolles kind.
Nun komme ich zum Thema, auch meine Mama wird in diesem zeitraum ausziehen genau genommen hat sie eine Wohnung im Haus meines Bruders.

Manchmal habe ich auch ein gutes Gefühl, endlich die 1. Wohnung tun und lassen was ich will. Aber manchmal quälen mich die sorgen und die Trauer. Ihr müsst verstehen ich und meine Mama haben eine sehr sehr große bindung, mein Vater ist wo ich 2 erst war verstorben. Meine Mama hat schwere Schicksalsschläge annehmen müssen körperliche. Sie wurde mal in einer OP am Rücken sehr schwer verletzt wo nun ihr leben ein wenig schwerer wurde aber das ist nur eins der schweren vorfälle, all das habe ich natürlich in den Jahren mitbekommen.
Wir feieren tatsächlich auch diese Woche unser Geburtstag, sie hat am 17. und wir 50 und ich am 18. und werde 25.

Es ist für mich verdammt schwer sie alleine zu lassen, obwohl sie ja an sich nicht alleine ist. Mein Bruder und seine Frau dann ihre Enkelin die frische 9 Monate alt ist.

Was ich dazu sagen muss, wir sind auch beide in Therapeutischen Begleitung, was mir selber auch eigentlich gut tut, weil ich nie mit jemanden über meine Sorgen rede, ich fresse es mir leider rein. Ich selber freue mich auf die Wohnung, sie gefällt mir auch eine schöne 2 Zimmer wohnung.

Was mir verdammt schwer fällt, meine Mama macht es mir nun auch nicht wirklich einfach, da sie manchmal mit sprüche wie, was soll ich nur ohne dich machen, ich bin ganz alleine ohne dich was sie ja an sich gar nicht ist.

Solche sachen drücken mich verdammt runter, und lassen mich zweifeln.

Habt ihr für mich gute ideen die mir helfen in dieser schweren zeit zu überstehen, das es nicht zu schmerzhaft wird?

Seid herzlichst gegrüßt von mir,

lg Rico

14.04.2020 15:09 • 15.04.2020 #1


4 Antworten ↓


N
Hallo,
zuerst einmal solltest du dir klar machen, dass du erwachsen bist und nicht dafür da bist um für deine Mutter zu sorgen, sondern dein eigenes Leben auf die Beine zu stellen. Abgrenzung lernen ist da ganz wichtig. Besonders, wenn Eltern mit solch einer emotionalen Erpressung kommen wie Was soll ich nur ohne dich machen?.
Man kann seine Eltern lieben, man ist aber nicht ihr Skla. bis sie sterben. Mache vor allem auch deiner Mutter klar, dass du für sie in Notfällen da bist und ab und an vorbei schaust, aber du dein eigenes Leben führen willst und nicht für jede Kleinigkeit bei ihr auf der Matte stehst.

Bewahre deine Unabhängigkeit! Viel Glück

14.04.2020 15:17 • x 1 #2


A


Erste eigene Wohnung - Freude aber auch Angst

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Calima
Ohne die Eltern leben fühlt sich für die meisten Menschen zunächst ein wenig zwiespältig an. Zum einen ist da natürlich das Gefühl von Freiheit und endlich tun können, was man möchte, ohne dass einem jemand reinredet. Zum anderen ist da aber auch die Erkenntnis, dass man nun auch ohne den Schutz und die Fürsorge der Eltern leben muss.

Bei manchen Leuten entsteht dabei eine große Sehnsucht nach der Kinderzeit, wo das Leben sicher und geregelt war und man selbst noch keine Verantwortung übernehmen musste.

So ist es also erst mal völlig normal, dass du der Veränderung mit gemischten Gefühlen gegenüberstehst. Es kann durchaus sein, dass dich eine Art Heimweh überkommt, wenn deine Mutter tatsächlich ausgezogen ist. Ich selbst bin voller Neugier und Freude auf die neue Freiheit von zuhause weggezogen und habe dann eine gute Woche lang Rotz und Wasser geheult, weil ich mich irgendwie verlassen fühlte.

Ich nenne das Abnabelungswehen - und sie gehen, wie die Wehen bei einer Geburt, vorbei. Danach entsteht ein neues, gutes Gefühl.

Es ist eine sehr spannende und bereichernde Erfahrung, den eigenen Eltern nach ausreichendem Abstand wieder neu und quasi auf Augenhöhe zu begegnen. Das dauert ein wenig, aber es bringt in meinen Augen viel neue Qualität in die Eltern-Kind- Beziehung.

Abnabeln muss sich auch deine Mom. Aber das ist ihre Aufgabe, nicht die deine.

14.04.2020 16:37 • x 2 #3


Ichnix
Hey ! Ich kann mich noch ganz gut an die erste nacht in meiner 1. Wohnung erinnern . War ein wirklich komische Gefühl. Ich würde mir an deiner Stelle Freunde einladen . Und Mama kannst auch beruhigen nun könnt ihr euch sehen weil ihr es wollt und nicht weil ihr müsst. Das kann für euch beide eine gut Erfahrung sein. Lg

14.04.2020 23:05 • x 1 #4


D
Hallo Rico,

zuerst mal möchte ich die vorangegangenen Beiträge unterstreichen. Dann habe ich noch eine ganz andere Idee: Vielleicht will deine Mutter dich gar nicht unter Druck setzen, weil sie ja gar nicht alleine ist. Vielleicht hat sie ein schlechtes Gewissen, dass DU demnächst ganz alleine wohnst, und sie nicht. Sie drückt sich vermutlich falsch aus. Sie will dir vielleicht ein gutes Gefühl damit geben, wenn sie sagt:Was soll ich ohne dich machen.

Puh, ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke und ob du weißt, was ich meine. Vielleicht fällt mir später noch eine bessere Formulierung ein.

15.04.2020 15:05 • #5





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